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OS X Lion Designwirrwarr?

TheTeacher

Jonagold
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So toll die ganzen neuen Features in Lion ja auch sein mögen, aber irgendwie stößt mich die visuelle Richtung in die Apple mit Lion geht eher ab. Denn so richtig passt das alles nicht mehr zusammen. Offensichtliche Beispiele:
a) iCal
ical_lion_2-thumb-640xauto-20771.png
b) Quick time 10

quicktime-x.jpg

c) iTunes 10
10itunes_userprofile.jpg

Das hat früher irgendwie immer besser zusammengepasst.

Ähnlich verhält es sich mit den Icons. In der Keynote von vor ein paar Tagen sind zwischendurch Icons für die neuen Programme gezeigt worden, die sich grafisch an den "Startknopf" eines Macs anlehnen. Dieses Icon wird wohl auch in OS Lion für Launchpad übernommen werden und das ist wirklich mal ein Icon, das schön reduziert ist. Ein ähnliches Logo ist auch z. B. für den AppStore gezeigt worden, aber es sieht so aus (geht man nach dem Dock, das man während der Demo gesehen hat und der OS Lion-Seite im Netz) als ob das alte hässliche (?) blaue Icon stehen bleibt. Klar, man kann ein Icon ändern, aber es geht mir eher um das Gesamtkonzept. Viel ändern wird man an der visuellen Darstellung der Fenster aber mal sicherlich wieder nicht sehr viel...

Ich kann doch nicht der einzige sein, den das stört oder?
 
Wenn ich mir deine Beispiele so ansehe, meine ich zu erkennen, dass QuickTime und iTunes doch noch genauso aussehen wie unter Snow Leopard. iCal wurde verändert, das stimmt. Was genau meinst du also mit "früher" ?

Ein System nur anhand von Bildern zu beurteilen ist außerdem sehr schwierig. Am Besten wir warten bis es draußen ist und meckern dann.
 
Mich stört vor allem das Adressbuch. Ich fehlt nur noch dass das Trackpad eine raue Lederoberfläche bekommmt.
 
Ja das Adressbuch (so ein verspieltes Buch! - Daneben der minimalistisch gehaltene Finder im Grau-Look oder auch iTunes) und iCal mit dem Leder-Look!
Hoffe das kann man abstellen, wenn ich dann irgendwann mal updaten sollte;-) Da bekommt man ja Augenkrebs:p
 
Die Idee ist wohl, dass es einen Kalender oder ein Adressbuch im realen Leben gibt und daher den Bucheinband bekommen hat. Ein Finder ist rein künstlich und gibts nur virtuell im Computer, daher hat er auch den "Grau-Look". Das ist wohl, denke ich, Apples Intension.
 
Dann finde ich es aber schade, dass iTunes und Quicktime X nicht mehr den Brushed Metal Look haben, den die damaligen High-End-Stereoanlagen hatten.

Wie sieht eine typische Stereoanlage heute aus? Schwarz nehme ich mal an. Dann würde das Design von Quicktime X ja eigentlich gut passen.
 
also ich glaube schwarz war vor 20 Jahren bei Stereoanlagen typisch ;)
 
Ich hoffe, dass iCal noch eine andere Oberfläche spendiert bekommt. Verschiedene Benutzeroberflächen bin ich sonst eher von Windows gewöhnt. Apple hat doch mit Leopard eine mehr oder weniger einheitliche Benutzeroberfläche eingeführt. Weshalb werfen sie dieses Konzept nun auf den Kopf und "verschönern" die Programme mit einem virtuellen Ledereinband? Der Computer soll doch nicht die Realität widerspiegeln.

Das soll mal einer verstehen...
 
Die Idee ist wohl, dass es einen Kalender oder ein Adressbuch im realen Leben gibt und daher den Bucheinband bekommen hat. ... Das ist wohl, denke ich, Apples Intension.
Das kann gut sein das man versucht da etwas Feeling vom realen Gegenstück zu imitieren. Aber die Magic-Maus bekommt ja auch keinen Stoffschwanz und nen Fellüberzug nur weil der tierische Namensgeber das auch hat. ;) Gab es aber früher mal von Logitech wenn ich mich recht erinnere... Diverse Stofföberflächen und Fellmuster.

Dann finde ich es aber schade, dass iTunes und Quicktime X nicht mehr den Brushed Metal Look haben, den die damaligen High-End-Stereoanlagen hatten. Wie sieht eine typische Stereoanlage heute aus? Schwarz nehme ich mal an. Dann würde das Design von Quicktime X ja eigentlich gut passen.
Das wäre auch meine favorisierte Oberfläche, welche auch 1A zur Haptik der Macs passen würde. Und meinetwegen auch eine ganz simpel gehaltene Auswahl der Farbgebung in Silber, Platin, Schwarz o.ä.. Nur ganz zu einstellbar sollte es nicht werden. Mac OS sollte man auch auf den ersten Blick als Solches erkennen können.
 
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Reaktionen: ImperatoR
Also gerade iCal finde ich zum schreien... :-o Auf dem iPad passt es ja, aber in OS X?
 
Auf dem iPad passt es??? Ich finds grad da zum Wegrennen...
 
Die rennen jetzt zu sehr ihrem eigenen iOS hinterher. Dort hat jedes Programm eine passende Oberfläche ... was bei einem Produkt wie dem iPad, iPod Touch und iPhone ja auch passend ist - schließlich ist hier nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Bedienung entsprechend auf "natürlich" ausgelegt.

Jedoch beim Mac, wo man immer noch (und auch in Zukunft) mit einem abgesetzten Touchpad auf die Oberfläche zugreift, finde ich es schlecht - zumal sie eben bei Leopard von den vielen verschiedenen Oberflächenmustern (gerade einmal zwei ziemlich stimmige) abgelassen haben.
Sie widersprechen sich damit selbst und machen sich unglaubwürdig, was die Designlinie angeht.
Vielleicht steckt aber auch mehr dahinter, z.B. die Vereinigung von iOS und OS X zu iOS X. Dann würde es auch keinen Unterschied mehr machen, ob der Mac einen Intel-Prozessor hat, oder einen ARM-Prozessor (MacBook Air). Der Intel-Mac wäre in der Lage, iOS und OS X Programme auszuführen, der ARM-Mac nur iOS, böte jedoch die Oberfläche von OS X und wäre somit kompatibel zu abgesetzten Touchpad und Tastatur (anstatt Touchscreen).
Bei Windows 8 zeichnet sich ja das gleiche ab: native Windows 8 Anwendungen laufen auf Intel und ARM, wärend die klassischen nur auf Intel laufen.
 
helge, ich stimme dir zu.

Und ich muss noch dazu sagen: die Verschmelzung von iOS und OSX sehe ich mit sehr kritischen Augen.
 
Gerade das ical Design ist wirklich erschreckend. Falls man es nicht ändern kann, ist es schon fast ein Grund mehr mit dem Update auf Lion zu warten.
 
Ich sehe das auch sehr kritisch. Mit Restriktionen wie bei iOS wird sich Apple ins eigene (Frucht-)-Fleisch schneiden. Aber das hat auch sein gutes: da Microsoft sich an den Ideen von Apple bedient, machen die bald den selben Fehler und Linux und BSD sind dann endlich die alternativen Betriebssysteme, die als einziges wirkliche Freiheit garantieren.