Kategorien: Editor's BlogNews

Herzlich willkommen…

Herzlich willkommen Windows 10. Schön, dass es Dich jetzt gibt. Schön auch, dass Microsoft eingesehen hat, dass man ein Update eines Betriebssystem nicht unbedingt verkaufen muss. Nachdem Apple seit dem Erscheinen von Mavericks seine Systeme verschenkt, hat man wohl auch in Redmont ein Einsehen. Zumindest was das Updaten angeht.

Dennoch ist die Verwirrung immer noch groß. Bekomme ich ein kostenloses Update? Wenn ja, wann? Klar ist, dass Microsoft heute in 190 Ländern mit dem so genannten Rollout startet. Wer sich vorab für ein Update registriert hat, ist dabei. Auch klar ist, dass das Update ca. 3 GB Speicherplatz benötigt und man es herunterladen muss. Das man auf diese Weise aus seinem Windows 7 oder 8.x ein Windows 10 machen kann ist sicher eine feine Sache. Ob danach die installierte Software gut weiter funktioniert wird man dann erfahren. Aber wofür gibt es denn Backups.
Microsoft geht sogar noch einen Schritt weiter. Wenn jemals dieses Update gemacht wurde, kann am gleichen PC auch ein so genannter Clean-Install von Windows 10 vorgenommen werden. Wenn also der Rechner jemals neu aufgesetzt werden muss (und das soll ja bei Windows-Kisten gelegentlich mal vorkommen) muss man nicht wieder den Weg über eine 7 oder 8er Installation gehen. Man kann gleich Windows 10 nehmen. Wie Microsoft das überprüfen will, verraten sie allerdings nicht.
Wer die Frist von einem Jahr ungenutzt verstreichen lässt, muss danach auch für das Update bezahlen. Je nach Version werden da bis zum 160 Euro fällig. Positiv: Auch USB-Medien als Installationsart will Microsoft anbieten.
Aber nun mal Butter bei die Fische (wie wir hier in Bremen sagen): Liebes Microsoft, warum muss bei euch immer alles ein wenig komplizierter sein als bei anderen? Warum macht ihr es nicht wie Apple? Die Betriebssysteme werden verschenkt, die umständliche und kundenunfreundliche Aktivierungsprozedur wird ersatzlos gestrichen und das Geld verdient ihr mit Inhalten (und von mir aus auch mit dem Office-Paket)?!
Ich bin mir sicher, damit macht ihr nichts falsch. Dennoch wünschen wir für den Start von Windows 10 alles Gute.
Michael Reimann

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