• Wieder einmal haben uns unsere Apfeltalker tolle Fotos zur Abstimmung eingesandt. Welches ist Euer Favorit? Stimmt mit ab! Hier geht es zur Abstimmung --> Klick
  • Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick

MPB 2011 - Lohnt es sich neu aufzusetzen?

Vllt weil der TE das fragte:
Habe eine 2.000er Leitung, da sind knapp 3GB + Updates schön nervig :/ Kann man Mountain Lion vlt. auf eine SD Karte sichern und von da aus installieren?
 
Logisch alles gelesen. Aber die Antwort bezog sich alleine auf die Frage ob man ML auf ein Medium bringen und von dort aus installieren kann. ;)

Und das kann man...
 
@casi: Viele Wege führen zum Ziel. Der Weg ist das Ziel ;)
 
  • Like
Reaktionen: casi73
Danke für die Antworten. Noch eine klitze-kleine Frage : Mit SD-Karten geht das also nicht :-D? Habe da nur etwas von einem USB-Stick gelesen, aber eigentlich ist es doch das Gleiche.. (?)
 
Eine Neuinstallation zählt sich nahezu niemals aus.
Außer du machst einen Clean Install, wozu kaum jemand Geduld hat. Denn das heißt: Festplatte formatieren, System installieren, alle Programme neu installieren (Internet oder Datenträger) und nur die Daten (Musik, Bilder, Videos, Textdateien) aus dem Backup holen. Keinesfalls die beiden Librarys.
Alles andere ist Voodoo

Ja. Dann sitzt man halt mal einen Tag dran und richtet sein System wieder ein und konfiguriert seine Apps etc.
Finde ich pers. jetzt nicht so schlimm, wenn man dafür ein sauberes und schnelles System erhält mit dem man dann bis zum nächsten großen Release tagtäglich den Speed genießen kann.

Also, was ist schon dabei sich einen Tag ein bisschen Arbeit zu machen, und dann 1-2 Jahre mit dem System seine Freude haben?

Ich mache bei jedem neuen OS X Release einen kompletten Clean Install (wie Du oben beschreibst), und von den ganzen Fehlern die dann in Foren immer berichtet werden bei Leuten die drüberbügeln oder die alten Libs zurückholen ist mein System dann völlig verschont. Safari rennt, iTunes rennt, alles ohne Pausen - und das schöne ist, dass das System mit der Zeit auch nicht langsamer wird. Ich habe quasi von Tag 1 bis zum Tag X das Gefühl ein frisches System zu haben. Das ist es doch wert sich bei einem neuen OS X Release mal den Tag Zeit zu nehmen, oder?
 
@Retrax, du kannst es halten wie du möchtest und Switcher können einmal pro Monat eine Neuisntallation machen, notwendig ist es nicht, wenn man das System so behandelt, wie es vorgesehen ist: Das heißt keine Clean, Veresserungs- Bescleugigungstools, keine virenscanner, und so weiter und so fort.
Ich habe mein System noch niemals neu isntalliert (vermute seit Snow Leopard mindestens) und ebenfalls keinerlei Probleme.
Wenn du weißt, was ein clean Install bedeutet, ist es ja gut. Bei den meisten Usern hier, fängt es damit an, dass sie ihre Lizenznummer verloren haben oder die Original Installations Cds von Programmen verschustert oder einfach zu faul sind, sämtliches Programme neu zu installieren und die Librarys zu ignorieren. Und in diesem Fall ist eine Neuinstallation völlig überflüssig.
Wer allerdings den Mac mehr zum Spielen als zum Arbeiten benützt, der Hat wohl auch Zeit genug, das System jede Woche neu zu installieren. Schädlich ist das ja nicht. Nur halt überflüssig.
Im Normalfall ist der Systemordner immer gleich intakt, da er ja von den Daten streng getrennt ist - was soll sich da ansammeln? Ein Apple- konformes Programm /Tool greift nicht in den Systemordner ein und hat dort auch nichts verloren (oder abzulegen). Warum also dann eine Neu- Installation?
Dass du dann ein besseres Gefühl hast, will ich nicht bestreiten.
Jedem Tierchen sein Pläsierchen!
Salome
 
@Salome
Ich weiss dass Du bei diesem Thema so reagierst wie Du nunmal reagierst. Es scheint eine Art Dogma zu sein. Ich will Dich auch gar nicht davon abbringen. In der Theorie hast Du ja recht, dass bei einem Unix System User und System strikt getrennt sind usw.
Wenn ich hier und anderswo mitlese, dann sieht die Praxis halt öfters anders aus...
Das geht dann von Wartezeiten beim Starten von Mail bis hin zu Denkpausen im Finder etc.
Keine großen Sachen, aber in der Summe werden diese "Kleinigkeiten" dann ärgerlich.
Sicherlich kann man das alles auch ohne einen Clean Install lösen - mit Zeit, Wissen und Geduld.
Für den einen ist das dann die bessere Lösung und der andere nimmt sich ein paar Stunden Zeit und setzt ein neues System eben komplett neu auf und importiert alles neu und sauber, und hat dann diese kleinen Ärgernisse gar nicht erst.

Aber wie gesagt, ich möchte nicht missionieren.

Aber eines würde mich dann doch noch interessieren:

Hast Du eigentlich schonmal einen Cleaninstall gemacht so dass Du den direkten Vergleich zu einem System hattest bei welchem....sagen wir mal... schon 3 aufeinanderfolgende Systeme "drübergebügelt" wurden. Also bspws. von 10.4 PPC bis zu 10.7 / 10.8 Intel?

Also quasi die Erfahrung deines jetzigen Systems (ich nehme an, dass der letzte Cleaninstall schon sehr lange zurückliegt) zu einem nach einem Cleaninstall.

Was sind Deine Erfahrungen diesbzgl.?
 
@Retrax Also ich bin wirklich kein Mac Profi, aber nutze es jetzt seit Leopard. Seit dieser Zeit habe ich jede neue Version drübergebügelt, wie du sagst, und nach dem Kauf des neuen iMac habe ich das System per Migrationsassisstenten aus dem Timemachine Backup eingespielt und weiterbenutzt. Jetzt ist mittlerweile MountainLion drauf und was soll ich sagen: Safari rennt, iTunes rennt, usw.

Ich mische mich aber auch nicht in die Systemverwaltung von außen ein. Weder benutze ich "Optimierunggstools" noch sonst so einen Humbug, da ich weiß, dass Mac OS X selbst in regelmäßigen Abständen aufräumt. Ich muss uach nicht alle iCons austauschen und die Fensterdarstellung auf den Kopf stellen. Vielmehr freut es mich, dass ich nicht meine Zeit mit Systemadministration und -pflege vergeuden muss. Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass das System langsamer werden würde.

Ich brauche eben ein System zum Benutzen/Arbeiten und nicht zum Warten und Klicki-Bunti-Installieren.
 
Der entscheidende Vorteil eines UNIX-Systems ist neben der Sicherheit ist der nicht erforderliche Wartungsbedarf.

Ich denke Viele nutzen dies nicht weil sie das System nicht verstehen (wollen).

Den Zeit- und Arbeitsaufwand des ständigen neu aufsetzens möchte ich mir wirklich nicht antun. Da kann ich auch gleich Windows nutzen.
 
@kelevra
Das klingt doch super. Und ich bezweifel dass auch nicht.

So geht es vielen. Und wenn sie dann mal doch einen Cleaninstall machen sind genau diese Leute plötzlich überrascht dass es doch noch etwas smoother / snappier etc. läuft.
Das ist halt immer die Sache wenn man keinen direkten Vergleich hat. Also einmal Dein System so wie es ist. Und dann das gleiche mit einem Cleaninstall und den selben Apps (frisch konfiguriert etc).

Das ist so ein bisschen wie mit dem HD-Fernsehen. Da haben die Leute auch gesagt: Mir reicht die Schärfe ...was brauch ich HD.... und dann haben sie mal eine Doku in HD gesehen und waren positiv überrascht.

Aber wie Du richtig sagst, wenn man in seinem System nicht "rumpfuscht" sind die Unterschiede zu einem clean installierten System dann wahrscheinlich doch nicht so groß als dass es sich für den normalen Nutzer lohnen würde.

Da ist halt jeder anders. Wie gesagt möchte ich nicht missionieren oder das drüberbügeln schlecht reden. Bei einem sauberen System funktioniert das sicherlich. Aber über die Jahre probiert man ja dieses und jenes aus, und ob sich dann nicht doch mal ein clean Install lohnen würde? Aber lassen wir das...

Wichtig ist dass man subjektiv mit seinem System zufrieden ist - und dann sollte man auch nicht daran rumdoktern oder sich von anderen beeinflussen lassen.
 
So wartungsintensiv ist ein Windows auch wieder nicht. Man kann jedes System verpfuschen. Mein letztes Windows 7 System lief 2 Jahre ohne Neuinstallation problemlos durch. Aber wie gesagt, ich vermeide es am System herumzuspielen und habe auch unter Windows keine Optimierungstools benutzt, auch wenn die tollen bunten Heftchen am Kiosk immer etwas von x Prozent mehr Leistung versprachen.

Eines habe ich ganz schnell beim Umgang mit IT gelernt: Mehr Leistung gibt es wenn man leistungsfähigere Hardware verbaut, und nicht wenn man das OS optimiert. Es mag zwar den ein oder anderer Trick geben um noch die letzte Milisekunde Bootzeit rauszuholen, aber da ich zumindest meinen Systeme höchstens ein mal im Monat reboote bringt das wohl nix. ABer es wird immer Leute geben, die glauben werden, dass solche Eingriffe _die_ Perfomancegewinne bringen.
 
In Sachen Cleaninstallation als Vergleich: ich arbeitet 5 Jahre mit einem Win XP ohne den jemals neu aufzusetzen. Obwohl man mir das empfahl. Die Notwendigkeit sah ich nicht ein. Nach dem Umstieg auf Mac machte ich den Winrechner platt und setze den neu auf. Nicht weil das notwendig war, sondern, weil ich wissen wollte ob es geht und ob er danach schneller sei.

Der Rechner wurde nicht schneller, und ich verbratete einen Tag damit. Windows-Nutzer wissen was es heisst alles aus dem Netz zu saugen. Wurde alles neu installieret und nun liegt der _Gute_ im Regal.

Und nein ich installierte schon unter Win keine Tools. Den CCleaner testete ich kurz vor dem neuaufsetzen.
Die grösste Schwachstelle ist vor dem Rechner nicht der Rechner, es sei er hat einen defekt. (Der Rechner)

Irgendwann setze ich auch mein MBP neu auf. Damit ich es kann, nicht weil ich es muss. Und dann wird alles neu installiert. Man lernt nur etwas, wenn man es selber einmal versucht.
 
In der Regel macht man Clean Installs ohnehin nur, wenn man einen triftigen Grund dazu hat.
Schon allein die Installation eines klitzekleinen USB-Surfsticks oder anderer Treiber für externe Geräte kann ein System so weit bringen, dass es nicht mehr hochfährt.
Ich habe schon öfters Macs (auch PCs) von Verwandten und Bekannten zur "Reparatur" bekommen, wo nur mehr ein Clean Install geholfen hat. Manchen Software-Herstellern sind die Vorgaben von Apple etc. sowas von egal. Die kochen ihr eigenes Süppchen.
Da wirft man dann schnell seine (angelesenen) Vorsätze über Board. ;)

Anderes Beispiel für's neu Aufsetzen:
Der alter Scanner wird verschenkt etc., der neue - von einem anderen Hersteller - benötigt wieder andere Software. Wenn man Pech hat, dann de-installiert die alte Scannersoftware nur das Scan-App und es wartet im Hintergrund immer noch eine Software des alten Scanners auf das Aktivieren desselben.
Schon erlebt und sehr benutzerfreundlich. :(
Ohne vorher leichtsinnig zu sein...
 
Zuletzt bearbeitet:
@Retrax:
importiert alles neu und sauber, und hat dann diese kleinen Ärgernisse gar nicht erst.
Vielleicht die ersten paar Tage - dann sind die kleinen Ärgernisse alle wieder da. Weil du ja nicht weißt, wo die Haken und Häkchen waren, konntest du sie auch nicht eliminieren. Nach und nach wirst du die geliebten Tools und überflüssigen Helferlein wieder installieren und alles wird beim Alten sein. (Du steht für irgendjemanden, nicht unbedingt für Retrax).

Ich bin halt dafür die Fehler und Ärgernisse zu suchen und zu reparieren. Immer wieder begegnen mir (hier und auf freier Wildbahn) User, die innerhalb von drei Wochen schon vier Neuinstallationen hinter sich haben. Das wird dann zum wochenendfüllenden Hobby. Wenn sie damit glücklich sind, von mir aus. Die Vorteile von MAC OS X nutzen sie halt dann nicht.

Doch wenn du immer mitliest, wirst du bemerkt haben, dass auch ich schon manchem User /mancher Userin zur Neuinstallation (total sauber) geraten habe. Vor allem dann wenn mit jedem gelösten Problem zwei neue auftauchen, weil die Guten die einmal geladene Software nicht updaten, Virenscanner werken lassen (die sehr wohl im System Schaden anrichten können) oder gar selbst Ordner aus dem Systemordner entfernen, weil sie "nicht wissen wozu ich den brauche".

Clean Install habe ich noch nie notwendig gehabt, aber oft genug einen neuen Mac mit neuem System gekauft (früher war das meine Methode, als die Upgrades nicht im Monatsrhythmus eintrudelten und nicht voller Bugs waren), am Macbook lief ein System mit einem oder zwei drüber installierten Upgrades. (Oder umgekehrt). Ich habe niemals einen Unterschied bemerkt.
Wer die "paar Stunden Zeit" hat, kann sie entweder sinnvoll nützen oder einmal im Monat sauber installieren. Wer glaubt, dass dann alles schneller wird, dem wird es auch so vorkommen.
Früher haben viele User nach jedem Sicherheitsupdate für Safari gejubelt, wie wahnsinnig schnell der Browser geworden ist.
Jetzt halt "Clean Install" als neuestes Allheilmittel.
Ich empfehle eben, was ich für richtig halte: Lieber den Fehler zu suchen, inkompatible Programme zu löschen und unaktuelle zu aktualisieren.
Was der Fragesteller / die Fragestellerin dann wirklich macht, kann ohnehin niemand kontrollieren.
Wir geben ja hier keine Befehle aus, sondern lediglich Empfehlungen. Und die nach bestem Wissen und Gewissen (aber selten nach Gefühl).
Salome
@ Mikeat, du hast sicher Recht, aber hier geht es immer um ganz konkrete Probleme (nicht die von dir aufgezählten), zu 99 % um Fehler in der Library (/Library oder ~/Library) und wenn gefragt, ob bei einer Neuinstallation alle Einstellungen erhalten bleiben, dann weiß ich, dass es sicher nicht um eine saubere Installation nach dem Löschen der Festplatte geht. Auf eine grundsätzliche Diskussion wollte zumindest ich mich nicht einlassen. :-)
 
@Retrax:
Vielleicht die ersten paar Tage - dann sind die kleinen Ärgernisse alle wieder da. Weil du ja nicht weißt, wo die Haken und Häkchen waren, konntest du sie auch nicht eliminieren. Nach und nach wirst du die geliebten Tools und überflüssigen Helferlein wieder installieren und alles wird beim Alten sein.

Eben nicht. Das ist ja der Vorteil wenn man bei einem Clean Install alles "sich neu anlegen" lässt, und dann Inhalte sauber bzw. manuell importiert.
Aber da habe ich gerade das Gefühl dass wir aneinander vorbeireden bzw. von unterschiedlichen Handlungsweisen ausgehen.

Ein anderer Punkt beim "drüberbügeln" kann zum Beispiel auch dadurch entstehen, dass sich bspws. von 10.7 nach 10.8 an Spotlight oder an der internen Mail-Verwaltung einiges geändert hat. Das führt dann dazu dass die Installationsroutinen konvertieren, exportieren und importieren müssen. Das sollte zwar in der Theorie funktionieren - aber die Praxis zeigt dass das nicht immer und überall der Fall ist. Und dieses Risiko der (ich nenne es jetzt mal so) "fehlerbehafteten internen Konversionen" wird nicht kleiner, wenn sich z.b. von 10.4 über 10.5 nach 10.6 und 10.7 nach 10.8 jedesmal an diesen Datenbaken usw. einiges ändert - und man diese Prozesse seit 10.4 mittels "drüberbügeln" mitgemacht hat. Da können sich einfach Fehler durch Altlasten einschleichen.

Threads dazu heissen dann: "HILFE!!!! Spotlight / Mail,... indexiert ewig....!!^^" oder "HILFE!!! Beachball!!!!"

Wenn man hingegen das neue OS neu aufsetzt und sich wie oben schon gesagt "alles neu anlegen" lässt, dann vermindert man dieses Risiko stark.

Allerdings kann man wie gesagt "Altes" so importieren oder so importieren.

Wenn man einfach aus der Library den Mail-Ordner ins neue System verschiebt ist das nicht jenes "sich selbst neu anlegen" lassen was ich meine.

Um das zu erreichen muss man anders vorgehen.

Aber wie gesagt, ich bezweifle nicht dass Dein System sauber läuft und Du mit Deiner Methode gut fährst. Bleib dabei.

User, die innerhalb von drei Wochen schon vier Neuinstallationen hinter sich haben.

Ja, so ist das wenn man sich das "kaputte Zeugs" über Time Machine oder ähnlichem dann in das neue System wieder zurückholt.
 
Im Prinzip sind wir ohnehin einer Meinung. Was du erklärst ist alles einleuchtend. Es ging aber nicht um das Installieren eines neuen Systems sondern um die Lösung von Problemen im laufenden Betrieb.
Und da gehe ich hier immer von einem DAU aus und diesem traue ich niemals eine saubere Neuinstallation zu. Beziehungsweise, ahne ich, wenn er die Ursache nicht kennt, dass alle diese "wichtigen" Tools bald wieder drauf sind.
Deshalb schlage ich immer vor, die Ursache der Probleme zu suchen. Dann wissen die User auch, wie sie diese künftig vermeiden können.
Salome
 
@salome So gehe ich auch vor. Zum clean install kann man immer noch raten, wenn alle Versuche der Problembehebung versagen. Oftmals ist es dann aber auch mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ich für meinen Teil bin auch der Meinung, dass man bei der Suche nach dem Fehler viel mehr über das System lernt, als wenn man es schlichtweg neu aufsetzt. Aber dazu muss natürlich auch ein entsprechendes Interesse bestehen.

Ich habe mir früher unter Windows nach einer sauberen Installation ein Image der Festplatte angelegt, dass ich jederzeit zurückspielen konnte. Dies hat im Fall des Falles die Neuinstallation deutlich verkürzt. Damals habe ich auch selber viel am System "gepfuscht" eben um es besser kennen zu lernen. Dass dabei auch mal was schief ging, habe ich in Kauf genommen. Das stellt aber sicherlich nicht den regulären Anwendungsfall dar.

@Retrax

In Post 32 stellst du selbst in Frage, ob man den Unterschied zu einem clean install tatsächlich merkt. Ich denke, dass es da auf den Einzelfall ankommt. Klar, wenn man das System total vermurkst hat läuft eine frische Installation dann auch deutlich flüssiger. Ich denke in meinem Fall wären das vielelicht ein paar Sekunden Bootzeit die ich mir auch sparen könnte, indem ich die paar Helferlein a la Alfred, Dropbox, Evernote und Co. sparen würde. Ansichtssache.

Zum "Mal dieses oder jenes Probieren" habe ich schon vor einiger Zeit die Vorteile einer VM entdeckt. Neben einer Windows VM betreibe ich auch eine OS X VM auf denen ich alles testen kann ohne mein System in Gefahr zu bringen. Geht etwas schief, setze ich die VM auf den Snapshot zurück.
 
  • Like
Reaktionen: salome