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Siri-Daten werden zwei Jahre lang anonym gespeichert

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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Dass Apples virtuelle Sprachassistentin Siri die gesprochenen Anfragen nach Hause weiterleitet, dürfte niemanden wirklich überraschen. Schließlich verarbeiten Apples Server jede Nutzer-Anweisung, um eine adäquate Antwort liefern zu können. Den Kollegen von Wired gegenüber hat Apple jetzt offenbart, wie genau man mit den Nutzer-Daten umgeht. Ein kritischer Artikel zu den schwammigen Aussagen in Apples Datenschutzrichtlinie war den Erklärungen allerdings vorausgegangen.[PRBREAK][/PRBREAK]

Apple-Sprecherin Trudy Muller brachte schließlich Licht in die Angelegenheit. Apple speichert die Anfragen der Nutzer ausschließlich, um den Service selbst zu optimieren. Jede Interaktion wird dazu, verschlüsselt über eine zufällige Zahlenreihenfolge, für sechs Monate gespeichert. Die Apple-ID oder E-Mailadresse der User werden dafür nicht genutzt. Nach dem Ablauf der sechs Monate löscht Apple die angelegte "Identifikations-Nummer" aus den gespeicherten Datensätzen. Die Daten selbst werden danach noch für weitere 18 Monate gespeichert, dann allerdings ohne jede Möglichkeit, diese in irgendeiner Form zuzuordnen. Warum diese Vorgehensweise bislang nirgends offen kommuniziert wurde, wird wohl ein Geheimnis Apples bleiben. US-Bürgerrechtlerin Nicole Ozer fordert deshalb auch, dass Apple diese Informationen auf der Siri-FAQ-Seite bereitstellt. Bei aller Anonymität solle man sich dennoch gut überlegen, was man Siri "ins Ohr flüstert". Schließlich arbeite die Sprachassistentin für das Unternehmen aus Cupertino, so Nicole Ozer weiter.


Apple_Siri_iPhone.jpg
Via Apple
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sehe hier kein Anlass zur Kritik. Ich sehe mich auch nicht bemüßigt, den Moralapostel zu spielen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Speicherung zur Optimierung des Systems dienen soll. Ich selbst habe bereits gemerkt, dass mich Siri mit der Zeit immer besser versteht (bei gleichbleibenden Fragen).

Bin gespannt, wie viele hier den Datenschützer raushängen lassen.


*Auf mein Sushi wart*
 
[IR]Apple speichert die Anfragen der Nutzer ausschließlich, um den Service selbst zu optimieren.[/IR]

Natürlich, was sollen die auch anderes schreiben. Die heißersehnte Vorratsdatenspeicherung dient ja auch nur zu unser aller Schutz. 8-)

Wobei Apple den Service natürlich irgendwie optimieren muss, allerdings ginge das sicherlich auch ohne jederlei ID und jahrelanges Speichern.
 
Man könnte dem Nutzer ja auch die Wahl lassen - so wie bei den automatischen Fehlerberichten. Von mir aus auch grundsätzlich aktiviert.
 
Die ID wird vermutlich dazu genutzt, damit Siri auch besser auf den Nutzer abgestimmt wird. Also auf die eigene Stimme besser reagiert, etc.
 
von mir aus können die meine Daten bis in alle Ewigkeit speichern. Nur so kann die Nachwelt meine Stimme noch in 1000 Jahren hören. Erzähle Siri nur Unsinn und mache Witze. Wenn die nicht gespeichert werden muss ich alle 2 Jahre den ganzen Käse wieder neu erzählen und der Lerneffekt ist weg.
 
Wo ist das Problem?

Bei android geht alles direkt, unverschlüsselt und nicht anonym zu google.
 
Wenn es sich hier nicht um Apple, sondern beispielsweise um die Telekom handeln würde, dann würde der Shitstorm auf allen Kanälen aber wehen....

Das Verhältnis Kunde-Daten ist eben sehr komplex, auf der einen Seite posten Bürger alles bei Facebook, sorgen sich aber in anderen Bereichen (wenn die Frau an der Kasse die PLZ erfragt) um Ihre Daten. Nun sind die SIRI-Daten sicher nicht die wichtigsten Komponenten, aber das Bild des Kunden (oder Bürgers, je nach dem wer noch neben dem Unternehmen an die Daten gelangt..) wird engmaschiger.
Ich halte manches wofür Datenschützer, vielleicht berufsbedingt, "Bedanken anmelden" auch übertrieben, sehe auch Notwendigkeiten für effektive Strafverfolgung, aber gleichwohl erscheint einem das Datensammeln der (amerik.) "Computer-Unternehmen" recht wenig transparent.
 
Sehe hier kein Anlass zur Kritik. Ich sehe mich auch nicht bemüßigt, den Moralapostel zu spielen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Speicherung zur Optimierung des Systems dienen soll. Ich selbst habe bereits gemerkt, dass mich Siri mit der Zeit immer besser versteht (bei gleichbleibenden Fragen).

Bin gespannt, wie viele hier den Datenschützer raushängen lassen.


*Auf mein Sushi wart*
Ja, da kann ich dir nur zustimmen!! Wollte grad was ähnliches dazu schreiben...
 
Und auch hier kann man nur wieder sagen, dass es ja jedem selbst überlassen ist, ob und wie er Dienste dieser Art nutzt.
 
...und das sich Siri als Frau artgerecht verhält und nix für sich behalten kann was man ihr erzählt! ;-)
 
Bei einer solchen Angelegenheit in einem solchen Forum ist der Konzern der dies tut maßgebend für die Reaktion. Will gar nicht wissen was hier los wäre, wenn da statt Apple, Google oder Microsoft stehen würde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und auch hier kann man nur wieder sagen, dass es ja jedem selbst überlassen ist, ob und wie er Dienste dieser Art nutzt.

Das ist zwar grundsätzlich richtig, aber als Nutzer sollte/muss man schon auf die Folgen einer Nutzung hingewiesen werden, um dann einwilligen zu können. Und das ist bei Apple allgemein sehr kritisch zu sehen, denn deren Datenschutzrichtlinie ist mit dem BDSG nicht vereinbar. Das fängt ja schon mit dem Begriff der personenbezogenen Daten an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anstatt das zweite Mal Quellen zu fordern, könnte man ja auch mal seine Sicht der Dinge untermauern. Ansonsten ist das genauso "Unsinn" wie die Behauptung, die du als solche bezeichnet hast.
 
von mir aus können die meine Daten bis in alle Ewigkeit speichern. Nur so kann die Nachwelt meine Stimme noch in 1000 Jahren hören. Erzähle Siri nur Unsinn und mache Witze. Wenn die nicht gespeichert werden muss ich alle 2 Jahre den ganzen Käse wieder neu erzählen und der Lerneffekt ist weg.



Von der Seite habe ich es noch garnicht gesehen
 
[IR]Apple speichert die Anfragen der Nutzer ausschließlich, um den Service selbst zu optimieren.[/IR]

Natürlich, was sollen die auch anderes schreiben. Die heißersehnte Vorratsdatenspeicherung dient ja auch nur zu unser aller Schutz. 8-)

Wobei Apple den Service natürlich irgendwie optimieren muss, allerdings ginge das sicherlich auch ohne jederlei ID und jahrelanges Speichern.

Naja, es stimmt tatsächlich, dass Siri mich mit der Zeit besser versteht. Der Dienst wird dadurch optimiert, dass Siri aus deinen Spracheigenschaften aus der Vergangenheit lernt. Da sich die aber ändern, lohnt sich nur die nahe Vergangenheit, was das Löschen von alten Aufzeichnungen begründet. Und weil Siri kein echter Mensch ist muss sie halt ihre Daten speichern, weil Dinge merken, bzw. Logisch denken kann sie sonst nicht...
 
Das ist zwar grundsätzlich richtig, aber als Nutzer sollte/muss man schon auf die Folgen einer Nutzung hingewiesen werden, um dann einwilligen zu können. Und das ist bei Apple allgemein sehr kritisch zu sehen, denn deren Datenschutzrichtlinie ist mit dem BDSG nicht vereinbar. Das fängt ja schon mit dem Begriff der personenbezogenen Daten an.

Apple fragt dich vor der ersten Nutzung von Siri, ob du sie aktivieren möchtest und damit den Nutzungsbedingungen zustimmst. Wenn du dir die nicht durchliest kann Apple da nix für...

Mache ich allerdings auch nicht wirklich...;-)