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Meine Gedanken zur Apple Vision Pro – Ist Apple vom Erfolg überzeugt?

Apple Vision Pro begrenzt VR-Erlebnisse auf 10x10 Fuß Vision Pro Developers Labs

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Heute am 19. Januar startet der Vorverkauf der Apple Vision Pro in den USA. Seit 2014 hatte Apple keine neue Produktkategorie mehr eingeführt. Damals war es die Apple Watch. Hier sind meine Gedanken dazu.

Mit der Apple Vision Pro möchte der Konzern ein ganz neues Feld betreten: das des Spatial Computing. Bisher durften nur wenige Menschen auf diesem Planeten die Brille wirklich ausprobieren – natürlich die großen amerikanischen Technik-Youtuber:innen und damals auf der WWDC 23 einige ausgewählte Journalist:innen. Außerdem Entwickler:innen rund um den Globus, die Apps für das Produkt erstellen wollen und sollen.

Geheimhaltung und Produkttests

Apple veranstaltet einen riesigen Aufwand um den Produktstart. Allerdings alles unter streng kontrollierten Bedingungen. Bisher konnten die bekannten Technik-Journalist:innen die Brille nur bei Apple ausprobieren. Keiner war bisher in der Lage dazu, das Gerät unabhängig zu testen. Es kann natürlich sein, dass nach dem Vorverkaufsstart und bis zum 2. Februar die Lage anders wird und wie immer ausgewählte Journalist:innen das Gerät vorab bekommen, verbunden mit einer Verschwiegenheitsklausel. Das würden wir spätestens in der Woche vor dem 2. Februar erfahren, wenn die Feeds in den Social-Media mit Reviews und Rezensionen überquellen.

Skepsis und Erwartungen

Was mich an der ganzen Angelegenheit wundert, ist die Tatsache, dass Apple offenbar seinem eigenen Produkt nicht richtig traut. Warum wird so ein Aufwand betrieben, das Gerät geheim zu halten und nur ausgewählten Personengruppen Zugriff darauf zu gewähren? Und warum wird eine zweiwöchige Vorverkaufsfrist eingeführt? Man könnte fast zu der Ansicht kommen, dass Apple befürchtet, die Apple Vision Pro könnte ein Flop werden. Dabei deuten alle Anzeichen darauf hin, dass dies nicht der Fall ist.

Auch wenn YouTube-Videos über die Apple Vision Pro nicht wirklich gut performen, könnte das Interesse der breiten Öffentlichkeit doch nicht so groß an dem Gerät sein? Meiner Ansicht nach wird der Vorverkauf dennoch ein voller Erfolg für Apple werden. Ich gehe davon aus, dass die Brille am heutigen Freitag, wenn ich diesen Artikel schreibe, innerhalb von Minuten ausverkauft sein wird. Das kann natürlich mehrere Gründe haben: Die geringe Verfügbarkeit wird sicher einer davon sein.

Apples Strategie bei neuen Technologien

Natürlich sind Virtual-Reality-Brillen, Augmented-Reality-Brillen und jetzt auch Mixed-Reality-Brillen nichts Neues am Markt. Aber Apple ist ja bekannt dafür, vorhandene Technologien aufzugreifen und zur Perfektion zu treiben. So war es beim iPhone, so war es aber auch bei der Apple Watch und so war es letztendlich auch beim iPad. Alle diese Produkte gab es vorher in irgendeiner Form. Apple hat sie optimiert.

Nun bleibt aber die Frage: Gelingt das auch bei so einer Brille? Apple nimmt das Gerät und dessen Einführung sehr ernst. Einen milliardenschweren Flop möchte man sich in Cupertino sicherlich nicht leisten. Zumal das Gerät möglicherweise auch das Ende der Ära Tim Cook einläuten könnte. Mit der Veröffentlichung der Apple Vision Pro Brille hat Tim Cook das geschafft, was seinem Vorgänger mehrfach gelungen ist: ein völlig neues, eigenes Produkt zu veröffentlichen. Ob ihm so ein Coup nochmal gelingt, bleibt fraglich.

Titelbild: Michael Reimann
Foto: Social-Media


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Tags: Vorverkaufsstart, Produktinnovation, Technik-Journalist:innen, Produktgeheimhaltung, Verschwiegenheitsklausel, Markterwartungen, Mixed-Reality-Brillen, Tim Cook, Spatial Computing, Apple Vision Pro

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