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  1. #1
    inaktiv
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    Tutorial: Anti-Spam-Strategie

    Ich bin mir alles andere als sicher, daß dieses Tutorial so richtig in diese Kategorie passt, aber mangels einer besseren Alternative schreibe ich's eben hier

    Inhalt / Ziel:

    In diesem Tutorial beschreibe ich eine von mir recht erfolgreich eingesetzte Anti-Spam-Strategie. Diese Strategie zielt darauf ab, Spam garnicht erst an den Mailserver oder gar den Client herankommen zu lassen, sondern ihn schon vorher abzuwehren. Aufgrund seiner Natur hilft dieses Tutorial nichts bei "verbrannten" E-Mail-Adressen, also solchen Adressen, die schon eine große Menge Spam erhalten.


    Voraussetzung:

    Benötigt wird ein Account bei einem Webhoster, der die Einrichtung von Domains, Subdomains (nach Möglichkeit unbegrenzt) und Catchall-Weiterleitungen erlaubt. Ebenfalls sollte die Bearbeitung der Nameservereinstellungen möglich sein. Domainfactory ist ein Webhoster, der genau das kann, es gibt aber wahrscheinlich noch andere.

    Einrichtung / Konfiguration:

    Unterhalb der Domain "beispiel.de" werden folgende Subdomains angelegt:

    • 2007.beispiel.de
    • jan.07.beispiel.de
    • feb.07.beispiel.de
    • mar.07.beispiel.de
    • apr.07.beispiel.de
    • mai.07.beispiel.de
    • jun.07.beispiel.de
    • jul.07.beispiel.de
    • aug.07.beispiel.de
    • sep.07.beispiel.de
    • okt.07.beispiel.de
    • nov.07.beispiel.de
    • dez.07.beispiel.de


    Natürlich können die Subdomains auch 01.07.beispiel.de ... 12.07.beispiel.de heißen, das ist irrelevant.

    Für jede dieser Subdomains wird Catchall aktiviert, sodaß alles @jan.07.beispiel.de funktioniert und weitergeleitet wird an einen bestimmten Account.

    Nutzung im Alltag:

    Muß ich auf irgendeiner Website meine E-Mail-Adresse eingeben, überlege ich zunächst, wie lange ich wohl Kontakt über diese E-Mail-Adresse haben werde. Wenn es nur um eine einmalige Registrierung (z.B. zum Download der Demoversion einer Software) geht, nutze ich die Domain, die zum aktuellen Monat passt, also im Januar z.B. jan.07.beispiel.de. Davor setze ich noch den Namen oder einen Teil der Domain der Website, auf der ich die E-Mail-Adresse eingegeben habe. Es kommt also z.B. raus: softwareseite@jan.07.beispiel.de.

    Wenn es jedoch um eine Angelegenheit geht, bei der ich nicht genau sagen kann, wann ich zum letzten Mal in Kontakt stehen werde, gebe ich die "Alljahres"-Subdomain 2007.beispiel.de an, also z.B. softwareseite@2007.beispiel.de

    Was ist der Vorteil?

    Sollte ich tatsächlich einmal meine E-Mail-Adresse an einen Spammer rausgegeben haben, dauert es allerhöchstens bis zum Jahresende (viel häufiger allerdings dauert es nur bis zum Monatsende), bis ich wieder Ruhe habe. Denn beginnt ein neuer Monat, deaktiviere ich die Subdomain des Vormonats, Anfang Februar also z.B. die Subdomain jan.07.beispiel.de. Jeglicher Spam an diese Domain wird also garnicht mehr angenommen und geht zurück (bzw. ohne Nameservereintrag garnicht mehr vom Absendermailserver raus).

    Sonstiges:

    Diese Strategie funktioniert bei mir seit 2 Jahren ziemlich gut. Ich habe auch einige Webseiten, denen ich vertrauen kann, und denen habe ich meine Haupt-E-Mail-Adresse gegeben, z.B. Amazon.
    Sollte sich herausstellen, daß mit einer vergebenen E-Mail-Adresse doch länger kommuniziert werden soll als vorgesehen, wird die E-Mail-Adresse auf der Website einfach auf eine später ablaufende Adresse geändert.

  2. #2
    AMacMiniNow
    Inaktiv
    Also ich mache es so:

    für jede Website lege ich einen Forwarder mit "Websitename".web@meinedomain an, die auf einen gemeinsamen Account weiterleitet.

    Somit sehe ich wenigstens, wer die Adressen weitergibt. Wenn ich die Firma nicht mehr brauche, wird der Forwarder gelöscht.

    Wobei das leider nicht das Problem ist, sondern vielmehr die Freunde und Bekannte, die unfähig sind, einen ordentlichen Virenscanner zu installieren (oder ein ordentliches OS zu verwenden) bzw. auf jedes .zip, .exe, .bat, usw. klicken, dass daherkommt. Somit hält eine private e-Mail Adresse ca. 2 Jahre, bevor ich Sie kübeln kann.

  3. #3
    inaktiv Avatar von iPoe
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    netter ansatz aber ein wenig mühsam, oder?

    da hab ich am mailserver spamassassin laufen und am apfel spamsieve - 99% ausgefiltert und kein herumgeeier mit 01.01.2007@hintertschibuti.de

    iPoe

  4. #4
    Neuer Berner Rosenapfel Avatar von Cyrics
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    ich lass von allen Mail-Webdiensten die Mails zu GMail weiterleiten, dort werden sie ein zweites mal durch den Spam-Filter geschickt und von dort aus dann gesammelt heruntergeladen und ein letztes mal automatisch aussortiert.

    Bisher wurde dadurch nur eine wichtige Mail versehentlich in den Spam einsortiert. Besonders der GMail-Spam-Filter ist überraschend gut.
    iBook G4, das einzig Wahre.
    Wegweiser durch Apfeltalk (Eigentlich gab es den Thread "Wegweiser durch Apfeltalk" von ZENcom noch vor einiger Zeit. Doch nun ist er weg... im Stillen Gedenken an den Thread)

  5. #5
    inaktiv
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von iPoe Beitrag anzeigen
    netter ansatz aber ein wenig mühsam, oder?
    Bezieht sich das auf mich oder auf AMacMiniNow?

    Bei mir ist das nicht viel Arbeit - einmal im Jahr die 13 Subdomains einrichten und einmal im Monat eine davon löschen. Allemal besser als jeden Tag ewig Mails löschen zu müssen.

  6. #6
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    Celler Dickstiel
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    ich muss sagen, mein thunderbird spamkasten läuft perfekt, bekomme alle paar tage mal eine mail die hindurchgewischt is, die füg ich dann manuell hinzu und gut is, bisher war noch keine non-spame mail in meiner inbox.

    also bin sehr (!) zufrieden damit, überraschend zufrieden
    MacBook Pro 1st gen 2Ghz 2 gb Ram

  7. #7
    Leipziger Reinette Avatar von mathilda
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    Zitat Zitat von Cyrics Beitrag anzeigen
    Besonders der GMail-Spam-Filter ist überraschend gut.
    dem kann ich nur zustimmen. bei wurde auch noch nie eine wichtige mail gelöscht.

    thema einmalig registrieren auf softwareseiten, um downloadlink gesendent zu bekommen: sofort-mail.de, super sache!

    klasse idee, mit den monaten. ist mir aber zuviel aufwand für die drei spammails am tag. außerdem: woher soll ich denn sonst mein viagra beziehen?
    Viel Gruß,
    - mathilda
    13" MacBook 1,83 GHz, 2 GB RAM, 120 GB HDD; iPod 5G 60 GB
    --> Schöner Posten <--
    <-- Ironiesmiley -->

  8. #8
    Kaiserapfel Avatar von atomfried
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    meine strategie ist folgende:

    in "mail" einen filter eingerichtet der alle mails in einen ordner "unbekannt" verschiebt die nicht in meinem adresbuch sind. somit habe ich in "posteingang" wirklich nur mails die richtig sind. für newsletter u.ä. die ich nicht in mein adressbuch aufnehmen will habe ich extra filter angelegt.

    MacBook Alu (Late 2008) | 2.0 GHz | 4 GB RAM | 10.6

  9. #9
    inaktiv Avatar von Skeeve
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    Die allerbeste Strategie ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach, sich einen Account bei Spamgourmet zu besorgen oder, wenn man eine eigene Domain hat, vielleicht sogar selbst deren (Open Source!) Software dort aufzusetzen.

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