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Wer hat Erfahrung mit Kindle-Reader und Kindle-App auf dem iPad im Vergleich?

MacNormalo

Meraner
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08.11.20
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233
Ich habe einen iPad 3rd Gen mit 12,9-er Display. Benutze ihn eigentlich ziemlich selten, denn auch dem Sofa verwende ich mein 16" Macbook, und auf dem Bett mit iPad zum Internet-Stöbern bin ich selten. Während ich vor einem halben Jahrhundert begeisterter Lesemensch war (natürlich von Büchern!), ist das im Laufe der Zeit allmählich weggegangen. Sogar so weit, dass ich heute ab und zu bei Amazon Bücher bestelle, die mir interessant vorkommen. DIe ich aber praktisch immer nach einer gewissen lesefreien moralischen Karenzzeit in ein (deshalb) grösseres Bücherregal entsorge.

Beim Experimentieren bin ich vor Kurzem auf Kindle Bücher und Apple Books gestossen. Attraktiv fand/finde ich, dass die Leseproben - vor allem bei der Kindle-Buchversion - jeweils derart gross sind, dass man nicht nur den individuellen Buchstil mitbekommt, sondern sogar so viel lesen kann, wie wenn der Inhalt auf 2 oder 3 Bände aufgeteilt wäre und man nur den ersten hat. Man (ich) profitiert also vom Ausschnitt-Lesen auch durch die Vermittlung von Inhalt.

Am besten ist das Buchlesen auf dem grossen Bildschirm vom Macbook. Einfach weil man (ich) selbst bei grosser Schriftgrösse ohne Brille jede Menge Inhalt vor sich hat. Allerdings passt das mit dem Macbook nicht so richtig, weil ich da immer abgelenkt werde, z.B. durch oben rechts am Bildschirm eintrudelnde Emails. Und ein Macbook auf dem Schoss beim Auf-dem-Bett-Liegen finde ich irgendwie komisch, das geht mit dem iPad besser.

Aber... Es gibt halt einen Reiz des Buches, den ich zumindest versuchsweise wiederentdeckt habe. Und ohne auch nur im Geringsten vollständig sein zu wollen, eines Lesens auf dem Kindle-Reader: Weisser Bildschirm ohne Spiegeln(Sonnenempfindlichkeit, Akkudauer, viel kleineres Gewicht, etc.pp... Aber dass es billiger ist als das iPad, das bringt mir überhaupt nichts, denn ich müsste es ja zusätzlich zum iPad anschaffen. Aber Geld-Sparen ist hier sowieso nicht mein Motiv.

Als ich mich heute mal genauer damit beschäftigte und bei Amazon nach den verschiedenen Varianten guckte, da fiel mir auf, dass das grösste Kindle gerade mal 6,8 Zoll hat, also etwa die Hälfte meines iPad. Wodurch das Kindle-Display gerade mal die linke oder echte Hälfte meines quer gehaltenen iPad abdeckt!

Ich konnte es fast nicht glauben... Aber offensichtlich kann das nicht so ein Killerkriteriums-Nachteil sein wie von mir zunächst vermutet, denn sonst würde Amazon das sicher nicht so machen, und es würde auch nicht so viele Käufer finden. Denn die können ja nicht alle doof sein.

Klar könnte ich jetzt so ein Kindle für einen Monat kostenlos ausprobieren und es danach zurücksenden, wenn es mich nicht überzeugt. Aber bevor ich so etwas in der Praxis mache, wäre ich doch an Erfahrungen von Leuten interessiert, die Beides haben. Natürlich zur praktischen Wirkung der Bildschirmgrösse, aber zu eventuell auch weiteren kleineren Eigenschaften, die in der Praxis einen relevanten Unterschied machen.

Vielen Dank für die Mühe z.B. des Aufschreibens einer Positiv/Negativ-Liste. Aber vor allem, wichtiger, für eine subjektive persönliche Bewertung solcher Dinge in der praktischen Erfahrung.
 

Macbeatnik

Golden Noble
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Wenn es nur um lesen von Büchern geht, ist jeder Kindle dem iPad überlegen( von der Vielfalt der Bücher, den Formaten der Bücher und auch von der Darstellung etc), wenn es dann um zusätzliche Funktionen geht, dann sollte man zum iPad oder den Android Pendants greifen, da ist dann der schnöde Reader mit ein paar zusätzlichen Funktionen arg im Hintertreffen.
Aber fürs reine Buchlesen, gibts nur Bücher oder Reader, wobei Kindle da schon zumindest meiner Erfahrung nach eine Klasse für sich ist.
 
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Wertungen: Bob___ und Scotch

doc_holleday

Pfirsichroter Sommerapfel
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Wenn ich an meinen Paperwhite (müsste 3. Generation sein) gegenüber meinem iPad Air 1 denke, dann komme ich auf einen der allseits beliebten Fußballvergleiche raus: der Kindle spielt in der Champions League, das iPad ist mit Ach und Krach im Profifußball angesiedelt.
 
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Wertungen: Scotch

kolvi

Normande
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Ich habe noch einen alten Kindle und nutze den eigentlich nicht mehr, seit ich das iPad (pro) habe… die App reicht mir zum lesen - und am iPad kann ich dann schnell wechseln, wenn ich etwas anderes machen / lesen will (news, youtube etc.)
 
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Wertungen: Mamaanteportas

BenSisko

Jonagold
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12.07.08
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Zum Lesen von Büchern ist für mich ein eReader genau das Richtige und ein iPad nur ein Notbehelf.

Du kennst die Vorteile ja eigentlich alle, daher denke ich, dass du es ausprobieren musst.

Das Display ist nicht zu klein, es sei denn du machst die Schrift so groß im damit eine eventuelle Lesebrille zu ersetzen Das Gefühl hat man einfach nicht, weil der Text ja perfekt auf der Seite „gesetzt“ wird und man ja nie horizontal und vertikal scrollen muss wie bei einer nicht angepassten Webseite auf kleinem Display.

Außerdem ist es dadurch auch schön leicht und lässt sich deutlich leichter händeln (das Denglisch passt hier super ), gerade einhändig, als ein großes iPad.

Der Vorteil des Nicht-Abgelenkt-Werdens ist auch definitiv nicht zu unterschätzen. Das passt für mich wunderbar zu den Gelegenheiten, wo ich lese, da ich dazu leider nicht so oft die Zeit finde, wie ich gern würde. Das kann man mittlerweile aber vermutlich auch mit den Fokus-Modi erreichen.

Probier es aus! Es ist ein deutlich schöneres Leseerlebnis.
 

fotolli

Linsenhofener Sämling
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Ich kann mich vielen Ausführungen hier nicht so wirklich anschließen. Ich besitze iPads in allen drei Größen: Mini, normal und das große Pro. Weiterhin besitze ich einen Kindle Paperwhite.

Ich finde, dass die Klarheit und Schärfe der Anzeige bei allen drei iPads dem Kindle weit überlegen ist. Außerdem lese ich nicht nur Bücher, sondern auch Zeitungsartikel und Zeitschriften sowie PDF. Für all das ist das iPad von der Anzeige deutlich besser geeignet, insbesondere das große Pro.

Die Stärken des Kindle sind: Gewicht, Ablesbarkeit in der Sonne und man kann es schon eher auf dem Handtuch am Strand liegen lassen als ein teures iPad.

Gewicht: Spielt in der Praxis für mich kaum eine Rolle. Selbst das große iPad ist für mich ok.
Ablesbarkeit in der Sonne: Wenn ich draußen in der Sonne lese, kommt ausschließlich der Kindle zum Einsatz (Strand, Sauna-Ruhebereich, Garten, Camping, usw.)

Auf das Jahr verteilt, würde ich sagen, dass 90 % meines Lesens am iPad stattfindet. Da aber der Sync zwischen Kindle App und Kindle Paperwhite ganz gut funktioniert, kann ich in der Tat empfehlen, dass man sich für das Lesen draußen zusätzlich einen Kindle anschafft.
 

Scotch

Goldrenette von Peasgood
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Aber bevor ich so etwas in der Praxis mache, wäre ich doch an Erfahrungen von Leuten interessiert, die Beides haben.
Ehrlich gesagt wäre ich bei dem Roman, den du geschrieben hast und dessen Inhalt weitestgehend irrelevant für deine Frage ist, hier fast gar nicht angekommen 😉

Ich hab' iPads von 9,7" - 12,9", Kindles, Laptops von 14" - 17"... Ich lese Bücher entweder "analog" oder auf einem Kindle. Warum? Weil die e-Ink-Displays der Kindles inzwischen zu 99% an die Qualität einer Buchseite herankommen. Absolut blendfrei (kann also auch in der prallen Sonne problemlos gelesen werden), auf Wunsch keine Hintergrundbeleuchtung (empfinde ich als angenehmer für die Augen).

Der Unterschied ist nicht "Mac oder Kindle", sondern "LED/LCD oder e-Ink". Lediglich bei stark bebilderten Büchern - z.B. Werken zu Fotografie, Kunst... greife ich auf die iPads mit Kindle-App zurück. Farbdarstellung geht halt bis auf weiteres nicht (sinnvoll) auf e-Ink-Displays.

Ich finde, dass die Klarheit und Schärfe der Anzeige bei allen drei iPads dem Kindle weit überlegen ist.
Das ist bei meinem aktuellen 2021er iPad Pro und einem gar nicht so aktuellen Kindle Voyager bei Schrift für mich subjektiv nicht so. Allein schon wegen der Halo-Effekte (die beim aktuellen 12,9" Pro ja schon reduziert sind) durch Coronaeffekte (nicht das Virus 😉) beim schwarz-weiss Übergang. Kindles sind ja nicht hintergrundbeleuchtet, sondern werden über das Frontglas als Diffusor "von oben" beleuchtet. Dadurch können solche Effekte gar nicht erst auftreten und das trägt natürlich stark zum S/W-Kontrast und damit der Lesbarkeit zu.

Außerdem lese ich nicht nur Bücher, sondern auch Zeitungsartikel und Zeitschriften sowie PDF. Für all das ist das iPad von der Anzeige deutlich besser geeignet, insbesondere das große Pro.
Keine Frage! Aber der TE hat nach Büchern gefragt...
 

fotolli

Linsenhofener Sämling
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Wie auch immer die Meinung von uns hier ist, am Ende macht der TE mit dem Kauf eines Kindles nichts falsch, da die Geräte ja recht günstig sind. Im schlechtesten Fall nutzt er ihn halt nur in der prallen Sonne, im besten Fall immer.
 

Bob___

Weisser Rosenapfel
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Ich finde, dass die Klarheit und Schärfe der Anzeige bei allen drei iPads dem Kindle weit überlegen ist. Außerdem lese ich nicht nur Bücher, sondern auch Zeitungsartikel und Zeitschriften sowie PDF. Für all das ist das iPad von der Anzeige deutlich besser geeignet, insbesondere das große Pro.
Das stimmt zwar alles, aber darum geht es doch eigentlich gar nicht. Bei einem iPad schaue ich in einen "Scheinwerfer". Dort wird mir beim Lesen aktiv Licht ins Auge gestrahlt. Für viele Anwendungen/Spiele/Filem ist das alles super & perfekt. Und man kennt es vom Monitor ja auch nicht anders.

ABER: Wenn ich stundenlang einen Roman lesen möchte, dann kann ich das nicht an einem aktiven Bildschirm machen. Da tun mir dann irgendwann die Augen weh. Ich meine damit nicht die Bildschirmarbeit. Da muss man ja i.d.R. nicht stundenlang einen Bericht oder Doku lesen, sondern macht dann Pausen oder schaut mal woanders drauf.

Bei einem Roman ist dies aber etwas anderes. Und da punktet die "passive" Beleuchtung eines eInk-Displays. Das ist für meine Augen weitaus angenehmer. Auch wenn die Auflösung (ich habe noch einen Kindle Paperwhite der ersten Generation) deutlich schlechter als die eines iPads ist, es ist für langes, ermühdungsfreies Lesen einfach besser!
 
Zuletzt bearbeitet:

kwierichs

Gala
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26.05.21
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Ich habe beides, lese aber fast ausschließlich auf dem Kindle. Ausnahmen sind Bücher mit (evtl sogar bunten) Illustrationen pder Comics (z.B. Asterix), da ist das ipad natürlich wesentlich besser
 

fotolli

Linsenhofener Sämling
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Also ist das Fazit der Empfehlung doch klar: ;)

Beides! Und wie lange welches Gerät entscheidet jeder nach seinen Augen und Lesegewohnheiten.
 
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AndaleR

Melrose
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09.08.20
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Zur Größe der Kindles: ich hab hier einen Paperwhite (müsste noch einer der ersten sein?) und halte die Größe einfach „buchähnlicher“ als so ein iPad. Ebenfalls ist das Lesen am Kindle schon sehr angenehm und wie im Buch.

Für stark bebildertes u. farbiges Material ist natürlich ein Kindle eher zweite oder dritte Wahl. Aber Bücher werden (aus ähnlichen Gründen) ja auch nicht auf Hochglanzpapier gedruckt.

weil ich da immer abgelenkt werde, z.B. durch oben rechts am Bildschirm eintrudelnde Emails
Einsatz von einem Fokus-Modus mal überlegen.
 

hosja

Ralls Genet
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Ichbin auch eInk Reader Fan. Allerdings lese ich auf PocketBook, da ich das Monopol von Amazon nicht unterstützen möchten. Vorteile von PocketBook bietet auch iOS Apps für den Fall das meander Reader vergessen hat.
 

SomeUser

Gascoynes Scharlachroter
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09.02.11
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1.528
Wie auch immer die Meinung von uns hier ist, am Ende macht der TE mit dem Kauf eines Kindles nichts falsch, da die Geräte ja recht günstig sind. Im schlechtesten Fall nutzt er ihn halt nur in der prallen Sonne, im besten Fall immer.
Natürlich macht er was falsch, wenn er es am Ende nicht nutzt. Dann hat er grundlos irgendwas zwischen 50 und 200 Euro rausgeschmissen und Elektromüll produziert. Sich, unabhängig vom Preis, vorab zu informieren, ob ein bestimmtes Gerät die individuellen Anforderungen erfüllt, ergibt daher durchaus Sinn.
 
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Wertungen: hosja und AndaleR

Scotch

Goldrenette von Peasgood
Mitglied seit
02.12.08
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7.665
Der TE hat 'ne Watch, für die er in ellenlangen Threads den Nutzen zu ergründen sucht, ein 12,9" iPad welches er "ziemlich selten" benutzt, denn er hat ja auch noch ein 16" MB, bei dem er sich aber beim Lesen immer ablenken lässt.

Also noch ein Gerät, bei dem ihm aber vielleicht das Display zu klein ist, da e-Ink-Displays ja kleiner sind als die der geräte, auf denen er keine Bücher liest.

Und du glaubst ökologische Überlegungen speilen für den TE eine Rolle? 😉