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Australische Wettbewerbshüter gehen gegen Apple vor

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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Wie der Sydney Morning Herald berichtet, hat die australische Wettbewerbskommission vor, gegen Apple vorzugehen. Apple hat seine iPad-Versionen international "iPad Wi-Fi" und "iPad Wi-Fi + 4G" benannt, obwohl das 4G-Netzwerk nur in Nordamerika genutzt werden kann. Das stört nun die australischen Behörden. Durch die Bezeichnung werde bei australischen Kunden die falsche Annahme erweckt, das 4G-Netzwerk des fünften Kontinents könnte mit dem Apple-Tablet genutzt werden. Man versucht nun das Bundesgericht Melbournes davon zu überzeugen, eine einstweilige Verfügung gegen Apple auszusprechen oder dem Unternehmen eine Strafzahlung aufzuerlegen. Auch wird eine Kostenerstattung für iPad-Nutzer, die in die Irre geführt wurden, gefordert.
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Schaffen die eh nicht, damit durchzukommen!
 
Richtig so. Auch wenn im Kleingedruckten darauf hin gewiesen wird, dass die LTE Nutzung vom Provider abhängt, so liegt das Problem an den nicht unterstützten Frequenzen. Die Frequenzen werden nun mal nicht vom Provider vorgegeben, sondern die müssen die Frequenzen nehmen, die denen genehmigt werden.

MacApple
 
Einfach das 4G weglassen, wenn die betroffenen Länder (alle außer USA?) das nicht unterstützen - bzw. die Frequenzen anders gelegt haben. Und dafür HSDPA / HSUPA / 3,5G oder so dranschreiben. Fertig.
 
Find ich gut, kann Europa gleich nachziehen.
 
Einfach das 4G weglassen, wenn die betroffenen Länder (alle außer USA?) das nicht unterstützen - bzw. die Frequenzen anders gelegt haben. Und dafür HSDPA / HSUPA / 3,5G oder so dranschreiben. Fertig.

Aber mindestens das sollte man erwarten können. Oder bei den Preisen das Gerät einfach anders designen.
 
Aber mindestens das sollte man erwarten können. Oder bei den Preisen das Gerät einfach anders designen.

Jo. Eine zweite Version des iPads mit passenden Frequenzen wäre auch nicht so schwer gewesen zu produzieren. Aber Apple schlägt manchmal komische Wege ein...
 
Richtig so!
Wenn Apple nicht gewillt ist, die iPads mit einem Chip auszustatten, der alle LTE Frequenzen kann, dann dürfen sie damit auch nicht werben oder zumindest suggerieren, dass LTE überall möglich ist.
 
Ist denn die Bezeichnung "4G" eindeutig definiert?
 
Recht eindeutig, da von 0G bis 3G alles "vorhanden" ist bzw. war und für die "Next Generation Mobile Networks" Spezifikationen vorliegen.
 
Gibt es nicht Ende der 3. Quartals eine europäische LTE Version?
 
Ich denke die sollen Apple ein richtig schmerzhaftes Bußgeld auferlegen damit sie es auch wirklich spüren wenn man irreführende Werbung macht. Das gleiche gilt für alle Big Unternehmen.

Denn LTE ist nicht Providerabhängig sondern Frequenzabhängig und hier kan der verbaute Chip die Frequenzen einfach nicht.

Ist ja so wie früher mit den Mobiltelefonen, da wusste man wenigstens das man nicht alle überall nutzen konnte
 
Absolut richtige Entscheidung. Das sollten sich die europäischen Behörden ein Beispiel nehmen. Apple soll klar und offen - und nicht versteckt in einer Fußnote - sagen, was das Ding kann und was nicht. So eine Irreführung gehört in die 90er Jahre (auch wenn es andere Firmen auch noch zu Genüge tun).

Lt. macrumors bietet Apple jetzt übrigens seinen Kunden in Australien eine Rückgabe des Geräts bei Rückerstattung des Kaufpreises an. Außerdem haben sie angekündigt, dass sie klar daraufhinweisen, dass 4G nicht funktioniert. Geht doch :)
 
Wenn Apple nicht gewillt ist, die iPads mit einem Chip auszustatten, der alle LTE Frequenzen kann,[...]
Der Wille ist wohl da, aber entsprechende Chips noch nicht lieferbar.

Siehe z.B. http://www.iphone-news.org/2012/02/...t-fur-iphone-5-und-kunftige-ios-gerate-34627/

Ansonsten unterstütze ich die Aktion gegen Apple. Es ist Irreführung etwas anzupreisen, was im Zielmarkt nicht funktioniert. "iPad WiFi + Mobile" hätte es als Bezeichnung auch getan.
 
Richtig so! Finde es eh ein Unding, dass man keine Versionen für die einzelnen Kontinente rausbringt!