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  1. #1
    Borowitzky
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    Avatar von .holger
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    Im Test: DATA LOCKER - Die externe Festplatte mit Selbstzerstörung

    [preview]'The World's Most Secure Portable Hard Drive' so beschreibt die Origin Storage Ltd. ihre neue Festplattenreihe 'Data Locker'. Da Datensicherheit nicht nur immer wieder gepredigt werden soll, sondern auch gelebt werden muss, hat sich Apfeltalk dieses Produkt einmal genauer angesehen.[/preview]


    [float="left"][imglnk=http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/1.jpg|Data Locker]http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/thumb/1.jpg[/imglnk][/float] Die uns vorliegende Version hat 160GB und eine 256bit Verschlüsselung. Im Lieferumfang befindet sich neben der Festplatte noch eine Kurzanleitung und ein Y-USB Kabel, was zur Datenübertragung und Stromversorgung vorgesehen ist. Man benötigt also zwei freie USB Ports zum Anschluss der Festplatte, wenn ein Port nicht genug Strom liefert - ein Anschluss für ein externes Netzteil ist vorhanden, ein entsprechendes Netzgerät wird jedoch nicht mitgeliefert. Am MacBook Pro (late 2008) mit dem wir das Gerät testen durften, reichte der Anschluss eines USB Ports um die Festplatte mit Strom zu versorgen.

    [float="right"][imglnk=http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/3.jpg|Data Locker]http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/thumb/3.jpg[/imglnk][/float]
    Mit rund 230g fühlt sich die Festplatte relativ leicht an.
    Im Gegensatz zu gewöhnlichen externen Festplatten bietet der Data Locker ein Touchscreen auf der Oberfläche, das mit einem monochromen Display, ähnlich digitalen Armbanduhren, ausgestattet ist. In dem Gerät ist eine 'FUJITSU MHZ2160BH G2 Media' Festplatte verbaut.


    [float="left"][imglnk=http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/5.jpg|Data Locker]http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/thumb/5.jpg[/imglnk][/float]

    So viel zu den offensichtlichen Daten, nach Eingabe des voreingestellten sechsstelligen Pincodes über den Touchscreen, kann man das Menü des Datalockers erreichen, dort das Gerät am Mac mounten oder die Einstellungen, so wie die bis zu 18 stellige Pinnummer zu ändern.


    Beim Einrichten der Festplatte wird man aufgefordert auf 8 Stellen des Displays zu tippen, über die Informationen, wo der Benutzer den Bildschirm berührt wird der Schlüssel erzeugt, mit dem die Dateien auf dem Gerät verschlossen werden. Eingesetzt wird das AES Kryptosystem, das auch bei Skype, WPA2, SSH, bei Mac OS Diskimages und in den USA für staatliche Dokumente mit der höchsten Geheimhaltungsstufe verwendet wird.

    [float="left"][imglnk=http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/xbench.png|Data Locker]http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/thumb/xbench.jpg[/imglnk][/float]Da alle Dateien, die auf das Gerät kopiert werden, verschlüsselt werden, dauert die Kopie einer 1GB Datei (sequenzielle Daten) rund 32 Sekunden (USB 2.0 bietet theoretisch 60 MB/s, die verbaute Festplatte 300 MB/s). Diese Handmessung entspricht mit rund 31,25 MB/Sekunde auch den Werten, die das OpenSource Tool XBench bei der Messung der Festplattengeschwindigkeit ausgegeben hat. Dafür, dass alle Daten, die auf das Gerät gebracht werden erst verschlüsselt werden, alle Daten die gelesen werden erst entschlüsselt werden müssen, ist die Geschwindigkeit sehr gut - auch mit Blick auf den Zweck. Niemand wird diese Festplatte benutzen um Videoschnittdateien auszulagern und dort zu schneiden.


    [float="left"][imglnk=http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/8.jpg|Data Locker]http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/thumb/8.jpg[/imglnk][/float]Ein besonderes Merkmal, dass die Data Locker Serie von USB Sticks mit einem verschlüsselten Diskimage unterscheidet ist der einstellbare Selbstzerstörungsmodus. Nach drei falsch eingegeben Pincodes, schaltet die Festplatte das Display aus und sperrt den Angreifer aus - ein Neustart des Gerätes erlaubt jedoch wieder den Zugriff auf das Display. Wird der eingestellte Pincode 9 Mal falsch eingegeben, wird der Schlüssel zum entschlüsseln des Gerätes gelöscht und die Festplatte muss neu formatiert werden. Man wird zuvor noch gewarnt, nach dem neunten falschen Pin ist es aber aus und das Gerät sendet einen Alarmton.


    [float="right"][imglnk=http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/datarescue.png|Data Locker]http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/thumb/datarescue.jpg[/imglnk][/float]Da wir es genau wissen wollten, haben wir mit dem Tool 'Data Rescue II' versucht die von uns kopierten Dateien wieder herzustellen. Die Struktur der Festplatte konnte trotz der Selbstzerstörung eingesehen werden, alle Dateien, die wir finden konnten waren jedoch dank der Verschlüsselung unbrauchbar.

    Eine theoretische Schwachstelle: Wenn man die Festplatte in ein anderes Gehäuse einbaut, könnte man mit einer brute-force-attacke die Verschlüsselung brechen. Hätte man einen Computer, der eine Milliarde Schlüssel pro Sekunde probieren könnte, würde dies bei einer Verschlüsselung mit 128bit bis zu tausendmal so lange dauern, wie das Universum alt ist.


    [float="right"][imglnk=http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/7.jpg|Data Locker]http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/thumb/7.jpg[/imglnk][/float]Was uns als Macuser negativ auffiel ist die Tatsache, dass die Festplatte sich über den Touchscreen trennen lässt, dabei aber leider kein korrekter Unmountvorgang ausgelöst wird. Nach einem normalen Unmounten der Festplatte, wird über den Touchscreen mit 'disconnect' die Festplatte verschlossen.

    Da die Festplatte die Freigabe der Daten selber regelt und keinerlei Software auf dem Computer zu installieren ist, funktioniert die Festplatte unter allen Betriebssystemen die USB 2.0 Festplatten unterstützen. Der Anwender kann also auf dem Arbeitsplatzrechner mit Windows seine Daten zum IT-Fachmann mit Linux und mit nach Hause auf den Mac mitnehmen.


    [float="left"][imglnk=http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/4.jpg|Data Locker]http://www.apfeltalk.de/redaktion/holger/datalocker/thumb/4.jpg[/imglnk][/float]Die Festplatte ist für Benutzer, die mit sensiblen Daten umgehen müssen, Kundendaten vor fremdem Zugriff schützen möchten und verschiedene Systeme einsetzen, eine gute, wenn auch nicht preiswerte Lösung.


    Zu bekommen ist das Gerät mit 128bit Verschlüsselung als Amacom Data Locker Pro für €286 (160 GB) bis € 395 (500 GB) oder als Amacom Data Locker Enterprise mit 256bit für € 409 (160 GB) bis € 501 (500 GB).
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Im Test: DATA LOCKER - Die externe Festplatte mit Selbstzerstörung-dl_icon.png  
    Geändert von Felix Rieseberg (06.04.2009 um 11:24 Uhr)
    Nach Diktat verreist.
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  2. #2
    Roter Delicious Avatar von craZed
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    Hört sich ja echt mal interessant an, aber ist auchn haufen kohle...

    Ist halt wirklich für Leute gedacht, die das Rezept coca-cola mit sich rumschleppen
    Meine Seite, schau doch mal vorbei
    www.thecrazed.net

  3. #3
    Hadelner Sommerprinz Avatar von quarx
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    Dass der Anbieter für eine doppelt so lange Schlüssellänge über 100 Euro mehr verlangt, ist geradezu eine Frechheit! Denn am Verschlüsselungsalgorithmus ändert sich überhaupt nichts. Und 128 Bit-AES dürfte in naher Zukunft nicht mehr sicher sein, die US-Regierung verlangt heute schon Schlüssellängen von 192-256 Bit bei geheimen Dokumenten.
    Wer A sagt, muss auch Rev. B sagen.
    AT-Bingo: #01 | #02 | #03 | #04 | #05 | #06

  4. #4
    Riesenboiken Avatar von manromen
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    Zitat Zitat von .holger Beitrag anzeigen
    ... Die uns vorliegende Version hat 160GB und eine 256bit Verschlüsselung. Im Lieferumfang befindet sich ...

    Zu bekommen ist das Gerät mit 128bit Verschlüsselung als
    Amacom Data Locker Pro für €286 (160 GB) bis € 395 (500 GB) oder als Amacom Data Locker Enterprise für € 409 (160 GB) bis € 501 (500 GB).
    Was nu? 128bit oder 256bit ?
    Geändert von manromen (05.04.2009 um 16:22 Uhr)
    MacBook Pro Intel Core2 Duo 2,26 GHz | 4GB RAM | NVIDIA GeForce 9400M
    Mac Mini Intel Core2 Duo 2,0 GHz | 4GB RAM | NVIDIA GeForce 9400M
    iPod Touch 16GB
    Samsung Galaxy S I9000

  5. #5
    Halberstädter Jungfernapfel Avatar von flowbike
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    Zitat Zitat von manromen Beitrag anzeigen
    Was nu? 128bit oder 256bit ?
    beides

    Pro = 128
    Enterprise= 256
    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen....Der muß auch mit jedem Arsch zurecht kommen

  6. #6
    Jamba Avatar von tom94
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    Aber mal erlich wer brauch so etwas, außer Leute die Geheimnisse mit sich rumschleppen.

    Man kann die Dateien auch so, ohne diese Festplatten verschlüsseln...

  7. #7
    inaktiv
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    man kauft sich halt noch ein kleines alucase, in dass dann mehrere solcher festplatten reinpassen,
    mit nem stromagregator und so das ist sicher, und zwei leibwächter, die das immer rumschleppen
    mit mg´s...

    ok ok spam

    also ich find die klasse die platte, doch was macht man, wenn ein unprofi 9 mal falsch
    den code eingiebt und ich die platte dann entsperren will? geht das oder ist alles futsch?

  8. #8
    Jamba Avatar von tom94
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    Zitat Zitat von strat Beitrag anzeigen
    man kauft sich halt noch ein kleines alucase, in dass dann mehrere solcher festplatten reinpassen,
    mit nem stromagregator und so das ist sicher, und zwei leibwächter, die das immer rumschleppen
    mit mg´s...

    ok ok spam

    also ich find die klasse die platte, doch was macht man, wenn ein unprofi 9 mal falsch
    den code eingiebt und ich die platte dann entsperren will? geht das oder ist alles futsch?

    Wie unten geschrieben sind die Daten weg und man muss die Festplatte formatieren...

    wäre sonst doch auch kein "Selbstzerstörungsverfahren" oder...

  9. #9
    inaktiv
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    Zitat Zitat von tom94 Beitrag anzeigen
    Wie unten geschrieben sind die Daten weg und man muss die Festplatte formatieren...

    wäre sonst doch auch kein "Selbstzerstörungsverfahren" oder...
    neu formatieren, hm so toll ist das dann auch wieder nicht...

    selbstzerstörungsverfahren dachte ich ist, wenn die festplatte anfängt zu rauchen und
    dann detoniert

  10. #10
    Allington Pepping Avatar von schaeper02
    Registriert
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    194
    @strat

    Genau daran habe ich auch gedacht als ich "Selbstzerstörungsverfahren" gelesen habe. Am besten wird der jenige der den pin 9 mal falsch eingetippt hat noch per nebelgranate mit einem neon orange eingenebelt welches für immer an ihm haften bleibt.
    Ein ugandischer Freund meinte vor kurzen zu mir
    -Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen-
    und damit hat er verdammt nochmal Recht

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