• Wieder einmal haben uns unsere Apfeltalker tolle Fotos zur Abstimmung eingesandt. Welches ist Euer Favorit? Stimmt mit ab! Hier geht es zur Abstimmung --> Klick
  • Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick

Mac Mini in den USA nur 699 Dollar

jedes Unternehmen sichert sich eigentlich gegen Kursschwankungen ab, so das es hier eigentlich keine
großen Preisunterschiede über Währungsgrenzen geben dürfte.
Apple fährt hier wohl wieder einen eigenen Weg und man wälzt es auf den Kunden ab.
Nun ja, es funktioniert ja. Siehe dazu die letzten Quartalszahlen.
Ein Rekord jagt den nächsten. Ich würde als Unternehmer wohl auch so handeln. Warum etwas guenstiger verkaufen, wenn es einem doppelt so teuer aus den Händen gerissen wird? ;-)
 
Apple ist vermutlich wie die meisten Profitorientierten unternehmen und nimmt Gelegenheiten die PReise zu erhöhen gerne an, während man bei der Korrketur nach unten eher zaghaft ist.

Auf den MacMini kommt aber dann noch Zoll drauf.
 
Hallo,

wie bereits weiter vorne beschrieben, liegt der mini über den 430 Euro.

Würde ich Ihn also offiziell einführen wären Abgaben fällig, in diesem Fall auf die volle Summe die Einfuhrumsatzsteuer, in unserem Fall 19%.
Afaik fällt bei Computern kein zusätzlicher Zoll an (muss man sich aber vorher erkundigen) wäre das dann der Fall käme neben der Einfuhrumsatzsteuer nochmals Zoll hinzu. (Eine Digicam z.B. würde neben der Einfuhrumsatzsteuer noch Zoll kosten)

Ich habe das Ganze mal mitgemacht als ich offiziell einen sehr teuren Netzwerkspieler eingeführt habe.

Man muss also schon recht genau rechnen.

BTW Viele Amerikanische Bundesstaaaten z.B. Californien erstatten deren lokale Steuer bei Ausfuhr nicht zurück!

Viele Grüsse
carrera
 
Du darfst auch problemlos Waren einführen, die mehr als 430 Euro kosten. Dann musst du sie auf jeden Fall bei der Einreise anmelden und Zoll zahlen (entspricht der deutschen Mehrwertsteuer). Wenn man die Möglichkeit hat, das Ganze steuerfrei (weil für Export) drüben zu kaufen, dann ist das immer noch günstiger als hier.

Moin
Bin gerade in Colorado, weißzufällig jemand, wie das hier läuft mit dem steuerfreien Einkauf zwecks Export?
Danke
Der Dingens
 
Ich gebe Lehas in der Währungsfrage recht. Von einem schwachen Euro kann nach aktuellem Stand wirklich nicht die Rede sein.
Momentan ist 1,00€ = $1,27.
An diesen deutlichen Zahlen wird wohl jeder sehen können, dass hier wenn überhaupt der Dollar die schwache Partei ist.
Na ja und jetzt rechnen wir doch mal ein wenig:

In Deutschland kostet der Mac Mini 809€
In den USA $699.
$699 = 549,85€

Die Mehrwertsteuer in den USA ist von Staat zu Staat unterschiedlich. Bei mir in Colorado waren es 7%, also gehe ich davon aus.
549,85€ * 1,07 = 588€

Computer, genau wie andere technische Geräte sind zollfrei, jedoch müssen die 19% Einfuhrumsatzsteuer gezahlt werden. Dies gilt jedoch nur, wenn die Freigrenze von 430€ überschritten wird. Das ist beim Mac Mini leider der Fall.

Da wir ja jetzt die Steuern nach dem Steuergesetz in userem Land zahlen, bekommen wir die 7% aus den USA vom Zoll also also wieder ausgezahlt.

Wir stehen also wieder bei unseren 549,85€. Es ergibt sich folgende Rechnung:

549,85€ * 1,19 = 654€

Wenn alles legal von statten läuft, stellt sich also heraus, dass ein importierter Mac Mini aus den USA 654€ kostet. Ich kenne jetzt leider nicht die anfallenden Gebühren von Borderlinx, aber ich würde mal so 50€ schätzen. Ihr könnt mich gerne korrigieren. Durch einen Urlaub in den USA spart man so also 155€ (ca. 19%) und bei einem Import über Boderlinx 105€ (13%).

Fazit: In Sachen Mac Mini lohnt sich ein Import aus den USA in meinen Augen in jedem Fall. So eine krankhafte Preispolitik, wie Apple sie beim Mac Mini betreibt sollte durch vermehrte Importe bestraft werden.

Aber die Deutschen lassen es ja mit sich machen...
Siehe: "Der schwache Euro ist an Apples Preispolitik schuld (...) und Apple kann ja nichts dafür." - Schmarn!!!

grüße
 
Von einem schwachen Euro kann nach aktuellem Stand wirklich nicht die Rede sein.
Momentan ist 1,00€ = $1,27.
An diesen deutlichen Zahlen wird wohl jeder sehen können, dass hier wenn überhaupt der Dollar die schwache Partei ist.

Bevor du solche Theorien aufstelltst, solltest du dich erstmal damit beschäftigen.
Stark oder schwach hat nichts damit zutun, ob man mehr oder weniger als eine Einheit fremder Währung für einen Euro bekommt. Viel mehr geht es um einen Vergleich im Zeitablauf. Man bekommt im Moment weniger USD für einen EUR als gegen Ende des letzten Jahres. Der Euro ist somit zur Zeit schwach / schwächer als beispielsweise im November 2009. Nur darum und um nichts anderes geht es.



Siehe: "Der schwache Euro ist an Apples Preispolitik schuld (...) und Apple kann ja nichts dafür." - Schmarn!!!

Siehe oben: Der schwache Euro ist in der Tat an der Preiserhöhung schuld ;)
Der, der hier "Schmarn" erzählt, bist leider du...





Und zu deiner Berechnung:
Nimm den Kurs des letzten Jahres und den Kurs zur Zeit der Preiserhöhung des Minis.
Die Preiserhöhung des Minis in % dürfte ungefähr dem Kursverlust des Euros entsprechen.
Durch die Preiserhöhung gleicht Apple in diesem Fall somit die Verluste bzw Gewinnrückgänge aus, die sich aus der Kursveränderung ergeben haben....
 
Wenn man über Borderlinx in den Usa bestellt bekommt man die Tax aber nicht erstattet, weil doch theoretisch Borderlinx der Käufer (Versand innerhalb des Landes an den "Kunden") ist oder irre ich mich da?
 
Bevor du solche Theorien aufstelltst, solltest du dich erstmal damit beschäftigen.
Stark oder schwach hat nichts damit zutun, ob man mehr oder weniger als eine Einheit fremder Währung für einen Euro bekommt. Viel mehr geht es um einen Vergleich im Zeitablauf. Man bekommt im Moment weniger USD für einen EUR als gegen Ende des letzten Jahres. Der Euro ist somit zur Zeit schwach / schwächer als beispielsweise im November 2009. Nur darum und um nichts anderes geht es.

Siehe oben: Der schwache Euro ist in der Tat an der Preiserhöhung schuld ;)
Der, der hier "Schmarn" erzählt, bist leider du...

Ach, und als der Euro seinen Höchststand bei $1,50 hatte und immer weiter gestiegen ist, wurden die Produkte billiger, richtig? Oder zumindest teurer in den USA, um den zu diesem Zeitpunkt äußerst schwachen Dollar auszugleichen?
Na ja nicht so ganz, ich finde es halt um so interessanter, dass davor jeder seine Augen verschließt und wenn es Deutschland dann selber betrifft, sich jeder irgendetwas zurecht argumentiert, so dass die heile Welt weiter heile ist ;-)
Wäre Apples verhalten in der Vergangenheit nicht deutlich rekonstruierbar, dan würde ich dir mit dem schwachen, oder vielmehr geschwächten Euro recht geben.
Leider stimmt diese These in keiner Weise mit der Vergangenheit überein...
 
...oder Apple verwendet halt jedes Argument, um die ihre Preise zu rechtfertigen.
 
Wäre Apples verhalten in der Vergangenheit nicht deutlich rekonstruierbar, dan würde ich dir mit dem schwachen, oder vielmehr geschwächten Euro recht geben.
Ob eine Währung aktuell schwach oder stark ist, muss vollkommen unabhäng von Apple oder irgendwelchen Preisveränderungen betrachtet werden. Es ist nunmal so.




[/QUOTE]Ach, und als der Euro seinen Höchststand bei $1,50 hatte und immer weiter gestiegen ist, wurden die Produkte billiger, richtig? Oder zumindest teurer in den USA, um den zu diesem Zeitpunkt äußerst schwachen Dollar auszugleichen?[/QUOTE]
In der Vergangenheit wurde in der Tat bei Produktaktualisierungen auch der Preis nach unten korrigiert (im Euroraum).
Damals hat sich natürlich niemand beschwert....

Außerdem: Da Apple in USD bilanziert interessiert es im Hinblick auf den Absatz in den USA nicht, ob der USD stark oder schwach ist. Die Währung muss ja nicht mehr in eine andere transferiert werden. Demenstprechend schwankt auch der Gewinn nicht. Es gibt somit in den USA kein Währungsrisiko und auch keinen Grund, Preis anzupassen.
 
Dass Apple in den USA die Währung nicht mehr transferieren muss mag ja sein. Nichtsdestotrotz ist Apple ein gewinnorientiertes, global denkendes und handelndes Unternehmen. Die Zeit, zu der Apple nur national agiert hat und sich somit mit der Außenwelt nicht zu beschäftigen hat brauchen, ist schon lange vorbei. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass Apple tatenlos zusieht, wenn der Dollar weiter und weiter sinkt. Denn im Endeffekt ist es Apples Verlust, natürlich nur dann, wenn ein globales Wirtschaften und daher der Vergleich zu anderen Ländern statt findet.
Mein Punkt ist also, dass Apples Firmensitz in Cupertino kein Ausschlag gebendes Argument für eine Akzeptanz des schwachen Dollars ist. Erkennen kann man das, wie oben schon erwähnt, an der internationalen Größe der Firma, die so ein Ignorieren nicht mehr zulässt, da man ja international konkurrieren muss.
Daraus folgt im Endeffekt eine Preiserhöhung, die, wie wir ja alle wissen, aus anscheinend anderen Gründen, nicht statt gefunden hat. Warum also in Deutschland?
Eventuell auf Grund der Kaufkraft in Deutschland, die in den USA eben so nicht gegeben ist? - Ungewiss...
Im Endeffekt weiß man es also nicht und um dem Spekulieren ein Ende zu machen, gebe ich einfach Bananenbieger recht, denn genau so sieht es nach außen hin aus.

grüße
 
Apple hat seine Preise aber auch nicht nach unten angepasst, als der Euro 2008 und besonders Anfang 2009 sehr stark war. Ich denke nicht, dass man das mit dem Währungskurs rechtfertigen kann.

Mai 2009 hat Apple die Europreise aufgrund des starken Euros gesenkt. Beim 17" MBP waren es €200.

Ich hatte meinen 3 Tage vorher geliefert bekommen und war natürlich etwas genervt. Hab dann Apple angerufen und einfach mal gefragt was wir da machen können. Ich hätte natürlich mein MBP zurückgehen lassen können (Fernabsatzgesetz) und mein Geld wiederbekommen um mir dann eines der günstigeren (und leicht "verbesserten") zu kaufen. Scheinbar hatte Apple genau so wenig Interesse daran gehabt mein MBP zurück zu nehmen wie ich darauf wieder 2 Wochen oder länger auf ein neues zu warten. Die +180GB HDD und +0,14 GHz waren mir ebenso egal, also wurde mir dann die Differenz (€200 - ein bisschen was für Bearbeitung) auf mein Konto überwiesen :D
 
@hokage
Du kannst Recht geben, wem du willst. Trotzdem bleiben deine Aussagen falsch.
Die Preise wurden übrigens nicht nur in Deutschland angepasst, sondern im gesamten "Euroraum".

Zur Internationalität:
Schau dir mal an, wieviel Prozent des weltweiten Handels in USD stattfindet.
Wenn man in Dollar bestellt bzw. fertigen lässt und anschließend in Dollar verkauft, dann ist dieser Punkt alles andere als "kein Ausschlag gebendes Argument" => er ist vielmehr entscheidend.