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Waze: Kartendienst vor Milliarden-Übernahme?

Martin Wendel

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Wie Bloomberg berichtet, könnte das nächste Start-Up-Unternehmen vor einer Milliarden-Übernahme durch einen Tech-Giganten stehen. Diesmal betrifft es den Kartendienst und die Navi-App Waze, die sowohl im App Store als auch in Google Play kostenlos erhältlich ist. Google, Facebook und weitere Technologieunternehmen sollen an Waze interessiert sein, was zu einem Bieterwettstreit führen könnte.[PRBREAK][/PRBREAK]

image.pngAnfang des Monats wurde publik, dass Facebook in Verhandlungen mit Waze stehe und eine Milliarde US-Dollar für eine Übernahme angeboten habe. Nun bestätigen nicht näher genannte Quellen gegenüber Bloomberg, dass nach Bekanntwerden der Übernahmegespräche weitere Interessenten, unter anderem Google, an Waze herangetreten seien. Apple, die angeblich um den Jahreswechsel noch Interesse an dem Unternehmen hatten, würden zur Zeit keine Gespräche mit Waze führen. Bis jetzt gebe es jedoch noch keine Entscheidung und möglicherweise würden die Gespräche auch ins Leere führen. Frisches Geld könnte dann in Form von Beteiligungskapital zufließen.

Waze bietet seine Navigations-App für das iPhone und Android-Smartphones an und hat über 40 Millionen Nutzer. Die Kartendaten der kostenlosen App stammen im Gegensatz zu anderen Navis nicht von professionellen Firmen wie NAVTEQ oder Open-Source-Diensten wie OpenStreetMaps, sondern von den Nutzern selbst. Die Karten werden durch das Fahren auf der Straße gezeichnet, mit aktuellen Verkehrsdaten versorgt und bei Fehlern von den Nutzern gewartet.

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Via Bloomberg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wirklich ein sehr interessantes Projekt...
Nur womit verdienen die das nötige Geld für Mitarbeiter- Entwicklungs- und Serverkosten? Etwa mit der Hoffnung von einer der großen Firmen aufgekauft zu werden?
 
Vermutlich verbrennen die momentan fleißig das Geld von Investoren. Wenn der Aufkauf aber funktioniert hat sich's natürlich ordentlich gelohnt.
 
Und was passiert wenn es nicht funktioniert? Da sind Banken aber schlauer, da zahlt der Steuerzahler wenn es in die Hose geht :D
 
Bei solchen kostenlosen Angeboten ist häufig der Nutzer (und damit seine Daten) das Produkt. Das prominenteste (und wohl am meisten durchgekaute) Beispiel wäre Facebook, aber auch Twitter, Soundhound / Shazam, YouTube und viele andere gehören dazu.
 
Bei solchen kostenlosen Angeboten ist häufig der Nutzer (und damit seine Daten) das Produkt. Das prominenteste (und wohl am meisten durchgekaute) Beispiel wäre Facebook, aber auch Twitter, Soundhound / Shazam, YouTube und viele andere gehören dazu.

Ja, richtig.