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Vorformatierung in Word (Magisterarbeit)

Dieses Thema im Forum "Office:Mac" wurde erstellt von wAxen, 14.07.06.

  1. wAxen

    wAxen Leipziger Reinette

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    Hi,


    meine Freundin fängt in den nächsten Tagen ihre Magisterarbeit ein und sie würde gerne wissen, wie sie die Arbeit vorformatieren kann, damit für jede Seite die gleiche Formatierung gilt? Vielleicht hat auch jemand Tips zur Formatierung an sich.

    Würde mich über Antworten sehr freuen.
     
  2. fad.ass

    fad.ass Rheinischer Krummstiel

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    Das ist zwar keine große Hilfe bezüglich Word

    Aber Latex ist echt nicht schwer, und erzielt deutlich schönere Ergebnisse ohne sich mit Word rum schlagen zu müssen.

    Gruß
     
  3. sale53

    sale53 deaktivierter Benutzer

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    Es gibt aus dem Duden-Verlag eine kleine Broschüre mit dem Titel: Die schriftliche Arbeit. Sie gibt Auskunft über alle wesentlichen Formalien, die bei Arbeiten dieser Art beachtet werden müssen. Kostet glaub ich ca. 7 €. ISBN 3-411-04233-8
    www.duden.de. Zum Thema Word kann ich leider nichts sagen, höchtens zu Pages, auch sehr zu empfehlen.

    Gruß

    Klaus
     
  4. Zettt

    Zettt Doppelter Melonenapfel

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    Hi

    Bevor ich diesen Thread unbeantwortet sterben lasse, möchte ich doch noch etwas posten.

    Ich selbst benutze kein Word, und auch kein LaTeX. Ehrlich gesagt LaTeX ist wirklich gut! Leider aber trotzdem schwierig zu lernen, vor allem wenn es die erste Arbeit ist, die man damit anfertigt. Hat man erstmal Übung im Umgang mit solchen langen und "besonderen" Texten ist das System aber unschlagbar.

    Zum Problem selbst.
    Ich benutze leider auch kein Word oder Office, weil ich es mir nicht leisten mag (die 100€ die es eben kostet) ABER in OpenOffice gibt es dir Möglichkeit eine sogenannte "Styles and Formatting" Palette einzublenden, über die man dann eben wählen kann Text oder Text eingerückt oder Tabellenkopf oder Tabelleninhalt usw.
    Vielleicht hilft das ja weiter...ICH HOFFE ES!!!
    Ich hatte da auch mal ein gutes Tutorial dazu gefunden ich hoffe das hier ist es UND hilft dir/euch weiter.
     
  5. thrillseeker

    thrillseeker Lord Grosvenor

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    Deine Freundin sollte die in Word vorhandenen Formatvorlagen ändern - und zwar entsprechend den Vorgaben, die ihr von der Uni gemacht wurden. Ich habe z.B. meine Magisterarbeit in Psychologie mit Word 2004 für Mac geschrieben, also mussten der laufende Text, alle Überschriften, Fußnoten und so weiter den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Psychologie entsprechen.

    Ich habe diese Vorgaben über den Menüpunkt "Format" --> "Formatvorlage…" --> "Ändern…" auf die Formatvorlagen angewendet (es ist ganz leicht und intuitiv). Dann habe ich die Magisterarbeit zunächst komplett in der Formatvorlage "Standard" geschrieben und Überschriften usw. erst ganz zum Schluss ausschließlich (!) über die Formatvorlagen formatiert. So treten auch bei großen Seitenzahlen keine Probleme auf.

    Noch ein Tipp -- In Word sind folgende Sachen absolut tabu, weil sie bei großen Dokumenten fast immer zu Problemen und unerwartetem Verhalten des Programms führen:

    - zwei oder mehr Leerzeichen hintereinander
    - zwei oder mehr Tabs hintereinander
    - zwei oder mehr Zeilenumbrüche (Taste "Enter") hintereinander
    - per Hand getippte Aufzählungen (also wenn man die Nummerierung 1, 2, 3 oder a, b, c usw. per Hand eingibt und sich auf das automatische Formatieren von Word verlässt)

    Von TEX / LaTeX rate ich persönlich eher ab, weil Deine Freundin momentan sicher schon genug um die Ohren hat und sich nicht "fünf vor zwölf" in eine neue Software einarbeiten will. Für die Dissertation sollte sie sich das aber schonmal vormerken ;)

    Ich wünsche viel Erfolg!
     
    wAxen gefällt das.
  6. Harald909

    Harald909 Prinzenapfel

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    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Ausgeschaltet lassen sollte man auch die automatische Silbentrennung, da sie von Word bei jeder Seite neu berechnet werden muss. Erst ganz zum Schluss, vor der Druckausgabe, kann man damit sein Glück versuchen. Gleiches gilt für den Blocksatz (zum Schluss entsprechend die Standard-Vorlage ändern).

    Ich habe meine Diss (460 Seiten, 2,5 MB, ohne Grafiken, Tabellen usw.) in Word geschrieben, allen Unkenrufen zum Trotz ging das. Nur die Kapitelüberschriften in der Kopfzeile motzten, aus mir unerfindlichen Gründen war das erste Wort nicht kursiv.

    Viel Erfolg!

    H.
     
  7. physuck

    physuck Roter Stettiner

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    moin waxen,

    also ich würde ja auch LATEX empfehlen, allein schon aus dem grund, dass es druckreif ausgegeben wird!
    und das "reinkommen" ist auch nicht so schwer, wie´s aussieht!
    ich hab mich auch am anfang vom studium total dagegen gewehrt, hab dann aber aufgrund des müssens die grundlagen innerhalb weniger stunden (2-3) mir selbst reingekloppt! den rest kann man sich nebenbei anlesen.
    empfehlenswert hier:

    - helmut kopka; LATEX; band 1: einführung
    - http://www.uni-giessen.de/hrz/tex/cookbook/cookbook.html

    googlen hilft auch! ;)

    so, das wäre zu latex gesagt.

    mit word kenne ich mich leider nicht so aus, das ich hier jetzt mit tipps aufwarten könnte.

    jedenfalls, richte doch deiner freundin einen "bestes gelingen ihrer magisterarbeit (egal wie sie schreibt;)) gruß" von mir aus!
     
  8. wAxen

    wAxen Leipziger Reinette

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    Hi,

    danke für eure zahlreichen Antworten! Genau das ist es eben Thrillseeker, denn meine Freundin hat leider keine Nerven und keine Zeit sich noch großartig in Latex einzuarbeiten, kann ich auch total verstehen. Sicher sieht es total toll aus, selbst aus psychologischer Sicht etc., aber man kommt so schon super schwer in die Magisterarbeit rein und dann am Anfang ist man mit Latex super unproduktiv!
     
  9. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    Mit LaTeX schreiben sich Texte deutlich schneller als mit Word; unter der Vorraussetzung, daß man die Formatvorlagen mit Word benutzt. Wie bereits geschrieben wurde ist dies aber für eine problemlose Arbeit mit Word unabdingbar.

    Ich kenne genügend Beispiele bei denen Studenten über Nacht ihre Texte in LaTeX umgeschrieben haben, weil sie bestimmte Dinge in Word nicht setzen konnten oder der Abgabetermin vor der Tür stand und es mit Word so viele Probleme gab, daß ein Umschreiben des Textes in LaTeX schneller ging. In letzterem Fall meist unter der Mithilfe von Kommilitonen.

    Trotzdem ist es in ihrem Fall wohl besser Word zu benutzen, weil nur so die geforderten Formatierungen leicht zu erfüllen sind. In den Naturwissenschaften ist LaTeX der "de facto" Standard (der Formeleditor in Word ist ein schlechter Witz, damit kann man keine anspruchsvolleren Formeln setzen), da legt niemanden einem einen Stein in den Weg. In anderen Fachbereichen werden die Anforderungen für Magisterarbeiten sehr Word spezifisch festgelegt.

    Das Problem Textverarbeitung/Satzsystem zu verdrängen ist ganz schlecht, da es am Ende dann garantiert zu Problemen führt. Es wird Deiner Freundin nichts anderes übrigbleiben, als daß sie sich schon von Anfang an mit dem verwendeten Programm auseinandersetzt. Andernfalls droht Ärger am kurz vor dem Abgabetermin und das ist dann der GAU.
     
  10. Leonardo

    Leonardo Rhode Island Greening

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    *Thread aufwärm*

    Ok, soweit ich weiß, schreibt man Tex ja so ähnlich wie HTML runter, oder? Mit welchem Tool/Programm bekomme ich denn mein Rein-Text-Dokument mit den Tags schnell und schön auf einem Mac zu einem druckfähigen Erzeugnis?

    Viele Grüße,
    Leonardo
     
  11. marwin

    marwin Jonagold

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    Es gibt einige Editoren (aus der Unix-Welt) die TeX/LaTeX können. Eigentlich schreibt man immer nur ASCI-Text - die Editoren highlighten nur die im geschriebenen Text Befehlssequenzen.
    Vorschlag: LyX. Ein komfortables Frontend. Es verbindet Editor, eine Art Textvorschau und das im Hintergrund zur Ausgabe schwer arbeitende LaTeX-Paket mit wenigen Klicken... Als Ausgabe bietet es z.B. PDFs (nach Umwandlung des Tex-Files durch das LaTeX-Paket in PDF im Hintergrund).
    Für eine umfangreichere Arbeit habe ich damit gute Erfahrungen gemacht. Bilder und Grafiken einfach als EPS abspeichern, dann lassen diese sich bequem einbauen. Tabellen, Abbildungen, Abschnitte usw. werden richtig gezählt. Der Umbruch steht. Und bleibt...

    marwin
     

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