Im März könnte es für Apple-Fans teuer werden. Ein neuer Bericht deutet auf eine geballte Ladung an Produktneuheiten innerhalb von nur drei Tagen hin.
Drei Tage, mindestens fünf neue Apple-Produkte
Nach Informationen von Mark Gurman von Bloomberg plant Apple ab Montag, dem 2. März, die Vorstellung von „mindestens fünf Produkten“. Die Ankündigungen sollen sich bis zu einem geplanten „Erlebnis“ am Mittwoch, dem 4. März, erstrecken. Eine direkte Bestätigung von Apple gibt es bislang nicht, doch laut Gurman zeichnet sich ein klarer Fahrplan ab.
Besonders wahrscheinlich ist dem Bericht zufolge ein neues, günstigeres MacBook. Gurman verweist dabei auch auf die Farbwahl im Event-Logo, die auf neue Gehäusefarben des Notebooks hindeuten könnte. Damit würde Apple sein MacBook-Angebot nach unten abrunden und neue Zielgruppen ansprechen.
Ebenfalls auf der Liste steht das iPhone 17e. Dessen Vorgänger kam im vergangenen Frühjahr auf den Markt, weshalb Gurman den Zeitpunkt für ein Update nun als passend einstuft. Das Modell könnte als günstigeres iPhone im Portfolio bleiben und so den jährlichen Produktzyklus fortsetzen.
iPad Air mit M4 und neue Macs mit M5-Chips
Darüber hinaus rechnet Gurman mit einem neuen iPad Air, das mit dem M4-Chip ausgestattet sein soll. Damit würde Apple seine Tablet-Reihe an die aktuelle Chipgeneration angleichen und das Air-Modell leistungstechnisch näher an die Pro-Reihe heranführen.
Frühere Gerüchte deuten außerdem darauf hin, dass Apple ein überarbeitetes MacBook Pro vorbereitet. Dieses soll demnach mit M5 Pro- und M5 Max-Chips erscheinen. Parallel dazu wird ein neues MacBook Air mit dem Basis-M5-Chip erwartet. Beide Geräte würden damit die nächste Generation von Apple-Chips einführen und das aktuelle Mac-Line-up ablösen.
Falls das noch nicht reicht, steht laut Bericht zusätzlich ein aktualisierter Mac Studio im Raum, gemeinsam mit einem neuen Apple Studio Display. Beide Desktop-Produkte waren bereits für die erste Jahreshälfte erwartet worden, sodass eine Vorstellung im Rahmen dieses Event-Zeitraums naheliegen könnte.
„Apple-Erlebnis“ statt klassischer Keynote
Offiziell spricht Apple beim Termin am 4. März von einem „Apple-Erlebnis“ mit Stationen in New York, London und Shanghai. Das klingt nicht nach dem üblichen Format einer zentralen Keynote mit begleitendem Livestream, sondern eher nach mehreren, parallel stattfindenden Vor-Ort-Präsentationen.
Auffällig ist auch der Zeitpunkt: Traditionell stellt Apple neue Produkte eher dienstags vor. Die Planung auf einen Mittwoch weicht davon ab, was den besonderen Charakter dieser dreitägigen Produktwelle unterstreicht. Konkrete Details zu Ablauf oder Inhalten des „Apple-Erlebnisses“ liegen derzeit allerdings nicht vor. Bis zur offiziellen Ankündigung bleiben alle genannten Produkte daher Spekulationen, die sich auf Gurmans Bericht und frühere Gerüchte stützen.