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Thunderbolt 2: Intel nennt weitere Details zur Schnittstelle

Daniel Hüfner

Martini
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Dass der Nachfolger der Thunderbolt-Schnittstelle in den Startlöchern steht, wurde erstmals im vergangenen April bekannt. Nun hat Halbleiterhersteller Intel weitere Details zu der in Zusammenarbeit mit Apple entwickelten Schnittstelle bekanntgegeben: Mit 20 GBit pro Sekunde ist sie so schnell, dass sie das Videoformat der Zukunft unterstützt. Erste Geräte könnten schon im kommenden Jahr erscheinen.[PRBREAK][/PRBREAK]

thunderbolt.jpgWie Intel in einem Blogeintrag angibt, werde die unter der Bezeichnung "Falcon Ridge" laufende Thunderbolt-2-Technologie etwa 20 GBit pro Sekunde an Daten übertragen. Das war zwar bereits im April durchgesickert, allerdings hat Intel die zwei bisher getrennten Thunderbolt-Kanäle für Datenübertragung und Display-Unterstützung in einem gemeinsamen Kanal vereint. Dieser verteilt die Daten bi-direktional in beide Richtungen und überträgt somit die doppelte Menge an Daten. Die aktuelle Thunderbolt-Generation kann maximal 10 GBit in der Sekunde durch einen Kanal schleusen.

Von Bedeutung ist diese Änderungen vor allem deshalb, da Thunderbolt 2 somit schnell genug ist, das Videoformat der Zukunft vollends zu unterstützen: 4K. Das Format stellt zum Beispiel Filme in einer Auflösung von 4.096 x 2.304 Pixeln dar. Zum Vergleich: Der aktuelle 1080p-Standard bringt Videos lediglich mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln auf den Bildschirm. Darüber hinaus unterstützt die abwärtskompatible Thunderbolt-Technologie auch Displayport 1.2, sodass wahlweise ein 4K-Display oder zwei separate Bildschirme mit einer Auflösung von bis zu 2.560 x 1.440 Pixeln am Computer angeschlossen werden können.

Die Massenproduktion der Nachfolger-Schnittstelle soll noch bis Ende dieses Jahres nach Angaben von Intel erfolgen. Erste Geräte, darunter Apples Mac-Produktlinie, sollen dann erwartungsgemäß schon 2014 auf den Markt kommen. (via)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nutzt überhaupt jemand die Thunderbolt-Schnittstelle?
Gibt doch eh nur die Apple Monitor die das ding unterstüzen, oder?
 
Wenn es wirklich 4K tauglich ist, und Apple/Intel die Rechte rausgeben, dass andere Hersteller ihre Fernseher,... mit dem Anschluss versehen dürfen sehe ich dort großes Potential! Und 20GB/sek wieviel hat nochmal das "ultraschnelle" *hust* USB3?! ;)
 
Ich finde die Schnittstelle prizipell sehr gut, allerdings fehlen da noch die Geräte zu.
 
@SteffenE
Ezio und Asus haben doch auch schon 4k Monitore vorgestellt, ich habe mich zwar damit nicht weiter beschäftigt aber die haben es ja auch ohne Thunderbolt hinbekommen. Daher denke ich nicht das die Fernsehhersteller auf den Zug aufspringen würden, klar für ein paar Leute wäre dies ein Kaufgrund aber für viele wäre dies nicht ein Grund für einen Fernseher deswegen sagen wir mal 100-200€ mehr zu bezahlen nur wegen diesen Anschluss.
 
Intel hätte es nicht exklusiv an Apple vergeben sollen am Anfang. Wäre das ganze in einer Art explosionsartigen billig Lizensierung für alle gelaufen, hätten wir heute die schönsten Zubehör Geschichten dafür und das bezahlbar.
 
Wie wärs Intel lockert lieber mal ihre Lizenzbedingungen?

Solange das nicht passiert, werden die Preise für Thunderboltzubehör nicht sinken, dadurch ist der Markt für Thunderboltzubehör zu klein. Für Dritthersteller lohnt es sich im Moment nicht Thunderboltzubehör zu produzieren.
 
Nutzt überhaupt jemand die Thunderbolt-Schnittstelle?
Gibt doch eh nur die Apple Monitor die das ding unterstüzen, oder?

Ich habe letztens ein Audio-Interface auf thunderbolt-Basis gesehen. Hat dann doch über 4.000 € gekostet ;-)
 
Da kommt dann schon das zweite raus obwohl die Leute das erste kaum benutzt haben. Sicherlich aber eine gute Schnittstelle.
 
Wenn es wirklich 4K tauglich ist, und Apple/Intel die Rechte rausgeben, dass andere Hersteller ihre Fernseher,... mit dem Anschluss versehen dürfen sehe ich dort großes Potential!
Was wäre der Vorteil gegenüber dem 4K-fähigen HDMI-Kabel das nichtmal die Hälfte kostet?
 
Tja der Vorteil gegen einem 4K HDMI Kabel sehe ich jetzt auch nicht :). Es nutzt ja heute wegen den super Preisen kaum einer Thunderbolt, und wenn sich die Preise und die Gerätefvielfalt nicht ändern, wird das wohl auch so bleiben :).
Ich bleibe bei meinem Audiointerface weiterhin, solange ich noch kann am Mac Pro auf Firewire 800.... USB war nämlich nicht so der Hit.
 
Thunderbolt? Hier!

Nutzt überhaupt jemand die Thunderbolt-Schnittstelle?
Gibt doch eh nur die Apple Monitor die das ding unterstüzen, oder?

Ja, ich habe ein externes Thunderbolt-RAID, zwei Blackmagic HDMI-Videograbber und ein externes PCI-Express-Gehäuse mit dem ich an meinem Macbook drei PCI-Express-Karten nutzen kann (bestückt mit Videokarten). Es gibt schon einiges an Peripherie und die Videograbber der Intensity-Serie von Blackmagic Design sind auch vom Preis-/Leistungsverhältnis echt in Ordnung.

Ansonsten hat Sonnet einige Dockingstations und PCI-Express-Adapter auf dem Markt und von Matrox und Belkin gibt es ja auch entsprechende Dockingstations.
 
Ich halte Thunderbolt nach wie vor für die beste und vielfältigste Schnittstelle die es derzeit auf dem Markt gibt. Ein Jammer das die Verbreitung so mau ist.
Produktionskosten und Lizenzierung seitens Intel sind die Hürden, die dem Ganzen noch im Weg stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich könnten dadurch alle anderen Schnittstellen wegfallen.
Genial wäre noch wenn man darüber auch noch sein MacBook Laden könnte.
 
Wenn es wirklich 4K tauglich ist, und Apple/Intel die Rechte rausgeben, dass andere Hersteller ihre Fernseher,... mit dem Anschluss versehen dürfen sehe ich dort großes Potential! Und 20GB/sek wieviel hat nochmal das "ultraschnelle" *hust* USB3?! ;)
Thunderbolt ist für den Preis einfach fürchterlich lahm! USB3 ist zwar mit aktuelle 5GBit/s nur halb so schnell, aber dafür deutlich billiger. Mit TB2 und dem neuen USB3 wird dieses Verhältnis erhalten werden, weil dann USB3 auf 10Gbit/s ansteigen wird.

Für Server- und Workstationlösungen ist Thunderbolt einfach nur Mist. Ein SAS RAID Controller hat immer Vielfache von 4 Ports, d.h. zurzeit ein Vielfaches von 24GBit/s im Laufe des Jahres wird sich das verdoppeln, weil SAS12G kommt. Ein 40Gb Ethernet oder ein Infiniband QDR Port hat 40GBit/s, ein Infiniband FDR Port 56GBit/s und 100Gb Ethernet 100Gbit/s. 100GbE gibt es zwar noch nicht als Steckkarte, aber dafür Dual FDR Karten = 112GBit/s. Eine aktuelle Grafikkarte wird mit 16GByte/s angebunden, und das ist bei GPGPU Computing auch dringend notwendig, weil nur so die Daten schnell transferiert werden können. Dazu gibt es mittlerweile diverse PCIe SSDs mit x8 oder x16 Interface. Was will man da mit so einem Interface wie Thunderbolt?
 
20GB/s klingt ja mal vernünftig, für Videoschnitt und alles was Monsterdateien herumschiebt.

Aber ich habe immer noch nicht begriffen, was dieser 4k Hype soll. Fürs Kino, schön und gut, aber als Endverbraucher hat man selten eine 40qm Leinwand daheim bei der so eine Auflösung Sinn macht. Die meisten TVs heute haben doch eine Größe, die es schwer macht HD und FullHD zu unterscheiden.
 
...Die meisten TVs heute haben doch eine Größe, die es schwer macht HD und FullHD zu unterscheiden.

Das ist das gleiche wie mit der Super Audio-CD keiner hat's gekauft weil zu teuer und nicht kompatibel (Kein PCM), und unser Ohr zur normalen CD doch nicht viel Unterschied hört über die Ottonormalanlage. Logischerweise, vorrausgesetzt man lässt top HiFi Geräte gegeneinander antreten und nicht den iTunes CD Player am Mac Ausgang. :-D

Der Grund ist ein anderer, die wollen wieder etwas zum verkaufen haben was am liebsten dann total inkompatibel zum Rest ist.
 
Jedes mal muss ich aufs Neue schmunzeln, wenn ich von der Thunderbolt-Entwicklung lese. Immerhin gibt es ja mittlerweile einige Peripherie. Aber in der Masse ist davon doch noch gar nichts angekommen. Und der Witz bleibt doch: Viele werden sich gewiss von dem Thunderbolt-Versprechen gelockt fühlen - und sie haben noch immer nix damit angefangen. Und jetzt kommt Version 2? Hihi...

@ tjp (FQ)