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Joachim Gauck for president?

  • Ersteller Ersteller C64
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sieht so aus als ob es noch einen dritten Wahlgang gibt

dritter Wahlgang! bestätigt
 
endlich mal wieder frischer Wind für die Politik
 
Hier der aktuelle Stand der Bundespräsidentenwahl 2010:
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Der Vertreter u.a. der NPD, Frank Rennicke, kam übrigens in beiden Wahlgängen auf drei Stimmen.

Quelle: Spiegel.de
 

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Ich hoffe auf die Linken, dass die den Gauck wählen und dann sollten Merkel und der Dackel Westerwelle abdanken.
 
glaube nicht das es so kommt..einige von der Linken werden rüberschwenken aber der Großteil nicht, Wulff wirds mit einfacher Mehrheit ist mein Tip
 
Wie wär's mit Gleichstand und einen vierten Wahlgang? :-)

Die Volksvertreter_innen freuen sich doch immer auf Sitzungen bis in die Nacht. ;-)
 
Nur zur Info

Christian Wulff (* 19. Juni 1959 in Osnabrück) ist ein deutscher Jurist und Politiker (CDU).
Wulff ist katholisch und in zweiter Ehe verheiratet.

Joachim Gauck (* 24. Januar 1940 in Rostock) ist ein deutscher Publizist und Vortragsreisender.
Nach einem Studium der Theologie war er als evangelischer Pfarrer tätig ...
 
Gut. Das ist sogar sehr gut!

Vielleicht klappt es ja doch mit Gauck.
 
Hmm ... interessant ... die Linke wählt indirekt Wulff. Tja ... damit sind die endgültig isoliert. Schade, dass sie diese Chance nicht nutzen wollten und weiter auf Radikalopposition machen.

Wulff ist ja echt worthülsenreich. Schwache Kurzrede zur Wahl zum BuPrä, wie ich finde. Da konnte ja Köhler mehr sagen. :-/
 
Da hatte sogar Wanderkarl mehr Charisma ... :-c
 
Wulff ist ja echt worthülsenreich. Schwache Kurzrede zur Wahl zum BuPrä, wie ich finde. Da konnte ja Köhler mehr sagen. :-/

Genau das dachte ich mir auch. Kein Wort mehr über Zukunft. Kein Wort von Aufbruch. Nichts. Langweilig vorgetragen (wobei er nach diesem Marathon sicherlich auch müde gewesen sein dürfte!).
Zur Linken will ich gar nichts mehr sagen... Das habe ich gerade auf Facebook geschrieben:

- Die Linke ist damit tatsächlich ganz offensichtlich noch stark "vergangenheitskontanimiert". Wer sich nicht von einer charakterlich anfechtbaren Vergangenheit lösen kann, der ist noch lange nicht soweit, dass er Politik gestalten kann.
- Sie ist ganz offensichtlich nicht fähig zu demokratischen Kompromissen
- Eine rot-rot-grüne Zusammenarbeit hat sie damit auf lange Sicht torpediert. Sie hätte auch hier ein Zeichen setzen können, dass sie daran ernsthaft interessiert sind in Zukunft mit anderen politischen Parteien zusammenzuarbeiten und Lösungen zu suchen.
- Lediglich kann man ihr gutheißen, dass sie ausschließlich nach ihren Maßstäben gewählt hat und diesen treu geblieben sind. Aber: Demokratie lebt von Kompromissen, wie jede gute Beziehung. Wer nicht kompromissfähig ist, sondern auf seiner Meinung stur beharrt, der ist eben nicht regierungs- und gestaltungsfähig.
- Beinahe unbeherrscht tritt Herr Gysi auf seiner Pressekonferenz auf und wird der vorgebrachten Kritik in keiner Weise gerecht.

Jetzt werden wir 5 Jahre keinen schlechten, aber leider auch keinen sehr guten Präsidenten haben. Wulff strahlt Ruhe aus. Aber aktuell wäre das richtige Zeichen Aufbruch, Vertrauen und Hoffnung gewesen. Ruhe allein und "Versöhnung" reichen nicht. Seine Antrittsrede war das beste Beispiel.

Edit: Ich hätte so gerne die nächste Folge "Neues aus der Anstalt" gesehen... die hätten das alles wundervoll in der Luft zerrissen. Vielleicht findet Priol ja noch einen guten Partner ;-)
 
Das ganze Leben ist ein Zirkus ;-)
 
Was mich aufregt sind ist Die Linke ... Ein Widerspruch und ein hin und her in sich.
 
Frau Merkel, es ist Zeit für die Vertrauensfrage!
 
Es war teilweise ein echt spannender Nachmittag. Interessant fand ist, dass Herr Wulff selbst beim letzten Wahlgang nicht alle möglichen Stimmen von Union und FDP bekommen hat. Knapp 20 haben sich gegen ihn entschieden. Im Vorfeld hat die Regierung ja so getan, als wären es nur 4-5 Leute, die nicht für ihn stimmen würden. Das zeigt auch die Blauäugigkeit. Als würden alle Abweichler es offen zugeben.

Generell hätte die Wahl von Gauck eine größere Wirkung gehabt. In der Rede des Bundestagspräsidenten hat er zurecht gesagt, dass vor genau 20 Jahren alle Kontrollen an der innerdeutschen Grenze eingestellt wurden.
 
Ich bleibe dabei, dass die Linke richtig gehandelt hat. Bei solch einer Wahl geht es nicht darum seine Beliebtheit in der Masse zu vergrößern mit einer Entscheidung die nicht im Sinne der Partei und der Wähler ist.
 
Was den meisten wohl unangenehm aufstößt ist die Argumentation der Linken. Gefragt, warum wählt man nicht einen Gauck, kriegt man von denen als Antwort, sie hätten ein Problem mit Gauck's alter Tätigkeit als Stasi-Akten-Verwalter. Wie kann man denn gegen jemanden sein, der eine unrühmliche Vergangenheit aufarbeiten will? Das sieht für mich als Außenstehendem so aus, als ob da manch ein Politiker noch etwas zu verbergen hätte...