- Registriert
- 11.01.11
- Beiträge
- 654
Laden sich Smartphones aus dem Hause Samsung und Apple demnächst kabellos auf? Einem Bericht der taiwanischen Digitimes zufolge könnten beide Konzerne eine solche Technologie noch in diesem Jahr in ihre Geräte integrieren. Während Samsung mit der bevorstehenden Präsentation seines neuen Galaxy-Flaggschiffs in der Richtung vorangehen dürfte, könnte Apple derweil auf eine selbst entwickelte Technik setzen.[PRBREAK][/PRBREAK]
In seinem Bericht erwartet Digitimes die Integration einer über Induktion gesteuerten Aufladung durch Samsung und Apple. Damit würden beide Unternehmen anderen Herstellern wie Nokia, LG oder HTC folgen, die eine solche Technik bereits einsetzen. Die Südkoreaner sollen diesen Schritt schon in Kürze mit der Enthüllung des neuen Flaggschiff Galaxy S4 gehen. Allerdings solle die Technik nicht etwa wie bei anderen Herstellern im Gerät selbst integriert werden, sondern lediglich als Zusatzfeature über einen austauschbaren Gehäusedeckel erhältlich sein, heißt es unter Berufung auf industrielle Quellen.
Apple dagegen könnte (mal wieder) auf eigene Ideen setzen und auf jenes Patent zurückgreifen, das im November vergangenen Jahres durchsickerte: Unter der Bezeichnung "Wireless Power Utilization in a Local Computing Environment" wurde darin eine Technik beschrieben, nach der sich Geräte innerhalb einer bestimmten Zone aufladen lassen sollen. Als Stromquelle fungiert dabei nicht etwa eine zusätzliche Ladestation, im Gegenteil: Der nötige Strom soll von einem Computer selbst, beispielsweise einem Mac, kommen. Das System fußt dabei auf der sogenannten "Near Field Magnet Resonance"-Technik, die elektrischen Strom in einem Radius von bis zu einem Meter transferieren kann. Zudem sei es auch möglich, gleich mehrere Geräte mithilfe dieser Technik miteinander arbeiten zu lassen. So könnten sich künftig sowohl Mac-Computer als auch Peripherie in Form von Tastatur oder Maus gegenseitig mit Strom versorgen.
Der Schritt wäre logisch, hatten die Kalifornier um Marketing-Chef Phil Schiller doch selbst erklärt, die bisherige Induktionstechnik mithilfe eines separaten Ladekissens sei "zu kompliziert, zu wenig durchdacht." In der Tat ist der Mehrwert eines solchen Kissens aus Nutzersicht überschaubar. Zwar erlaubt eine solche Station die kurzzeitige Aufnahme des Geräts, ohne es vorher aus der Steckdose nehmen zu müssen. Ob jedoch letztlich ein Ladekissen oder wie bisher ein Netzteil in die Stromdose gesteckt wird, dürfte für viele unerheblich sein. Eine Technik wie sie Apple im Patent beschreibt, würde dahingehend wohl schon für größere Flexibilität, auch unter mehreren Geräten am Arbeitsplatz, sorgen.
In jedem Fall könnte ein entsprechender Schritt seitens Samsung für eine weitere Steigerung der Akzeptanz bei Smartphone-Nutzern sorgen. Es ist davon auszugehen, dass dann auch Apple sich dem Thema verstärkt annehmen wird.
via AppleInsider
In seinem Bericht erwartet Digitimes die Integration einer über Induktion gesteuerten Aufladung durch Samsung und Apple. Damit würden beide Unternehmen anderen Herstellern wie Nokia, LG oder HTC folgen, die eine solche Technik bereits einsetzen. Die Südkoreaner sollen diesen Schritt schon in Kürze mit der Enthüllung des neuen Flaggschiff Galaxy S4 gehen. Allerdings solle die Technik nicht etwa wie bei anderen Herstellern im Gerät selbst integriert werden, sondern lediglich als Zusatzfeature über einen austauschbaren Gehäusedeckel erhältlich sein, heißt es unter Berufung auf industrielle Quellen.
Apple dagegen könnte (mal wieder) auf eigene Ideen setzen und auf jenes Patent zurückgreifen, das im November vergangenen Jahres durchsickerte: Unter der Bezeichnung "Wireless Power Utilization in a Local Computing Environment" wurde darin eine Technik beschrieben, nach der sich Geräte innerhalb einer bestimmten Zone aufladen lassen sollen. Als Stromquelle fungiert dabei nicht etwa eine zusätzliche Ladestation, im Gegenteil: Der nötige Strom soll von einem Computer selbst, beispielsweise einem Mac, kommen. Das System fußt dabei auf der sogenannten "Near Field Magnet Resonance"-Technik, die elektrischen Strom in einem Radius von bis zu einem Meter transferieren kann. Zudem sei es auch möglich, gleich mehrere Geräte mithilfe dieser Technik miteinander arbeiten zu lassen. So könnten sich künftig sowohl Mac-Computer als auch Peripherie in Form von Tastatur oder Maus gegenseitig mit Strom versorgen.Der Schritt wäre logisch, hatten die Kalifornier um Marketing-Chef Phil Schiller doch selbst erklärt, die bisherige Induktionstechnik mithilfe eines separaten Ladekissens sei "zu kompliziert, zu wenig durchdacht." In der Tat ist der Mehrwert eines solchen Kissens aus Nutzersicht überschaubar. Zwar erlaubt eine solche Station die kurzzeitige Aufnahme des Geräts, ohne es vorher aus der Steckdose nehmen zu müssen. Ob jedoch letztlich ein Ladekissen oder wie bisher ein Netzteil in die Stromdose gesteckt wird, dürfte für viele unerheblich sein. Eine Technik wie sie Apple im Patent beschreibt, würde dahingehend wohl schon für größere Flexibilität, auch unter mehreren Geräten am Arbeitsplatz, sorgen.
In jedem Fall könnte ein entsprechender Schritt seitens Samsung für eine weitere Steigerung der Akzeptanz bei Smartphone-Nutzern sorgen. Es ist davon auszugehen, dass dann auch Apple sich dem Thema verstärkt annehmen wird.
via AppleInsider
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:



