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Eine der kuriosesten Markenrechtsstreitigkeiten rund um Apple scheint der Vergangenheit anzugehören. Das Unternehmen hat vor rund zwei Jahren vor dem deutschen Markenamt Widerspruch gegen die Marke Apfelkind von Christin Römer, die unter diesem Namen ein Familiencafé in Bonn betreibt und Merchandising-Artikel wie Kaffeetassen, Taschen und Kinderspielzeug verkauft, eingelegt. Wie die zuständige Behörde bekanntgibt, hat Apple den Widerspruch nun zurückgezogen. Apple wollte gegenüber Süddeutsche.de keinen Kommentar zu der Begründung abgeben, laut Römer kam es zuletzt fast zu einem Vergleich.[PRBREAK][/PRBREAK]
Apple forderte von Römer eine schriftliche Zusage, nur gewisse Merchandising-Artikel unter der Marke Apfelkind zu vertreiben – Unterhaltungselektronik wäre nicht erlaubt. Diese Forderung mag auf den ersten Blick merkwürdig wirken, Römer wollte ihre weitreichende Marke jedoch nicht nur in Deutschland sondern auch im EU-Binnenmarkt eintragen lassen.
Ihr Plan sei gewesen, „etwas wie Starbucks zu schaffen“, so Römer in einem Interview im Jahr 2011. Das Image einer unscheinbaren Betreiberin eines kleinen Familiencafés, das in den Medien von Römer vermittelt wird, passt damit nicht so ganz zu ihren eigenen Aussagen.
Die von Apple geforderten Einschränkungen für die Verwendung ihrer Marke hätte Römer auch akzeptiert. Apple beharrte aber laut Römer auch auf eine Schweigeklausel, mit der sie nicht einverstanden war. Sie wolle sich nicht den Mund verbieten lassen. Eine Unterschrift von Römer gab es nicht, zu einem Vergleich ist es daher nicht gekommen.
Apple hat nun den Widerspruch beim deutschen Markenamt zurückgezogen. Warum man sich dazu entschlossen hat, ist nicht bekannt. Theoretisch könnte Apple, da in diesem Fall kein Gericht oder Markenamt entschieden hat, den Markenrechtsstreit aber jederzeit wieder aufnehmen. Ein Anwalt von Apple habe sie das auch wissen lassen, so Römer. Befürchtungen in diese Richtung habe sie aber nicht. Römer will nun expandieren und weitere Cafés aufsperren – das sei schon von Anfang an ihr Wunsch gewesen.
Eines ist auf alle Fälle sicher: Ausreichend Bekanntheit hat die Marke Apfelkind in den Medien nun bereits erfahren. Zumindest kostenlos war diese Promotion für Römer nicht. Tausende Euro, viel Zeit und Nerven habe sie die Auseinandersetzung mit Apple gekostet.
Via Süddeutsche.de
Apple forderte von Römer eine schriftliche Zusage, nur gewisse Merchandising-Artikel unter der Marke Apfelkind zu vertreiben – Unterhaltungselektronik wäre nicht erlaubt. Diese Forderung mag auf den ersten Blick merkwürdig wirken, Römer wollte ihre weitreichende Marke jedoch nicht nur in Deutschland sondern auch im EU-Binnenmarkt eintragen lassen.Ihr Plan sei gewesen, „etwas wie Starbucks zu schaffen“, so Römer in einem Interview im Jahr 2011. Das Image einer unscheinbaren Betreiberin eines kleinen Familiencafés, das in den Medien von Römer vermittelt wird, passt damit nicht so ganz zu ihren eigenen Aussagen.
Die von Apple geforderten Einschränkungen für die Verwendung ihrer Marke hätte Römer auch akzeptiert. Apple beharrte aber laut Römer auch auf eine Schweigeklausel, mit der sie nicht einverstanden war. Sie wolle sich nicht den Mund verbieten lassen. Eine Unterschrift von Römer gab es nicht, zu einem Vergleich ist es daher nicht gekommen.
Apple hat nun den Widerspruch beim deutschen Markenamt zurückgezogen. Warum man sich dazu entschlossen hat, ist nicht bekannt. Theoretisch könnte Apple, da in diesem Fall kein Gericht oder Markenamt entschieden hat, den Markenrechtsstreit aber jederzeit wieder aufnehmen. Ein Anwalt von Apple habe sie das auch wissen lassen, so Römer. Befürchtungen in diese Richtung habe sie aber nicht. Römer will nun expandieren und weitere Cafés aufsperren – das sei schon von Anfang an ihr Wunsch gewesen.
Eines ist auf alle Fälle sicher: Ausreichend Bekanntheit hat die Marke Apfelkind in den Medien nun bereits erfahren. Zumindest kostenlos war diese Promotion für Römer nicht. Tausende Euro, viel Zeit und Nerven habe sie die Auseinandersetzung mit Apple gekostet.
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