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XP auf Mac und die Viren?

Dieses Thema im Forum "Windows auf dem Mac" wurde erstellt von CapturedInMyMind, 06.06.06.

  1. CapturedInMyMind

    CapturedInMyMind Oberösterreichischer Brünerling

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    713
    Hallo,

    Ich habe die letzten Tage mitverfolgt, wie sich die installation von XP auf den Intel-Macs entwickelt hat.

    Nun frage ich mich, wie sicher ist den der Mac, wenn ich XP auf einer Patition installiert habe und im Internet mit OSX bin? (oder umgekehrt)

    Ist dann die Gefahr groß, dass ich meine Gesamte HD mit Viren zerstören kann, nur weil XP so "anfällig" dafür ist?

    Zudem frage ich mich, ob nicht vielleicht ein bisschen "Flair" des Apple Gefühls verloren geht, wenn man XP auf seinem "Mac" installiert hat.

    Aber, es könnte evtl. auch eine Bereicherung sein, bzgl. Spiele zocken, Kompatibler zu anderen Systemen etc.

    Freue mich auf viele Meinungen.


    Grüsse
     
  2. DerOwie

    DerOwie Raisin Rouge

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    Also das von einem Virus eine komplette Festplatte (physikalisch) kaputt geht, halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich.
    Außerdem benötigen eigentlich alle Windows-Viren ein aktuell ausgeführtes Windows. Mit irgendwelchen Systemdaten auf irgendwelchen Partitionen sollte da nicht viel zu machen sein.

    Also auf Deutsch: Aus OS X können keine Viren auf dein XP "springen", ebenfalls nicht andersherum.
     
  3. stk

    stk Grünapfel

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    7.141
    Moin,

    solange Du Zugriffe ins Netz ausschliesslich auf OS X beschränkst sollte deinem Rechner auch mit einem installierten XP kein Unheil widerfahren. Aber:

    - nicht wenige Windowsprogramme benötigen ggf. auch Netzzugriff, so daß Du dort dann immer noch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen (Firewall, Virenscanner, …) walten lassen solltest.

    - ein verseuchtes Windows betrifft (bei BootCamp Installation) die XP-Partition, bzw. (bei Parallels Installation) das virtuelle Laufwerk. Insbesondere bei Parallels wäre es daher eine gute Maßnahme eine frische, unverseuchte Kopie der Festplattendatei zu haben, um bei Virenbefall die verseuchte Datei löschen zu können und mit einer Kopie der frischen Version sofort weiterarbeiten zu können - schneller kann man Windows nicht installieren :p. Dieses Verfahren hat sich schon bei VPC bewährt; nachdem Parallels an der Stelle ganz ähnlich gestrickt ist, sollte das funktionieren.

    - für die Zukunft wäre es aus meiner Sicht ein denkbares Szenario, das über XP eingeschleppte Malware auch OS X Bereich angreift. Bisher ist das erfreulicherweise noch nicht der Fall, but you never know …

    Gruß Stefan
     
  4. skywalker

    skywalker Rheinischer Winterrambour

    Dabei seit:
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    Beiträge:
    917
    aus parallels heraus wird wohl weniger unheil drohen als aus bootcamp heraus.
    da parallels virtuelle und keine physikalischen laufwerke nutzt, hat dort keine software zugriff auf die physikalische platte auf der sich auch mac os befindet.

    wenn ein programm unter xp aus bootcamp heraus jedoch zugriff auf die platte hat, kann es im prinzip alles platt machen.
    es braucht nur hinzugehen und fleissig in jeden verfügbaren sektor FF zu schreiben......
    dann war es das mit XP und MAC OS
     
  5. m00gy

    m00gy Gast

    Das stimmt nicht. Über die "Parallels Tools" kann man jeden beliebigen Ordner des Mac OS X für Windows freigeben und dort als Netzwerklaufwerk einbinden.

    Im Übrigen haben wir die Frage, was Windowsviren unter Bootcamp und Parallels und co so auf dem Mac anrichten können oder was nicht, in diesem thread bereits ausgiebig diskutiert: http://www.apfeltalk.de/forum/bootcamp-t40526.html
     
  6. Ich rate dringend dazu, einen Virenscanner einzusetzen - ob Parallels oder Bootcamp ist schnurze. Einen sehr guten und für die private Nutzung kostenlosen findet man beispielweise unter: http://www.avira.com/de/ :-D

    Gleichzeitig auch bitte regelmäßig an die Updates denken ;) ! Ach ja, und niemals mehr als einen einsetzen, sonst zerschießt sich das System :eek: .

    Interessant ist es m.E., ob ein Virus unter Windows es schaffen könnte, beispielweise eine unter MS Office erstellte Word- oder Excel-Datei zu zerstören. Die sind ja manchmal so "gepolt" sich bestimmte Dateiformate herauszupicken.
     
  7. m00gy

    m00gy Gast

    Natürlich kann er das. Wenn ein Virus so programmiert ist, dass er, sagen wir, die Inhalte sämtlicher .doc und .xls Dateien löscht, dann ist folgendes Szenario denkbar:

    - Ich habe Windows unter Parallels laufen.
    - Ich habe meine Documents Verzeichnis aus Mac OS für Windows per Parallels Tools freigegegebn.
    - Ich fange mir den Virus mit meinem virtuellen Windows ein.
    - Der Virus durchsucht alle Ordner und Netzwerfreigaben nach .doc und .xls Dokumenten
    - Der Virus löscht die Inhalte all dieser Dokumente

    Was (noch) nicht denkbar ist, ist ein Virus, dass ein Virus, der Windows-Programme(!) befällt, plötzlich auch Mac-Programme befällt. Ich denke aber, dass das nur eine Frage der Zeit ist, bis auch so etwas möglich wird.

    Ich hab mir übrigens die Tage mit meinem virtuellen Windows innerhalb von 10 Minuten 20 verschiedene Viren eingefangen. Ich gebe zu, dabei auf Seiten der eher dunklen Ecke des Internets unterwegs gewesen zu sein. Aber es ist doch irgendwie ein schönes Gefühl zu wissen, dass mein "wirkliches" Betriebssystem vor solchem Streß (ich hab 3 Stunden gebraucht, um die Viren, Würmer und Trojaner wieder aus dem Windows rauszuwerfen) noch sicher zu sein scheint :)
     
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  8. Windows ist tatsächlich das einzige Betriebssystem, das es schafft, sich innerhalb von etwa einer halben Stunden auch ohne "Hilfe" des Nutzers mit Viren oder Spyware zu infizieren. So viel zur Sicherheit... :mad:
     
  9. m00gy

    m00gy Gast

    Na jut, ich war auch bewusst ohne aktivierte Software-Firewall und ohne Virenscanner unterwegs. Wollte einfach mal ausprobieren, wie schnell ich Windows zugemüllt bekomme. Ging ziemlich schnell :)

    Als ich noch unter Windows gearbeitet hab, hab ich ganz genau ein einziges Mal einen Virus gehabt. Das war vor ca. 14 Jahren als wir in der Schule noch Summer- und Wintergames auf selbstbootenden 5,25" Diskettten "getauscht" haben. In Ermangelung irgendwelcher Festplatten wird sich der Virus ("1704 Herbstlaub" oder so) bei uns auch ziemlich gelangweilt haben. Wer aufpasst, Schutzsoftware einsetzt und mit Gesundem Menschenverstand 2.0 unterwegs ist, dem muss auch unter Windows nicht unbedingt die Bude um die Ohren fliegen.
     
  10. Eben. Aber als MacOS X User ist man was Sicherheit angeht vielleicht etwas zu verwöhnt, dass tatsächlich ein WindowsXP in MacOS-User-Händen sich als gefährlich entpuppen könnte. Also: VORSICHT !!!
     
  11. DerOwie

    DerOwie Raisin Rouge

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    Beiträge:
    1.175
    Also ich muss zur Verteidigung von Windows sagen, dass man doch eigentlich nicht viel mit Viren zu tun hat, wenn man ordentlich auf seine E-Mails achtet und nicht auf den falschen Seiten im Internet unterwegs ist.
    Habe in den letzten Jahren unter XP sogar ohne Virenscanner gearbeitet. Und einen Virenbefall hatte ich nicht, nur nach gut einem Jahr 2-3 Spywares.
     
  12. skywalker

    skywalker Rheinischer Winterrambour

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    so meinte ich das nicht.
    es ist ein freigegebener ordner der die rechte unter mac os berücksichtigt.
    vorausgesetzt er ist überhaupt eingerichtet, kann man natürlich, wenn man auf dateien über die "parallel tools" zugreift diese verändern oder löschen.
    das ist ja auch sinn der sache.

    aber leg mal den ordner mal auf die root deines systems (du kannst nur dort löschen schreiben wo du auch unter mac os rechte hast) oder versuch mal einen plattenzugriff auf sektorenebene....
    ;)
     
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  13. skywalker

    skywalker Rheinischer Winterrambour

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    Beiträge:
    917
    das ist mit verlaub gesagt ein riesen irrtum.
    dann hast du einfach nur ein riesen glück gehabt oder bist selten im web unterwegs..

    generell ist jedes betriebssystem über getarnte programme die per email geöffnet werden, fehler im webbrowser durch die webseiten schadcode auf dem rechner ausführen können und durch fehler in diensten auf die jemand über das internet zugriff hat, anfällig. und windows als das os mit dem grössten marktanteil ist da nunmal am anfälligsten.
    das es nicht unbedingt die schmuddelseiten sein müssen über die man sich schadsoftware fangen kann, zeigt u.a. auch dieser artikel: http://www.heise.de/newsticker/meldung/73848
     
  14. m00gy

    m00gy Gast

    Da hast Du natürlich voll und ganz Recht mit. Ich wollte nur sagen, dass das "Gefährdungspotential" unter BootCamp und unter Parallels verschiedener Natur ist. Bootcamp kann möglicherweise auf die physische Platte zugreifen (was Parallels nicht kann), Parallels erlaubt unter bestimmten Bedingungen Windows den Zugriff auf Dateien, die auf einer Mac OS Partition liegen (was unter Bootcamp nicht funktioniert). Meines Erachtens nach gibt es also sowohl unter Bootcamp als auch unter Parallels mögliche "Gefährdungen", die aber in beiden Fällen unterschiedlich gelagert sind.
     

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