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Tim Cook stellt höhere Anforderungen an Apple-Zulieferer

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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19.07.09
Beiträge
1.409
Wie aus einem aktuellen Bericht der taiwanesischen Branchenzeitung DigiTimes hervorgeht, verschärft Apple seine Kontrollen der Zuliefererbetriebe. Seit CEO Tim Cook seine Nachfolge zu Steve Jobs angetreten habe, hätten sich die Qualitätskontrollen merklich verschärft, heißt es in dem Artikel. Die Inspektionen vor Ort finden nun wesentlich öfter statt. Auch die Zeit für die Kontrollen seinen nun deutlich länger als noch zu Steve Jobs Zeiten. Anonyme Quellen aus eben jenen Zuliefererkreisen berichten von einem massiv gestiegenen Aufwand, den Apple innerhalb der letzten Monate unternommen habe, um Kosten und Produktqualität zu kontrollieren.[PRBREAK][/PRBREAK]

Auch ein Beispiel für derartige Anstrengungen wird in dem Bericht erwähnt. So soll Apple kurz vor der Vorstellung der neuen MacBook-Reihe einen unerwünschten Fingerabdruck auf einer der intern verbauten Komponenten entdeckt haben. Daraufhin habe man in Cupertino auf eine Überprüfung der gesamten Produktlinie bestanden, um den Fehler auszuräumen. Unnötig zu erwähnen, dass eine so umfangreiche Kontrolle mit einem zusätzlichen Zeitaufwand für den Herstellerbetrieb verbunden ist.


MacBook_Warning.jpg
Via iFixit
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann findet Apple vielleicht trotz hohem Produktionsvolumen wieder zu "alter Qualität" zurück.
 
Das wäre wirklich das beste.

Auch hoffen wir das es nicht auf Kosten der Mitarbeiter und deren Arbeitsqualität geht.
 
Am besten nur noch Industrieroboter verwenden, dann gibt's auch keine Fingerabdrücke mehr. (Ironie)
 
Man kann es auch mit der Qualitätskontrolle übertreiben. Einen Fingerabdruck, zumal auf einem Bauteil das im Normalfall niemand zu Gesicht bekommt, zu beanstanden grenzt meiner Meinung nach an Pedanterie.
 
Sehr schön dass Apple auch weiterhin so streng auf Qualität pocht.

Wird langsam mal Zeit dass die koreanischen Billigmarken wie z.B. "samsung" ins Kreuzfeuer der öffentlichen Medien kommt, denn die Arbeitsbedingungen DORT sind wirklich um ein vielfaches schlimmer als bei Foxconn, wo den Leuten für chinesische Verhältnisse ein überdurchschnittliches Gehalt + Freizeit angebot geboten wird.

Aber scheinbar scheint das unsere verdummten Medien nicht zu interessieren.
 
Höhere Anforderungen an sich selbst respektive die Firma stellen sollte nicht verkehrt sein. :)


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Man kann es auch mit der Qualitätskontrolle übertreiben. Einen Fingerabdruck, zumal auf einem Bauteil das im Normalfall niemand zu Gesicht bekommt, zu beanstanden grenzt meiner Meinung nach an Pedanterie.

Es gibt Bauteile auf denen einfach keine Fingerabdrücke sein sollten, da sie dort fertigungsbedingt nicht hingehören. Falls doch einer dort ist, deutet das auf unsachgemäße fertigung hin...
 
Sehr schön dass Apple auch weiterhin so streng auf Qualität pocht.

Wird langsam mal Zeit dass die koreanischen Billigmarken wie z.B. "samsung" ins Kreuzfeuer der öffentlichen Medien kommt, denn die Arbeitsbedingungen DORT sind wirklich um ein vielfaches schlimmer als bei Foxconn, wo den Leuten für chinesische Verhältnisse ein überdurchschnittliches Gehalt + Freizeit angebot geboten wird.

Aber scheinbar scheint das unsere verdummten Medien nicht zu interessieren.

Nicht die Medien sind verdummt, sondern die Konsumenten ;) Generell ist es jedoch sehr schwierig, die tatsächlichen Arbeitsbedingungen festzustellen - sei es nun bei den Zulieferern von Apple oder von Samsung. Ich würde in dieser Hinsicht keiner noch so guten Quelle vertrauen und darauf tippen, dass bei beiden fast unzumutbare Bedingungen herrschen. Aber wie schön, dass die erste Reaktion immer noch das Kritisieren des "Gegners" ist.
 
Naja, der Fingerabdruck klingt erst einmal wie eine Lappalie. Er kann aber durchaus ein Hinweis auf Mängel bei der Fertigung sein und Produktfehler nach sich ziehen. Besonders elektronische Bauteile sind sehr empfindlich bei elektrostatischer Entladung, die durchaus auftreten kann, wenn ein Mitarbeiter nicht geerdet ist und Bauteile mit blossen Händen berührt. Schweiß an Händen/Fingern ist nicht minder aggressiv.
 
@Mac-Trek:
Richtig, hatte ich mir beim lesen auch gedacht und hat nix mit einer Pedanterie zu tun!
Ich komme von Android und genau das mag ich auch so an Apple...

Jetzt fehlen nur noch diese gleichen strengen Qualitätskontrollen bei den Arbeitsbedingungen und ich glaub, auch da tut sich so langsam was...
Verantwortung "auslagern", kommt ja beim Kunden nicht mehr gut an!
 
Ich schliesse mich meinen zwei vorrednern an.
Fingerabdrücke können zu korrosion oder zu
Kurzschlüssen führen. Die Leiterbahnen sind wirklich
eng, auch wenn diese vielerorts von Lack geschützt werden
gibt es auch offene Stellen. Das "Fett" der Fingerabdrücke ist
nicht zu unterschätzen.

MFG Doc