Leidiges Thema: Probleme mit dem Papierkorb.

nyte.white

Jamba
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moin moin. Seit einer ganzen Weile habe ich Probleme mit meinem Papierkorb. Ein paar Daten, die ich von einer externen Festplatte gelöscht habe, wollen sich nun nicht aus dem Papierkorb leeren lassen. Ich hab das Thema gegoogelt - scheint ein häufiger auftretendes Problem zu sein - und konnt mir trotzdem nicht selbst weiterhelfen. Kein Terminal-Befehl half und ein passendes Programm/Tool hab' ich auch noch nicht gefunden. Die Daten sind mehr oder weniger leer, wie's scheint. Allerdings haben sie ursprünglich jeweils über 4GB gehabt - die ext. Festplatte ist in NTFS formatiert, weshalb auf dem Mac (übrigens ein MBP mit 10.6.8) Paragon installiert ist. Hab' schon überlegt, ob's damit Probleme gegeben haben könnte...? Ich bin auf alle Fälle etwas am Ende mit meinem Latein - und hoffe auf Tipps!

Gruß
Niclas
 
Du musst das Problem über Windows lösen. Es sind unter Garantie keine Mac OS Dateien.
Salome
 
Hallo Niclas,

ich hatte das Problem auch, den Papierkorb nicht vollständig löschen zu können. (Ich hatte auch Daten von einer externen NTFS-HDD gelöscht)

Ich konnte das Problem lösen, in dem ich in den Informationen den Hacken aus "Geschützt" raus genommen hatte.

Vielleicht hilft es dir. Viel Erfolg!

Grüße
Nic
 
Über Windows konnt ich's nun löschen - ich dank' euch.

Habe direkt danach einige weitere Dateien gelöscht - nun kommt eine Kernel Panic, wenn ich den Papierkorb löschen will.

Ich werde die Festplatte nun doch komplett neu formatieren. Und zwar im MAC-Dateiformat.

Manchmal wär's mir lieber, der aktuelle Stand der Technik wäre der von vor zehn Jahren, dafür ohne Inkompatiblitäten zwischen Herstellern, Schnittstellen, Treibern, Software generell...
 
Die Inkompatibilitäten waren vor zehn Jahren ungefähr zehn Mal so hoch!
Was hast du denn gelöscht? Systemdateien?
Das glabue ich nicht und daher kommt die KernelPanic von einem Tool (App), das du geladen, nichtaktualisiert oder schlecht deinstalliert hast.
Öffne die Konsole und schau nach, ob du unter "alle Meldungen" eine Information über den Verursacher der Panic erhältst.
Neuinstallation des Systems hat selten Sinn, das ist veraltete Windows-Gewohnheit. Die Daten bleiben ja erhalten und damit auch die Fehlerursache.
Geh lieber auf die Suche danach.
Salome
 
Ay ...


Neuinstallation des Systems hat selten Sinn, das ist veraltete Windows-Gewohnheit.
Irgendwann muss das mal gesagt werden: Das ist zwar richtig, das Neuinstallation meist sinnfrei ist - aber es ist keine "Windows-Gewohnheit", sondern eine "Isch hab da sonne Computer, ne, Und keine Ahnung, aber Aufsetzen tu ist neu, weißte" -Sache.

Leute, die auch nur ein wenig von den Grundlagen kennen, hatten diese Gewohnheit nie. Weil das unter Windows fast ebensowenig hilfreich ist, wie unter OSX
 
Das ist mir neu. Ich kenne nur Leute, die dauernd ihre Windowsplatte neu formatieren und das System neu "aufsetzen" (so ein blödes Wort), weil alles "zugemüllt" ist und nix mehr funktioniert.
Dass das dort ebenso wenig sinnvoll ist wie hier, war mir nicht bewusst, vor allem weil ich von Windows keine Ahnung habe. Ich sehe nur manchmal in fremden Büros solche Kisten herumstehen und höre die Benutzer stöhnen, weil schon wieder alles steckt.
Aber ich werde es mir merken, weil es im Prinzip für die Diskussionen hier ja auch egal, woher eine(r) diese Idee hat.
Salome
 
Das ist sehr wohl unter Windosen sehr sinnvoll und der einzig wahre Turbo ...
 
Manchmal wär's mir lieber, der aktuelle Stand der Technik wäre der von vor zehn Jahren, dafür ohne Inkompatiblitäten zwischen Herstellern, Schnittstellen, Treibern, Software generell...
Zumindest bei den Dateisystemen kann geholfen werden: freunde Dich mit exFAT an. Sowohl Windows (ab XP SP3) als auch Mac OS (ab 10.6.7, glaube ich) können dieses Dateisystem lesen und schreiben, ohne die 4GB-Dateigrenze. Definitiv mittlerweile die erste Wahl, wenn Dateien zwischen Windows und Mac (und Linux und diversen anderen OS) via externen Datenträgern ausgetauscht werden sollen.


Leute, die auch nur ein wenig von den Grundlagen kennen, hatten diese Gewohnheit nie. Weil das unter Windows fast ebensowenig hilfreich ist, wie unter OSX
Na, das stimmt so nicht. Eine ordentlich zugemüllte Registry ist nur mit viel Mühe und noch viel mehr Not wieder zu bereinigen, weil jedes Programm dort sein eigenes Süppchen kochen darf - dann hilft quasi nur noch ein "Format C:" und komplettes Neuinstallieren - es sei denn, man investiert sehr viel Zeit und hat nichts gegen das ein oder andere dabei entstehende graue Haar. ;-)

@Entchen, FYI: vergleichbar ist jene Registry mit den plist-Dateien unter Mac OS - nur dass Windows für diese Programmeinstellungen nur eine große Datenbank (wenn ich mich richtig entsinne, waren bzw. sind es 3 große binäre Dateien) zur Verfügung stellt, während Mac OS die System-/Benutzer-Library mit einer definierten Ordner- und Dateistruktur bereit hält. Die komplette Registry wird beim Systemstart in den Hauptspeicher geladen, gleichzeitig werden Autostart-Objekte mit jenem Inhalt gestartet - diese Autostart-Objekte können sich aber an zig unterschiedlichen Stellen in der Registry befinden. Jedes Autostart-Objekt verlangsamt das System, jeder zusätzliche Eintrag in der Registry-Datenbank verlangsamt zusätzlich das Suchen&Finden der gerade benötigten Einträge zwischen jeder Menge Müll - wie schon geschrieben, jedes Programm kann sich zu jeder Zeit fast überall in die Registry eintragen, nur die wenigsten löschen bei der Deinstallation auch alle Einträge.

Ein Hoch auf das Library-System von Unix-Systemen! Kleine Konfig-Dateien, menschenlesbar und mit jedem Texteditor zu bearbeiten, die nur nach Bedarf geladen werden. Definierte Ablagestellen für Autostart-Objekte, -Daemonen und -Agenten. Und eine klare Trennung von System- und Benutzerdaten (die Registry, in der Benutzerdaten gespeichert sind, liegt in einem Systemverzeichnis, welcher beim "Drüberbügeln" gelöscht wird; entsprechend werden auch die meisten Benutzerdaten - trotz vorhandenem benutzereigenem-"Dokumente und Einstellungen"-Ordner - rigeros gelöscht. Nichts desto trotz bleiben bei jener Prozedur dennoch alle installierten Programme auf der Festplatte. Diese funktionieren aber nicht mehr, weil entsprechende Registry-Einträge fehlen, sind also nur noch Müll. Genau deswegen liegt das Formatieren von Windows-Rechnern in entsprechenden Kreisen sehr hoch im Kurs - weil, egal was man macht, man muss es eh komplett neu machen)