Valous Switch: Teil XXI - Vereinte Welten
Vereinte Welten — Irgendwie eine hochtrabende Überschrift für einen Artikel. Auf den ersten Blick könnte man annehmen das es hier um einen neugegründeten Dachverband der UNO geht. Dem ist natürlich nicht so. Wir haben meines Wissens nach, keine diplomatischen Beziehungen zu Aliens aufgenommen. Keine Sorge! Statt nach Aliens Ausschau zu halten habe ich mich mit der Möglichkeit beschäftigt, andere Betriebssysteme auf einem Macintosh auszuführen.
Beginnen möchte ich mit Boot Camp, dem von Apple entwickelten Lösungsansatz. Boot Camp ist ein Softwareassistent der Benutzern beim installieren von Windows XP mit Service Pack 2 helfen soll (Achtung: Das ist nur mit Home, Professional und Media Center, aber nicht mit der Tablet PC Edition möglich). Boot Camp ist kein Virtualisierungstool wie Parallels. Mac OS X und Windows laufen also nicht gleichzeitig sondern man muss sich beim starten des Macs entscheiden welches Betriebssystem laufen soll. Ein Boot Manager wird mit beim Start gedrückter alt-Taste aufgerufen.
Boot Camp setzt laut Apple folgendes vorraus:Laut Apple arbeitet nur Windows XP Service Pack 2 stabil mit Boot Camp zusammen. Es wurden aber schon weitere Betriebssysteme zur Zusammenarbeit mit Boot Camp überredet. Darunter sind die x64 Edition, Server 2003, Vista, verschiedene Linuxdistributionen und GNU OpenSolaris’ Nexenta OS. Letzteres könnte die Tür für weitere GNU-Varianten aufgestossen haben. Dann wollen wir doch einmal nachsehen welche Möglichkeiten uns Parallels bietet.
- Mac OS X Tiger 10.4.6 oder höher
- 10 Gigabyte freien Festplattenplatz
- Einen Macintosh mit Intel-Prozessor und aktueller Firmware
- Eine beschreibbare CD oder DVD
- Eine Windows XP Service Pack 2 Installations CD
Im Gegensatz zu Boot Camp ist Parallels ein Virtualisierungstool. Vereinfacht ausgedrückt ist es durch Parallels möglich mit Windows und Mac OS X gleichzeitig zu arbeiten. Zur Zeit allerdings zu dem Preis, der besonders spielende Freunde des Macintosh schmerzen wird, fehlender 3D-Unterstützung. Deswegen ist Parallels momentan nur Nutzern ans Herz zu legen die beruflich zwingend mit Windowsprogrammen arbeiten müssen. Dabei allerdings nicht auf eine ausgezeichnete 3D-Unterstützung angewiesen sind. Die von Parallels unterstützen Betriebssysteme:Neben Boot Camp und Parallels gibt es noch weitere Tools mit denen sich andere Betriebssysteme ausser Mac OS X auf einem Macintosh betreiben lassen. Wenn ich schon nicht näher darauf eingehe möchte ich sie zumindest erwähnen.
- Primäres bzw. Wirtsbetriebssystem ist zwingend Mac OS X Tiger 10.4.6 oder höher. Parallels wird auch mit Mac OS X Leopard 10.5. zusammenarbeiten.
- Es wird eine Vielzahl an Gastbetriebssystemen unterstützt. Dazu gehören sämtliche 64-bit Versionen von Windows, verschiedene Linux Distributionen, FreeBSD, eComStation, OS/2, Solaris und MS-DOS. Praktisch jedes auf emulierten x86-Prozessor lauffähigen Betriebssystem wird unterstützt.
Welten wurden vereinigt...
- Crossover Mac
- VMware Fusion
- MS Virtual PC
- Q
- Darwine
- und viele andere
Quellen:
Boot Camp
Apple
Parallels
Ergebnis 21 bis 30 von 42
- 18.02.2007, 00:43 #21
Valous Switch: Teil XX - Angelaufene Äpfel
Grübelnderweise bin ich die letzten Tage wieder und wieder im Apple Refurb Store am wühlen gewesen. Heute war das erste MacBook Pro eingestellt das meiner Wunschkonfiguration sehr nahe kam. Im Prinzip hat mich nur die falsche Festplatte gestört. Grund genug jedenfalls für einen genaueren Blick auf Apples Secondhand Shop.
Apple nennt diese Gebrauchtäpfel Zertifizierte generalüberholte Apple Produkte. Hier handelt es sich um zurückgegebene Produkte von Apple und Vorführgeräte. Auch wenn technische Probleme der Rückgabegrund waren, garantiert Apple einwandfreie Qualität. Die Geräte durchlaufen bei Apple eine konsequente Generalüberholung bevor sie im Apple Refurb Store angeboten werden.
Die Generalüberholung beinhaltet
- einen vollständigen Funktionstest (inklusive Programmierungstest)
- den Austausch aller defekten Komponenten
- eine gründliche Reinigung
- neue Verpackung (mit Handbüchern, Kabeln usw.)
- Beilegung der ursprünglich mitgelieferten Software und der vorgesehenen Betriebssoftware
- Erhalt einer neuen Teile- und Seriennummer
- im Fall eines iPods wird das Zubehör mitgeliefert das auf der Übersichtsseite angegeben ist.
- deutliche Einsparungen (teilweise deutlich über 30%)
- voll funktionsfähiges System mit kompletter Dokumentation
- Gewissheit das nur Originalteile von Apple verwendet wurden
Zahlungsmöglichkeiten
- American Express
- MasterCard
- VISA
- Scheck
- Überweisung
Wer im Apple Store kaufen möchte braucht eine Apple ID. Wer einen Account für den iTMS hat kann die Accountdaten verwenden. Ansonsten muss man sich vor dem Kauf bei Apple registrieren.
Nehmen wir an ich hätte ein MacBook Pro geordert. Sollte es defekt geliefert werden oder mir aus irgendwelchen Gründen nicht gefallen kann ich es innerhalb des 14-tägigen-Rückgaberechts zurücksenden. Das Risiko für mich ist somit praktisch Null.
Angelaufene Stellen entfernt
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iMac 27" i5 - Mac OS X 10.6.8 + MacBook Air (Mitte 2011) - Mac OS X Lion 10.7.2 + iPhone 4 - iOS 5.0
- 20.02.2007, 00:06 #22
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iMac 27" i5 - Mac OS X 10.6.8 + MacBook Air (Mitte 2011) - Mac OS X Lion 10.7.2 + iPhone 4 - iOS 5.0
- 22.02.2007, 00:09 #23
Valous Switch: Teil XXII - Kampf dem Datenbeisser
Nachdem ich Gerüchte über angeblich aufgenommene diplomatischen Beziehungen zu Aliens in die Welt gesetzt habe geht es heute um eine wesentlich widerlichere Spezies. Heute warne ich vor der Spezies der Datenbeisser. Ganz üble Gesellen sind das. Verursachen Datenverlust und man muss sich genervt mit Datenrettung auf dem Macintosh auseinandersetzen.
Physischer Schaden
Ein ganz übler Geselle. Selbst der hartgesottenste Mac Pro bekommt das Heulen und Zähneklappern, wenn dieser Datenbeisser an seinen Innereien war. Datenrettung am Macintosh auf höchsten Niveau ist in solchen Fällen meist nötig. So leid es mir tut aber in diesem Fall hakt es unter Lehrgeld ab, wenn es in Anführungstrichen nur um eine Hausarbeit, Bilder und Filme ging. Wegen dieser Sachen einen vier- bis fünfstelligen Betrag zu einer professionellen Datenrettungsfirma zu schleppen ist gelinde gesagt nicht sehr intelligent. Mögliche physische Schäden die unter anderen auftreten können:- CD-ROMS: Kratzer, abgeplatzte Datenschicht oder gar durchgebrochen
- Festplatten: Head Crash, versagender Antrieb wegen Defekt oder Altersschwäche
Logischer Schaden
Dieser Geselle ist nicht ganz so übel, aber immernoch nervig genug. Oft genug vernichtet auch dieser Datenbeisser gerade unsere wichtigsten Daten. Besonders gerne taucht er bei Stromausfällen auf, um das Dateisystem davon abzuhalten einen wichtigen Schreibvorgang abzuschliessen. Dadurch ensteht eine Inkonsistenz des Dateisystems. In minder schweren Fällen können die mittlerweile mitgelieferten Wiederherstellungstools der Betriebssystemhersteller das System wieder reparieren. Unterschätzen sollte man logischen Schaden trotzdem nie.
Unaufmerksamkeit
Ohweh! Dieser Datenbeisser steckt in uns allen. Schnell ist eine wichtige Datei im Papierkorb gelandet. Eifrig wie wir sind bringen wir den Papierkorb genau in diesem ungünstigen Fall sofort weg. Kaum haben wir den Papierkorb wieder neben unseren Schreibtisch gestellt, fällt uns auf was wir da gerade weggeschmissen haben. Schon ist das Geschrei gross nach der Retterin in der Not. Die Datenrettung unter Mac OS X ist notwendig geworden. Solange nicht formatiert, überschrieben, neuinstalliert wurde besteht eine Chance auf Wiederherstellung der Daten. Hier können einige Softwaretools helfen ich will nur eines kurz erwähnen und auch nicht näher beschreiben.- Data Rescue II von PROSOFT könnte die Datenrettung auf dem Macintosh hinkriegen. Eine Garantie gibt es nicht aber die Reputation dieses Datenretters ist recht gut in der Mac Community.
Der beste Schutz vor Datenverlust, oder das man sich mit der Thematik Datenrettung am Macintosh auseinandersetzen muss, ist eine gute Backupstrategie. Stimmt das Backupsystem können die üblen Gesellen vorbeischauen und ruhig Schaden anrichten. Das ärgert einen dann zwar immernoch, aber man kann weiterarbeiten und hat auch seine Hausarbeit noch auf dem Macintosh.
Eine gute Backupstrategie ist besser als jedes Data Recovery Tool!
Quellen:
Data Recovery
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iMac 27" i5 - Mac OS X 10.6.8 + MacBook Air (Mitte 2011) - Mac OS X Lion 10.7.2 + iPhone 4 - iOS 5.0
- 26.02.2007, 00:11 #24
Valous Switch: Teil XXIII - Zeitsprünge
Da ich die Datenbeisser entwischen ließ muss ich mir jetzt Gedanken um die richtige Backup-Strategie machen. Auch ein Macintosh ist nicht unverwundbar. Er kann geklaut werden, Daten können durch einen technischen Defekt verloren gehen. Die Liste könnte noch ellenlang weitergeführt werden. Am besten beuge ich mit der richtigen Backupstrategie einem Datenverlust auf dem Macintosh vor. Nach ein wenig Recherche habe ich mir Folgendes überlegt.
Externe Festplatte
Das MacBook Pro wird mit einer 300 Gigabyte grossen Festplatte mit Firewireanschluss erweitert. Wobei der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Firewire 400 und Firewire 800 bei Standardnutzung kaum merkbar sein soll. Somit bin ich in diesem Punkt recht flexibel. Die Partitionen der externen Festplatte:- 100 Gigabyte für den Mac OS X Klon + inkrementelle Backups
- 200 Gigabyte für Podcasts, Musikstücke, Videos und Dokumente
Bootfähiges 1:1 Mac OS X Backup
Einen vollbootfähigen 1:1 Klon kann recht gut mit dem Backuptool SuperDuper! erstellt werden. Sollte jetzt die Festplatte im MacBook Pro ausfallen kann ich mit diesem Ebenbild weiterarbeiten. Sollte kein Hardwaredefekt die Ursache sein sondern nur die Software Schaden erlitten haben kann ich nun diesen 1:1 Klon auf das kaputte Livesystem überspielen. Im Optimalfall arbeite ich nach der Wiederherstellung einfach weiter, als wenn nichts passiert wäre. Das hört sich ja schon sehr gut an nun will ich aber auch auf mögliche fehler meinerseits gewappnet sein. Da dachte ich mir ich wappne mich mit inkrementellen Backups.
Inkrementelles Backup
Bei einem inkrementellen Backup (einer sogenannten Zuwachssicherung) werden nur neue oder hinzugekommene Daten gesichert. Ältere Sicherungen werden nicht überschrieben und sind somit wiederherstellbar. Genau das will ich erreichen für Dokumente und Dateien von meinem Webprojekt die sich ständig verändern. Damit hab ich die Möglichkeit möglichst viele Dateizustände wiederherzustellen. Das nenne ich optimales und flexibles Backup. Diesen Teil übernimmt vielleicht bald Timemaschine in Apples Mac OS X Leopard.
Wenn ich nicht irgendwo einen gewaltigen Denkfehler gemacht habe ist das Konzept sicher ganz brauchbar. Die Kombination aus 1:1 Backup und inkrementellen Backup erscheint mir optimal.
Datenbeisser erzittert vor meiner Backuplösung für das MacBook Pro!
Quellen:
Inkrementelle Datensicherung
SuperDuper!Geändert von Nathea (16.02.2008 um 12:12 Uhr)
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- 26.02.2007, 00:11 #25
Valous Switch: Teil XXIV - Entfesselungskünstler
Stört euch der durch Computer verursachte Kabelsalat auch so wie mich? Ständig stolpert man über irgendwelche Kabel. Man kann ja nicht alles in irgendwelche Kabelschächte verfrachten. Es sei denn man gehört zu den Leuten die ihre Wohnung nie umräumen. Somit nie den Internetanschluss auf der gegenüberliegenden Seite der Wohnung brauchen. Plötzlich liegt ein Kabel quer durch die Wohnung. Frau, Freundin oder Lebensgefährtin werden begeistert sein wenn der Teppich plötzlich eine Falte hat. Da kann einen als Ästhet nur noch eines retten, WLAN muss her.
Schön das es alleine für mich drei Möglichkeiten gibt ein WLAN aufzubauen. Airport Extreme Basis Station, Airport Express Basisstation mit AirTunes oder einen WLAN-Router von einem Drittanbieter. Werfen wir mal einen Blick auf die wesentlichen Vorteile der drei Kandidaten.- Airport Extreme Basis Station: Hohe Reichweite, mitgelieferter Airport Extreme 802.11n Enabler für Mac
- Airport Express Basistation mit AirTunes: AirTunes
- Noname WLANrouter: Entschuldigt aber hier fallen mir zumindest für mich keine Vorteile ein.
Hinweise:- Nur bei Macs mit Intel Core 2 Duo Prozessoren und Airport Extreme (nicht bei dem 17″ iMac mit 1,83 GHz), kann mit Hilfe des Airport Extreme 802.11n Enabler für Mac, der Zugriff auf 802.11n Netzwerke aktiviert werden.
- Vor der Installation der 802.11n Enabler Software muss zwingend die Airport Extreme Aktualisierung 2007-001 installiert werden!
- MacBook Pro mit C2D
- MacBook mit C2D
- Mac Pro mit optionaler Airport Extreme Karte
- iMac mit C2D (ausser 17″ iMac mit 1,83GHz)
Quellen:
Airport Support
WLAN einrichten
Airport Extreme Update 2007-001Geändert von Nathea (16.02.2008 um 12:13 Uhr)
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iMac 27" i5 - Mac OS X 10.6.8 + MacBook Air (Mitte 2011) - Mac OS X Lion 10.7.2 + iPhone 4 - iOS 5.0
- 28.02.2007, 00:22 #26
Valous Switch: Teil XXV - Datenchaos
Irgendwie erinnert mich das heutige Thema an meine Aktenordner. Beziehungsweise an die Aktenberge aus denen ich aber mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit die Dinge raussuche die ich gerade brauche. Andere Leute blicken durch das System nicht durch und wundern sich das ich überhaupt etwas wiederfinde. Das nenne ich Valousche “Echtes Leben”-Verschlüsselung. Ein wenig hinkt der Vergleich da die Akten ja sozusagen im Klartext vorhanden und somit sämtliche Informationen ohne großartige weitere Anstrengung zu erfahren sind. FileVault ist da dann doch ein wesentlich sicherer Datentresor.
FileVault verschlüsselt das Benutzerverzeichnis mit dem sogenannten Advanced Encryption Standard (kurz AES). Der AES-Algorithmus arbeitet mit 128Bit-Verschlüsselung. Dieser recht leistungsstarke Algorithmus ver- und entschlüsselt die Daten in Echtzeit. Laut Apple ist der mittlerweile soweit optimiert das die Systemperformance nicht zu sehr leidet.
Gewiefte Mitmenschen könnten allerdings über den virtuellen Arbeitsspeicher an die eigentlich verschlüsselten Daten gelangen. Glücklicherweise kann man dies durch ein Häkchen bei Use secure virtual memory verhindern oder zumindest erschweren.
Wichtig
Um Datenverlust durch vergessene Passwörter zu vermeiden kann vom Administrator ein Hauptkennwort, sozusagen ein Generalschlüssel, für sämtliche Filevaults auf dem Rechner festgelegt werden. Achtung: Vergisst du Benutzer- und Hauptkennwort sind mit FileVault verschlüsselte Daten unwiederbringlich verloren.
Performanceverlust könnte durch die Echtzeit-Verschlüsselung auftreten, mögliche Probleme mit automatisierten Sicherungsabläufen, Datenverlust durch vergessene Passwörter, sprechen nicht zwingend für das Aktivieren von FileVault. Dennoch werde ich es wahrscheinlich auf meinem MacBook Pro aktivieren. Sollte das MBP gestohlen werden hätten die Diebe sämtliche private Korrespondenz, Firmendaten, einige bestätigte Emailadressen usw. Das wäre schlimmer als der Verlust der Hardware oder der Verlust der Daten weil ich die Passwörter vergessen habe.
Datenchaos kann schützen…
Quellen:
FileVault
Apple
Apfelwiki
Andreas Pantle
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iMac 27" i5 - Mac OS X 10.6.8 + MacBook Air (Mitte 2011) - Mac OS X Lion 10.7.2 + iPhone 4 - iOS 5.0
- 02.03.2007, 00:08 #27
Valous Switch: Teil XXVI - Sich einlassen
Anlässlich einiger Beiträge, in Foren, mit arg gefrusteten Unterton, schreibe ich heute über die Einstellung einiger Switcher. Es ist sehr einfach, sich seinen Switch mächtig zu versauen. Ob und inwieweit es auch mich treffen wird, kann ich euch erst beantworten wenn das MacBook Pro vor mir steht. Nun aber zu meinen Gedanken.
Windowsprogramme =! Programme für Mac OS X
Erwartet man das die Programme für Mac OS X die gleiche Bedienung, das gleiche Layout, und so weiter, wie Programme für Win aufweisen, macht man schon einen entscheidenden Fehler. Sucht man jetzt nicht gerade ein aussergewöhnliches Tool für Profis, daß selbst unter Windows ein Exot ist, wird man durchaus eine Alternative für den Mac finden.
.EXE-Datei XYZ lässt sich nicht installieren
Tja, wer sich darüber wundert hat grundlegend etwas falsch gemacht. Klar. Ich übertreibe und überspitze in diesem Absatz etwas, aber nur um die Problematik zu veranschaulichen. Das Installationssystem von Mac OS X ist sehr durchdacht und basiert auf einer ganz anderen Herangehensweise, als beim Betriebssystem aus Redmond.
iLife, iWork und in Mac OS X integrierte Software
Natürlich sind diesen Programmen Grenzen gesetzt. Na und?! Wer einen neuen Macintosh kauft, bekommt sie ja auch quasi geschenkt und muss nur bei grossen Versionssprüngen erneut dafür zahlen. Wer hier Qualität wie bei Photoshop erwartet wird natürlich enttäuscht. Ich könnte diese Liste wenn ich weiter nachdenke und in den einschlägigen Foren wühle noch erweitern. Mal fehlt jemanden die Spiele von I seek you, ein anderes Mal kommt jemand nicht auf Anhieb mit iPhoto klar.
Diesen Menschen ist meist nicht mehr zu helfen, da sie sich in ihrem Anspruchsdenken, das Mac OS X wie Windows funktionieren muss, verrannt haben. Die Betroffenen müssen da auch selber wieder herauskommen.
Mein Ansatz
Alleine durch meine Artikel kann ich meine Herangehensweise veranschaulichen. Ich tue so als ob ich noch nie einen Computer benutzt habe. Soweit das möglich ist. Mein Plan ist es Mac OS X Schritt für Schritt zu entdecken. Gewaltaktionen will ich möglichst vermeiden. Menü für Menü, Knopf für Knopf, Funktion für Funktion entdecken, testen und für mich bewerten.
Vor Installationsorgien immer nachschauen ob es nicht eine im Betriebssystem verankerte Möglichkeit gibt mein Ziel zu erreichen. Gibt es die und spricht sie mich an, habe ich ein sogenanntes Drittanbieterprogramm weniger auf meinem MacBook Pro.
Inwieweit und bis zu welchem Punkt dieser gute Vorsatz durchzuhalten ist, hängt vermutlich von meiner Lernkurve ab. Wir werden sehen! Vielleicht konnte ich den ein oder anderen inspirieren und zum Nachdenken bewegen. Wer switched muss weite Teile seines bisherigen Wissen zu den Akten legen. Eines ist sicher wer nicht bereit für Neues und andere Lösungsansätze ist sollte besser bei seinem bisherigen Betriebssystem bleiben. Ich gebe zu mir ist mulmig zumute da meine Ausflüge in die Linuxwelt eine Katastrophe und der Ausflug in die BSDwelt ein Desaster waren.
Ich will mich auf Mac OS X einlassen…
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iMac 27" i5 - Mac OS X 10.6.8 + MacBook Air (Mitte 2011) - Mac OS X Lion 10.7.2 + iPhone 4 - iOS 5.0
- 04.03.2007, 01:47 #28
Valous Switch: Teil XXVII - Terminal
Heute geht es um die Eingabeaufforderung von Mac OS X. Ouch! Nennt mich Ketzer. Ich habe es verdient! Wer sich schon unter UNIX, Linux, BSD & Co mit der Kommandozeile, auch Befehlszeilenumgebung genannt, beschäftigt hat, wird sich freuen alte Bekannte wiederzusehen. Darwin, der UNIX-Unterbau von Mac OS X, versteht sämtliche bekannte Kommadozeilenbefehle. Sogar die man pages der Kommandos für die Befehlszeile stehen zur Verfügung. Sehr interessant! Nur welche Kommandos gibt es eigentlich und was kann man damit machen? Gute Frage! Das schaue ich mir jetzt mal an.
Verzeichnisbefehle- cd zum Verzeichniswechsel
- ls um mehr über Verzeichnisse zu erfahren
- pushd und popd statt cd
- mkdir zum Erstellen von Verzeichnissen
- rmdir zum Löschen von Verzeichnissen
- mv verschiebt oder benennt Verzeichnisse um
- cp um Verzeichnisse zu kopieren
- cp um Dateien zu kopieren
- mv zum Umbenennen und Verschieben von Dateien
- rm zum Löschen von Dateien
- more und less um Textdateien anzusehen
- head und tail um Dateien anzusehen
- locate um Dateien zu finden
- find um Dateien anhand des Namen und Größe zu finden
- grep um in Dateien nach etwas zu suchen
- sed um Dateien zu bearbeiten
- umask um Standardzugriffsrechte zu setzen
- chmod zum Ändern und Setzen von Zugriffsrechten
- chgrp um den Gruppenbesitzer zu ändern
- chown zum setzen und ändern von Besitzrechten
- top zeigt Systemstatistiken an
- traceroute zeigt zum Beispiel sämtliche Server zwischen mir und Apple an
- ls zeigt Informationen zu Dateien an
- emacs ruft die Eierlegendewollmilchsau unter den Editoren auf
- und viele viele mehr
Nicht nur etwas für Hacker…
Quellen:
Terminal
Apple
OSX FAQ
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iMac 27" i5 - Mac OS X 10.6.8 + MacBook Air (Mitte 2011) - Mac OS X Lion 10.7.2 + iPhone 4 - iOS 5.0
- 06.03.2007, 00:36 #29
Valous Switch: Teil XXVIII - Mac OS X Firewall
Die Idee einer Barriere zwischen lokalem Netzwerk und dem Internet wurde aus der Not geboren. In den späten 1980er Jahren erschütterte ein Virus die Internet Community. Der Virus sollte als Morris Worm in die Geschichte eingehen. Berkeley, Stanford und NASA gehörten damals zu den bekanntesten betroffenen Institutionen und Organisationen. Die Internet Community hatte damals weder mit so einer Attacke gerechnet noch war sie darauf vorbereitet. Nun wurden Sicherheitsmaßnahmen getroffen.
Eine Firewall ist eine Computersicherheitsvorrichtung um eingehenden und ausgehenden Datenverkehr zu erlauben oder zu verbieten. Die Vorrichtung kann mit Hardware und über Software umgesetzt werden. Eine grundlegende Aufgabe einer Firewall ist es den Datenverkehr zwischen Netzwerken mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen zu kontrollieren.
Mac OS X wird mit einer integrierten Software-Firewall ausgeliefert. Für den durchschnittlichen Nutzer von Mac OS X reicht diese Firewall nach dem Einschalten völlig aus. Um diese Firewall leichter auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen gibt es grafische Benutzeroberflächen.- Flying Buttress
- sunShield
Auch unter Mac OS X gibt es Software die gerne nach Hause telefoniert. Eine Antwort darauf gibt es, oh Wunder, auch.- Little Snitch
Flammen können schützen...
Quellen:
Mac OS X, Firewalls and You
Firewall zum Schutz
Konfiguration einer Firewall
Firewall
ipfw
Flying Buttress, sunShield und Little SnitchGeändert von Nathea (15.02.2008 um 19:21 Uhr)
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- 08.03.2007, 00:02 #30
Valous Switch: Teil XXIX - Upgrades ungleich Updates
Man kann seine Mac OS X Installation nicht nur durch eine Firewall absichern. Nein! Mac OS X lässt sich weiter abhärten. Updates und Upgrades sind hier als Stichworte zu nennen. Update? Upgrade? Das ist doch dasselbe, mag jetzt manch Einer denken. Dem ist ganz und gar nicht so!
Bemüht man einen der zahlreichen Online-Übersetzer könnte man tatsächlich denken das Dasselbe gemeint ist. Beides, Update und Upgrade, werden mit aktualiseren, verbessern und ändern übersetzt. Im Zusammenhang mit der sogenannten Informations Technologie (kurz IT), bedeuten sie aber doch Verschiedenes.- Updates, oder auch Patches, sind kleine Änderungen an der jeweiligen Software. Meist werden mit einem Update Sicherheitslücken gestopft und die Stabilität der Software verbessert. In unserem Fall an dem Betriebssystem Mac OS X, den Softwarepaketen iLife und iWork und anderen von Apple entwickelten Produkten.
- Upgrades hingegen sind grössere Versionssprünge. Bei Mac OS X sind diese Upgrades gut zu erkennen. Apple gibt jedem Upgrade den Namen einer Großwildkatze. Der Wechsel von Mac OS X 10.4 Tiger zu Mac OS X 10.5 Leopard ist also ein Upgrade. In diesem Fall werden also nicht nur Sicherheitslücken gestopft. Sondern es kommen neue Features hinzu wie Timemachine. Auch eine neue Benutzeroberfläche wird in Upgrades und nicht in Updates eingeführt.
Leider bedeuten Updates nicht immer weniger Probleme oder das Probleme nur gelöst werden, oder die Sicherheit erhöht wurde. Nein eine kleine, unscheinbare Aktualisierung des Betriebssystems kann auch Probleme verursachen. Deshalb werde ich euch jetzt aber nicht vom updaten abhalten. Ne-ein! Ganz im Gegenteil. Schließlich will ich vor eigenen Updates in den einschlägigen Foren über mögliche Probleme informiert werden. Ich fieser Egoist, ich. Nichtsdestotrotz ist es wichtig up-to-date zu sein.
Sapperlot! Es gibt einen Unterschied zwischen Update und Upgrade...
Quellen:
Apple Security Updates
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iMac 27" i5 - Mac OS X 10.6.8 + MacBook Air (Mitte 2011) - Mac OS X Lion 10.7.2 + iPhone 4 - iOS 5.0
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