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Easter Egg: "Der Herr der Ringe"-Zeitleiste in OS X versteckt

Martin Wendel

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Bei Easter Eggs handelt es sich um – oft humorvolle – versteckte Funktionen, die von Entwicklern in Programme oder gar Betriebssysteme eingebaut werden. Zwar ist das folgende Easter Egg schon länger bekannt, aufgrund des baldigen Kinostarts von "Der Hobbit – Eine unerwartete Reise" möchten wir trotzdem darauf hinweisen. Und zwar erhält man, nach einer kurzen Befehlseingabe im Terminal, eine Zeitleiste der wichtigsten Ereignisse in Mittelerde.[PRBREAK][/PRBREAK]

Wenn ihr euch jetzt denkt "Uff, Terminal. Kompliziert, kenne mich damit nicht aus", keine Angst. Um zum Easter Egg zu gelangen, müsst ihr lediglich das Terminal öffnen (befindet sich im Programme-Ordner unter Dienstprogramme, oder einfach per cmd + Leertaste und Spotlight suchen) und folgenden Befehl eintippseln (oder per Copy and Paste einfügen) und mit der Enter-Taste bestätigen:
Code:
cat /usr/share/calendar/calendar.lotr
Und schon füllt sich das Terminal mit Begriffen wie Moria, Gandalf, Bilbo und Smaug (Achtung vor dem Spoiler in der vorletzten Zeile ;-)). Viel Spaß!

lordoftherings.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Lol und ich habe heute angefangen mir alle 3 Teile nach und nach wieder anzusehen ^^
 
@ PKey: Das steht mir jetzt im Dezember noch bevor. :)
 
Bei mir wird das aber chronologisch nicht richtig angezeigt irgendwie...

ich meine "Fellowship begins Quest" am Ende macht keinen Sinn nachdem alles schon vorher passiert ist...
 
Nun ja, dieser Kalender dürfte seit über 10 Jahren in alle Unix-Systeme eingebaut sein, die auf die FreeBSD-Linie zurückgehen.

So wie es da steht, ist die Sache übrigens zweckentfremdet. Ein etwas "korrekterer" Aufruf nach dem Motto "zeige alle Lord of the Rings-Termine für das nächste Jahr beginnend ab heute" wäre

Code:
calendar -f calendar.lotr -W 365

Nach dem gleichen Prinzip kann man sich übrigens auch deutsche Feiertage und Ereignisse der deutschen Geschichte anzeigen lassen:

Code:
calendar -f calendar.german -W 365

... und da sind noch viele Kalender mehr vorhanden.
 
Ja, ist ein verdammt alter Hut.

calendar.computer
calendar.music
calendar.history
und viele mehr liegen im gleichen Verzeichnis.
 
Wofür sind denn diese calender.irgendwas-Dateien gut? Man kann sie ja in Textedit öffnen (von .music mal abgesehen) aber ich werde trotzdem nicht draus schlau (OK, das heißt jetzt noch nicht so viel... ;) ).

Edit: Siehe da, neu geladen und schon die Antworten. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir wird das aber chronologisch nicht richtig angezeigt irgendwie...

ich meine "Fellowship begins Quest" am Ende macht keinen Sinn nachdem alles schon vorher passiert ist...

Da sind nur Monate und Tage eingetragen, nicht aber die Jahre. Das ganze zieht sich ja über mehr als nur 12 Monate. ;)
 
Nun ja, dieser Kalender dürfte seit über 10 Jahren in alle Unix-Systeme eingebaut sein, die auf die FreeBSD-Linie zurückgehen.

So wie es da steht, ist die Sache übrigens zweckentfremdet. Ein etwas "korrekterer" Aufruf nach dem Motto "zeige alle Lord of the Rings-Termine für das nächste Jahr beginnend ab heute" wäre

Code:
calendar -f calendar.lotr -W 365

Nach dem gleichen Prinzip kann man sich übrigens auch deutsche Feiertage und Ereignisse der deutschen Geschichte anzeigen lassen:

Code:
calendar -f calendar.german -W 365

... und da sind noch viele Kalender mehr vorhanden.

Jetzt habe ich mal mehrere blöde Fragen:
1. Muss ich zu deinem Code im Terminal noch was hinzufügen, damit was angezeigt wird? Ich bekomme nur die Meldung, dass ein Verzeichnis "calendar" nicht existiert.
2. Kann ich die Inhalte aus diesen Kalendern in den OSX-Kalender übernehmen? (Bspw. den Feiertagskalender)
 
Zu 1) du musst entweder mit absoluten Pfaden arbeiten oder dich ins Verzeichnis /usr/share/calendar bewegen, bevor du den Befehl wie angegeben absetzt.
Zu 2) Wenn du ihn ins iCalendar-Format überführst vermutlich ja. Einfach mal googeln, es gibt Skripte, die das können: http://swingleydev.com/blog/?p=30
 
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Reaktionen: wheeler
Gibt es was schöneres als ein Easteregg zum Advent... ;-)
 
@ produzor: Ganz in Anlehnung an den Weihnachtshasen? ;)