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Kann mein Mac infiltriert sein?

Lara_am_iMac

Golden Delicious
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07.07.12
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Hi Leute!
Ich habe folgende Sorge:
Nach einem Firmware-Update meines D-Link-Routers, habe ich einen Fehler bei den Einstellungen gemacht. Ich habe das WLan vergessen wieder zu verschlüsseln! Erst nach ca. einer Woche habe ich meinen Fehler bemerkt. In dieser Zeit habe ich so ziemlich alle meiner Passwörter für Internetseite benutzt die ich habe. Darunter war zugegeben auch mein Administratorenkennwort!!! Ich lebe in einer Wohnung in der es nur so von anderen W-lans wimmelt (um die 20 Andere).
Was hätte den eigentlich im schlimmsten Fall passieren können? Denn jetzt habe ich total das Muffensausen, dass Jemand unerlaubt in diesem Zeitraum übers Wlan in meinen Mac eingedrungen ist um da vielleicht dauerhaft spionieren zu können... Z.B. mit lesen und noch schlimmer mitschauen und hören (via Cam u. Mikro)!

Was ich bereits getan habe:
Alle Passwörter geändert. Zu erst über ein LAN-Kabel am Router, dann das Admin für meinen Mac und dann die Accounts wie Apple-ID, Amazon usw. geändert.
Dann eine Testversion von Kaspersky installiert und meine Festplatte scannen lassen. - Hat nichts gefunden.

Was muss ich den sonst noch machen um mich wirklich wieder sicher zu fühlen?
Und kommt mir jetzt nicht mir dem Tipp mal zum Psychiater zu gehen!
wink.png
Ich weiß, dass ich da evtl. etwas überreagiere...
embarrassed.png

Es wäre total lieb von euch mir bei meinem Prob. zu helfen!

Danke schon jetzt mal!
Liebe Grüße Lara (mit Riss an der Murmel)

Zu meinem Mac: iMac Mitte 2011 gekauft - OS-X Lion
 
Da sollte jetzt doch nichts mehr passieren kônnen, nachdem du deine Passwörter geändert hast.
 
Das WLAN-Passwort blockiert nur den Zugang zum Router, mit dem Zugang zu deinem Rechner hat das erst mal nichts zu tun.
 
Mit kaspersky hast du deinem OS X System nichts besonders gutes angetan, aber das wird für dich dann eine andere Baustelle sein.
 
Wenn sich jemand in Deinem WLAN eingeloggt hat, dann konnte er zwar über deinen Anschluss surfen und hat sich gefreut. Viel mehr aber nicht, da er damit noch lange(!) keinen Zugriff auf Deinen Mac hatte. Einzig Dateien, die in Deinem öffentlichen Ordner liegen (also freigegeben) sind für ihn sichtbar.

Alles Weitere läuft auf gezieltes Hacking hinaus, ist äußerst unwahrscheinlich und erfordert -falls es überhaupt geht- eine sehr, sehr tiefe Kenntnis der Materie und auch meistens noch eine Nutzerbestätigung Deinerseits. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt schätzungsweise bei 0,01% oder noch weniger. Das mal so in kurzen, einfachen Worten ausgedrückt. Letzten Endes war der Zustand kein anderer, als wenn Du Dich mit einem MacBook in einem Uninetzwerk oder sonstigen WLANs anmeldest - Du bist einfach nur mit anderen Rechnern in einem gemeinsamen Netzwerk (LAN).

Kaspersky kannst Du -meiner Meinung nach- wirklich wieder runterschmeissen. Trotzdem solltest Du natürlich auf eine sichere Konfiguration Deines Macs achten: http://www.apfeltalk.de/forum/showthread.php?t=147020
 
Wenn sich jemand in Deinem WLAN eingeloggt hat, dann konnte er zwar über deinen Anschluss surfen und hat sich gefreut. Viel mehr aber nicht, da er damit noch lange(!) keinen Zugriff auf Deinen Mac hatte. Einzig Dateien, die in Deinem öffentlichen Ordner liegen (also freigegeben) sind für ihn sichtbar.

Alles Weitere läuft auf gezieltes Hacking hinaus, ist äußerst unwahrscheinlich und erfordert -falls es überhaupt geht- eine sehr, sehr tiefe Kenntnis der Materie und auch meistens noch eine Nutzerbestätigung Deinerseits. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt schätzungsweise bei 0,01% oder noch weniger. Das mal so in kurzen, einfachen Worten ausgedrückt. Letzten Endes war der Zustand kein anderer, als wenn Du Dich mit einem MacBook in einem Uninetzwerk oder sonstigen WLANs anmeldest - Du bist einfach nur mit anderen Rechnern in einem gemeinsamen Netzwerk (LAN).

Kaspersky kannst Du -meiner Meinung nach- wirklich wieder runterschmeissen. Trotzdem solltest Du natürlich auf eine sichere Konfiguration Deines Macs achten: http://www.apfeltalk.de/forum/showthread.php?t=147020

Hi audioforest!
Vielen lieben Dank für deine beruhigenden Worte!
Ich hab mich da wohl etwas hinein gesteigert:-[. Ich hab nur davon gehört, dass es haufenweise sog. Sniffet-Software gibt. Und da ich ja wie geschrieben mein Administrator-Kennwort höchstwahrscheinlich mit übers unverschlüsselte wlan geschickt habe, dachte ich nun, es wäre leicht sich in mein System zu hacken...
Übrigens deinstalliere ich Kaspersky jetzt wieder. Mein Mac fährt nicht mehr runter...:angry:
Liebe Grüße an euch
Lara:-*
 
Man sollte deine Sorgen nicht so einfach abtun…
Jemand, der sich damit auskennt, kann sehr wohl über dein Unverschlüsseltes WLAN deine Passwörter ausspionieren, die werden ja eben oft (nicht immer) unverschlüsselt gesendet. Die Frage ist hierbei, wie wahrscheinlich genau dein Systempasswort abgefangen wurde und entsprechende Software bei dir eingeschleust wurde…
Das ganze ist nicht trivial durchzuführen, wird also nicht von irgendeinem Volldeppen gemacht… Und wieso sollte jemand genau an deinen Passwörtern interessiert sein…
Normaler Weise, sollte tatsächlich nichts weiter passiert sein, da sich eben nur ein paar Leute darüber freuen für lau ins Internet zu kommen. Das kann dann allerdings auch nach sich ziehen, dass sie illegale Dinge über dienen Anschluss tun, für die Du zur Rechenschaft gezogen werden kannst.
Meines Wissens nach bist du für alle illegalen Aktivitäten über dienen Internetanschluss haftbar.

Ganz so einfach abtun sollte man eine Woche unverschlüsseltes Netzwerk deswegen meines Erachtens nach nicht…

Ich würde paranoider Weise einfach den Mac neu aufsetzen, um wirklich sicher zu gehen, dass keine unerwünschte Software installiert ist und außerdem mal recherchieren, ob man so etwas vielleicht beim Provider melden sollte, für alle Fälle…

Gruß,
deLoco
 
Das mit dem "melden beim Provider" halte ich auch für sehr sinnvoll. Ein kleiner Vermerk - und gut ist es. Kostet ja nichts.

Wenn du keine großen Probleme damit hättest, dann würde ich die Sache zum Anlaß nehmen und mein System neu aufsetzen. Dann läuft alles wieder flüssiger, der Müll vom Antivirenprogamm ist dann auch entsorgt. Und du hast keine Sorgen mehr.
 
Liebe Lara,

wenn es sich bei Deinem Mac um einen Computer handelt auf den sich keine hochsensiblen Daten aus Wissenschaft und Wirtschaft befinden, würde ich den Blutdruck wieder herunterfahren.

OSX ist, wie ja allgemein bekannt ist, bereits in der Grundkonfiguration ein sicheres Betriebsystem. Wie audioforest schon ausgeführt hat, hast Du durch Dein unverschlüsseltes WLan einen Zustand hergestellt der dem öffentlicher Hotspot/Netzwerke entspricht.
Bei der Nutzung eines Surfstick über ein Mobilfunknetzwerk verhält es sich ähnlich.
Beim ISP wird nicht nur die gegenwärtige IP-Adresse vom Kunden, sondern auch die MAC-Adresse des Gerätes gespeichert. Wenn jemand über Deine Leitung etwas angestellt hat, lässt sich das im Bedarfsfall rekonstruieren.

Sofern Du die Standard-Sicherheitseinstellungen vom Mac OS nicht ausgeschaltet und/oder ein simples Passwort für ALLES verwendet hast, reduziert sich die Möglichkeit das Du einen Fremdzugriff auf Deinem Mac hattest praktisch auf Null.

Der Aufwand um sich auf einen Mac zu hacken ist für normaler Menschen, selbst mit guten Programmierkenntnissen sehr groß und entspricht etwa dem Aufwand-Nutzen-Verhältnis ein Auto zu knacken um sich die Kosten von 50 Cent für eine Busfahrt zu sparen.

Lediglich für professionelle Hacker, die in der Regel aber kriminelle-hochlukrative oder politische motivierte Ziele verfolgen, wäre der Hack mit der richtigen Ausrüstung in akzeptabler Zeit zu bewerkstelligen.

Also, so lange Du keinen der oben erwähnten hochsensiblen Daten, Deine komplette TAN-Liste inkl. der PIN auf dem Mac offen abgelegt hast bzw. Du ein Promi bist, würde ich mir keine Gedanken machen.

Du hast, bis auf Kaspersky, schon jetzt alles getan was sinnvoll ist. Alles weitere wäre aus meiner Sicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
 
OSX ist, wie ja allgemein bekannt ist, bereits in der Grundkonfiguration ein sicheres Betriebsystem
Damit hast du zwar prinzipiell recht, aber bei OSX ist in der Grundkonfiguration beispielsweise die Firewall deaktiviert. Sicher ist dabei, finde ich, immer eine Ansichtssache. Nicht jeder wird einfach so Zugriff zum System erlangen, das ist richtig, aber wenn man sich ein bisschen auskennt ist das auch wiederum nicht unmöglich…

Beim ISP wird nicht nur die gegenwärtige IP-Adresse vom Kunden, sondern auch die MAC-Adresse des Gerätes gespeichert. Wenn jemand über Deine Leitung etwas angestellt hat, lässt sich das im Bedarfsfall rekonstruieren.
Korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber wenn ein Router eingesetzt wird (heutzutage Regelfall), kann der ISP lediglich die MAC-Adresse dieses Routers sehen und nicht die MAC-Adresse der zugreifenden Computer. Das macht ja ein privates Netzwerk im Regelfall auch so sicher, eben dieser Schutz vor direkten Zugriffen auf die eigenen Rechner von Außen.

Eine Möglichkeit, wäre noch, im Router nachzusehen. Je nach Modell solltest du dort eventuell sehen können, welche Rechner in der letzten Zeit verbunden sind/waren und was für Adressen die zugewiesen bekommen haben. Wenn dort nur deine Geräte auftauchen ist auf jeden Fall alles gut…
 
Ich würde paranoider Weise einfach den Mac neu aufsetzen, um wirklich sicher zu gehen, dass keine unerwünschte Software installiert ist und außerdem mal recherchieren, ob man so etwas vielleicht beim Provider melden sollte, für alle Fälle…

Wie ist es dann mit meinem Backup? Ich nutzte Time Machine mit einer externen USB-Festplatte. Könnte ich die Sicherung dann trotzdem verwenden oder käme nicht dann das - falls vorhanden - "Spionage-Programm" wieder mit auf mein frisches OS X ??? Was müsste ich ggf. beachten?

Lara
 
Wenn die Firewall unter Systemeinstellungen -> Sicherheit an war und auch nicht unter Freigaben dein kompletter Mac freigeben war, sollte nichts passiert sein. Das du über WLAN irgendwas eingefangen haben hast ist gleich null. Es gibt im www genauso die Möglichkeit alles mit zu lesen. http ist wie eine Postkarte, https ist wie ein Brief, auf das sollte man achten wenn man mit Passwörter hantiert. Ansonsten gilt halt möglichst über all ein anderes Passwort verwenden, weil man nie weiß wie die auf den Servern abgespeichert sind. Als alternative, wenn man nicht so viele Passwörter sich merken will, kann man z.B. https://www.pwdhash.com/ vorschlagen.

Zum Backup: Wenn die Festplatte am Mac war und jmd Zugriff von außen hatte, kann diese auch "verseucht" sein. Aber wie gesagt, im Internet gibt es viel mehr Bedrohungen und ich glaube nicht, dass einer es geschafft hat sich übers WLAN Schadsoftware zu installieren.