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Wie Partitionieren?

Dieses Thema im Forum "Linux auf dem Mac" wurde erstellt von Stalefish, 20.05.07.

  1. Stalefish

    Stalefish Damasonrenette

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    Hallo.
    Ich bekomme demnächst noch einen PC. Keinen tollen, aber ist ja auch egal.
    Es soll Ubuntu, so wie auch Windows ME (Für die Schule) drauf kommen. Die Platte im Rechner fasst 40 GB. Diese soll als Datenplatte dienen und von beiden Systemen gelesen und beschrieben werden. Außerdem habe ich noch eine 20 GB Platte hier herumliegen, auf der die Systeme selber Platz finden sollen. Da ich sie schon hier herumliegen habe, kann ich sie ja schon mit OS X partitionieren. Aber wie? Wäre sehr verbindlich für ein paar Auskünfte, wie die Platten partitioniert und mit welchem Dateissystem sie bestückt werden sollen.

    Gruß Stalefish
     
  2. eet

    eet Rheinischer Winterrambour

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    Hallo,

    also, zu Windows ME kann ich dir nicht unbedingt raten, weil WinME für seine Instabilität berüchtigt ist.

    Wegen der Partition, die gemeinsam genutzt werden soll: Du brauchst ein Dateisystem, das beide Systeme verstehen. Das wäre eigentlich FAT32, dafür ist die Festplatte aber zu groß. Es bleiben EXT2 und NTFS. EXT2 wäre kein Problem; ist Standard für Linux und für Windows gibt es da einen Treiber. Allerdings beherrscht EXT2 kein Journaling, also besteht immer die Gefahr, alle Daten rettungslos zu verlieren, wenn Dateikorruption auftritt (wie bei FAT32 übrigens auch). Vielleicht solltest du deshalb darüber nachdenken, NTFS einzusetzen (das Windows-Standarddateisystem seit Windows 2000); hierfür gibt es seit neuestem auch unter Linux einen stabilen Schreib-/Lesezugriff mit ntfs-3g. Bedarf aber der händischen Einrichtung; schau mal in den Ubuntu-Foren nach.

    Partitionieren solltest du in dem Fall mit Windows. Lass auf der System-Platte die Hälfte unpartitioniert für Ubuntu. Ändere den Speicherort für 'Eigene Dateien' dann unter Windows so, dass der Ordner auf dem 40GB-Volume liegt.

    Dann installierst du Ubuntu auf die Systemplatte (benutzt standardmäßig EXT3); es richtet automatisch einen Bootmanager ein, der dir bei jedem Systemstart die Wahl zwischen Ubuntu und Windows lässt. Die 40GB-Platte wird von Ubuntu wahrscheinlich automatisch als als /windows/d gemountet. Nach der installation von ntfs-3g musst du die mount-Einträge in der fstab-Datei ein wenig verändern; das steht sehr ausführlich in verschiedenen Foren beschrieben. Danach könntest die NTFS-Platte dann auch als einen Unterordner des Linux-Benutzers mounten. Sicherer wäre es aber, sie einfach als /windows/d gemountet zu lassen.
     
    #2 eet, 20.05.07
    Zuletzt bearbeitet: 20.05.07
  3. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Unsinn. 40 GB gehen jederzeit - sofern sie am Mac oder unter Linux formatiert wird.

    Windows ME und NTFS? Wohl kaum. Das geht erst ab Win 2000.

    Auch das ist Unsinn. Wenn "Dateikorruption" auftritt, verlierst du deine Daten IMMER.

    Das gibt die schlechtesten Ergebnisse.
    Bevorzugt sei Linux - zB cfdisk.
     
  4. eet

    eet Rheinischer Winterrambour

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    Oh-oh - wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden? :)

    Ja, da hast du recht. Ratsam ist es trotzdem nicht, FAT32 zu verwenden (aus dem gleichen Grund, aus dem es nicht ratsam ist, EXT2 zu verwenden).

    Das habe ich allerdings auch geschrieben.

    Meine Güte; du schmeißt ja schnell mit dem Wort 'Unsinn' um dich. Gefällt es so herum besser? "Allerdings beherrscht EXT2 kein Journaling, also besteht immer die Gefahr, dass sich duch unvollständig durchgeführte Schreiboperationen Dateikorruption einschleicht und man sein Daten rettungslos verliert."

    Ich möchte mal sehen, wie du damit eine Partition mit NTFS formatierst... ;)

    Es ist einfach nicht nötig, mit einem gesonderten Tool zu partitionieren, es sei denn man möchte z.B. ums Verrecken mehr primäre Partitionen haben, als eines der verwendeten BS zulassen möchte. Aber das ist hier ja nicht der Fall. Es ist wirklich am einfachsten, erst Windows zu installieren, dabei während der Installation einen Bereich für Linux unformatiert zu lassen, und anschließend Linux in den unpartitionierten Bereich zu installieren. Vorher mit einem Partitionierungs-Tool herumzumachen, ist einfach unnötige Arbeit.
     
  5. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Wozu das denn?

    Linux lässt alle zu die du haben willst - soweit sie machbar sind versteht sich.
    Windows aber nicht - da legst du genau eine primäre an, der Rest ist immer eine logische Kette ("erweiterte"). Und erweiterte Partitionen sind in Sachen Datenkorruption in etwa so einzuschätzen wie Volumes ohne Journaling. Wer sie vermeiden kann, sollte das unbedingt tun.

    Wieso denn "vorher"? Das macht man *während* der Linux-Installation. Das gehört mit zum selbstverständlichen Ablauf.
     
  6. eet

    eet Rheinischer Winterrambour

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    Hm, liest du meine Beiträge eigentlich? Weil es das einzige vernünftige Dateisystem ist, das sowohl Windows als auch Linux lesen/schreiben können. Klar, FAT32 ist gut, um Dateien zwischen beiden Systemen auszutauschen; wenn man aber seine Daten dauerhaft auf einer FAT32-Partition lagert, sollte man mit den Backups diszipliniert sein. Daher habe ich ganz keck NTFS empfohlen.

    Weiß nicht, was du willst.

    Es werden 1 primäre Windows-Partition auf der ersten Festplatte, 1 weitere primäre auf der zweiten Festplatte benötigt. Damit hat selbst fdisk kein Problem. Linux braucht 1 Partition (oder 2, wenn man /home gesondert halten möchte) auf der ersten Festplatte und bindet die vorhandenen Windows-Partitionen ein. Windows braucht von Linux nichts zu wissen; das ist für Windows einfach ungenutzter Festplatten-Platz. Sinn und Unsinn erweiterter Partitionen ist hier einfach nicht das Problem.

    Sag ich doch.

    Aber du schriebst:
    Das kann man schon so missverstehen, als würdest du hier etwas anderes als 'den üblichen Ablauf' empfehlen. Schön, dass dem nicht so ist.

    Insgesamt nöhlst du anscheinend lieber rum, als dass du ernsthaft liest und zu helfen versuchst.
     
  7. Stalefish

    Stalefish Damasonrenette

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    Danke erstmal für die Antworten.

    Habe halt eine Windows ME hier herumliegen. Ich werde es auch sehr selten nutzen und daher ist es nicht so wichtig. Nun ja. Ich werde zunächst ME installieren und mache das zu FAT32, da keine NTFS unterstützt wird. Den Rest lass ich frei und der wird mit dem Ubuntu-Installer Ext3. Soweit richtig, oder? Nur welches Dateisystem für die 40 GB Platte? NTFS geht nicht. Also Ext2 oder Ext3? Wäre für 3 Worte sehr dankbar.

    Gruß Stalefish
     
  8. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Natürlich nicht. Wozu irgendwas lesen, wenn es im Web so schön viele bunte Bilder gibt?

    Win ME kann es leider nicht. Und Linux nicht zuverlässig.
    Das ändert aber nichts daran, dass man eine Formatierung doch jederzeit später bei der Windows-Installation durchführen kann. Kennst du gar nicht den fundamentalen Unterschied zwischen Partitionierung und Formatierung?

    Wozu die zweite primäre???

    Du gibst hier einige sachliche Fehler zum besten.
    Danke, dass du in Anbetracht meiner Unverfrorenheit, einfach ungefragt darauf hinzuweisen, darauf verzichtest mich wie angebracht köpfen zu wollen. Sehr grosszügig von dir. Bueno.
     
  9. eet

    eet Rheinischer Winterrambour

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    Weil nur auf schöne, bunte Bilder gucken verblödet? :)


    Darum habe ich von WinME abgeraten.

    Da bist du anscheinend nicht auf dem aktuellen Stand.
    Guckst du hier: http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/85621

    Na, wer auf so ein Geflame antwortet, ist wohl selber schuld, also tu' ich's mal nicht. :)

    Lesen bildet:

    Das gebe ich dankend zurück. Siehst du, ich habe ganz vergessen, dass wir uns ja schon einmal über die Qualität deiner Beiträge unterhalten haben, und habe dich daher ganz unvoreingenommen behandelt. Schade, dass du anscheinend bereit bist, Diskussionen zu kapern, um deinen persönlichen Rachegefühlen nachzugeben.
     
  10. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Wenn du typische 1.0 Versionen, die lediglich nach eigener Angabe des Entwicklers einigermassen stubenrein sind, für stabiler und brauchbarer hältst als einen längst durch und durch ausgereiften FAT32 Support, kann ich nur froh sein nicht derjenige sein zu müssen, der deinen Computer am laufen zu halten hat.
    Solche Ratschläge nennt man gemeinhin einen "Bärendienst".

    NTFS für Linux wird noch mindestens zwei bis drei Jahre brauchen, um sich die Sporen in der Praxis zu verdienen. Falls es überhaupt jemals richtig fertig wird - was angesichts der NDA-Politik von MS sehr zweifelhaft ist. Dateisysteme und die dazugehörigen Gerätetreiber sind mit grossem Abstand das kritischste und fragilste Stück Software im ganzen OS. Damit spielt man besser nicht Blindekuh.

    Da höre ich irgendwie ein "nein" heraus?

    Die Frage zu beantworten wäre passender gewesen. Also noch mal zum mitschreiben:
    Warum muss denn auf der zweiten HD eine primäre Partition sein???

    Dieses mal in Fettdruck: Unsinn.
    Hältst du's zwingend für notwendig zu stänkern, wenn man dich auf sachliche Fehler hinweist?
     
  11. eet

    eet Rheinischer Winterrambour

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    Du faselst.
     
  12. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Ich antworte aber auch, wenn man mich was fragt.
    Danke für das sinnlose Gespräch.
    EOT
     
  13. eet

    eet Rheinischer Winterrambour

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    Nach diesem fragwürdigen Zwischenspiel zurück zum Thema.

    Der Lärm hat mich glatt dazu gebracht, Stalefishs Beitrag zu übersehen. Ext3 beherrscht der Ext-Treiber für Windows nicht; Ext2 beherrscht kein Journaling und ist damit auch nicht besser als FAT32. Also kannst du genau so gut FAT32 nehmen, das beide Betriebssysteme von Haus aus unterstützen.

    Da sich Windows aufgrund der Größe der Platte weigern wird, sie mit FAT32 zu formatieren, musst du das unter Linux oder am Mac erledigen.

    Und entschuldige nochmal.
     
    #13 eet, 23.05.07
    Zuletzt bearbeitet: 23.05.07
  14. Stalefish

    Stalefish Damasonrenette

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    Jau, werd ich so machen. Danke, auch wenn der Thread zu etwas anderem ausgeartet ist, als er eigentlich sollte.

    Gruß Stalefish
     

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