Kategorien: News

Apple weitet Einstellungssperre aus und verschiebt Mitarbeiterboni

Apple hat beschlossen, seine Einstellungssperre auf zusätzliche Stellen auszuweiten und Boni für einige Mitarbeiter:innen zu verschieben, so eine neue Meldung von Bloomberg. Der Grund für diese Entscheidungen ist der Rückgang der Einnahmen des Unternehmens.

Apple weitet Einstellungssperre aus

Im letzten Jahr setzte Apple die Einstellung für die meisten Stellen außerhalb von Forschung und Entwicklung aus, um Kosten zu sparen, nachdem das Unternehmen im Juli letzten Jahres bereits seine Einstellungs- und Ausgabenpraktiken gedrosselt hatte. Damals galt die Einstellungssperre nicht für Teams, die an zukünftigen Geräten und langfristigen Apple-Initiativen arbeiteten. Die Sperre gilt nun für mehr Jobs. Apple lässt Stellen offen, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, um die Arbeitskräfte zu reduzieren.

Neben der Verlangsamung der Einstellungen plant Apple, die Häufigkeit von Boni für einen Teil seiner Mitarbeiter:innen zu reduzieren. Normalerweise gewährt Apple je nach Abteilung einmal oder zweimal im Jahr Boni und Beförderungen, wobei das zusätzliche Geld im April und Oktober ausgezahlt wird. Das Unternehmen wechselt nun jedoch vollständig zu einem einmaligen Bonussystem pro Jahr. Die Bonuszahlungen leitet der Konzern im Oktober für alle Teams. Die Mitarbeiter:innen sollen immer noch ihre vollen Boni erhalten.

Tim Cook mit weniger Gehalt

Apple-CEO Tim Cook erhält in diesem Jahr ein Gehalt, Boni und Aktien im Wert von 49 Millionen US-Dollar. Das sind rund 50 Prozent weniger als die 99 Millionen US-Dollar, die er im Jahr 2022 erhalten hat.

Im Gegensatz zu vielen anderen Tech-Unternehmen hat Apple keine Entlassungen angekündigt, sondern konzentriert sich stattdessen darauf, die Einstellungen zu reduzieren. Twitter hat nach der Übernahme durch Elon Musk Tausende von Mitarbeiter:innen entlassen, und erst in dieser Woche hat Facebook angekündigt, etwa 10.000 Beschäftigte zu entlassen. Microsoft hat in diesem Monat sein AI-Ethik-Team entlassen, nachdem es zuvor mehrere Entlassungswellen gegeben hatte, während die Google-Muttergesellschaft Alphabet im Januar 12.000 Mitarbeiter:innen entlassen hat.

In der ersten Fiskalquartal 2023 hat Apple einen Umsatzrückgang von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Für das zweite Fiskalquartal erwartet das Unternehmen einen deutlichen Rückgang des Umsatzes für Mac und iPad, was zu ähnlichen Verkaufszahlen führen wird.

Apple hat in den letzten Jahren enorme Gewinne erzielt und ist eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. Die Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten und die Einstellungssperre sollen dazu beitragen, die Einnahmen des Unternehmens zu stabilisieren. Die passiert insbesondere angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, aufgrund der COVID-19-Pandemie.

Quelle: Macroumors

Michael Reimann

Neueste Artikel

iPadOS 27.2 erleichtert das Einrichten von Split View

Mit iPadOS 27.2 hat Apple eine Änderung für das Multitasking auf dem iPad eingeführt. Wer zwei Apps nebeneinander nutzen möchte,…

3. November 2026

Zwei Mac Studio mit 256 GB kosten weniger als ein Modell mit 512 GB

Apple verlangt für den Sprung von 256 auf 512 GB Arbeitsspeicher im Mac Studio M5 Ultra weitere 11.500 US-Dollar. Zwei…

3. November 2026

Apple zählt weltweit mehr als 2,5 Milliarden aktive Geräte

Apple hat die Marke von 2,5 Milliarden aktiven Geräten weltweit erneut bestätigt. Die große installierte Basis schafft auch ein breites…

3. November 2026

Apple meldet Ergebnisse für das vierte Quartal

Apple hat die Ergebnisse für das vierte Quartal veröffentlicht. Die Mitteilung verweist auf einen Abschlussbericht als PDF sowie auf mögliche…

3. November 2026

iOS 27.2: Mitteilungen schlägt passende Aktionen vor – und lässt sich anpassen

iOS 27.2 ergänzt die App Nachrichten um „Suggested Actions“. Die Funktion erkennt bestimmte Informationen in Mitteilungen und lässt Euch daraus…

3. November 2026

Touchscreens könnten 2027 in alle hochwertigen MacBook-Pro-Modelle einziehen

Apple könnte im kommenden Jahr Touchscreens in allen MacBook-Pro-Modellen mit Pro- oder Max-Chip anbieten. Als Ausnahme gilt laut einem Bericht…

2. November 2026

Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Mehr lesen