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Milliardendeal: Yahoo übernimmt Tumblr

Martin Wendel

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Yahoo, in den USA was Suchmaschinen betrifft der größte Konkurrent zu Platzhirsch Google, hat in einer Pressemitteilung angekündigt, den Microblogging-Dienst Tumblr für etwa 1,1 Milliarden US-Dollar (rund 850 Millionen Euro) zu übernehmen. Tumblr wird dabei weiterhin als Marke bestehen bleiben und unter dem bisherigen CEO David Karp als eigenes Unternehmen geführt. Marissa Mayer, CEO von Yahoo, bekräftigt: "Wir versprechen, es nicht zu versauen."[PRBREAK][/PRBREAK]

keepcalm.jpgAuf Tumblr werden zur Zeit mehr als 100 Millionen Blogs geführt, die pro Tag mit 75 Millionen Beiträgen, vor allem auch in Form von multimedialen Inhalten, gefüttert werden. Yahoo verspricht sich durch die Übernahme des im Wachstum befindlichen Netzwerks eine Erhöhung der Reichweite um rund 50 Prozent auf über eine Milliarde monatlicher Besucher und eine Zunahme des Traffics um 20 Prozent. Yahoo und Tumblr würden in Zukunft gemeinsam, so die Pressemitteilung, daran arbeiten, neue Werbestrategien zu entwickeln, die sich nahtlos einfügen und die User-Expierence verbessern.

David Karp verspricht den Benutzern, dass sich das Team von Tumblr und der Fahrplan für die Zukunft nicht ändere. Yahoo verfolge ähnliche Ziele und man sei über die Unterstützung, die Tumblr aufgrund der höheren Ressourcen schneller und besser machen werde, erfreut.

Via Yahoo
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann gibt es bald nur noch ein paar Megakonzerne die alle anderen aufkaufen.
 
Die Situation haben wir längst: Wer eine gute Idee hat, gründet ein StartUp und wartet darauf, dieses für die eine oder andere Milliarde zu verkaufen. Das letzte eigenständige StartUp, das wirklich unabhängig geblieben ist, dürfte wohl ausgerechnet Facebook sein...
 
Mal sehen wie erfolgreich Tumblr noch ist sobald Yahoo die ganzen Porno Inhalte rausgeschmissen hat.
 
Solange Wil Wheaton noch postet, ist die Tumblr-Welt in Ordnung! :-p
 
Das sagt er ja gerade. Google ist nunmal ein wenig älter als Facebook ;)
 
Die Situation haben wir längst: Wer eine gute Idee hat, gründet ein StartUp und wartet darauf, dieses für die eine oder andere Milliarde zu verkaufen. Das letzte eigenständige StartUp, das wirklich unabhängig geblieben ist, dürfte wohl ausgerechnet Facebook sein...


Naja ganz so krass ist es wohl nicht. Was ist z.B. mit Dropbox. Apple war mal dran und bot meines Wissens auch eine Mrd. $.
 
Es mag vielleicht nicht ausschließlich nach dem Muster ablaufen, aber ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen, um zu sagen: Die Regel sieht inzwischen so aus.
 
Mal sehen wie erfolgreich Tumblr noch ist sobald Yahoo die ganzen Porno Inhalte rausgeschmissen hat.

Das frag ich mich auch, also Tumblr. und Porno gehört irgendwie zusammen, wenn das so zensiert wie FB oder Instragram wird werden das auf jeden Fall wenige weiter nutzen.
 
Irgendwie wird mir immer schwindlig wie viel für diese Internetfirmen bezahlt wird. Ich werde das Gefühl nicht los wir werden noch eine Dotcomblase erleben.
 
Gut möglich. Weiterhin
scheint alles auf eine geringe Anzahl an Big Playern hinauszulaufen mit Google, Amazon, Facebook, Yahoo an der Spitze..
 
Gut möglich. Weiterhin
scheint alles auf eine geringe Anzahl an Big Playern hinauszulaufen mit Google, Amazon, Facebook, Yahoo an der Spitze..

Ja so ist das im pösen Kapitalismus.. der grosse frisst den kleinen.

Wer das nicht will muss selber eine Firma gründen, erfolgreich sein und dann das Milliardenangebot eines Big Players ausschlagen. Steht jedem offen.