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Verbrauch von Nachtspeicheröfen

floorjiann

Strauwalds neue Goldparmäne
Registriert
18.01.07
Beiträge
639
Hallo

jetzt mal ein anderes Thema als immer nur Apple und Gerücht ^^
Wir haben heute in unserer WG (2 Personen, 80 qm, 3 Nachtspeicheröfen jeweils in einem Zimmer) eine Abrechnung von EnBW bekommen, 230 EUR nachzahlen.. Wir wohnen in dieser Wohnung erst seit dem 26. Januar 2008 und sollen in diesem Zeitraum insgesamt 3715 kWh verbraucht haben.
Die Heizung läuft über Nachtspeicheröfen, die wurden allerdings seit März (wenn ich mich recht erinnere) nicht mehr benutzt, da es draussen doch warm genug war. Wir haben zu den Öfen einen speziellen Tarif von der EnBW, der Nachtstrom zur Verfügung stellt, welcher weniger als die Hälfte des normalen Tarifes kostet.
Von den oben genannten 3715 kWh sind 2570 kWh Nachtstrom. Wieviel um Gottes Willen verbrauchen diese Öfen denn? Mir kommt diese Zahl einfach viel zu hoch vor, habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Und noch eine Frage, die ich mit Hilfe von Mr. G nicht lösen konnte: Laufen nur die Heizungen über den Nachtstrom oder wird allgemein alles ab einer bestimmten Uhrzeit umgeschaltet?
Ich werde morgen auf jeden Fall mal zur Verbraucherzentral schlendern, die Werte finde ich schon ein bisschen astronomisch!

Schönen Abend an alle.
 
Kuck mal genauer auf die Öfen, da sollte der Verbrauch in Watt irgendwo stehen...

Aber ein paar tausend Watt sind´s schon, die Dinger sind extreme Stromfresser.
 
Also es stehen nur auf einem Werte drauf.

5 - 16 h
5,2 - 2,0 kWh

Wenn ich die Werte richtig interpretiere, soll das wohl heißen, wenn man die Heizung 16 Std. laufen lässt, verbraucht sie 2 kW. Warum wird dieser Wert aber bei weniger Zeit mehr?
 
Also es stehen nur auf einem Werte drauf.

5 - 16 h
5,2 - 2,0 kWh

Wenn ich die Werte richtig interpretiere, soll das wohl heißen, wenn man die Heizung 16 Std. laufen lässt, verbraucht sie 2 kW. Warum wird dieser Wert aber bei weniger Zeit mehr?


Ich denke die Werte kommen dadurch zustande, dass der Ofen, wenn er anläuft, erst das gesamte System auf die Betriebstemperatur bringen muss. Also ein kaltes System erwärmen; das kostet einiges an Energie.
Wenn der Ofen dann seine Temperatur erreicht hat, muss nicht mehr soviel Energie (gelegentliches automatisches Abschalten) hineingepumpt um ihn auf dieser Temperatur zu halten (Ausnahme: Die Umgebungstemperatur sinkt um einen erheblichen Teil). Wenn man dann dies über einen bestimmten Zeitraum rechnet, benötigt man weniger.
Ein Vergleich wäre hier vielleicht das Auto. In der Stadt (Gas geben, schalten, bremsen, schalten Gas geben, usw.) frisst ein Auto mehr Sprit, als jenes welches auf der Autobahn mit nahezu konstanter Geschwindigkeit fährt (ein Gang, moderate Gaspedalbenutzung) und dadurch in der gleichen Zeit weniger verbraucht.
 
Klingt logisch :)
Wäre ich durch ein bisschen nachdenken bestimmt auch drauf gekommen, aber es ist ja schon spät am Abend ^^
 
Also es stehen nur auf einem Werte drauf.

5 - 16 h
5,2 - 2,0 kWh

Wenn ich die Werte richtig interpretiere, soll das wohl heißen, wenn man die Heizung 16 Std. laufen lässt, verbraucht sie 2 kW. Warum wird dieser Wert aber bei weniger Zeit mehr?
da steht doch kWh also Kilowatt je Stunde. Die Schwankung kommt eben auf den Betriebszustand an, sprich nachts wenn der Speicher lädt zieht er am meisten Strom, aber eben im Nachttarif. Tagsüber kommt es dann noch darauf ab, ob das Gebläse läuft oder nicht.
 
Uhh - das sind mal Verbrauchswerte! Jetzt weiß ich warum mein Dad sagte, lass auf jeden Fall die Finger von Wohnungen mit Nachtspeicherheizungen. Das es so krass ist, hätte ich aber auch nie im Leben gedacht.

Ist es vielleicht günstiger den Stromfresser ganz aus zu lassen und die Räume nur bei Anwesenheit und Nutzung kurz mit einem kleinen Elektroheizer aufzuwärmen?