Knapp 40 Artikel sind auf Apfeltalk rund um das Thema AirPower erschienen, rund eineinhalb Jahre hat Apple uns hingehalten. Wie sich nun zeigt: Viel heiße Luft um nichts. Nachdem eine Veröffentlichung zuletzt wieder realistischer erschien, hat Apple die Entwicklung der kabellosen Ladematte dann doch eingestellt. Man sei zum Ergebnis gekommen, dass AirPower nicht die hohen Standards erreichen werde. Eine Entschuldigung wird noch nachgereicht (ein neuer Trend?) und das war’s dann damit.
Als Apple-User kann man ja eigentlich noch recht froh sein, dass es mit der Einstellung von AirPower jetzt „nur“ ein kabelloses Ladegerät erwischt hat. Denn Apple hat noch ganz andere Produkte in der Pipeline, die teilweise noch nicht einmal zu sehen waren. Fast genau zwei Jahre ist es her, da hat Apple die Entwicklung eines runderneuerten Mac Pro angeteasert – zu sehen gab es bis heute aber nichts. Man darf hoffen, dass Apple den Worten in den nächsten Monaten auch Taten folgen lässt.
Aber auch das jüngste Apple-Event war weitgehend ein Event der Ankündigungen. Nur wenige der neuen Dienstleistungen sind unmittelbar verfügbar – für die meisten vertröstet Apple auf die nächsten Monate. Von der Situation außerhalb der USA mal ganz zu schweigen. Nicht einmal wirkliche Trailer zu den eigenproduzierten Serien gab es zu bestaunen, Preise wurden auch nicht genannt. Euphorie will sich da nicht so recht einstellen. Was bleibt: Abwarten.
Gewartet haben wir auch auf AirPower. Schon vor Monaten hieß es, dass Apple mit Problemen bei der Entwicklung der Ladematte zu kämpfen habe. Das Problem habe mit dem Mehrspulen-Design zu tun, das sich viel zu stark erhitze – davor sollen Techniker aber bereits von Beginn an gewarnt haben. Schon damals im September 2018 war zu lesen, dass Apple die Entwicklung vielleicht sogar schon aufgegeben hat. Schade, dass man hier nicht transparenter im Umgang mit den Problemen war.
Vielleicht kommt die Ankündigung der Einstellung ja gar nur, weil AirPower auf der Verpackung des neuen AirPods-Case abgebildet ist? Solche Fauxpas sind wir von Apple jedenfalls sonst eigentlich nicht gewöhnt. Hoffentlich müssen wir uns darauf auch nicht einstellen.
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