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MacBook (non-unibody) - zweite Festplatte einbauen

quiddjes

Altländer Pfannkuchenapfel
Registriert
08.10.09
Beiträge
4.439
Moin moin,

ich schlage mich derzeit mit dem Problem herum, dass meine Festplatte zu voll ist und mein Rechner dadurch enorm langsamer wird (ich habe eine 640er Platte in einem non-unibody-MacBook, mehr geht wohl derzeit nicht).

Nun würde ich gern eine möglichst große Platte anstelle des optischen Laufwerks einbauen, das ich praktisch nie brauche. Es gibt da was Fertiges aus den USA, das ist aber recht teuer und man muss den Umbau selbst machen. Hat das von euch einer mal gemacht? Wo in HH könnte ich den Umbau machen lassen? Hamburg4 hat mir abgesagt mit dem Hinweis, sie würden das nicht machen. Welche Festplatte würde sich dafür empfehlen? Möglichst groß, möglichst schnell, möglichst leise ;)

Gruß und danke


Ralf
 
Moin ralf,

wo genau du in Hamburg das machen lassen kannst, kann ich dir nicht sagen.
Allerdings kann ich dir bei den Festplatten weiterhelfen.

Eigetnlich kommt es nur darauf an wie viel du den Ausgeben möchtest.
Groß, schnell und und leise passt zum Beispiel auf eine 512 GB SSD von Kingston. Schlägt aber auch mit knapp 1150€ zu buche...
Bei den "normalen" Festplatten könnte es dann schon eine 1 TB für knapp 120 € werden. Wie leise so große Platten sind mus sjeder für sich selbst entscheiden.

MFG
Reemo
 
Autsch - die SSD fällt auf jeden Fall flach, das war mir aber auch von vorn herein klar. Die sind noch zu teuer. 1 TB für 120 EUR klingt gut, gibts da spezielle, die man gut empfehlen kann? Welchen Formfaktor brauche ich eigentlich? Das Superdrive soll ja extrem dünn sein....
 
Hm, da niemand was dazu sagen kann oder will, hab ich jetzt die optibay-Lösung zum Selbsteinbau bestellt. Ich werde euch wissen lassen, ob die was taugt.

Ralf
 
Berichten nach taugts sehrwohl was - du hast auchnoch den Vorteil, keine Garnatie mehr zu haben (wahrscheinlich). So kannst du ruhigeren Gewissens an den Umbau herangehen.
 
Darf man fragen, warum deine Festplatte so voll ist? 640GB ist ja auch nich so wenig. Hinzu kommen die Risiken des Einbaus.
Viele Leute pflegen die Einstellung "immer größer, schneller, teurer!", die ich überhaupt nicht befürworte.
Wenn man sich jeden Blödsinn installiert, laufen nunmal mehr Hintergrundprozesse und die Platte wird voller. Eine einfache Ausmist-Orgie vollbringt da wahre Wunder. Wenn du jetzt was speicherfressendes wie Filmbearbeitung etc. machst (evtl. sogar beruflich?), dann könnte ich das ja verstehen, aber wenn man zu faul ist mal seine 500GB illegalen Filmchen und Musik auszusortieren, hab ich da kein Mitleid. ;-)
 
Das kann ich dir gern sagen: Es sind ein paar VMs drauf (eine für jeden Kunden) mit entsprechenden Snapshots (was selbige aufbläht). Ich habe dreimal die ganze Platte durchgeguckt ob ich was archivieren kann. Ich habe keine illegale Musik oder Filme auf dem Rechner drauf - darauf lege ich wert. Ebenso wenig wie illegale Software.
 
Deutlich billiger als ein Umbau dürfte eine kleine externe Platte sein. Ich habe eine 1-TB-Seagate (2,5") dranhängen, da kann man sogar zwischen einem USB- und einem FW-Modul wählen. Wird ausschließlich über den Rechner mit Strom versorgt, ist also absolut transportabel.
Sicher: manche Leute raten dringend davon ab, Platten ohne externe Stromversorgung zu benutzen, aber es gibt wohl ebenso Argumente gegen den Verzicht auf das optische Laufwerk.
 
Ob das so klug ist, eine SSD bei einem OS einzusetzen, das kein TRIM-Kommando kennt?

Ralf

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dies überhaupt kein Problem darstellt. Mal die Suchmaschine nutzen und mittels Suchbegriffe (OSX, SSD, TRIM) nach Erfahrungswerten suchen. Aktuelle SSDs bereiten keine Schwierigkeiten, dafür aber einiges an Leistungsvorteilen.
http://www.bit-tech.net/hardware/apple/2010/07/01/mac-ssd-performance-trim-in-osx/1

Deutlich billiger als ein Umbau dürfte eine kleine externe Platte sein. Ich habe eine 1-TB-Seagate (2,5") dranhängen, da kann man sogar zwischen einem USB- und einem FW-Modul wählen. Wird ausschließlich über den Rechner mit Strom versorgt, ist also absolut transportabel.
Sicher: manche Leute raten dringend davon ab, Platten ohne externe Stromversorgung zu benutzen, aber es gibt wohl ebenso Argumente gegen den Verzicht auf das optische Laufwerk.

Einige HDs funktionieren bestens ohne zusätzliche Stromversorgung, andere leider nicht. Ich habe hier gerade so einen Kandidaten von einem Arbeitskollegen angereicht bekommen. Die Platte zickt, wenn man nicht min. ein Y-Kabel zur Belegung beider USB-Anschlüsse am Macbook Pro anschließt. Meine eigene, die ich immer dabei habe, begnügt sich aber ebenfalls mit lediglich einem USB-Anschluss.
 
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dies überhaupt kein Problem darstellt. Mal die Suchmaschine nutzen und mittels Suchbegriffe (OSX, SSD, TRIM) nach Erfahrungswerten suchen.

So wie ich den Artikel verstehe, gilt das für die im MacBook Air verwendeten SSDs, oder?

Ralf
 
So, mein Mitarbeiter hat gestern den Umbau gemacht, völlig problemlos (obwohl die falsche Einbauanleitung beilag). Jetzt hab ich die 750er und die 640er drin (und schon geklont, sie sind also identisch befüllt) und nu frage ich mich, wie ich am geschicktesten vorgehe, um die Daten auf die beiden Platten aufzuteilen.

Irgendwelche Ratschläge? Drin sind: WDC WD7500BPVT-22HXZT1 und WDC WD6400BEVT-00A0RT0

Ralf *dankt
 
Einige HDs funktionieren bestens ohne zusätzliche Stromversorgung, andere leider nicht. Ich habe hier gerade so einen Kandidaten von einem Arbeitskollegen angereicht bekommen. Die Platte zickt, wenn man nicht min. ein Y-Kabel zur Belegung beider USB-Anschlüsse am Macbook Pro anschließt. Meine eigene, die ich immer dabei habe, begnügt sich aber ebenfalls mit lediglich einem USB-Anschluss.

Eigentlich müssten auch 2-3 Jahre alte 2,5er Platten mit nur einem Kabel funktionieren. Versuch doch mal, ein USB-Kabel mit so einem Plastikhubel (Entzerrer? oder wie heissen diese Einheiten an Kabeln??) zu kriegen. Dank dieser kriegst du auch Platten zum Laufen, die eigentlich ein Y-Kabel vorraussetzen. Ging bei mir bis jetzt hier zu Hause mit sämtlichen Platten, alle 2-4 Jahre alt. Spart in der Tasche mächtig Platz und sieht eleganter aus als diese ungeheuer Steifen Y-Kabel, die meist auchnoch eine komplett sinnbefreite Überlänge haben. Wirkt, als würden die Hersteller diese Dinger wahllos einkaufen und nicht extra zur Platte längenmäßig und größenmäßig optimieren.
 
So, mein Mitarbeiter hat gestern den Umbau gemacht, völlig problemlos (obwohl die falsche Einbauanleitung beilag). Jetzt hab ich die 750er und die 640er drin (und schon geklont, sie sind also identisch befüllt) und nu frage ich mich, wie ich am geschicktesten vorgehe, um die Daten auf die beiden Platten aufzuteilen.

Irgendwelche Ratschläge? Drin sind: WDC WD7500BPVT-22HXZT1 und WDC WD6400BEVT-00A0RT0

Ralf *dankt

Keiner mit einem guten Tipp?

Ralf

P.S.: Ich werde mein Home-Verzeichnis wohl aufteilen müssen, weil das natürlich die Masse der Daten stellt und ich sonst wieder bald bei 75% Füllungsgrad auf der jeweiligen Platte (mit den entsprechenden Nachteilen) bin. Ich frage mich halt, ob ich (für eine bessere Performance) die Auslagerungsdatei größer machen kann/sollte, Platz wäre ja jetzt genug da. Wo und wie macht man sowas, wenn das Sinn macht....?
 
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