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OsX wirklich sooo Unsicher ??

Mh. Ein De-Ja-Vú. So ein Thema gabs heute schonmal. Können wir das bitte in den Trash abwinken, sonst geht wieder einer dieser sinnlosen Diskussionen los. Das gabs schon zu oft hier.

mfg
paule
 
Ich habe das Gefühl, dass es dieses Thema jeden Tag um die 10 Mal gibt!
 
Ja, OS X ist so unsicher, daher habe ich auch seit Anbeginn von OS X auf Virenscanner verzichtet und auch sonst keinerlei großartige Schutzmassnahmen getroffen, ausser BRAIN auf die jeweils aktuelle Version upgedatet. Bisher bin ich damit gut gefahren, die Gebetsmühlenartigen verzweifelten Rufe nach dem großen Gau der jetzt bereits seit 9 Jahren OS X auf sich warten lässt habe ich stetig überhört und nicht die eigentliche Schadsoftware von Symantec, Kaspersky oder Intego und Co. gekauft, aber die wittern jetzt seit 2006 Morgenluft, denn die Switcher sind leichte Beute und haben die deren Schadsoftware erst einmal installiert, dann ist der rechner schön vorbereitet, mit Sicherheitslücken die diese Programme einschleusen oder mit Systemdateien die gelöscht werden, weil sie als Viren erkannt werden.
Nein, so unsicher kann OS X nicht sein, denn hier laufen alle Rechner Problemlos und auch in der Firma gilt, keine Schadsoftware darf installiert werden, also kein Geld für Schadwarehersteller von mir/uns.
 
Diese "Berichte" wie im Ösi-Magazin haben einen langen Bart. Sie werden immer wieder gerne aus der Schublade gezogen.

Zum Thema Marktanteil: Würde der Verbreitungsgrad eine Rolle spielen, dann müsste beispielsweise der Apache Webserver deutlich mehr Sicherheitsprobleme haben als der Microsoft Internet Information Server, denn während zwei Drittel der Internet-Seiten auf dem Apache Webserver laufen, hatte dieser deutlich weniger unter Sicherheitsproblemen aller Art zu leiden.
Merke: Je leichter ein System angreifbar ist, desto öfter ist es Ziel von Attacken. Ein unsicheres Betriebssystem wird als leichtes Opfer immer einem sichererem vorgezogen. Ist wie beim Wohnungseinbruch.
Siehe auch hier.

Unix-Basis: Genau deshalb läuft Mac OS X auf UNIX-Basis. Das ist durchaus so gewollt. Siehe NeXTStep bei Wikipedia.
 
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Reaktionen: ImperatoR
Nein.

Ja entweder sind wir jetzt alle Ignoranten oder Marc Maiffret hat sich von $MS kaufen lassen. :-D
 
ich glaube das dümmste Programm was ich auf meinem iMac einmal installiert "hatte" war ein Virenscanner ;-)
 
Zum Thema Marktanteil: Würde der Verbreitungsgrad eine Rolle spielen, dann müsste beispielsweise der Apache Webserver deutlich mehr Sicherheitsprobleme haben als der Microsoft Internet Information Server, denn während zwei Drittel der Internet-Seiten auf dem Apache Webserver laufen, hatte dieser deutlich weniger unter Sicherheitsproblemen aller Art zu leiden.

Das würde ich nicht so unterschreiben. Ich finde, es ist so und es war schon immer so, dass ein hoher Verbreitungsgrad durchaus eine Rolle spielt, um für Angreifer interessant zu sein. Auf die tatsächlich vorhandenen Sicherheitslücken hat das natürlich keinen Einfluss, doch es gibt da auch eine Art Gleichgewicht: je weniger das System verbreitet ist, desto unwahrscheinlicher ist es, zweifelsohne vorhandene Sicherheitslücken zu entdecken. Ist das System weiter verbreitet, so werden diese Lücken überhaupt erst entdeckt, so dass der Hersteller auch darauf reagieren kann.

Was natürlich Quatsch ist, ist, dass Apple keine Ahnung von Sicherheit hätte - schließlich kommen in regelmäßigen Abständen Sicherheitsupdates heraus.

Weiterhin gilt, als User muss man sich aktiv an der Sicherheit des Systems beteiligen, sonst nützt auch der solideste UNIX-Unterbau nix.

Btw. Apache ist nur so sicher, wie die Systeme auf denen es eingesetzt wird bzw. was auf ihnen verteilt wird. Apache an sich ist in der Regel nicht angreifbar, jedoch das UNIX/Linux/Windows darunter oder das PHP/SQL/... darüber.
 
OS X ist total unsicher. Malware runterladen, ausführen, Admin-Kennwort eingeben und schon ist der Rechner infiziert.
 
OS X ist total unsicher. Malware runterladen, ausführen, Admin-Kennwort eingeben und schon ist der Rechner infiziert.

In welchem Fall dann aber das Problem nicht OSX ist, sondern zwischen Rechner und Stuhl sitzt..
 
Quatsch, das Problem ist OS X. Ohne Betriebssystem würde man sowas gar nicht machen können. ;-)
 
Nein nein nein...

"Nicht Waffen töten, Menschen tun's..."

Ihr versteht schon :-D
 
Ich finde es immer sehr erbauend, wenn Experten (egal ob Aufdecker Marc Maiffret oder sonst einer) die OS X-Sicherheit oder die Arbeit Apples diesbezüglich kritisieren. Die tun immer so, als liefen die Mitarbeiter Apples, die selber Macs nutzen, trällernd durch die Gegend und ignorierten potentiell auch sie selber angehende Sicherheitsprobleme. Nun frag ich mich natürlich, ob wir Mac-User vielleicht lediglich nur nicht merken, ob wir ständig gehackt und mit Viren zugeschüttet werden?!? Sind ausgerechnet wir vermutlich die großen Reingelegten, weil wir uns nicht einmal mehr drum kümmern? Oder sind da einige Leute nur immer wieder bemüht, es wie bei unzähligen Windows-Usern über unzählige PC-Zeitschriften zu unternehmen, indem Panik geschürt wird und folglich entsprechend vielbeworbene Sicherheitslösungen gekauft werden sollen?

Ich will gar nicht wissen, wie viel Energie so mancher Sicherheitsdienstleister in die Suche von Löchern und entsprechende Ausnutzung stopft, um die Lösung für das selbst geschaffene Problem anbieten zu können. Gegen Barzahlung. Irgendwie bleibts aber bisher bei Ankündigungen, oder? Eine andere Sache ist natürlich wirklich der Umstand, dass viele Applekunden tendenziell unbekümmert sind. Aber bisher gab es auch keinen Anlass, es anders zu handhaben. Oder haben wir Schlagzeilen verpasst?
 
Das würde ich nicht so unterschreiben. Ich finde, es ist so und es war schon immer so, dass ein hoher Verbreitungsgrad durchaus eine Rolle spielt, um für Angreifer interessant zu sein.
Apple hat ein paar Prozent Marktanteil weltweit. Diese paar Prozent sind viele Millionen Rechner. Sollte für Angreifer schon interessant sein.
 
Für den digitalen Schwansvergleich, wer denn der l33t3ste haX0r ist, sollte es doch einiges an Länge bringen eben diese für sicher gehaltenen Macs zu Fall zu bringen. Also irgendwas, dass sich ohne Hilfe des Nutzers (Eingabe des Adminpassworts) auf dem System festsetzt und sich selbst weiter verbreitet und dabei eine Spur der Verwüstung hinterlässt.
Solange es sowas nicht gab reden Sicherheitsexperten imho gegen eine Wand.
 
Wer Hämmer verkauft für den sieht jede Schraube aus wie ein Nagel.

Hab nie Latein gehabt (nur Asterix) aber würde hier nicht "Qui bono" passen? Kann mir nicht so ganz vorstellen das Herr Maiffret so ganz uneigennützig sein Perlen der Weisheit unter das Volk bringt...
:-)

(+1 Postcount-whoring bzw: verschieben ins Café?)

o/

Jenz
 
Liegt wohl auch daran, dass viele Hacker (Cracker) selber Macs benutzen. Siehe nur aktuelle CCC Veranstaltungen.

Gruß Schomo