Teamviewer nutzt Port: 80 für die Kommunikation. Dh es funktioniert lediglich bei Rechnern in Netzwerken in denen Port 80 nach aussen freigegeben ist.#
Ich nutze das Tool regelmäßig in der Arbeit mit unsere Kunden. An sich eine feine Sache, bis auf das die freie Version wie es scheint eine Zeitliche beschraenkung hat.
Diese nutze ich nämlich zu Hause mit Freunden, Bekannten, Verwandten, und manchmal wundere ich mich dann warum "nichts mehr geht" bis ich wieder mal feststellen muss, dass auf dem zu supportenden Client das Lizenzfenster aufging und die Verbindung gekappt wurde.
Nervt ungemein, weil man das als Supporter nicht mitbekommt.
Ansonsten ein Leistungsstarkes Tool.
Der M
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- 18.07.2008, 08:58 #1
Fernwartung via TeamViewer von zu Hause aus...
....oder "Wenn Vater mal wieder nicht weiterkommt"
Wir kennen das alle: Ein Anruf vom Vater und folgender Dialog nimmt so oder so ähnlich seinen Lauf:
V: "Hier geht was nicht"
S: "Was!?"
V: "Es druckt nicht"
S: "Gab es eine Fehlermeldung"
V: "Ja, aber die hab ich weggeklickt"
S:" Grumpf"
Vater kann auch durch Freund oä ersetzt werden. Wie kann man dieser Person nun helfen?
Wenn zwischen beiden Wohnorten ca 400km liegen wird es auch mit dem mal eben vorbeikommen schwierig. Schön wäre jetzt, wenn man sich den Bildschirm des Problemfalls einfach auf seinen Rechner holen kann und mal eben zuschaut, was da los ist.
Apple hat mit 10.5 das Screensharing eingeführt. Eine gute Sache, was aber, wenn das Gegenüber noch Tiger (10.4) benutzt? Oder der Router zickt und erst irgendwelche Ports freigeschaltet werden müssten (Zitat V: "Was soll ich freischalten?")
An dieser Stelle kommt die Software TeamViewer zum Einsatz. Es adelt sich dabei um eine Fernwartungssoftware, die für den privaten Gebrauch vollkommen kostenlos ist. Und das Beste: ie ist auch noch crossplattform, d. h. ein Windows-User kann auch einem Mac-User helfen und umgekehrt.
Dabei wird TeamViewer in zwei Softwarepakete unterschieden:
-TeamViewer Kundenmodul
-TeamViewer Vollversion
Beim Kundenmodul startet man die Software durch Doppelklick und teilt demjenigen, der helfen will, lediglich eine ID und ein Kennwort mit. Der Helfende hat die Vollversion installiert, die prinzipiell wie das Kundenmodul aussieht, edoch noch um Felder erweitert ist, in die man die ID und dann das Kennwort eingeben kann.
Die Verbindung ist erstaunlich schnell, schneller als mit Timbuktu oder Apple Remote Desktop bei gleicher Leitung und daher auch für Menschen geeignet, die nicht über ein DSL 16000 verfügen.
Weitere Vorteile von TeamViewer:
-die Verbindung wird verschlüsselt
-sie "bohrt" sich ähnlich wie Skype durch NATs und Firewalls
Also, für alle geplagten Söhne und Töchter: probiert die Software beim nächsten "Familiensupport" aus. Ihr werdet begeistert sein.
Mindestvoraussetzung ist Mac OS X 10.4
Carsten
- 18.07.2008, 09:04 #2Jakob Fischer
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- 18.07.2008, 11:15 #3
Komisch. Bei mir (beides Mac Rechner) wurde noch nichts gekappt. Habe schon mal 2 Stunden am Stück auf einem anderen Rechner supportet.
Allerdings ist die Mac-Version auch noch Beta. Vielleicht daher die Abbrüche.
Carsten
- 18.07.2008, 13:00 #4MarkusInaktiv
Hallo,
TeamViewer verwendet Port 80. Der sollte ausgehend eigentlich fast immer frei sein, da darüber HTTP (websurfen) abgewickelt wird. Wenn also surfen möglich sollte alles klappen (sogar über Proxies). Alternativ geht übrigens auch Port 5938
Bzgl. des Problems: Ich hatte auch mal eines und mir wurde geholfen, nachdem ich ein Support-Ticket aufgemacht hatte. (E-Mail Support ist wohl auch für Privatanwender kostenlos, auf jeden Fall bekam ich ein Antwort).
Gruß Markus
- 18.07.2008, 13:02 #5
- 18.07.2008, 13:15 #6
Teamviewer braucht keinen freien Port von aussen.
Das Port 80 freigegben werden muss ist nicht wahr.
Genau daran liegt ja der Sinn gegenüber anderen Remote-Lösungen.
Die Clients bauen alle eine Verbindung mit dem Teamviewer Server auf, weswegen die Verbindung vom Client angestoßen und aufrecht erhalten wird.
Dadurch benötigt man keine Port der von aussen offen ist.
Klappt aus diesem Grund sogar durch viele Proxys und Firewalls (und auch Router ohne Portfreigaben) die das normal verhindern.
Getestet durch den Firmenproxy der normal eh nur Browser durchlässt (was wohl bedeutet das TeamViewer hier den Servern was über seine Identität vormunkelt), sowie mit dem Mac Zuhause der Teil des Heimnetzes hinter einem Router ist (keine Portweiterleitungen aktiv).
- 31.12.2008, 07:01 #7Granny Smith
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Warum TeamViewer?
adobe acrobat connectnow!
keine installation. braucht man nur den FlashPlayer und eine AdobeID. funktioniert auch jetzt in der Beta-Phase schon relativ gut. Hab vor connectnow auch TeamViewer verwendet: super Tool, nur etwas schlechte Bildqualität.
LINK: Acrobat.com
- 31.12.2008, 07:18 #8Leipziger Reinette
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ich nutze immer www.logmein.com ... geht auch über cross platformen und ist in meinen augen das bessere ...
- 31.12.2008, 07:32 #9inaktiv
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logmein hat auch den Vorteil das man sich über jeden PC/MAC/LINUX über das Browser-Fenster einloggen kann und alle installierte Connections sofort zur Verfügung hat. Andererseits sehe ich logmein eher zur Serververwaltung als zum wirklichen Kundensupport.
- 31.12.2008, 09:25 #10Das finde ich aber irgendwie schrecklich... Das bedeutet ja, das die Firma die hinter TeamViewer steht im Prinzip die beobachteten Bildschirme selbst sehen kann, ohne dass man das kontrollieren könnte...Die Clients bauen alle eine Verbindung mit dem Teamviewer Server auf, weswegen die Verbindung vom Client angestoßen und aufrecht erhalten wird.
Zunächst mal ging Screen-Sharing auch schon mit 10.4, völlig Problemlos, nur der Zeige Bildschrim-Button war noch nicht da, man musste eben per Hand die Adresse vom anzuzeigenden Rechner eingeben, was man übers Internet ja eh machen muss, es sei denn man verwendet VPN...Apple hat mit 10.5 das Screensharing eingeführt. Eine gute Sache, was aber, wenn das Gegenüber noch Tiger (10.4) benutzt? Oder der Router zickt und erst irgendwelche Ports freigeschaltet werden müssten (Zitat V: "Was soll ich freischalten?")
Außerdem ist das ja im Prinzip auch nur VNC und deswegen natürlich auch Systemunabhängig…
Das mit den Ports stimmt natürlich, aber wenn man das ein mal vor ort rochtig konfiguriert hat man später sichere, weitgehend unüberwachbare und private Verbindungen…
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