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Drei einfache Schritte für mehr Sicherheit im Web

Felix Rieseberg

̈Öhringer Blutstreifling
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24.01.06
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Die Sicherheit des eigenen Macs und Webverkehrs ist eine Angelegenheit, die bei vielen Anwendern einen ähnlichen Stellenwert wie Backups einnimmt: Jeder weiß, dass man sich drum kümmern sollte, nur wenige unternehmen tatsächlich die notwendigen Schritte. Trotz der Gefahr, ein wenig wie eine öffentlich geförderte Bildungsmaßnahme zu erscheinen, haben wir die wichtigsten und einfachsten Schritte zur Sicherung der eigenen Bewegungen im World Wide Web einmal zusammengefasst.
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HTTPS zur Regel machen
HTTPS_Everywhere_new_logo.jpegOhne Eingreifen des Benutzers ist HTTPS eher die Ausnahme und taucht nur dann auf, wenn die Webseite zufällig keine andere Option anbietet. Dabei ist das 1994 von Netscape entwickelte Protokoll eine einfache Methode, um den eigenen Datenverkehr abhörsicher zu machen. Das ist insbesondere wichtig, wenn man sich in einem öffentlichen Netzwerk, also beispielsweise im Café oder am Flughafen befindet. Die Technik ist sehr simpel: Wer sich beispielsweise ohne HTTPS auf einer Webseite anmeldet, schickt seinen Benutzernamen und sein Passwort unverschlüsselt durch das Netzwerk. Die Datenpakete können theoretisch von jedem anderen Teilnehmer des Netzwerks abgefangen, geöffnet und gelesen werden. So hat ein Hacker auf der Blogger-Konferenz reublica im Jahr 2007 einen Beamer aufgestellt und zahlreiche Administrationszugänge veröffentlicht. Dabei bieten zahlreiche Webseiten, darunter Google, Facebook, GMail, Twitter oder Wikipedia einen verschlüsselten Zugang. Browser-Extensions und -Plugins schalten automatisch auf SSL um, wenn es zur Verfügung steht. So z.B. HTTPS Everywhere für Firefox, KB SSL Enforcer für Chrome oder SSL Everywhere für Safari (Danke, Maxthemac!).

Sichere Passwörter verwenden
1passwdicon-300x300.pngEs gibt zahllose Studien, die belegen, dass viele Anwender nach wie vor "Passwort" oder "1234" für einen sicheren Schutz halten. Die Schwierigkeit bei der Verwendung guter Passwörter ist jedoch nicht die Auswahl einer langen und komplizierten Zeichenkette, sondern das Wiederfinden eben jener Passwörter. Abhilfe schaffen Passwortmanager: Unser persönlicher Liebling 1Password organisiert Passwörter unter Mac OS X, iOS und Windows und unterstützt dabei Safari, Chrome, Firefox, OmniWeb und zahlreiche andere Browser. Mit rund 30 Euro für Mac und 12 Euro für iOS ist das Tool jedoch auch in der Spitzenklasse anzusiedeln. Kostenfrei, dafür aber weniger schick ist KeePassX.

Immer aktuell bleiben
appfresh-icon.pngEinfache Regel, die oft in Vergessenheit gerät: Man sollte immer brav seine Updates einspielen. Das ist auf dem Mac längst kein großer Akt mehr: Apple stellt Sicherheitsupdates auch für ältere Betriebssysteme über die Softwareaktualisierung bereit. Chrome aktualisiert sich selbst, Anwender von Firefox sollten Hinweise auf eine neue Version nicht ignorieren. Einfach zu umgehende Sicherheitsrisiken lauern jedoch auch in Drittprogrammen - so ist ein leicht veralteter Adobe PDF Reader oft ein lichterloh brennendes Risiko. Der Mac App Store verfügt ähnlich wie das iPhone über eine integrierte Benachrichtigungsfunktion, die auf neue Versionen hinweist. Für Programme, die nicht im App Store vertreten sind, bietet AppFresh eine komfortable Methode, um alles auf dem neusten Stand zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
"Die Technik ist sehr simpel.."
"Zahlreiche Webseiten [...] bieten einen verschlüsselten Zugang."

sry, aber apfeltalk bietet diesen service leider nicht :-/
 
1Password ist absolut genial!! Mit das praktischste Tool auf meinem Mac! Ist das Geld wirklich wert! Das einzige was ich noch haben will, ist ein PlugIn für Chrome! (Oder gibts das schon?)
 
1Password ist absolut genial!! Mit das praktischste Tool auf meinem Mac! Ist das Geld wirklich wert! Das einzige was ich noch haben will, ist ein PlugIn für Chrome! (Oder gibts das schon?)

gibts für chrome sieht noch beser aus als FF und co finde ich
 
Ich kann bis heute nicht verstehen, wieso jemand auf Updates verzichtet und somit bewusst seine eigene Sicherheit einschränkt. :-/
 
1Password ist absolut genial!! Mit das praktischste Tool auf meinem Mac! Ist das Geld wirklich wert!
Also ich finde KeePassX macht die Aufgabe genauso gut und läuft vor allem auch unter Linux/Solaris und ist Kostenlos... und Aussehen ist sowieso Geschmacksache ich bevorzuge eher KeePassX:)

Und warum sollte Apfeltalk Https bieten??:-p Angst das jemand sich die Arbeit macht und eurer Passwörter abfängt nur um in eurem Namen hier zu posten??:-D
 
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da kommt die erinnerung, das sich viele (auch ich) sich 1P per Aktion über AT geholt haben :D
Danke ;-)
 
Man sollte auch dazuerwähnen, dass Mac OS X schon einen Passwortmanager — Schlüsselbund.app — mitliefert. Solange man seine Passwörter nicht Cross-Plattform braucht, sollte der in den allermeisten Fällen völlig ausreichen.
 
Browser-Extensions und -Plugins schalten automatisch auf SSL um, wenn es zur Verfügung steht.
Und das ist der springende Punkt! Wozu dann diese Extension? Webseiten, die SSL zur Verfügung stellen, schalten doch dann automatisch auf das Protokoll um.
 
Und wenn dich einer auffordert, deine bankdaten einzugeben. Mach es! 8-)8-)
 
Ich kann bis heute nicht verstehen, wieso jemand auf Updates verzichtet und somit bewusst seine eigene Sicherheit einschränkt. :-/

und ich kann bis heute nicht verstehen, wieso jemand jedem Update hinterher rennt, nur um immer das neuste zu haben. Never change a running system. (kritische Sicherheitsupdates KÖNNEN da eine Ausnahme sein)

Das grösste Sicherheitsrisiko sitze ohnehin ein paar cm vor dem Bildschirm...
 
@Salzi: Sicherheitsupdates — die per Definition immer kritisch sind — SIND eine Ausnahme. Das war doch eine der Hauptaussagen des Artikels.

Und das ist der springende Punkt! Wozu dann diese Extension? Webseiten, die SSL zur Verfügung stellen, schalten doch dann automatisch auf das Protokoll um.
Nicht zwingend. Es gibt nämlich auch Webseiten, die sowohl HTTP (standardmäßig) als auch HTTPS (wenn du es explizit anfragst) anbieten. Diese Extension nimmt dir halt — soweit ich es verstehe — den Aufwand ab, bei jeder Webseite selbst nachzuprüfen.
 
Und das ist der springende Punkt! Wozu dann diese Extension? Webseiten, die SSL zur Verfügung stellen, schalten doch dann automatisch auf das Protokoll um.

Eben nicht, du musst den nächsten Staz mitlesen...
Browser-Extensions und -Plugins schalten automatisch auf SSL um, wenn es zur Verfügung steht. So z.B. HTTPS Everywhere für Firefox oder...

Der Firefox oder halt Safari schalten NICHT automatisch um, mit Extension klappt es ;)
 
Funktioniert bei mir übrigens einwandfrei... Mein ganzes Facebook ist jetzt verschlüsselt...
 
1Password...
wenn ich mir damit Passwörter generieren lasse, heißt das also, dass ich nur noch mit dem PC, auf welchem mein 1Password installiert ist, meine ganzen Log-Ins durchführen kann.
Großartig.