hallo, kann mir jemand sagen, wie ich bei OS X die Icons wechseln kann????
hallo, kann mir jemand sagen, wie ich bei OS X die Icons wechseln kann????
Ich hab heute bei SUSE das gleiche gehabt. SWAP ließ sich im Festplattendienstprogramm nicht so zurückformatieren, dass Boot Camp etwas damit hätte anfangen können.
Ich hab das ganze folgendermaßen (ohne Terminal-Fachgesimpel von dem ich leider noch nicht viel verstehe) gelöst:
Installations DVD rein
Formatierung neu eingestellt (wie auch schon beim erstellen die EFI und OS X Partition unberührt)
sämtliche für Linux angelegte Distributionen entfernt und auf dem entstandenen Platz eine neue (ext3 oder wie das hieß, weil er ja eine für die Installation haben will) Partition angelegt.
Installationsprogramm loslaufen lassen, sobald er mit formatieren fertig war und mit dem Kopieren angefangen hat Installation abgebrochen
--> Kernel Panic von Linux
Mac ausgeschalten
beim einschalten OS X gebootet
Festplattendienstprogramm, die neue leere Partition auf Mac OS Extended (Journaled) oder auf FAT formatiert
Boot Camp: Partition wiederherstellen
fertig
für Terminal-Leien wie mich wohl einfacher
lg
Karim
Hey du scheinst dich wirklich super auszukennen damit!
Ich wollte an diesem WE meinen iMac neu aufsetzen und habe noch das "dd if=/dev/zero of=/dev/sda bs=??? count=?" im Kopf rumschwirren.
Wärst du so nett mir zu erklären, wie ich das mit dd anstelle meine komplette Platte fabrikneu machen zu lassen? Lässt sich nachdem das geschehen ist einfach die OSX-DVD einwerfen und man kann fröhlich das System installieren?
Geändert von detto (15.02.2008 um 23:46 Uhr)
Das /dev/sda klingt verdächtig nach Linux-Namen.
Kommt drauf an, unter welchem System du dd benutzen willst (s.o. - andere Namen, andere Schreibweise).Wärst du so nett mir zu erklären, wie ich das mit dd anstelle meine komplette Platte fabrikneu machen zu lassen?
Klar. Das kannst du normalerweise auch ohne dass du das vorher extra geplättet hast. Das ist nur dann nötig wenn die vorhandenen Daten so dermassen korrupt sind, dass das FP-Dienstprogramm daran völlig verzweifelt.Lässt sich nachdem das geschehen ist einfach die OSX-DVD einwerfen und man kann fröhlich das System installieren?
Gibts irgendeinen besonderen Grund warum du das tun willst?
Wenn nicht, dann solltest du das einfach nur auf dem ganz normalen Weg erledigen.
Wenn du dabei meinst, dass du die gesamte Festplatte (wirklich komplett von Anfang bis ganz zum Ende) gründlich überschrieben haben willst; weil du die theoretische Wiederherstellbarkeit von bereits gelöschten Daten fürchtest - diese Option bietet das Installationssystem auch an (unter Sicherheitsoptionen). Dazu musst du dich wirklich nicht mit dd abtun.
Hey, Danke für deine Antwort!
Nein, es geht mir nicht darum Daten unwiederherstellbar zu vernichten. Vielmehr möchte ich einfach OSX neu aufsetzen, dabei aber jegliche Partitionen und Bootmanager und was alles da mit zusammenhängt vorher gelöscht haben.
Demnach müsste es ja folgendermaßen ausschauen: dd if=/dev/zero of=/dev/disk0Zitat von disktuil list
Die Frage ist nur ob das so funktioniert und natürlich welche Werte ich für count= und für bs= setzen sollte.
Cool, der OSX-Installer erstellt dann also automatisch wieder die GUID-Tabelle mitsamt EFI Partition.. ?Zitat von Rastafari
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Dazu brauchst du nur gleich zu Beginn des Installationsvorgangs (sobald die DVD fertig gebootet hat und das Begrüssungsfenster mit den weiteren Anleitungen kommt) aus dem Menü das Festplattendienstprogramm aufrufen. Dort kannst du deine HD nach belieben neu partitionieren.
Wenn du damit fertig bist beendest du das Programm einfach wieder und fährst mit der Installation fort.
Und sowas wie einen "Bootmanager" braucht ein Mac sowieso grundsätzlich nicht, das ist schon seit Ewigkeiten fest in die Hardware integriert. Man kann zwar zusätzliche Helfer in dieser Art nachrüsten, wie zB das rEFIt Paket, aber das ist nur zum Extrawürste braten nötig. Und selbst das rEFIt Paket geht normalerweise direkt ins OS X Startvolume (für gewöhnlich in einen Ordner "/efi"), nicht in den Verwaltungsbereich der Platte. Man kann es auch in die EFI Systempartition schieben, aber das wird auf der rEFIt Homepage nur unter "undokumentiert für fortgeschrittene Benutzer" am Rande erwähnt. Fast niemand macht das so (obwohl das eigentlich viel stilvoller wäre...hmm...).
Prinzipiell stimmt das, du musst halt immer nur sehr sorgfältig auf die richtige Nummer der Platte achten. Als Blocksize bs wählt man bei solchen Aktionen an Festplatten vorteilhafterweise die gleiche Grösse, die auch die Festplattensektoren selbst haben - so dass ein dd-Block auch einem Sektor der HD gleichkommt.Demnach müsste es ja folgendermaßen ausschauen: dd if=/dev/zero of=/dev/disk0
Die Frage ist nur ob das so funktioniert und natürlich welche Werte ich für count= und für bs= setzen sollte.
Das sind traditionell 512 Bytes, zumindest bisher arbeiten ausnahmslos alle HDs am Markt damit (jedenfalls die übliche Sorte, die für den Einsatz in "Personal Computern" hergestellt ist). Diesen bs-Parameter kannst du in diesem Fall auch gänzlich weglassen, denn das ist sowieso die Standardeinstellung von dd.
Die count-Zahl entspricht dann exakt der Anzahl von zu füllenden Sektoren. Wieviele das im individuellen Fall sind, bestimmt die geplante Aktion:
Um eine MBR-partitionierte Disk zu plätten, genügt genau einer - gleich der allererste.
Dort befindet sich bei BIOS-PCs die "primäre" Partitionstabelle. Diese eine zu bügeln reicht aus. Falls es tatsächlich weitere auf der HD gibt ("erweiterte Partitionen"), verlieren die dadurch ihre Wurzeln und werden zu wertlosem Datenmüll, der keinen mehr kümmert.
(Ein einziges Bit an der richtigen Stelle gekippt, und die ganze HD ist futsch. Suuuper Idee. So beeindruckend zuverlässig.)
Um eine im alten "Apple Schema" eingerichtete Disk zu trashen, sind es üblicherweise (also nahezu immer) die ersten 64 Sektoren der Disk. Die Struktur ist sehr komplex und kann abweichen, aber 64 stimmt in 99,9% aller Fälle. Wenns mal nicht stimmt, hat man aber ein Problem als Laie. Das sprengt das Thema hier, und das willst du sicher gar nicht so genau wissen.
Um eine GPT (GUID Partition Table) zu plätten, sind zwei Eingriffe notwendig. Genaugenommen eigentlich sogar drei, zwei davon kann man aber zusammen erledigen.
Nummer eins:
Zu einer GPT gehört immer aus Kompatibilitätsgründen auch eine althergebrachte MBR-Tabelle - immer im Sektor Null, also dem ersten der Disk. (Sektorzählung erfolgt in "Offsets", beginnt also mit der Null) Siehe oben.
Nummer zwei:
Unmittelbar danach folgt die "primäre" GPT-Tabelle. Das ist beim Rechnerstart die "aktive" Tabelle, die von der Firmware als erstes angegangen wird.
Diese besteht aus verschiedenen Komponenten, aber das braucht hier nicht zu interessieren. Man kann sie zusammen als Einheit entfernen, wenn man sie sowieso nur vernichten will.
Im Normalfall wird sie nur mit ihrer Minimalgrösse von 128 Slots angelegt, nur Spinner brauchen mehr. Alle Apple Programme begnügen sich damit. Andere Werkzeuge auch, es sei denn man sagt ihnen ausdrücklich was anderes. Ist also fast immer so. Diese 128 Slots dehnen sich zusammen mit den restlichen Komponenten über 33 Festplattensektoren aus.
Der MBR und diese 33 gibt also zusammen die ersten 34 Sektoren der HD, die zu beseitigen sind.
Nummer drei:
Das muss aber der erste Schritt bei der Entfernungsaktion sein, sonst klappts u.U. nicht!
Die GPT-Tabelle befindet sich als Backup-Kopie ein weiteres mal auf der HD, und zwar ganz am Ende der Disk.
Wer vergisst diese auch zu entfernen erlebt ein blaues Wunder beim nächsten Reboot. Sobald nämlich die Firmware bemerkt, dass an der primären Tabelle irgendwas faul oder auch nur unplausibel ist (mit Checksummen abgesichert), versucht sie sofort das Original aus diesem Backup zu rekonstruieren. Wenn dieses Backup noch korrekt zu sein scheint, wird die primäre Tabelle komplett daraus regeneriert. Und wenn die primäre Tabelle intakt war, das Backup dazu aber fehlt oder fehlerhaft erscheint, wird dieses ebenfalls sofort in gleicher Weise aufgefrischt.
Das geschieht noch bevor irgendeine vom Benutzer selbst installierbare Software ins Spiel kommt und kann nicht unterdrückt werden. Wer also nicht beide Versionen gleichzeitig beseitigt, erzielt damit nicht den geringsten Effekt, die Hardware spuckt ihm in die Suppe.
Der MBR wird dabei ulkigerweise nicht mit gespiegelt, es handelt sich also nur um die letzten 33 Sektoren am Ende der HD. Um diese im dd-Kommando ansprechen zu können muss man aber vorher wissen, wo dieses Ende überhaupt ist, man braucht die Gesamtanzahl der Sektoren um das Offset dorthin zu errechnen.
Eine feine Möglichkeit sich diese Anzahl anzeigen zu lassen bietet das fdisk-Programm, das in seiner Anzeige diesen Wert in den allgemeinen Infos gleich ganz oben in der Liste ausweist.
Beim Aufruf verlangt fdisk immer nach einem "Raw" Device, also hier genau hinsehen:
Ohne weitere Optionen aufgerufen gibt die OS X Version nur ein Listing aus.Code:fdisk /dev/rdiskX
Andere fdisk-Programme auf anderen Systemen zeigen das auch an, nur muss man sich vorher über die Syntax dieser Programme informieren, das ist wechselhaft. Dort ist für eine reine Auflistung meist der zusätzliche Switch -l zu verwenden, weil man sonst den Editormodus betritt.
(Und die Gerätebezeichnungen sind auch anders, da zieht man am besten die Hilfe der betreffenden Distribution zu Rate. Mal ist es hda oder hdb, mal sda oder so, bei Debian dagegen wieder was völlig anderes... "Villa Kunterbunt".
Und es ist sehr sorgfältig dabei auf das richtige Gerät zu achten...)
Warnung:
Das funktioniert nicht mehr bei Platten von 1 TB und grösser, da wird ein Werteüberlauf eine negative Zahl erscheinen lassen! Diesen Programmfehler zu fixen ist aber völlig unangebracht:
Diese Platten von 1 TB und mehr können nicht mehr in sicherer Weise mit MBR-Partitionierungen betrieben werden. Da ist einfach Schicht im Schacht. Wers dennoch versucht spielt Russisch Roulette mit all seinen Daten und WIRD das Spielchen verlieren! Wenn das mal kracht, dann kann auch auf anderen Festplatten schwerer Datenverlust auftreten, das resultierende Verhalten ist in BIOS-Systemen völlig undefiniert und nicht mehr im geringsten vorhersagbar. An diesem Punkt passiert bei diesen Systemen genau das, was man seinerzeit beim "Jahr 2000 Bug" so sehr gefürchtet hat. Aber diesmal findet die Party definitiv doch statt. Und zwar bei allen PCs, die noch ein BIOS einsetzen.
Shocking, was? Uuups!
Na, zur Berechnung: Man nehme den Wert aus fdisk, subtrahiere die erwähnten 33 Sektoren, und nochmal einen weiteren. (Weil man wieder so einen Null-basierten Zählwert braucht!)
Also: Gesamtanzahl minus 34
Das Ergebnis setze man folgendermassen ein:
Den count-Wert kann man da auch weglassen, dd wird schon von alleine bemerken wo die Festplatte aufhört. Gibt halt eine Warnung, drauf gesch....dingens.Code:dd if=/dev/zero of=/dev/diskX count=33 seek=Ergebnis
Wichtig ist jedenfalls das seek. Man sollte aber vorher die man-Page der dd-Variante lesen, die man dafür benutzt, bei manchen "Sparversionen" des dd-Programms muss man stattdessen die alternative Bezeichnung "oskip" (für "output skip") benutzen. "seek" ist aber üblich dafür, grundsätzlich geht beides.
Das zusammengefasste Schema für die gesamten GPT-Strukturen (mit notwendiger Abfolge) lautet also (als Beispiel):
Wer unbedingt seinen Eintrag ins Fleissheftchen haben will, schreibts noch "kompletter":Code:dd if=/dev/zero of=/dev/disk6 seek=4287875679897264 dd if=/dev/zero of=/dev/disk6 count=34
(Für "Streber" mit unstillbarer Tippwut. Schon klar, oder?)Code:dd if=/dev/zero of=/dev/disk6 bs=512 count=33 skip=0 seek=4287875679897264 dd if=/dev/zero of=/dev/disk6 bs=512 count=1 skip=0 seek=0 conv=notrunc dd if=/dev/zero of=/dev/disk6 bs=512 count=33 skip=0 seek=1 conv=notrunc
Jep, ist doch selbstverständlich.Cool, der OSX-Installer erstellt dann also automatisch wieder die GUID-Tabelle mitsamt EFI Partition.. ?![]()
Diese bescheuerte und bis dato noch völlig nutzfreie "EFI Systempartition" in der sozialistischen Einheitsgrösse von 200 MB wirst du einfach nicht los. intel schreibt dieses (FAT-formatierte) Hilfsvolume einfach unisono vor - auch wenn man sie nicht im geringsten benutzt. (Apple braucht sowas jedenfalls für seine Systemsoftware überhaupt nicht. Was solls, wie sagt man: "Wenns schee macht...")
@ Rastafari
ich habe mir dieses Thema jetzt mal durchgelesen.
Zwei Sachen:
1. Kann ich die Festplatte auch wieder hinbiegen, wenn ich keinen zweiten Mac-Rechner habe?
2. Würde es auch so gehen, das ich Windows so auf das Macbook installiere, dass er alles andere platt macht, und bei der Installation angeben, dass er die Platte in zwei Partitionen teilen soll? Nach der Windows-Installation dann die Treiber von der Mac-DVD installieren, wies in der Bootcamp-Anleitung steht. Dann Mac neu installieren auf die zweite Partition.
Würde das dann so auch gehen?