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Kann ein Fehler in der Partitionstabelle den Rechner total lahm legen?

Tekl

Fairs Vortrefflicher
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01.06.05
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Hi,

meine alter weißer 24"-iMac hatte seit Monaten Startschwierigkeiten. Oft musst ich ihn 10 mal einschalten, bis der Startton kam und selbst das lange Gedrückthalten des Einschalters führte nur selten zu diesem Piepton wie beim Firmwareupdate. Das Problem trat nach dem Austausch des internen DVD-Laufwerks auf. Anfangs war es nur sporadisch, aber es wurde immer schlimmer. Der iMac hing so früh, das ich auch nicht von CD booten konnte. Beim Ausschalten blieb er auch oft hängen, also schwarzer Bildschirm – aber die Power-Leuchte und Lüfter waren noch an.

Der Support von MacTrade vermutete ein Festplattenproblem, was ich für unwahrscheinlich hielt. Nun habe ich die Platte aber neu formatiert und die Partitionstabelle neu anlegen lassen und plötzlich klappt Einschalten und Ausschalten wie gewohnt. Da ich den Mac verkaufen möchte, habe ich allerdings nichts installiert und die Installation vor dem Einrichtungsassistenten beendet, so dass er wie ein fabrikfrischer Mac daher kommt.

Meine Frage ist, ob das Problem wirklich eine defekte Partitionstabelle gewesen sein könnte. Das Festplattendienstprogramm hatte keine Fehler erkannt. Und warum kann eine fehlerhafte Formatierung den Mac so lahmlegen, dass ich nicht mal den Bootmanager aufrufen kann?
 
Hmmm… Also eine defekte Partitionstabelle kann schon so einiges anrichten, aber eigentlich sollte dann nur der graue Startscreen erscheinen und ein Fragezeichen o.ä. anzeigen…
Lass doch mal den Hardwaretest von der Installations-DVD laufen, vielleicht bringt der neue Erkenntnisse.
 
Den hatte ich sogar schon mit defekter Platte ausgeführt und alles war angeblich okay. Sobald der Rechner dann auch mal gebootet war, gab's tagelang keine Anomalitäten, bis ich den Mac mal neustarten der ausschalten wollte.
 
Oft musst ich ihn 10 mal einschalten, bis der Startton kam
Das kann durchaus mit der Partitionstabelle erklärt werden.
EFI-Firmware führt (das ist Pflicht) vor der Verwendung der HD einen Integritätscheck durch und stellt ggf beschädigte Tabellen aus einem Backup wieder her. Festplatten oder optische Laufwerke die sich zu lange Zeit lassen bis sie Betriebsbereitschaft melden, könnten hier Probleme verursachen. Hast du eine der Monster-HDs jenseits 1 TB verbaut, womöglich auch noch von WD? Und recht viel Peripherie angeschlossen, die dein Rechnernetzteil stark belastet?
 
Danke für die Erklärung. Das einzige was sich geändert hat war das neue DVD-Laufwerk, das alte war kaputt. Es war auch nichts angeschlossen. Es ist eine 500 GB Samsung, welche damals die größte Platte war. Sie hatte auch einen Firmware-Fehler ab Werk, weshalb sie mehrmals getauscht wurde, weil der Support nix davon wusste. Wer weiß, ob die Firmware immer noch eine Zeitbombe drin hat. Damals ist der Rechner einfach eingefroren und die Platte fing an zu Klackern.