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Welches NAS brauche ich denn?

Dieses Thema im Forum "NAS" wurde erstellt von TheRaveless, 12.01.18.

  1. TheRaveless

    TheRaveless Golden Delicious

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    Diese Frage stellt sich bei mir aktuell, damit hallo erstmal!

    Der Jahresanfang ist bei mir etwas ruhiger und daher möchte ich mich dem Thema meiner Datensicherung annehmen.

    Zum Szenario:
    - MBP13“
    - iPad Pro
    - iPhone X
    - Fritz Box
    - Windows 10 PC

    Folgendes soll geschehen:
    Ablage meiner gesamten Daten / Archiv auf dem NAS, ca. 3-4TB.
    Auf diese Daten sollen alle Geräte, jedoch nicht automatisch alle User im Netzwerk drauf zugreifen können (Passwort Schutz?).
    Mit den Mobilen Geräten möchte ich auch von außen auf das NAS zugreifen, ich glaube da benötige ich einen Sog. VPN?
    Enthaltene Filme sollen an meinen samsung Smart TV-GERÄT gestreamt werden können, wäre zumindest schön.

    Als zweiter Aspekt:
    Backup per Time Machine
    Backup bzw. Ein Devonthink Sync Store auf dem NAS, auch hier Zugriff von außerhalb via Internet.

    2.: Backup des Win PC auf das NAS.
    Ein zugriff von außen auf diese Daten ist nicht unbedingt erforderlich.

    3.: Ablage meiner mit dem iPhone geschossenen Fotos auf dem NAS auch wenn ich nicht zu Hause bin und idealerweise danach automatische Löschung der Fotos vom iPhone, ist das möglich?

    Und zu guter letzt - insofern möglich - zukunftsorientiert in punkto Smart Home (insofern so etwas eine Rolle spielt) einen Apple TV werde ich mir im Laufe des Jahres anschaffen.


    Sollte ich nun 3 NAS kaufen?
    1x Datenarchiv
    1x Time Machine
    1x WIN PC
    1x Fotos und Smarthome

    Wichtig ist mir das die Daten bei Festplatten Defekt weiterhin verfügbar sind.
    Wie sieht es aus wenn ich zB Viren mit einem Backup einschleuse, ist dann alles hinüber? Wie handhabt ihr das?

    Liebe Grüße ... ein technisch Unerfahrener ...
     
  2. lessthanmore

    lessthanmore Melrose

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    Schau dich mal bei Synology um.
    Das trifft so ziemlich deine Anforderungen.

    1 Nas genügt allerdings. Bei drei - vier TB würde ich allerdings zu einem mit vier Schächten tendieren.
    Was sind deine preislichen Vorstellungen?

    Bei mir läuft alles über die Diskstation (so heißen die bei Synology). Sämtliche Fotos (raw + jpg), alle Macs und Windowsrechner werden gebackuped, Bilder vom iPhone werden über die Synology eigenen Apps auf das Nas übertragen.
    VPN ist hier nicht zwingend notwendig, da Synology einen eigenen Service anbietet. Nichts desto trotz lässt sich VPN einrichten. Das sollte aber einfacher über die FritzBox gehen.

    Was genau meinst du mit dem Thema "Smarthome"?
     
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  3. TheRaveless

    TheRaveless Golden Delicious

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    Vielen Dank für deine Antwort.

    Thema Smarthome Zugriff von außen, ggf. Protokollierung von daten und eventuell in der Zukunft eine Überwachungskamera.

    Preislich hatte ich mir All-In eine Grenze von ca. 1.000€ gesetzt, ich hoffe damit kann ich etwas vernünftiges bekommen.
     
  4. lessthanmore

    lessthanmore Melrose

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    Ja, definitiv. Wie gesagt, ich kann Synology empfehlen. Welches Gerät genau liegt eben an den Anforderungen.
    Daneben gibt es noch QNAP. Dazu kann ich aber mangels Erfahung nichts sagen.

    Synology bietet mit der Surveillance station die Möglichkeit auch Kameras einzubinden.
    Schau dich einfach mal auf deren Webseite um.

    Ich habe zurzeit bspw. eine DS418play im Einsatz.
     
  5. double_d

    double_d Moderator Apple-Services + Software
    AT Moderation

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    Aus welchem Grund? Um zusätzlich zu einem externen Backup noch zu spiegeln?
    Halte ich für den Privatgebrauch für nicht relevant, bzw. notwendig.
    Um die aktuellen Plattenkapazitäten nicht bis zum Anschlag nutzen zu müssen, würde ich auch ein 2Bay empfehlen, Du kommst aber locker auch mit nur einer Platte im NAS aus. Backup nicht eingerechnet. Da Du allerdings von bis zu 1.000€ sprichst, darfst Du gerne auf Qualität setzen und etwas mehr in die Festplatten und ein vernünftiges Backup stecken.

    Alles andere ist so absolut richtig. Synology oder auch QNAP bieten an, was Du als Anspruch angibst.
    Erwähnt werden sollte allerdings auch, dass Du für das Geld auch sehr gute Komponenten bekommst, um Dir ein eigenes NAS aufzusetzen.
    Von Seiten der Administration geht das allerdings mit den Systemen von Synology und QNAP bequemer. Nicht unbedingt sicherer oder umfänglicher, aber bequemer. Da hast Du mit ein paar Klicks ein SSL-Zertifikat erstellt und anschließend von überall auf der Welt https Zugriff auf Freigaben innerhalb der NAS.

    Was Dir klar sein muss: Ein SoHo NAS der führenden Hersteller ist leistungsmäßig immer begrenzt, je kleiner sie ausfallen. Für den Anwendungszweck reicht das definitiv aus, jedoch darf man von Atom oder ARM und 1-2GB RAM nicht viel erwarten, was z. B. Transcoding angeht. Wenn Du vorhast, z. B. Deine Videos auch mobil zu streamen, dann würde ich mich doch bei den größeren 4-6Bay umschauen, die 1. einen stärkeren Prozessor haben und 2. teilweise aufrüstbar sind.

    Ich habe viele Jahre lang sehr zufrieden mit QNAP gearbeitet. Allerdings haben meine Geräte jetzt nach gut 6 Jahren der Nutzung ihr Ende für mich erreicht. Software wird nicht mehr aktualisiert, Leistung reicht nicht mehr aus, etc. Da sind mir die Geräte >2Bay dann auch tatsächlich zu teuer. Daher habe ich mir mATX Komponenten besorgt und in einem schicken Gehäuse ein eigenes NAS aufgesetzt.
    Das lohnt sich allerdings nicht wirklich, wenn man mit 1 oder 2Bay auskommt. Die kriegt man ja mittlerweile unter 200,-€ ohne Festplatten.
     
  6. lessthanmore

    lessthanmore Melrose

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    Nein, mir sind bereits zwei Platten kaputt gegangen (nicht zur gleichen Zeit) und ich war froh um die Ausfallsicherheit einer Platte (SHR).
    Platte raus, neue rein und fertig.
    Die Diskstation wird zusätzlich zweimal gesichert (externe Platte + Synology C2).
    Ob man das im privaten Gebrauch benötigt? Liegt wohl an den persönlichen Anforderungen. Ich habe im Grunde alles digitalisiert (Urkunden, Rechnungen, etc.) und von daher liegt auf dem Ding wirklich alles.

    Bei einem 4bay habe ich eben einfach mehr Möglichkeiten bzw. Raum noch oben.
    Außerdem gibst du doch selbst bereits eine Antwort:
    Man sollte nicht von sich auf andere schließen ohne den Hintergrund zu kennen.
    Ich habe mit einem 2bay NAS von Synology angefangen und mich irgendwann für 4bay entschieden, weil ich es für mich als relevant und interessant erachtet habe.
    Das bspw. halte ich für nicht relevant. Wer will schon basteln und frickeln?
    Dann läuft hier was nicht, dort was nicht, Updates, Treiber, etc. Dafür sind mir meine Daten zu wichtig.
     
  7. TheRaveless

    TheRaveless Golden Delicious

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    Vielen dank für Eure Antworten.

    Ich habe nun noch eine Frage zur Redundanz.

    Wenn ich die nun von mir ins Auge gefasste Synology DS418Play nehme, fahre ich damit in die richtige Richtung?
    Und wie verhalten sich die 4 HDD zueinander, wird HDD1 auf HDD2 gespiegelt und die 3. auf die 4. so das ich je eine Redundanz habe insofern die jeweils erste Platte zerstört wird?
    Mit 8TB Platten hätte ich dann ja 16TB Speicher, das sollte genügen.

    Kann ich in Zukunft bei höherem speicherbedarf einfach weitere NAS einbinden?

    Jemand noch einen Tipp zum Thema Backup Windows PC, quasi eine Alternative zu Timemachine?

    Beste Grüsse
     
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  8. trexx

    trexx Galloway Pepping

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    Die 418play erfüllt Deine Anforderungen gut. Wie die einzelnen Platten im Verbund arbeiten (sollen) legst Du dann über die RAID Level fest, falls gewünscht. Das ist aber ein anderes Thema.
    Du kannst bei Bedarf später am NAS ja Platten nachrüsten, falls die Kapazität knapp wird.
    Denke aber dringend daran, auch eine externe Backup Möglichkeit für das gesamte NAS anzuschaffen. Backup Lösungen für Windows würde ich Dir Acronis True Image o.ä. empfehlen, einfach zu konfigurieren und preislich gut.
     
  9. double_d

    double_d Moderator Apple-Services + Software
    AT Moderation

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    Na gut. Da ist halt jeder anders. Wenn Dir aus Deiner RAID Kombination in einem 4Bay mit 4x4TB, also effektiv 8TB eine abraucht, musst Du ja eine 5. im Schrank haben um sie auszutauschen und Dir dann direkt eine 6. wieder kaufen, falls die zweite abraucht.

    Ansonsten hast Du in einem 4Bay mit 4 Platten à 4TB ja auch nur 4TB zur Verfügung, wenn eine spiegelt und zwei als Ersatz da drinhängen, oder wie hast Du den Verbund bei Dir geregelt? Bei zwei zusätzlichen Backups gehe ich lieber das Risiko ein, auf die Rückspielung der Daten zu warten, anstelle da mindestens 8TB zu spiegeln. Aber das bin eben nur ich und meine Daten sind für den Weiterbetrieb meiner Rechner oder gar meines Haushaltes nicht relevant. Kann also gerne drauf warten. So schnell verdiene ich nämlich mein Geld nicht, als dass ich nicht ein paar Stündchen keine Musik hören könnte. ;)

    Dann hast Du jeweils zwei Einzelplatten mit RAID 1 im Verbund mit einer Zweiten. Im Prinzip 2x unabhängige 8TB mit insgesamt genutzten 32TB Platz, für die Du auch das Geld hinlegen musst. Zusätzlich dann für jedes RAID 1 auch noch eine 8TB Platte als Ersatz.
    Also insgesamt bezahlte 48TB für 16TB Kapazität. Und das eben noch gänzlich ohne Backup. ;)

    Ob Du das willst....Deine Entscheidung für ein paar Filme und Musik. ;)
    Ach so. Mit 1.000€ kommst Du definitiv nicht aus. 4 x 250€ für die günstige WD RED mit 8TB sind bereits 1.000€. Und die wäre auch nicht meine Empfehlung. Plus Ersatzplatten plus Backuplösung plus 400-500€ für eine 4bay NAS (418Play)....wie gesagt ;) ....Du musst das wissen. :)

    Und das halte ich für den völlig falschen Ansatz.
    Dann kann er auch später noch Platten nachrüsten um zu spiegeln, oder ein x-beliebiges RAID aufzubauen.
    Entweder ich brauche den Platz bereits jetzt und baue die NAS so aus, dass sie meinen Ansprüchen genügt in Bezug auf Redundanz und stelle auch gleich das entsprechende BackupSystem daneben, oder ich fange erst gar nicht an. Effektive 16TB an Datennutzung bedeutet auch bei einem richtigen Backup auch mindestens die Möglichkeit weitere 32TB irgendwo speichern und lagern zu können. Da ist aber noch nix gespiegelt.
    Dafür muss ich nochmal 32TB vorhalten (16TB für die Spiegelung und 16TB als Ersatzplatte), wenn ich das richtig machen will.
    Sind die Daten so wichtig, bzw. ist der Bedarf an Speicherplatz auch gleichzeitig so groß, dass man 70TB an Speicherplatz kaufen will? Ich denke nicht. Das ist ein Privathaushalt und keine Serverfarm.

    Ich las Anfangs von einem Bedarf an 3-4TB. Ein 1Bay NAS mit einer 8TB Platte, oder bei meiner Empfehlung zu bleiben, ein 2Bay mit 2x 4TB und zweimal 4TB als externe Datenträger für die Sicherung liefern die bestmögliche Absicherung dieser Daten und man hat sogar noch 100% Kapazität nach oben. Das ist aus meiner Sicht etwas, was man dann später noch aufrüsten kann, nämlich die Backup-Platten, wenn der Datenbestand größer als 4TB wird. Und im Anfang kann man sogar beim 2bay sogar noch 4TB spiegeln um zu schauen, ob die unmittelbare (Weiter-) Verfügbarkeit der Daten so wichtig ist bei einem Ausfall.
     
    #9 double_d, 12.01.18
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.18
  10. lessthanmore

    lessthanmore Melrose

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    Definitiv. Die 418play ist recht neu und sehr performant. Ich bin mit ihr mehr als zufrieden.
    Das hängt wie bereits davon ab, welches System du verwendest. Ich empfehle hier das Synology eigene SHR, also die Ausfallsicherheit einer Platte https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/tutorial/Storage/What_is_Synology_Hybrid_RAID_SHR).
    Und hier der SHR Rechner: https://www.synology.com/de-de/support/RAID_calculator
    Bsp. von meiner 418play: Ich habe 4 x 2 TB verbaut. Verfügbar habe ich davon 6 TB. Fällt irgendeine der vier Platten aus, kann ich diese einfach im laufenden Betrieb rausnehmen und durch eine neue ersetzen. Die Diskstation kümmert sich dann um das Einbinden des neuen Volumes.
    Mit SHR2 hätte man logischerweise nur 4 TB, da Ausfallsicherheit von zwei Platten. D. h. es können zwei Platten kaputt gehen und die Daten sind weiterhin alle vorhanden.
    4 x 8 TB im SHR sind 24 TB. Mehr als genug denke ich.
    Das tolle ist ja:
    Warum ein weiteres NAS einbinden?
    Kleine Platte raus und größere neue Platte rein. Platte in Volume integrieren und fertig. Das geht sogar im laufenden Betrieb.
    Ich habe mit Genie sehr gute Erfahrungen gemacht, auch was das Backup auf die Diskstation bzw. allgemein Netzlaufwerke angeht: http://www.genie9.de
    Das möchte ich nochmals unterstreichen!
    Wie gesagt, je nach Internetverbindung ist heute ein Sichern in die Cloud sehr schnell umzusetzen. Aber ein lokales Backup in Form einer zweiten NAS oder einfach einer externen Platte ist durch nichts zu ersetzen und würde ich immer machen. Auch hier bietet Synology eigene Apps an, um den gesamten Inhalt oder nur Teile regelmäßig zu sichern.
    Bei 4 x 4 TB habe ich im SHR 12 TB verfügbar.
    Sobald die Platte gemeldet hat, dass sie platt ist oder schlechte Werte aufweist (man kann bei Synology in regelmäßigen Abständen die Platten überprüfen lassen und sich einen Bericht zukommen lassen), kann man das NAS runterfahren zur Sicherheit und eine neue bestellen. Bei amazon prime ist das Ding meist am nächsten Tag da. Alternativ kannst du das NAS auch weiterlaufen lassen.
    Geht nun allerdings auch eine weitere Platte kaputt, dann droht der Datenverlust. Das Risiko muss da jeder für sich einschätzen.
    Es kann allerdings nicht schaden immer eine auf Vorrat zu haben.
    Wie gesagt, das liegt am jeweiligen Raid.
    Die DS kostet 430 Euro und eine WD Red mit 2 TB 75 €. Insgesamt sind das 730 €. Mit dem Restgeld kann man geil essen gehen :)
    Zudem hat die DS418play auch noch die Möglichkeit den RAM zu erweitern, ist also zukunftsfähig.
    Genau das sehe ich anders. Es ist für mich der richtige Ansatz das Volumen im Nachhinein beliebig zu erweitern.
    Ich gehe bspw. nächstes Jahr hin und ersetze sukzessive alle meine 2 TB Platten durch 4 TB Platten und habe somit auf einmal das doppelte Speichervermögen. Warum soll das der falsche Ansatz sein?
    Spiegeln hin oder her, das wichtigste ist die Backupstrategie, das stimmt.
    Aber man muss ja nicht immer alle Daten dauerhaft nachhalten oder?
    Ich sichere die wichtigsten Daten und Dokumente auf die externe Platte und in die Cloud.
    Alle Fotoprojekte inkl. raws nur in die Cloud.
    Alle TimeMachine Sicherungen der Macs sichere ich gar nicht oder teilweise nur auf der externen Platte. Schließlich ist das ja bereits mein Backup.
     
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  11. double_d

    double_d Moderator Apple-Services + Software
    AT Moderation

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    4.088
    Moment.
    Anschließend
    Auch wenn nun mit 4x 8TB beim Synologie System 24TB zur Verfügung stehen, wie beim RAID 5, dann ändert das nicht viel an meiner Aussage bezüglich des Festplattenspeichers, der gekauft werden muss, um "zunächst" 3-4TB unterzubringen.
    Bei der Ausfallsicherheit von zwei Festplatten, bleibt die Rechnung sogar identisch, denn was nutzt es mir, ein tolles ausfallsicheres System zu haben, wenn ich zum Zeitpunkt des Ausfalls die Ersatzplatte erst bestellen muss. Also muss ich sie vorhalten. Entweder einmal, oder im Falle von 16TB nutzbarem Speicher, sogar zweimal.

    Und wenn ich insgesamt 16TB an Daten vorhalten kann, muss ich langfristig auch dafür sorgen, dass ich von 16TB auch ein Backup machen kann. Von mir aus habe ich das dann physisch nur noch einmal vorliegen und einmal in einer Cloud, aber die kostet auch Geld.
    Allerdings habe ich hier auch geschrieben:
    Nur als Antwort darauf:
    Jetzt kommen wir von einem Bedarf an 3-4TB und einem max. Budget von 1.000,-€, bei dem ein 1Bay reichen würde und ich bereits ein 2Bay, wegen eben der "Aufrüstbarkeit des Speichers" und den Möglichkeiten eines RAIDs, ins Spiel bringe...
    ....zu einem 4Bay mit 4x 8TB Platten. Das ist eine enorme Entwicklung innerhalb von 2 Tagen.

    Und nun zu meiner folgenden Aussage:
    Die bezieht sich auf diesen Vorschlag:
    Ich gebe zu, dass @trexx auch u. U. was anderes meinen könnte, aber "nachrüsten" ist für mich in diesem Zusammenhang ein Begriff, der aussagt, dass ich zunächst ein 4Bay erstmal mit 2 Platten oder einer Platte bestücke, und wenn der Platz dann eng wird, ich die NAS dann ausbauen kann.
    Und genau das ist in meinen Augen ein grundfalscher Ansatz. Die Platten später gegen größere Platte auszutauschen, ist etwas völlig anderes. Vielleicht hat @trexx das auch gemeint. Dann steht aber meine Aussage weiterhin für den Fall, wie ich es verstanden habe.

    Und im gesamten Kontext dieser Anforderungen und der Empfehlungen im SoHo-Bereich ist der Anspruch an Datensicherheit und Ausfallsicherheit nicht der einzige Augenmerk. Zumindest dann nicht, wenn ich nicht nur für private Bewegungsdaten wie Filme und Musik solch einen Aufwand betreiben will. Dann achte ich auch darauf, dass ich vernünftige Festplatten einer Marke verbaue und entsprechenden Ersatz gleich mit bestelle. Es gibt sogar Leute, die empfehlen eine Streuung von Seriennummern über den Besatz an Festplatten. Soweit würde ich nicht gehen, aber definitiv gehört eine WD Red nicht in mein persönliches Auswahlfeld von Serverplatten.
    Aber da streite ich mich auch nicht, das mag jeder so handhaben wie er will. Ebenso den RAID-Verbund. Ich habe nie einen eingerichtet in meinen NAS, sondern immer Einzelplatten konfiguriert.

    Was ich insgesamt hier mit meinem Beitrag aufzeigen will ist die Diskrepanz zwischen anfänglicher Anforderung und späterer Bereitschaft aufgrund von Empfehlungen, über ein festgelegtes Budget hinaus in utopische Werte der Kosten und auch der Kapazität abzudriften.
     
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  12. trexx

    trexx Galloway Pepping

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    @double_d ich meinte bei entsprechend günstigeren Preisen auf größere Platten zu wechseln. Das geht bei einem SHR ja recht komfortabel. Dabei aber eben auch auf jeden Fall mit Fallschirm Backup, falls da beim Rebuild was schief läuft. Damit dann eben auch in der Anschaffung entsprechend auch die Backup Platte plus eventuelle Lizenz für Backuplösung der Windows Rechner einkalkulieren.
     

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