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Apple gelobt Besserung bei iWork-Funktionen

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Kurz nach Erscheinen der neuen iWork Programme für OS X haben wir darüber berichtet, dass Apple viele Funktionen gestrichen hat, um auf allen Plattformen den selben Funktionsumfang bieten zu können. Dabei haben sowohl iOS als auch die Online-Variante von iWork unter iCloud.com viele Funktionen spendiert bekommen, wohingegen die OS X Versionen einige verloren haben.[PRBREAK][/PRBREAK]

Nun hat Apple ein Support-Dokument auf der eigenen Webseite bereitgestellt, welches über wiederkehrende Features von iWork informiert und listet diese für die drei Programme Pages, Numbers und Keynote einzeln auf. Allerdings werden die Funktionen nicht sofort bereitgestellt, sondern über einen Zeitraum von sechs Monaten durch eine Reihe von Updates nachgeliefert.

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Als Grund für den Wegfall nennt Apple die bereits angesprochene, plattformübergreifende Gleichheit der Programme. Außerdem führt der Konzern auf, dass man iWork komplett neu programmiert habe. Damit habe man eine volle 64-bit Unterstützung und ein einheitliches Dateiformat erreichen können.

Erwähnung findet auch die Möglichkeit, mit der neuen Version erstellte oder geöffnete Dateien wieder mit iWork 09 zu öffnen. Ungeänderte Dateien können einfach auf eine ältere Version wiederhergestellt werden. Hat man das Dokument bereits geändert, hilft nur noch ein duplizierender Export über "Datei > Exportieren".
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Geschichte erinnert mich an FinalCut X... wenn genug User genug Druck ausüben reagiert Apple wenigstens und gelobt Besserung.
Habe schon damit gerechnet, dass gar nichts mehr passiert getreu dem Motto "wir haben es dafür kostenlos gemacht, also friss oder stirb". So kann man sich dann doch auf das neue iWorks freuen. Holen werde ich mir es natürlich erst dann, wenn die besagten Funktionen wieder mit an Bord sind.
 
Neu-Programmierung und volle 64-bit Unterstützung ist ja durchaus sehr begrüßenswert. Grade in Pages hat man bei umfangreichen Dokumenten gemerkt, dass das Programm irgendwann ins Straucheln kam, selbst auf nem aktuellen System.

(Wobei ich noch nicht getestet ha, ob das jetzt wirklich besser geworden ist)

Trotzdem wäre es natürlich wünschenswert gewesen, direkt den vollen Funktionsumfang zu bieten und nicht erst User zu vergraulen...
 
Was ich nicht verstehe: Sie haben praktisch 3 Jahre Zeit um dann unfertige Software zu präsentieren. Wieso nicht erst richtig fertig entwickeln und dann veröffentlichen, wenn man eh schon vorhat (geh ich mal davon aus) die Software zu vervollständigen?
Steht Apple auf negatives Feedback?
 
Na wenigstens etwas..
Apple kommt schon langsam vom Weg ab mit ihren unnützen Änderungen und Funktionen. Der "Wow"-Effekt von Apple Produkten bleibt immer mehr aus.
Man versucht mit gratis Software und Vereinheitlichung der Betriebssysteme den Anwender an Clouds zu binden, vergisst/kürzt aber wichtige Bestandteile eines Systems.

Ein Computer ist für mich leider nicht nur für Internet, E-Mails und Sharing da, sondern auch für seriöse Arbeiten. Wenn Apple diesen "einheitlichen" Weg weiter geht, hat der Mac und das iPhone bald das selbe OS. :-/
 
Einheitliches Dateiformat?
Mir ist ja als erstes aufgefallen, dass ich Pages-Dokumente vom Mac nicht mehr am iPad öffnen konnte… Na ja, sie bessern halt nach und dann läuft's wieder, ist ja nichts neues…
 
Ich hab die Teile einfach nicht geupdatet...Kann mich also entspannt mit Popcorn zurücklehnen :)
 
Das hört sich erst einmal gut an. Ich bin gespannt, in welchem Umfang die gestrichenen Funktionen wieder eingebaut werden.
 
Aber eine gute Sache, dass man die Kritik annimmt.
 
Die Serienbrieffunktion scheint leider nicht bei den wiederkommenden Funktionen zu sein :-(

Gerade hier fehlt es an einer Lösung, um unkompliziert Serienbriefe an Empfängergruppen aus dem OSX Adressbuch zu senden. Oder kennt hier jemand eine Lösung?

Die bisher gefundenen Lösungen (z.B. mit Open Office) setzen immer einen komplizierten Export der Adressen in ein anderes Format, z.B. eine Exeltabelle voraus. Was auch aus dem Adressbuch nicht wirklich automatisch und ohne Probleme geht.

Und ich dachte, die Zeiten, in denen man Adressen in Exeltabellen verwaltete wären lange vorbei...
 
Neu-Programmierung und volle 64-bit Unterstützung ist ja durchaus sehr begrüßenswert. Grade in Pages hat man bei umfangreichen Dokumenten gemerkt, dass das Programm irgendwann ins Straucheln kam, selbst auf nem aktuellen System.

(Wobei ich noch nicht getestet ha, ob das jetzt wirklich besser geworden ist)

...
Nein, das wurde sogar schlimmer. Mei oh mei...
 
Die Grundlagen und die Bedienung sind eigentlich top. Jetzt sollte von Apple geliefert werden und Office ist out.
 
Am 06. Januar 2009 wurde der Vorgänger vorgestellt. Wenn man ein kleines bisschen aufrundet, sind das 5 (fünf) Jahre (!!!), die man zur Verfügung hatte, um einen Nachfolger zu stricken.

Was dann kam, wissen wir.

Da ist es dann eigentlich auch egal, was dann irgendwann vielleicht mal in 6 oder mehr Monaten kommt, peinlicher geht es jedenfalls nicht mehr.
 
Absolut legitim und sinnig!
Daumen hoch für die transparenz!
 
Was ich nicht verstehe: Sie haben praktisch 3 Jahre Zeit um dann unfertige Software zu präsentieren. Wieso nicht erst richtig fertig entwickeln und dann veröffentlichen, wenn man eh schon vorhat (geh ich mal davon aus) die Software zu vervollständigen?
Steht Apple auf negatives Feedback?

Lieber so, als eine Alphaversion auszuliefern.
 
Trotzdem muss ich sagen, dass ich so langsam die Hoffnung aufgegeben habe, dass von Apple in Sachen iWork noch was tolles kommt. Mag sein, dass sie einige verlorene Funktionen wieder einbauen. Aber in meinen Augen hätte iWork einen Schritt nach vorne machen müssen und den hat es nicht getan. Für mich bleibt dann eohl nur MS Office, denn OpenOffice finde ich in Sachen Bedienung einen einzigen Krampf!