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Multimilliardär Warren Buffet: Investitionen in Apple & Co 'kompliziert'

Felix Rieseberg

̈Öhringer Blutstreifling
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Investitions-Legende Warren Buffet äußerte sich gegenüber Bloomberg mit interessanten Kommentaren, dass die Zukunft einzelner Unternehmen der Technologie-Branche nur sehr schwer vorauszusagen sei. Er attestierte den Aktien, die in Folge der verheerenden Ereignisse in Japan gefallen sind, momentan ein guter Kauf zu sein - er selbst wird jedoch bei Nicht-Technologie-Unternehmen bleiben. Als Begründung gibt Buffet an, dass es für ihn mit einem Konzern wie Coca-Cola "sehr einfach ist, zu einem Urteil zu kommen, wie es in fünf oder zehn Jahren wirtschaftlich dasteht, während mir das selbe Urteil für Apple nicht leicht fällt". Die Apple-Aktie konnte in den letzten Jahren massiv zulegen - im Jahr 1997 stand das Unternehmen jedoch am Abgrund.

Warren Buffet, seines Zeichens einer der reichsten Männer der Welt, wird nach wie vor als legendärer Investor bezeichnet. Sein besonderes Gespür für gute und schlechte Investitionen machten ihn im Jahr 2008 zur reichsten Person weltweit, der mit einer Spende von 30 Milliarden US-Dollar an die Gates-Stiftung gleichzeitig die großzügigste Spende in der Geschichte der Menschheit tätigte. Er hat öffentlich geschworen, 99 Prozent seines Vermögens für wohltätige Zwecke zu hinterlassen, da seine Nachkommen seiner Meinung nach mit einem Prozent seines Vermögens in der Lage sein sollten, eigene Wirtschaftslegenden zu werden.[PRBREAK][/PRBREAK]

File:Buffett & Obama.jpeg
Buffet mit US-Präsident Obama, der in seiner Kampagne von Buffet unterstützt wurde und in Wirtschaftsfragen von ihm beraten wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Stimmt eigentlich :-/. Apple kann nicht für immer und ewig expandieren. Da wird man echt neidisch auf sein Geld :-D.
 
Das gilt aber für jedes Unternehmen …
Ich denke dass auch das wirtschaftliche Wachstum irgendwann an seine Grenzen stößt …
Mehr und mehr, das wird irgendwann nicht mehr funktionieren.
 
...da seine Nachkommen seiner Meinung nach mit einem Prozent seines Vermögens in der Lage sein sollten...

OCH, mir würden auch 0,1 % reichen... :-D
 
Apple kann immer weiter expandieren. Wenn die alle paar Jahre ein neues Gerät auf den Markt werfen, dann können sie Marktrelevant bleiben und auch wachsen. Siehe iPad.
Mac und iPhone dürfte bald ausgeschöpft sein, obwohl da auch immer noch potenzial drin steckt
 
"Er hat öffentlich geschworen, 99 Prozent seines Vermögens für wohltätige Zwecke zu hinterlassen, da seine Nachkommen seiner Meinung nach mit einem Prozent seines Vermögens in der Lage sein sollten, eigene Wirtschaftslegenden zu werden."

Ein sympatischer Kerl. Wenns von dieser Art Millardär mehr gäbe wäre die Welt ein besserer Platz :-)
 
Vor allem hat er recht.

Auch Apples Stern wird mit gewisser Wahrscheinlichkeit mal verglühen - Coca Cola wird immer getrunken werden.
 
Von solchen Menschen können wir lernen, und ich schließe mich ApoY2k an.
 
Vor allem hat er recht.

Auch Apples Stern wird mit gewisser Wahrscheinlichkeit mal verglühen - Coca Cola wird immer getrunken werden.
Jo, ganz traurig das mit Apple. Aber vielleicht wird in Zukunft nur noch Pepsi geschlürft?
Was allerdings ganz sicher ist...es wird immer gekackt. Deshalb sollte der gute Warren am besten in Klopapier investieren. :-p
Nein ernsthaft, Buffett spielt einfach nur ’n bisschen Buzzword Bingo und diese Woche ist halt Apple dran. Gehört alles zur PR.
 
Vor allem hat er recht.

Auch Apples Stern wird mit gewisser Wahrscheinlichkeit mal verglühen - Coca Cola wird immer getrunken werden.

Äpfel werden auch immer gegessen....
oder hab ich da was falsch verstanden? bin doch hier richtig im Obst und Gemüse Forum?

[Technik wird auch immer gekauft werden!]
 
"Er hat öffentlich geschworen, 99 Prozent seines Vermögens für wohltätige Zwecke zu hinterlassen, da seine Nachkommen seiner Meinung nach mit einem Prozent seines Vermögens in der Lage sein sollten, eigene Wirtschaftslegenden zu werden."

Ein sympatischer Kerl. Wenns von dieser Art Millardär mehr gäbe wäre die Welt ein besserer Platz :-)

Er und Gates haben "The Giving Pledge" ins Leben gerufen. Da sind schon 40 Milliardäre dabei und haben versprochen mindesten 51% ihres Vermögens zu spenden. Ist schon bemerkenswert wie ich finde.
 
Ach ne, wie fein. Die Milliardäre dieser Welt sind natürlich nicht dadurch reich geworden, dass sie diesen kleinen blauen Planeten und seine Bewohner derart ausgebeutet haben dass es nicht mehr feierlich ist sondern selbstverständlich durch nachhaltige, saubere, ethische Investitionen. Jeder weiss ja, dass man so Milliardär wird. :)

Diese Leute haben ihr Dasein im Luxus gelebt und alle Früchte des Lebens gekostet, jetzt wollen sie sich ihre Absolution erkaufen und man soll sie als sozial engagierte Menschen im Gedächtnis behalten.

Und anscheinend funktioniert das auch noch. Man möchte brechen.
 
...bei AT weiß man mittlerweile einfach, was für Kommentare kommen.


Jeder der glaubt, dass Apple für immer Tech-Leader bleibt ist einfach naiv. Auch Apple wird mal Fehlentscheidungen treffen. Wie sich die Aktie verhalten wird, wenn sich Steve Jobs mal endgültig vom Unternehmen verabschiedet, will ich eigentlich gar nicht wissen.

Zumal Apple erst seit gut 10 Jahren wieder Gas gibt - Coca Cola ist seit mehr als 100 Jahren im Geschäft.

Technik wird immer gekauft werden, ja - aber der Markt ist viel zu schnelllebig, als das man sich darauf verlassen kann WELCHE Technik gekauft wird. Von daher ist Buffets Einstellung nur konsequent und offensichtlich auch erfolgreich.
 
[…] dass es für ihn mit einem Konzern wie Coca-Cola "sehr einfach ist, zu einem Urteil zu kommen, wie es in fünf oder zehn Jahren wirtschaftlich dasteht, während mir das selbe Urteil für Apple nicht leicht fällt" […]

Was für eine absurde Idee, zwei völlig unterschiedliche Unternehmen wie Coca-Cola und Apple miteinander vergleichen zu wollen.
 
Wenn man vom investieren ausgeht, ist der Vergleich keinesfalls absurd.
Da ist es schon recht vernünftig, in Werte zu investieren (zumindest langfristig), die eher die Grundbedürfnisse der Menschen (essen, trinken usw.) befriedigen.

Und ausserdem: wer hätte vor ca. 11 Jahren einen Penny auf Apple gesetzt?
Ich sehe es genau so wie einige Andere hier auch: was, wenn Apple mal ein zwei Jahre keine "Will-ich-haben-Geräte" rausbringt?
Das Apple komplett den Bach runtergeht, dürfte natürlich nicht passieren, aber der Kurs wird bestimmt mal wieder abschmieren (siehen Steve-Erkrankung...)

Leider sind die Investoren in solchen Belangen gnadenlos...
 
Was für eine absurde Idee, zwei völlig unterschiedliche Unternehmen wie Coca-Cola und Apple miteinander vergleichen zu wollen.

Wie Bruenor75 schon geschrieben hat - da ist gar nichts absurd daran. Aus Investorensicht muss man Unternehmen vergleichen und sich dasjenige rauspicken, dass am meisten Rendite abwirft bzw. am sichersten ist, je nach Risikopräferenz.
 
… Aus Investorensicht muss man Unternehmen vergleichen und sich dasjenige rauspicken, dass am meisten Rendite abwirft bzw. am sichersten ist, je nach Risikopräferenz.

Das ist aus der Sicht eines Investors auch absolut richtig. Insofern habt Ihr beide recht.

Jedoch ändert es nichts daran, dass der Vergleich der beiden Unternehmen völlig absurd ist. Das zeigt sich allein durch den Vergleich, wie lange die beiden Unternehmen am Markt präsent sind, welche Produkte sie herstellen, wie hoch deren Bekanntheitsgrad ist, wie groß das Unternehmen selbst ist und so weiter.

Demnach ist es ein völlig absurder Äpfel-und-Birnen-Vergleich.
 
ich stimme bruenor und ziggla ebenfalls zu. Und ich denke dieser Vergleich von Äpfeln und Birnen ist so gewollt. Er wollte ja nur zum Ausdruck bringen welche Sparte er präferiert und hat sich als Beispiel ein weltbekanntes Unternehmen gegriffen das aufgrund der Marktrelevanz sehr stabil mit Tendenz nach oben und damit langfristig interessant ist und nicht so ein "Trend"-Unternehmen wie Apple welches sehr labil ist bzw. bei entsprechenden Ereignissen sein kann, also eher spekulativ und kurzfristig ist.
Und als massenkompatible Aussage finde ich diesen Vergleich durchaus gerechtfertigt und passend.

Ich denke nur grade schmunzelnd etwas mehr als eine Dekade zurück und erinner mich wie alle Hausfrauen dieser Welt auf solch spekulative Werte gesetzt haben. Mit Cola im Portfolio wären sie nachhaltig nicht so am jammer gewesen;-)
 
Diese Leute haben ihr Dasein im Luxus gelebt und alle Früchte des Lebens gekostet, jetzt wollen sie sich ihre Absolution erkaufen und man soll sie als sozial engagierte Menschen im Gedächtnis behalten.

Und anscheinend funktioniert das auch noch. Man möchte brechen.

Sorry, aber Du hast Dich mal gar nicht mit Warren Buffet auseinandergesetzt. Das ist ja nicht schlimm, der Mensch muss einen ja nicht interessieren. Aber dann würde ich auch nicht so einen Mist von mir geben.

Recherchier mal ein bißchen zu seinen Lebensgewohnheiten und -umständen. Da kommen interessante Dinge zum Vorschein, oder?