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Apfel-X zum ausschneiden ?

souljumper

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hi,

wie kann ich das einfache ausschneiden mit apfel-x für dateien etc. aktivieren. im normalen browsen durch die ordnerstrukturen meiner ordner ist die funktion nicht verfügbar. auch über das menu ist diese option nur ausgegraut. apfel-c funktioniert (apfel-v auch), aber ausschneiden nicht - warum?

hat das einen grund, muss man das explizit aktivieren? wieso is das überhaupt deaktiviert?

thx for help
 
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gibt es im finder für dateien nicht ...
 
Das ist nicht „deaktiviert“, sondern schlicht gar nicht implementiert.

Man kann Dateien eigentlich auch nicht ausschneiden. Selbst Windows merkt sich beim Ausschneiden die Datei lediglich für einen Verschiebevorgang vor, sie ist aber, so lange man sie nicht anderswo wieder einfügt, unverändert am selben Ort. So richtig logisch ist das auch nicht, da in anderen Fällen das Ausschneiden wirklich fürs Verschwinden des Ausgeschnittenen aus dem Quelldokument sorgt. Ob diese logische Inkonsistenz allerdings auch der Grund ist, warum Apple diese Windows-Eigenart nicht übernommen hat (oder, dass man damit leicht irgendwelchen Mist bauen oder den Überblick verlieren kann, wenn durch Drücken von cmd-V in irgendeinem Ordner auf einmal Dateien aus einem anderen Ordner, der gar nicht mehr in einem Finder-Fenster sichtbar ist, gelöscht würden), kann ich nicht sagen.

(Habe diese Funktion schon unter Windows irgendwie nie gemocht und nie benutzt und vermisse sie daher auch unter OS X kein Stück, aber das ist meine individuelle Situation.)
 
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Tatsächlich ist das, was Du machen willst, ein "Verschieben". Und das macht man durch Verschieben mit der Maus. Aufspringende Ordner, Expose und Programm-Umschalter erleichtern die Zielnavigation dabei.

Den Rest hat gKar schon richtig erklärt.
 
Ich kann dir: Den Pathfinder empfehlen.

Jedoch hab ich ihn nur im Rahmen der 30 Tage Demo genutzt, da ich hohe Erwartungen an dem Cocoa Finder hab.
 
Datei Markieren -> Ziehen, dabei Command drücken -> Datei dahin schieben wo es gewüscht ist

Ich hoffe das ist halbwegs verständlich
 
Man kann Dateien eigentlich auch nicht ausschneiden. Selbst Windows merkt sich beim Ausschneiden die Datei lediglich für einen Verschiebevorgang vor, sie ist aber, so lange man sie nicht anderswo wieder einfügt, unverändert am selben Ort. So richtig logisch ist das auch nicht, da in anderen Fällen das Ausschneiden wirklich fürs Verschwinden des Ausgeschnittenen aus dem Quelldokument sorgt.
'Kopieren' erzeugt auch keine Kopie der Dateien im Speicher. Konsequenterweise muesste man es also auch weglassen. Dann wuerde aber auch 'Einfuegen' keinen Sinn mehr machen.

...aber ich klinke mich nicht schon wieder in die 'pro/contra-Ctrl+X'-Diskussion ein. Die haben wir wohl schon oft genug hier gefuehrt :D .
 
'Kopieren' erzeugt auch keine Kopie der Dateien im Speicher.

Ob nun eine Kopie des Dateiinhalts in der Zwischenablage landet oder eine Referenz auf den Dateiinhalt, das spielt ja keine Rolle, den Unterschied würde man (außer bei knappem Arbeitsspeicher) als Nutzer nicht mal merken.

Tatsache: Drücke ich cmd-C, bleibt die Datei wo sie ist, drücke ich anschließend irgendwo cmd-V, wird dort eine Kopie der Datei eingefügt.

Würde man die Ausschneiden-Semantik aber auf Dateien übertragen, müsste die Datei tatsächlich schon beim Drücken von cmd-X aus dem Quellordner gelöscht werden und beim Drücken von cmd-V im Zielordner neu erstellt werden – und verzichtete man auf das cmd-V käme das einem Löschen der Datei gleich. So ist es aber, wie oben dargelegt, z.B. in Windows nicht (und so wünscht es sich wohl keiner für den Finder).

Ich habe aber nur diese Inkonsistenz festgestellt. Das soll ja nicht heißen, dass ich komplett gegen eine solche Implementierung bin (wie ich auch schon gesagt habe).
 
Des Switchers kleine Automatismen;-)

Sorry für diesen unnötigen Beitrag zum Thema aber ich erwische mich selbst auch nach Jahren noch des öfteren beim "Benutzen" von Apfel-x. Schön, dass ich nicht der einzige bin.

Grüße
 
Zur Info:
Der Eintrag unter "Ablage" wird aktiv, wenn ein Text in einem Texteingabefeld markiert ist. Text lässt sich dann mit Apfel-X ausschneiden.
 
Was ich beim Pathfinder cool finde ist die Tatsache, dass man einen Ablagestapel hat, so hat man nicht immer die Datei beim Navigieren im Schlepptau.
So etwas verpsreche ich mich vom neuen Finder
 
Ob nun eine Kopie des Dateiinhalts in der Zwischenablage landet oder eine Referenz auf den Dateiinhalt, das spielt ja keine Rolle, den Unterschied würde man (außer bei knappem Arbeitsspeicher) als Nutzer nicht mal merken.

Tatsache: Drücke ich cmd-C, bleibt die Datei wo sie ist, drücke ich anschließend irgendwo cmd-V, wird dort eine Kopie der Datei eingefügt.

Würde man die Ausschneiden-Semantik aber auf Dateien übertragen, müsste die Datei tatsächlich schon beim Drücken von cmd-X aus dem Quellordner gelöscht werden und beim Drücken von cmd-V im Zielordner neu erstellt werden – und verzichtete man auf das cmd-V käme das einem Löschen der Datei gleich. So ist es aber, wie oben dargelegt, z.B. in Windows nicht (und so wünscht es sich wohl keiner für den Finder).

Ich habe aber nur diese Inkonsistenz festgestellt. Das soll ja nicht heißen, dass ich komplett gegen eine solche Implementierung bin (wie ich auch schon gesagt habe).
Naja, drücke Cmd+C, verändere die Datei und drücke dann Cmd+V. Was passiert? Richtig, inkonsistentes Verhalten tritt auf weil diese Pseudo-Kopie auch die Veränderung aufweist. Das ist für mich genausowenig eine Kopie wie das Vormerken unter Windows ein Ausschneiden ist. Ich sage ja im Moment nicht mehr, als dass Cmd+C als genauso unsinnig zu betrachten ist in diesem Kontext. Nur rede ich mir damit jedesmal den Mund fusselig und die üblichen Verdächtigen und selbsternannten Experten werden sich auch wieder in diesem Thread zusammenfinden und fleißig heiße Luft produzieren.
Diese Diskussion immer wieder aufs Neue zu führen ist mir einfach zu mühsam und deswegen lasse ich meine Meinung zu der Sache einfach so stehen und werde (hoffentlich) nicht wieder Zeugs schreiben, was ich in zig anderen Threads schon geschrieben habe. Wer bedingungslos vom Apple-Interface überzeugt ist, der wird für jede vorhandene Inkonsistenz eine ganz logische Erklärung finden und zig Gründe dafür parat haben, warum andere Sachen nicht gehen sollen ;) .
 
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Inkonsistenzen hin oder her, mir fehlt die "Ausschneiden" Funktion schon manchmal, oder gibt es eine Möglichkeit in das drüberliegende Verzeichnis zu wechseln, während ich etwas mit der Maus ziehe?
 
Ja, Du kannst Dir eine Pfadleiste einblenden lassen (Darstellung->Pfadleiste einblenden im Finder) in dem die jeweilige Ordner-Hierarchie, in der Du Dich befindest, angezeigt wird. Da ziehst Du es dann auf den übergeordneten Ordner.
 
Super! Danke!
Eine Sache ist da aber noch, die ich nie wirklich verstanden hab....
Wenn ich den roten X Button in der linken oberen Ecke eines jeden Fensters klicke... dann wird das Programm nur ausgeblendet und bleibt im Dock, es wird nicht beendet, sondern ich muss jedes mal entweder Apfel+Q oder im Dock Rechtsklick auf Icon und "Beenden" wählen. Kann man das nicht einstellen, dass er die Programme dann auch schließt? Einige reagieren zumindest so, andere, wie z.B. TextEdit nicht.
 
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Soweit ich weiß kann das nicht eingestellt werden. Wie du vielleicht bemerkt hast, werden auch nur bestimmte Programme beendet, wenn ihr (letztes) Fenster geschlossen wird: Programme, welche prinzipiell rein Daten zur verfügung stellen bzw. in Interaktion mit dem Benutzer verarbeiten, haben keinen Sinn ohne Fenster weiter zu laufen. Dagegen Programme, welche Dateien verarbeiten oder im Hintergrund diverse Hilfsfunktionen durchführen, können auch ohne aktiven Fensterprozess eine sinnvolle Funktion haben (zB. öffnen einer Datei).
Das User Interface von Mac OS ist wirklich konsequent und konsistent durchdacht. Man lese sich einmal das hier bitte durch. Ein vergleichbares Dokument habe ich bis jetzt noch von keiner anderen Plattform gesehen.
 
... Wenn ich den roten X Button in der linken oberen Ecke eines jeden Fensters klicke... dann wird das Programm nur ausgeblendet ...

Nein, damit schließt Du ein Fenster des Programms, also ein Dokument und nicht das Programm. Ausnahme sind Programme, die nur ein einziges Fenster haben können.

Der Mac arbeitet sei je her mit Dokumenten-Fenstern. Windows aber mit Programm-Fenstern, die dann erst Dokumente enthalten.

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Wenn Du Command-Klick auf den Dokument-Fenster-Namen machst, dann kannst Du die gesamte Ordnerhierachie beliebig weit hoch navigieren ausgehend von der Stelle, an der dieses Dokument liegt.
 
Naja, drücke Cmd+C, verändere die Datei und drücke dann Cmd+V. Was passiert? Richtig, inkonsistentes Verhalten tritt auf weil diese Pseudo-Kopie auch die Veränderung aufweist.

Good Point. In der Praxis wohl eher selten, aber der Fall könnte eintreten.