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Apple Arcade: Creaks angespielt

Creaks



Düster, knifflig und charmant – so kann der Indie-Titel durchaus treffend beschrieben werden. Ich habe Creaks im Apple Arcade Abo angespielt und möchten Euch einen ersten Eindruck vermitteln.

Bei Creaks handelt es sich um einen 2D-Puzzle-Plattformer des Entwicklers Amanita Design, welcher sich in einem relativ dunklen Setting präsentiert. Zu Beginn sehen wir unseren Protagonisten an seinem Schreibtisch sitzen. Ständig flackert die Glühbirne der Deckenlampe, welche anschließend den Geist aufgibt. Als wäre das nicht schon seltsam genug, rollt sich plötzlich ein Teil der Tapete von der Wand und gibt einen Geheimgang frei. Diese Gelegenheit können wir uns natürlich nicht entgehen lassen und schauen nach, wohin uns dieser Weg führt. Damit wären wir zugleich bei dem Intro und Spielbeginn angelangt.

So kriechen wir durch den eben freigelegten Gang und klettern an einer langen Leiter in eine schier riesige Unterwelt hinunter. Zunächst sind die Rätsel dort relativ simpel, werden aber im weiteren Spielverlauf durchaus knackig. Doch worum geht es eigentlich? Augenscheinlich sind wir bestrebt, die neu entdeckte Untergrundwelt zu erforschen. In dieser lässt sich aber bereits kurz nach Beginn unserer Reise ein überdimensionales Monster erblicken. Was es damit auf sich hat, wird sich im weiteren Spielverlauf zeigen. Wir sind allerdings auch nicht alleine unterwegs, denn es gibt weitere Charaktere – freundlich gesinnte sowie Feinde.

Creaks: Aus dem Hund wird ein Nachttisch

So gibt es beispielsweise eine Art Roboter-Hund. Dieser liegt schnarchend in der Gegend herum. Nähern wir uns, wird der kleine Metall-Kläffer wachsam und beobachtet uns. Unterschreiten wir einen gewissen Mindestabstand, werden wir gejagt und müssen uns einen Ausweg suchen. Dies kann ein beherzter Sprung über einen Spalt im Boden sein. Oder wir klettern an einer Leiter entlang, denn aktiv zur Wehr setzen können wir uns nicht. Allerdings können wir mithilfe von Schaltern und Bodenplatten die an der Decke angebrachten Lampen aktivieren. Befindet sich der Roboter-Hund genau in dem Moment unter solch einer Lampe, verwandelt er sich in einen Nachttisch. Dies offenbart dann weitere Spielkomponente. Denn zum einen können wir auf diesen Nachttisch klettern, um höher gelegene Leitern und Ebenen zu erreichen. Und zum anderen können wir das Möbelstück auf andere Bodenplatten schieben, sodass sich hier weitere Türen oder Gänge öffnen.

Unter uns hören wir Schritte: Noch wissen wir nicht, ob Freund oder Feind.

Modrig, knackig und motivierend

Sind die einzelnen Spielelemente verinnerlicht, werden die Anforderungen teilweise wirklich zum Denksport. Während meinem „Angespielt“-Zeitraum gab es keine unfairen Momente. Jedoch wird uns exaktes Timing sowie Reihenfolge der verschiedenen Aktionen abverlangt, um weiterzukommen. So gab es einige Bereiche, welche ich mir vorab einprägen mussten – beispielsweise die Flugbahn der schwebenden Quallen. Und ja: Es gab Momente, die mehrere Anläufe benötigten. Die Motivationskurve bleibt aber angenehm hoch. Hin und wieder stoßen wir auch auf kleine Mini-Games in Form von Gemälden, auf denen wir einfache Aufgaben erledigen können.

Wie Eingangs erwähnt, spielt sich Creaks in einer recht düsteren Welt ab. Sie überzeugt mit Charme und Detailverliebtheit. Die Animationen sind gelungen und es macht einfach Spaß, dem Geschehen auf dem Bildschirm zu folgen. Klanglich wird das Spiel mit stimmigen Sounds untermalt. Die Musik wird Ereignis-abhängig eingespielt. Lösen wir beispielsweise ein Rätsel oder haben einen Gegenstand richtig platziert, „hören“ wir dies anhand einer geänderten Musikdynamik.

Vier Gegner und jeweils zwei Lampen und Schalter. Auf den ersten Blick kniffliger als es ist.

Werde ich Creaks weiterspielen?

Nachdem ich einen guten Einsteig ins Spiel gefunden habe, werde ich definitiv dran bleiben. Schließlich möchte ich wissen, was es genau mit dieser Unterwelt und dessen Bewohnern auf sich hat. Ich erwarte hier keinen hochtrabenden Handlungsstrang, aber das Spiel zeigt sich charmant genug, um mich weiterhin ans Gamepad zu fesseln. Für ein bisschen Abenteuer für zwischendurch ist Creaks allemal einen Blick wert.

Gespielt habe ich Creaks auf dem Mac mini M1, dem iPad Air 2 sowie dem Apple TV 4K. Auf allen genannten Plattformen lief das Spiel einwandfrei. Gesteuert habe ich den Charakter per DualShock 4 Controller (Sony PlayStation). Hier ist die Bedienung exakt und direkt umgesetzt, jegliche Eingaben gehen locker von der Hand.

Wer sich noch einen kleinen Eindruck anhand von Bewegtbildern verschaffen möchte, kann sich den Teaser Trailer von Creaks gerne mal anschauen:

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Creaks im App Store:

‎Creaks
‎Creaks
Entwickler: Amanita Design s.r.o.
Preis: Exklusiv bei Arcade




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