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'Made in USA'-Mac: Fertigung in Texas durch Foxconn?

Martin Wendel

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Seit Ende letzten Jahres ist bekannt, dass Apple 100 Millionen US-Dollar investiert, um eine Mac-Produktreihe in den USA zu fertigen. Um welchen Mac es sich dabei handelt, ist zwar noch nicht verlautbart worden, Tim Cook rückt jedoch häppchenweise mit immer mehr Fakten heraus. Nun hat er bestätigt, dass sich das Werk, in dem die Macs zusammengesetzt werden, im US-Bundesstaat Texas befindet.[PRBREAK][/PRBREAK]

Foxconn, bei dem Apple bereits in China seine Geräte fertigen lässt, besitzt in Texas mehrere Anlagen. Erst vor kurzem hat man dort investiert um "den Bedürfnissen eines bestimmten nicht genannten Kunden zu entsprechen", so AllThingsD. Die Vermutung liegt nun nahe, dass es sich bei diesem Kunden um Apple handelt.

Aufgrund der Höhe der Investition geht man davon aus, dass es sich bei dem in den USA gefertigten Mac um den Mac Pro oder den Mac mini handeln könnte. Tim Cook hat vor kurzem bestätigt, dass die Macs nicht einfach nur in den USA zusammengeschraubt werden, sondern viele der Bauteile made in USA seien (wir berichteten).

foxconn_wikipediacommons.JPG
Via AllThingsD
Bild: Foxconn-Werk in Tschechien, Foxconn Pardubice 01 [GFDL or CC-BY-3.0], by Nadkachna (Own work), from Wikimedia Commons
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Meiner Meinung nach ist das alles andere als unwahrscheinlich. Foxconn produziert ja auch bereits in Brasilien - also warum nicht weiter expandieren und auch in den USA produzieren?!
Ich denke Foxconn ist ein (gigantisches) Unternehmen, welches Interessen wie Volkswagen etc. hat. Apple dürfte es nur recht sein, wenn sie sich die Kosten teilen können :-)
Wenn der Auftraggeber, was im Falle von Foxconn ja quasi jedem große Unternehmen entspricht, entsprechend mehr zahlt, dann werden auch die Arbeitsbedingungen besser werden (gleiches gilt für China)
 
Wenn Apple in den USA produzieren lässt müssen die dort möglicherweise auch noch Steuern zahlen. Hoffentlich hat Tim Cook sich das gut durchgerechnet ;-) Im Ernst: Ich find es gut wenn man dort produziert wo man auch Geld einnimmt. Nicht nur dass man dort auch Steuern zahlt, man hat ein gutes Gewissen wenn man Produkte kauft auf denen steht "Made in USA" oder "Made in Germany" - ein gewisser Qualitätsanspruch, Erfahrung, qualifizierte Mitarbeiter stehen ja stellvertretend für diese Angabe.
 
ein gewisser Qualitätsanspruch, Erfahrung, qualifizierte Mitarbeiter stehen ja stellvertretend für diese Angabe.
Ich hatte bisher nicht den Eindruck, daß Apple in China von unqualifizierten Arbeitern qualitativ minderwertige Produkte herstellen läßt.
 
Ich hatte bisher nicht den Eindruck, daß Apple in China von unqualifizierten Arbeitern qualitativ minderwertige Produkte herstellen läßt.

Vielleicht hätte ich das anders umschreiben sollen. Passender Vergleich wären eher Montagearbeiter von Volkswagen gegenüber Montagearbeiter von Kia. Nicht nur, dass die unterschiedlich verdienen, sondern eben auch bei ähnlicher Arbeit eine andere Qualifizierung und andere Qualitätsvorstellungen haben. Dazu glaube ich nicht, dass Foxconn in Amerika Arbeiter in Elendsvierteln wohnen lässt oder die Selbstmordrate ähnlich hoch wie in China ist. Resultat - so hoffe ich zumindest - sind einwandfreie Produkte auf hohem Qualitätsstand. Zumindest sollen das sicher alle glauben wenn Apple wieder in Amerika fertigen lässt...
 
Die USA werden in nur wenigen Jahren vom weltweit größten Energieimporteur zum größten Energieexporteur werden. Der Grund liegt im Fracking.

Energiekosten sind mit einer der Gründe warum die Produktionskosten in einigen Schwellenländern so gering sind, Personalkosten ist da nicht der größte Posten.

Es ist nur logisch das in Zukunft wieder vermehrt in den USA produziert wird in sämtlichen Sparten.

Hier ist es natürlich 1A Marketing!

Was Qualifikation angeht ist es übrigens ein fast schon witziger Irrglaube das diese höher wäre in den USA. Im Elektrokrams herstellen haben Standorte wie China inzwischen einen Know How Vorsprung den ein Standort in den USA erst einmal erreichen muss. Hier bedarf es den Aufbau von Qualifikation, die kommt nicht von alleine oder gar von einem elitären erste Welt Gehabe ;)
 
Was Qualifikation angeht ist es übrigens ein fast schon witziger Irrglaube das diese höher wäre in den USA. Im Elektrokrams herstellen haben Standorte wie China inzwischen einen Know How Vorsprung den ein Standort in den USA erst einmal erreichen muss. Hier bedarf es den Aufbau von Qualifikation, die kommt nicht von alleine oder gar von einem elitären erste Welt Gehabe ;)
Deswegen gibt es auch nur eine Handvoll Hersteller für Festplatten oder Speicherchips. Da steckt sowohl auch von der Technologie als auch vom Personal so viel Know How drin, das kann man schwer aufholen
Aus der ersten Serie Macs, die in den USA montiert wird, würde ich mir kein Gerät holen.
 
Vielleicht lassen die die Macs ja von chinesischen Facharbeitern fertigen, die dann leihweise in den USA arbeiten...
 
Meiner Meinung nach war gleich nachdem die ersten Gerüchte aufkamen klar, dass Foxconn in den USA für Apple produzieren wird. Also wirklich keine neue News.