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Admin-Account spiegeln und als User nutzen?

Thone

Empire
Registriert
04.06.09
Beiträge
84
Hi.

Ich war bis jetzt immer als Admin auf meinem MB 2008 unterwegs, jetzt möchte ich einen "normalen" Account erstellen, den ich dann tagtäglich nutze.
Meine Frage: Wie kann ich alle Dateien, Anordnungen, das aktuelle Hintergrundbild etc auf den Useraccount migrieren?
Ich möchte nicht alles neu erstellen müssen.

Danke,

Thomas
 
Frage: Welches Ziel verfolgst Du mit diesem Vorgehen?

Der Admin Account ist kein root, er ist auch nicht mit dem Administrator von Windows vergleichbar!
 
Ich würde es anders herum machen:

Einen neuen Admin-Account erstellen, da brauchst du deine alten Daten sicher nicht, wenn du den dann nur für Admin-Aufgaben benutzt.
Dann deinem alten Account die Admin-Rechte entziehen.
Fertig.

@NobiMan: Ja, stimmt schon. Trotzdem kann man sich darüber streiten.
Fakt ist, das nen normaler Account noch ein wenig sicherer ist. Und nach meinen Beobachtungen ist er gut benutzbar, die Anzahl der Eingaben des Admin-Benutzernamens + Passworts halten sich in Grenzen.
Und da ich vorher schnell mal sudo eingegeben habe, ist jetzt noch eine kleine weitere Grenze (su) dazwischen, wo man ein zweites mal überlegt, ob man jetzt wirklich root-Rechte braucht.
 
Stimmt.

Allerdings kommt die potenzielle Schad-Software ohne mein Zutun ja nicht auf den Rechner und wenn ich mir selbst über den Weg traue, habe ich hier nichts zu befürchten.
 
@all: Danke für die Infos.

@NobiMan: Ich möchte die Sicherheit erhöhen. Zwar traue ich mir selber, sonst aber kaum jemandem... ;-)

@Naich: Gute Idee, danke. Hab ich eben so gemacht.

Ist also ein normaler Admin-Account sicher genug für einen normalen User?

Thomas
 
Ein „normaler“ Admin-Account ist für einen „normalen“ Anwender insofern völlig in Ordnung, wenn dieser Anwender weiß, was er tut bzw. welche Software er installiert und so weiter, also wenn dieser Anwender Ahnung von dem hat, was er macht.

Leider wissen sehr viele Anwender nicht was sie tun. Für diese Leute ist ein etwas beschnittener Account ganz bestimmt die bessere Wahl.
 
Hmm, wusste gar nicht, dass der Standard-Account ein Admin-Account ist. Ein normaler Nutzer hätte nur Rechte für sein Benutzerverzeichnis, nicht? Wie sehen die erweiterten Rechte des Standard-Accounts denn genau aus (außer das Programmverzeichnis, das ist mir schon klar), wie ist das geregelt?
 
Er meint wahrscheinlich den Account, der beim ersten Start des Rechners nach dem Auspacken erstellt wird.
 
Es gibt keinen "Standard-Account".
Es gibt Accounts, die den Computer verwalten dürfen (Administratoren) und solche, die es nicht dürfen, sowie Gastaccounts. Außerdem kann man natürlich "Normalaccounts" in ihren Rechten individuell beschränken.
Verständlicherweise muß wenigstens ein Admin-Account vorhanden sein, so daß der erste eingerichtete Admin-Rechte hat.
Und ich bezweifle, daß die Benutzung eines Nicht-Admin-Accounts ausschließlich zur Sicherung gegen die eigene Dummheit dient, sondern denke schon, daß es auch eine etwas erhöhte Sicherheit gegen Angriffe von außen bietet.
 
Ja, die Welt in der wir leben ist ziemlich verwirrend. Manchmal.

Was die Einen „Normal“ nennen, nennen die Anderen „Standard“ und was die Einen „Standard“ nennen, nennen die Anderen „Normal“.

Was mich sehr interessiert ist, wie ein „Nicht-Admin-Account“ Sicherheit gegen Angriffe von außen bietet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Standard hat was mit standardisiert, genormt, vereinheitlicht zu tun. Wenn die Hälfte der Leute A macht und die andere Hälfte B, kann man ja kaum A als Standard bezeichnen.

Aber zum interessanteren Teil.
Ich stell mir das laienhaft so vor: Mit dem Nicht-Admin-Account kann man nicht viel am System manipulieren, mit dem Adminaccount aber vieles auch ohne Paßwortabfrage. Wenn nun von außen jemand Zugriff erlangt, hat er über den Adminaccount doch erheblich mehr Möglichkeiten. Außerdem steht der Admin in der sudoer-Liste, da dürfte es für einen Cracker einfacher sein, sich root-Rechte zu verschaffen.
Fachwissen dazu habe ich nicht, aber rastafari hat dazu schon einiges in verschiedenen Threads geschrieben, was mir sehr einleuchtend klang.
 
Also Standard hat was mit standardisiert, genormt, vereinheitlicht zu tun.…

Absolut!

Der Standard, der nach der Installation herrscht, dürfte ein Administrator-Account sein.

Davon abweichende Accounts müssen erst erstellt werden, weichen also vom „Standard“ ab – oder nennen wir es „vom Normalen“?
 
Ja, mit Standard-Account meinte ich den Account den man beim ersten einschalten des Mac erstellt. Aber es erstellt sich wahrscheinlich niemand einen zusätzlichen, in den Rechten eingeschränkten, Account. Allerdings ist es ja bei vielen der heutigen Linux-Derivate so, dass der erste erstellte Account außerhalb seines Home-Folders keine Rechte hat und diese per sodo erlangen muss. Unter Mac OS ist der erste erstellte Account aber so eine Art Zwischending, wenn ich das richtig verstanden habe?
 
Soweit ich das jetzt beurteilen kann fragt OS X sowieso bei gravierenden Änderungen nach einem Passwort.
Der Unterschied scheint jetzt zu sein, dass ich zusätzlich noch den Amin-Username eingeben muss, während der beim Admin-Account schon ausgefüllt war.
Gab ja auch nur einen Account...

Thomas