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OS X Mavericks: Vierte Entwicklervorschau veröffentlicht

Was mich an Windows total nervt, ist das immer wieder neu Installieren, da es nach spätestens 2 Jahren und jeder Menge Installationen und Deinstallationen Stunden braucht, bis es hochgefahren ist. Das liegt einfach am Unterbau von Windows und das Problem habe ich beim Mac OS noch nicht feststellen müssen. Und ich nutze (nach dem guten alten Mac OS 9) Mac OS X seit Panther und habe bis heute ausschließlich Updates gemacht und nie neu installiert! Deswegen ist mein Windows unter Bootcamp ein reines System zum Zocken, unter Mac OS wird gearbeitet.
 
sag mir wo genau Windows mit mac nicht mithalten kann. Mit fällt da nur die Twitter und Facebook integration ein, das ist natürlich ein Killer-Feature.
Aus dem Stehgreif fallen mir da ein (und das nur aus Usersicht, die technischen Aspekte mal weggelassen):

  • Automatisierung
  • Design
  • Programme
  • Updates
  • Backups
  • der Workflow allgemein
  • Mission Control (Exposé)
  • Einstellungen
oder kurz gesagt: die Einfachheit in Kombination mit dem schönen Design

Und dann gibt es da noch Dinge, in denen Mac OS X nicht mithalten kann, weil sie gar nicht notwendig sind, wie z.B. Virenschutz, Systemreinigungstools, Defragmentierung etc.

Und richtig, in Sachen Stabilität kann ich Windows 7 nichts vorwerfen. Sobald ich aber versuche meine IP zu ändern, eine funktionierende Netzwerkfreigabe einzurichten oder andere Einstellungen ändern will, werde ich leicht ärgerlich, weil es einfach unübersichtlich hoch drei ist und ich 3-5x so lange brauche, bis ich das gefunden habe - und genau da wünsche ich mir Mac OS X zurück. Die abgekupferte Spotlightsuche unter Win 7 ist übrigens der größte Mist, den ich je gesehen hab, findet mit den einfachsten Stichwörtern nichts.
 
Ich finde MacOS auch besser als Windows ABER ich finde Windows nicht schlecht. XP hat immer gemacht was es soll und Windows 7/8 ist richtig schick und vergleichbar mit MacOS. Klar gibt es auf jeder Seite besondere Stärken und Schwächen.

Für mich ist (job-mässig) die Nähe zu Unix bei MacOS ein riesen Vorteil. Wo Windows MacOS in einer Standarddisziplin gnadenlos platt macht (meiner Meinung nach) ist Finder vs. Windows Explorer.
 
Für mich ist (job-mässig) die Nähe zu Unix bei MacOS ein riesen Vorteil. Wo Windows MacOS in einer Standarddisziplin gnadenlos platt macht (meiner Meinung nach) ist Finder vs. Windows Explorer.

Jein

Die Abwesenheit einer standardisierten, leicht zu konfigurierenden Seitenleiste in Windows treibt mich täglich zum Wahnsinn. Mal kann man die Favoriten ergänzen, dann sind sie ganz weg und im dritten Programm sind nur diese zu nichts zu gebrauchenden Standard Favoriten anwesend. Ich bekomme schon Aggressionen wenn ich nur daran denke wie leicht das Zuhause am Mac geht.

Der Finder ist auch alles andere als perfekt aber mit 2-3 Plugins kann er alles was er mMn können muss und das ist dann immer und überall gleich. Bei Windows gibt es diese Konstanz einfach nicht und das lässt sich mit keinem Tool der Welt beheben. Für mich ein Epic Fail.
 
@Achim74:
Da muss ich dir recht geben, der Finder hätte mit Mavericks mal komplett überarbeitet werden müssen, nicht nur Tags und Tabs bekommen. Die Sortierung und Darstellungsoptionen sind nicht gerade das Gelbe vom Ei und es fehlen mir immer noch ein paar wichtige Features wie ein Umbenennungs-Tool etc.. Gott sei Dank kann man auf den Finder in vielen Fällen verzichten oder einfach einen Ersatz verwenden (Forklift).
 
Die Abwesenheit einer standardisierten, leicht zu konfigurierenden Seitenleiste in Windows treibt mich täglich zum Wahnsinn.

Hast du dir schon mal den Windows-Explorer-Aufsatz Clover angeschaut? Ich habe das Programm noch nicht selber ausprobiert, es mir aber wegen der Tab-Funktionalität schon einmal vorgemerkt. Diese zusätzliche Lesezeichenleiste könnte nämlich tatsächlich etwas für dich sein.

Was mich an Windows total nervt, ist das immer wieder neu Installieren, da es nach spätestens 2 Jahren und jeder Menge Installationen und Deinstallationen Stunden braucht, bis es hochgefahren ist.

Ist das wirklich deine eigene Erfahrung? Meine eine Windows-XP-Kiste läuft seit zig Jahren absolut stabil und störungsfrei und das ohne mit der Zeit an Geschwindigkeit einzubüssen. Nicht korrekt deinstallierte Programme können übrigens auch unter Mac OS X so einige Probleme verursachen. Das mal nur so nebenbei.

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Und kann mir einer sagen, weshalb hier wieder ständig auf Windows herumgehackt wird, wenn der Artikel sich doch um OS X Mavericks dreht? Ich habe mich schon auf die vielen Kommentare gefreut und dann das hier vorfinden müssen. Mühsam.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wurden doch lediglich Fragen beantwortet. ;-)

Wie gesagt, imho ist die Stabilität unter Win durchaus gegeben, zum Spielen ist es auch gut, oft neu installieren hab ich es auch nicht müssen, Windows Explorer + Window Snapping ist auch schön und gut, aber der Rest stört mich. ;-)

BTT:
Jetzt, da ich endlich eine Festplatte für Mavericks zur Verfügung hätte, ist das Dev Center offline. :angry:
 
Hast du dir schon mal den Windows-Explorer-Aufsatz Clover angeschaut? Ich habe das Programm noch nicht selber ausprobiert, es mir aber wegen der Tab-Funktionalität schon einmal vorgemerkt. Diese zusätzliche Lesezeichenleiste könnte nämlich tatsächlich etwas für dich sein.

Erstens kann ich sowas im Büro nicht installieren. Zweitens kocht ja jedes Programm sein eigenes GUI Süppchen. Die 0815 Seitenleiste von Win 7 wäre ja gar nicht mal so unbrauchbar, wird jedoch in vielen Dialogen schlicht nicht verwendet. Ich denke nicht, dass so ein Aufsatz dann benutzbar wäre? Das ist unter OS X einfach sehr viel besser gelöst weil ich tatsächlich kein Programm kenne dass aus dem Ruder schiesst. Alles wichtige ist immer am gleichen Ort, das ist (für mich) sehr wertvoll.
 
Warum ist sich Apple eigentlich so sicher mit dem "Worlds most advanced desktop operating system"???

Ich meine klar ist das Werbung aber wie kommen die darauf?

Weil es bei OSX schon seit Jahren Dinge nicht gibt, die andere weltbeste OS können... :-D
Mal im Ernst, die Werbetexter könnten sich wirklich mal einen neuen Spruch einfallen lassen.
 
Erstens kann ich sowas im Büro nicht installieren.

Ok, dann kann man das schon einmal begraben. Dann hilft wohl nur noch eins: mit dem zurechtkommen, was da ist.

Die 0815 Seitenleiste von Win 7 wäre ja gar nicht mal so unbrauchbar, wird jedoch in vielen Dialogen schlicht nicht verwendet. Ich denke nicht, dass so ein Aufsatz dann benutzbar wäre?

Ob ein Entwickler Zugriff auf diese Öffnen/Speichern-Dialoge u.s.w. hat oder diese fest vorgegeben werden, weiss ich nicht. Da bin ich überfragt, tut mir leid.

Nachtrag:

Ich habe jetzt gerade in meinen Lesezeichen diesbezüglich etwas herumgestöbert und bin dabei auf folgenden Eintrag gestossen: Öffnen- und Speichern-Dialog unter Windows XP anpassen. Einen Haken hat das Ganze aber: Es braucht dazu Administratorenrechte und es sind in der Seitenleiste auch nur maximal 5 Orte frei einstellbar. Ob das Ganze dann auch noch in neueren Windows-Versionen funktioniert, fraglich. Aber immerhin ein Anfang.

Aber eben... wir schweifen gerade etwas vom Thema ab. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil es bei OSX schon seit Jahren Dinge nicht gibt, die andere weltbeste OS können... :-D
Mal im Ernst, die Werbetexter könnten sich wirklich mal einen neuen Spruch einfallen lassen.

...und umgekehrt.

Lustigerweise werden halt Features - selbst wenn sie tadellos funktionieren würden - bei Windows oft nur selten auch genutzt, weil sie lieblos gestaltet und/oder umständlich zu bedienen sind. Ich organisiere mir mein Win 7 in der Arbeit schon um, seit ich damit arbeite - und mit Win 7 arbeite ich wesentlich mehr als mit OS X daheim.

Und umgekehrt gilt das Gleiche: Bei Win8 wurde mit automatisierten Backups via WiFi geworben. Bei Win8. Time Machine gibts schon wie lange? Seit Leopard?
Ganz davon abgesehen, dass der Funktionsumfang von TimeMachine - zumindest nach erstem Testen - immer noch nicht erreicht wurde.

Der Text stimmt zumindest für mich nach wie vor: Weder Win7, noch Win8 kommen dem, was ich mir als perfektes Desktop-OS vorstelle wirklich nahe. Oder welches noch fortschrittlichere OS wäre denn noch zur Auswahl?
 
Linux - das kann alles :-D

Nicht, solange ich noch effektiv 45 h arbeite und gleichzeitig umziehe, an einem Roman und einem Album arbeite *gg*

So, jetzt aber genug offtopic; eigentlich wollte ich nur hören, wie sich Mavericks performancetechnisch macht ;-)
 
  • Automatisierung
  • Design
  • Programme
  • Updates
  • Backups
  • der Workflow allgemein
  • Mission Control (Exposé)
  • Einstellungen

Automatisierung: Stimmt.
Design: Geschmackssache, teilweise die Hölle
Programme: Geschmackssache, teilweise die Hölle
Updates: Besser als bei mac OS, natürlich habe ich alle 2 Wochen ein Update, Sicherheitslücken stehen abe rnicht wie bei Mac OS X für 10 Wochen auf!
Backups: Stimmt
Workflow: Geshcmackssache, teilweise hat Windows 7 Features mit denen Mac nich tmithalten kann, andersherum aber auch
Mission COntrol: Find eich gräßlich und unnötig
Einstellungen: Auf jedem Windows 7 System einfache rund schneller zu machen als bei MAC!

Versuch einfach mal einen MAC in eine bestehende Umgebung einzupflegen. Für jede einzelne Einstellung oder jeden einzelnen Dienst brauchst du ein Extra Programm oder Extra Tweak.

Ich benutze beide Systeme, ich finde das beide Systeme ihre Vorteile haben aber wenn ich dann lese wie manche Leute Mac OS vergöttern denke ich mir, dass die noch nie mit Windows gearbeitet haben. Denn z.B. den Workflow finde ich bei Windows ungeschlagen.
Das fängt schon beim Multi-Monitor Support an, wobei sich da ja jetzt was ändern soll.
 
Design ist Geschmackssache, da hast du recht, auch wenn ich es nicht verstehen kann mit durchsichtigen Fenstern oder 3D Ordneransichten zu arbeiten. Oder dem x-ten Fork eines Programmes, bei dem mir schon beim 1. Ansehen der Spaß vergeht.

Windows setzt eben auf Masse statt Klasse, wie schon immer. Es mag zwar 100 mal mehr Programme geben, die dir ein Problem lösen, dafür sind meist 99% nicht zu gebrauchen, und ich brauche dann meist schon 3 Tage um das eine zu finden.

Ich kann täglichen Updates mit zwischendrin 3x neustarten nicht wirklich was abgewinnen, noch dazu wenn ständig ne Meldung aufploppt, die mich nervt ("Wollen sie gleich neustarten oder in 4 Stunden?" A: Ich will gar nicht neustarten!). Unter Windows XP war bzw. ist das die reinste Katatrophe im Browser (Thema: "Es wird geprüft ob ihre Aktualisierungssoftware aktuell ist"), hat sich mit Win 7 aber gebessert.

Erzähl uns doch mal diese Workflow Features, die dir gefallen, außer dem Window Snapping.

Ich weiß nicht genau, was du einstellst, ich brauche dazu keine extra Programme.

Die Einstellungen unter Windows sind in meinen Augen unlogisch und labyrinthmäßig aufgebaut, vergleiche einfach mal, indem du das gleiche Problem lösen willst auf beiden Systemen (z.B. IP ändern). Am besten zählst du mal die Klicks, die Anzahl der offenen Fenster, stoppst die Zeit und fragst dich, ob deine Oma das auch finden würde.
 
Versuch einfach mal einen MAC in eine bestehende Umgebung einzupflegen. Für jede einzelne Einstellung oder jeden einzelnen Dienst brauchst du ein Extra Programm oder Extra Tweak.

Vielleicht muss man eben auch unterscheiden zwischen Administrator und User. Mir als User zB ist es tatsächlich völlig egal wie der Admin einen neuen Mac ins Netzwerk bekommt und wie er die Stationen dann Wartet. Interessiert mich nicht.

Mir ist es aber nicht egal wenn ich bei jedem Einstecken eines USB Sticks oder iPhone erst mit einer Sprechblase und dann mit einem blinkenden Explorer Symbol genervt werde. Ist aber wohl Geschmackssache. Ebenso kenne ich weder die Einstellungen von OS X noch von Windows auswendig, finde mich aber bei OS X sehr viel besser zurecht. Aber eben, das ist die Sicht eines Users.
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Wie macht sich Mavericks denn jetzt?
 
Ist etwas schneller als ML, scrollt wirklich wie Butter und langsam sind auch die ganz schwerwiegenden Bugs aus DP 1 und 2 raus. Manche Programme vertragen sich aber nicht mit App Nap, da muss von Entwicklerseite her noch was geschehen. Die spürbaren Änderungen gegenüber ML halten sich aber doch sehr in Grenzen, ist in etwa, wie beim Wechsel von Lion auf ML. iBooks ist übrigens immer noch nicht mit dabei, möglicherweise wird das gar nicht mitgeliefert, sondern als App zum Download angeboten.

Falls jemand was über die Karten-App wissen möchte: Die hab ich nur einmal ausprobiert, viel zu unbrauchbar um ernsthaft genutzt zu werden, die Grafiken sind hier in Bonn (!) so schlecht auflösend, wie die allerschlechtesten Grafiken in google maps es nicht einmal sind. Wird bei mir wohl zusammen mit den ganzen seit Lion eingeführten Apps als Müll auf der Festplatte lagern.
 
@guy.brush

MultiMonitor Support. Vollbildmodus. Fenster ablegen (keine Ahnung wie das heißt, wenn man ein Fenster an den Rand zieht und es dann automatisch halbiert angezeigt wird) <- sehr praktisch. Jegliche netzwerkeinstellungen. Das Erstellen einer Freigabe und das Zugreifen darauf (wobei ich hier sagen muss dass ich noch nie eine Mac zu Mac Freigabe erstellt habe, immer nur Windows Server und dann mit Mac drauf zugreifen, das ist bei Mac die absolute Hölle).
Das sind Dinge die mir bei Windows einfach deutlich besser gefallen und die ich deutlich besser gelöst finde. Auch das suchen eine Programmes erachte ich nicht als Problem, ich weiß was ich will und suche dementsprechend. Bei Mac habe ich häufiger das Problem zu wissen was ich will aber nichts zu finden was genau das problem löst.

BEIDE Systeme haben ihre Vor- und Nachteile aber zu sagen dass Mac OS X das fortschrittlichste Betriebssystem ist, ist Schwachsinn. In einigen Bereichen ist es Überraschen schlecht.
Aber ich baue auf Mavericks. Ich denke viele MEINER Kritikpunkte werden hier abgearbeitet. Multi-Monitor und Der hoffentlich bessere Finder spielen mir zumindest dort sehr stark in die Karten.