Feature Threema: Apfeltalk hakt bei den Entwicklern nach

Martin Wendel

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Als einer der Messenger, die von der Übernahme von WhatsApp durch Facebook profitieren, gilt zweifelsohne Threema. Innerhalb von 24 Stunden konnte Threema nach den Übernahmemeldungen seine Nutzerzahlen auf 400.000 Kunden verdoppeln. Wie uns die Entwickler verrieten, wurden innerhalb der letzten Woche insgesamt gar rund 1 Million neuer Benutzeraccounts angelegt – und sorgen damit für einen ordentlichen finanziellen Schub. Im Gegensatz zu manch anderen Messengern ist Threema nämlich kostenpflichtig. 1,79 Euro kostet der aus der Schweiz stammende Messenger, der mit besonders sicherer Datenübertragung wirbt, im App Store, für Android ist die App für 1,60 Euro erhältlich. Wir haben den Entwicklern, die zur Zeit in Presseanfragen untergehen dürften, ein paar Fragen gestellt.[prbreak][/prbreak]

whatsapp-facebook_flickr.jpg
Bild von Jan Persiel (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

[h2]Verwunderung über WhatsApp-Kauf[/h2]

Als die Macher von Threema von der WhatsApp-Übernahme erfahren haben, machte sich vor allem Verwunderung breit. „Wir haben uns gefragt, was wohl das Motiv hinter diesem Kauf war, verfügt doch Facebook bereits über einen eigenen Messenger, der in den Staaten ja durchaus populär ist“, so Blatter. Gerade in weiten Teilen Europas und in Südamerika zeigt sich jedoch in verschiedenen Statistiken die Dominanz von WhatsApp.

[h2]Open-Source vs. Closed-Source[/h2]

[fl] threema_icon.png [/fl]Mit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook rückt plötzlich ein Thema, das damit gar nicht unbedingt direkt zusammenhängt, in den Fokus: Die Sicherheit in der Nachrichtenübertragung. Unter den zahlreichen im App Store erhältlichen Messengern soll der Nutzerstrom in den letzten Tagen vor allem zwei Apps, die mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung werben, zugeflossen sein – Threema und Telegram. Die Konzepte der beiden Programme sind trotzdem unterschiedlich.

Während es sich bei Threema um ein kommerzielles Closed-Source-Programm handelt, zeigt sich Telegram offener. Der Quellcode ist öffentlich einsehbar und kann von Experten auf Schwachstellen oder Hintertüren hin untersucht werden. Ob das aber tatsächlich jemand macht, ist die andere Frage. Trotzdem wird der geschlossene Quellcode bei Threema, gerade da es sich um das Thema Verschlüsselung und Sicherheit dreht, als Kritikpunkt genannt, da man dem Anbieter dadurch in gewissen Bereichen einfach vertrauen müsse.

Martin Blatter von Threema meint dazu, dass auch Open-Source-Lösungen nicht vor möglichen Backdoors gefeit wären. „Es wäre unseriös, eine Garantie abzugeben, dass z.B. die NSA eine bestimmte Verschlüsselung nicht knacken kann. Man weiß es schlichtweg nicht.“ Die Entwickler von Threema zeigen sich aber überzeugt, die derzeit bestmögliche Lösung anzubieten. Blatter betont, dass die Nachrichten asymmetrisch Ende-zu-Ende-verschlüsselt seien und jeder Teilnehmer einen privaten Schlüssel besitze, der das Gerät nie verlasse. Andere Messenger würden hier mit symmetrischer Verschlüsselung arbeiten, die Man-in-the-Middle-Attacken möglich machen würden.

[h2]Zukunft von Threema[/h2]

Trotz dem jüngsten Nutzerzuwachs musste die bestehende Serverinfrastruktur derzeit nicht erweitert werden. Ein weiterer Ausbau sei aber geplant, so Blatter. Zur Zukunft von Threema wollte man uns nicht allzu genaue Angaben machen. Man möchte weiterhin das Feedback der Anwender aufmerksam beobachten und die Entwicklungspläne mit den Bedürfnissen der Nutzer abstimmen, soweit diese in das Konzept von Threema passen, so Blatter. Ein paar Hinweise lassen sich dann doch auf der Webseite von Threema finden. Dort informieren die Macher, dass man eine Multi-Device-Lösung zur Nutzung eines Threema-Accounts auf mehreren Endgeräten – auch für Desktop-Systeme – für die Zukunft plane. Derzeit kann man, ähnlich wie bei WhatsApp, nur auf einem Gerät gleichzeitig angemeldet sein.

Außerdem arbeite man an einer Lösung zur Verbesserung für Gruppenchats. Hier ist es derzeit nicht möglich, nachträgliche weitere Chat-Teilnehmer hinzuzufügen. Blatter weist außerdem darauf hin, dass viele Nutzer erwarten würden, dass bei Threema alles genauso funktioniere wie bei WhatsApp. Teilweise sei das aber nicht der Fall, da man das Konzept von Threema bewusst anders gestaltet habe. Alleine die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kann dabei durchaus auch zu einem gewissen Verlust am Bedienungskomfort im Vergleich zu WhatsApp führen. So kann etwa unter iOS in den Push-Benachrichtigungen keine Vorschau über den Inhalt eingehender Nachrichten gegeben werden, da die Nachrichten nicht im Hintergrund entschlüsselt werden können.

Am jetzigen Vertriebsmodell, das eine einmalige Zahlung beim Kauf der App vorsieht, sind derzeit keine Änderungen geplant, wie Blatter erzählt. Werbung soll es in Threema aber nie geben, da dies „ein massiver Eingriff in die Privatsphäre der Nutzer wäre“.

[h2]Apfeltalk LIVE! zum Thema „What’s Up Next?“[/h2]

Nächsten Freitag um 19 Uhr befassen wir uns in unserer Live-Sendung mit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook und sprechen unter anderem über die Auswirkungen des Deals und was man als Kunde nun für Möglichkeiten hat.

Mit dem Kauf oder Download über Links in diesem Artikel unterstützt Du Apfeltalk mit einem kleinen Teil des unveränderten Kaufpreises. Um mehr über die Refinanzierung von Apfeltalk zu erfahren, klicke bitte hier.
 

SeptimusFlyte

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Darüber freue ich mich sehr, weil ich schon seit einigen Monaten ein sehr zufriedener Nutzer von Threema bin. :)
 

er0hst

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Warum ich einen Messenger nutzen sollte der lediglich auf Smartphones und weder auf Macs, PCs oder Tablets funktioniert habe ich schon bei WhatsApp nicht verstanden.
Warum Leute Kommentare abgeben, ohne den Inhalt einer Nachricht gelesen haben habe ich noch nie verstanden...

Es steht doch explizit dort, dass an einer Multi Device Lösung gearbeitet wird.
Auch die Aussicht auf eine erweiterte Funktionalität des Gruppenchats finde ich spitze!
Ich kann nur jedem empfehlen die 1.79 / 1,60 zu riskieren.
 

MarcoMarginale

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Verschwörungstheorie: So, jetzt mal ganz simpel und logisch erklärt, damit sich die Threema-Entwickler nicht weiter wundern warum MZB WhatsApp gekauft hat: Mark Zuckerberg hat Facebook und damit Millionen von Nutzerdaten. Facebook weiß also wer mit wem, wann, wo und wie im Besten Falle noch mit Bild. Klar soweit? Diese Daten hat MZB vor Jahren an die Geheimdienste veräußert für viel Geld. Nun störte es die Geheimdienste dass lediglich Chats, Fotos und wer mit wem befreundet ist auszulesen war, aber nicht dessen Kontakte (Telefonnummern), Mails, Kalender, Musik usw. Daraufhin wurde MZB vom Geheimdienst aufgefordert ein Handy zu entwickeln. Jeder erinnert sich an das Facebook-Handy oder das Google-Handy. Hiermit sollten komplett die Nutzerdaten einen aktuellen Telefons ausgelesen werden können wie heutzutage beim iPhone oder Galaxy oder Sonstiges. Man wollte Kontakte, Mail, Kalender, Musik, Fotos, GPS-Daten, Google-Markierungen, Suchbegriffe im Netz, Online-Bestellvorgänge usw. Dem haben unwissentlich 90% der Nutzer dieser Telefone mit "Ja ich akzeptiere die allgemeinen Geschäftsbedingungen" zugestimmt. Nun hat sich das Facebook-Handy nicht durchgesetzt und es gab einen Facebook-Messenger der auch die Möglichkeit hatte auf die Kontakte zuzugreifen (Darf Facebook auf Ihre Kontakte zugreifen? JA ICH AKZEPTIERE!). Weil zu wenige die App genutzt haben, gab es immer noch nicht die Möglichkeit für Facebook und dessen Fadenzieher auf die internen Kontakte der Nutzer zuzugreifen. Um das nun endlich passieren zu lassen und All Eure Daten die Ihr vielleicht bei Facebook deaktiviert habt endlich an MZB zu übertragen hat er einfach WhatsApp gekauft und somit all Eure Kontakte, Bilder, Mikrofon und Chat-Protokolle. Ende vom Lied. Und zu Threema muss ich sagen, wer schon ein Schloss im App-Symbol hat … Jeder ist käuflich und für Geld machen die meisten Alles weil sie denken es merkt keiner. Und wenn jeder wirklich die AGB's durchlesen würde, dann würde niemand auf "Ja ich stimme zu" klicken.
 
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ImpCaligula

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So, jetzt mal ganz simpel und logisch erklärt.....
Können wir dabei auch auf die Kondensstreifen eingehen, welche die Flugzeuge am Himmel hinterlassen?!

Sorry... ich diskutiere gerne über Theorien. Wenn diese auch so "gekennzeichnet" sind. Aber ich mag es nicht, wenn Leute so schreiben, als wäre diese Behauptungen alle Fact. Hast Du Beweise? Oder ist das eben eine von Dir ersonnene Theorie? Dann kennzeichne dies auch so... dann passt es...
 

MarcoMarginale

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Wer könnte Milliarden für eine App ausgeben die beim Kunden keinen Umsatz erwirtschaftet? Was ist der Sinn? Eure Kontakte! Wem das nicht klar ist oder nach Theorie klingt, tut mir leid. Bei 9/11 ist ja auch der Personalausweis des (Terror-)Piloten aus seinem Sakko nach unten in die Trümmer gefallen und wurde dann gefunden ;)
 
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laurids

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Warum Leute Kommentare abgeben, ohne den Inhalt einer Nachricht gelesen haben habe ich noch nie verstanden...

Es steht doch explizit dort, dass an einer Multi Device Lösung gearbeitet wird.
Auch die Aussicht auf eine erweiterte Funktionalität des Gruppenchats finde ich spitze!
Ich kann nur jedem empfehlen die 1.79 / 1,60 zu riskieren.
Das habe ich natürlich gelesen, aber ich bewerte Apps grundsätzlich nach aktuellen Features, nicht nach solchen die irgendwann einmal kommen sollen. Da es andere Lösungen gibt die das bereits jetzt unterstützen (und schon lange), nutze ich lieber die ;)

@laurids: SMS hast du also demzufolge auch noch nie verschickt? ;)
Sicher, als niemand Internet auf dem Handy hatte sehr oft, heute gar nicht mehr ;)
 

padrak

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Warum ich einen Messenger nutzen sollte der lediglich auf Smartphones und weder auf Macs, PCs oder Tablets funktioniert habe ich schon bei WhatsApp nicht verstanden.
Ich benutze im Desktopbereich schon seit Jahren keine Messenger (auch Skype etc.) mehr. Es reicht doch, wenn ich einen auf dem Smartphone habe.
 

Bio Exorzist

Gascoynes Scharlachroter
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Verschwörungstheorie: Bla, Bla, Bla
Gähn...
Wie mir die Verschwörungstheoretiker immer mehr auf die Nerven gehen, wenn sie überall ihren belanglosen Senf abgeben ^^

Ich benutze im Desktopbereich schon seit Jahren keine Messenger (auch Skype etc.) mehr. Es reicht doch, wenn ich einen auf dem Smartphone habe.
Das Tippen am Desktop ist aber doch etwas schneller & effektiver. Am Smartphone fasse ich mich da eher kurz...

---

Ich für meinen Teil bleibe beim Facebook-Messenger! WhatsApp nutze ich nur für die Leute, die über Facebook nicht zu erreichen sind (Was eigentlich nur sehr wenige sind).

Schön wäre da in meinem Fall eine Verknüpfung der beiden Messenger. Das man quasi vom Facebook-Messenger auch Nachrichten, an WhatsApp Nutzer schreiben kann & umgekehrt! Somit wäre dann auch ein Desktop-Client realisiert ;)
 

matze11

Boskop
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Wer könnte Milliarden für eine App ausgeben die beim Kunden keinen Umsatz erwirtschaftet? Was ist der Sinn? Eure Kontakte! Wem das nicht klar ist oder nach Theorie klingt, tut mir leid. Bei 9/11 ist ja auch der Personalausweis des (Terror-)Piloten aus seinem Sakko nach unten in die Trümmer gefallen und wurde dann gefunden ;)

Du vermengst aber 2 Sachen.

Mit der Behauptung, dass FB hinter den Kontakten her ist, wirst du vermutlich recht haben. Aber, dass die NSA oder XXX (beliebiger US-Geheimdienst) FB dafür beauftragt wurde oder was auch immer, ist eher unwahrscheinlich (verschwörungstheoretischer Natur).
Dahinter stecken eher langfristige wirtschaftliche Interessen. Das mit den Geheimdiensten ist dann eher ein praktischer Zusatznutzen (also, dass viele Menschen die gleiche Kommunikationsplattform nutzen)
 
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smoe

Virginischer Rosenapfel
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Viele Millionen User mal 1eur im Jahr ist jetzt auch ein bisschen mehr als gar kein Umsatz...

Zumal FB davon abgesehen mit solchen Übernahmen ja Bereitschaft für aggressives Wachstum zeigt und sowas kommt am Aktienmarkt immer gut...
 

Martin Wendel

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Wenn Facebook wirklich damit rechnet, dass der Dienst auf eine Milliarde Nutzer und mehr anwachsen kann, ist das dann sogar ein recht schönes jährliches Sümmchen - und das bei einem Team von ca. 35 Leuten, die für WhatsApp verantwortlich sind.
 

Farafan

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Klar, wenn eine Milliarde Menschen einmal pro Jahr einen Euro zahlen hat man die Investition nach knapp 20 Jahren schon wieder drin. *lol* Das müssen echt tolle Kaufleute sein.

Mal ganz abgesehen das man dann noch nicht einen einzigen Cent verdient hat. Aufwachen!
 

Martin Wendel

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Da können auch andere Interessen dahinter stehen, als rein das Geld verdienen, zB das Ausschalten von Konkurrenz. WhatsApp ist derzeit einer der beliebtesten Internet-Dienst, der von hunderten Millionen Menschen täglich verwendet wird und riesige Wachtumszahlen aufweist. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Unternehmen geschluckt wird und Facebook war nicht der einzige Interessent. Hätte Google (oder sonst jemand anderer) WhatsApp übernommen, hätte das auf mehrere Jahre gesehen bedeuten können, dass Facebook im mobilen Messenger-Markt – und der mobile Markt ist wohl einer der wichtigsten in naher Zukunft – immer mehr an Relevanz verliert. Aber du scheinst es ja besser zu wissen, als das Management bei Facebook. Vielleicht solltest du dich dort bewerben? ;)
 
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Farafan

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Aktionäre - und von diesen wird Fratzenbuch getrieben - wollen Dividende, nicht Menschen verbinden. Und sie wollen diese Dividende JETZT. Nicht in 3 Jahren, nicht in 5 Jahren und erst recht nicht in 10 Jahren.
Und damit die Börse diese Übernahme nicht sehr schnell und sehr brutal abstraft muss aus diesem Zukauf GELD generiert werden.
Mit dem Konzept der Gutmenschen kann kein börsennotiertes Unternehmen agieren. Liegt es an der Karnevalszeit das hier manch einer die mega-rosa Brille trägt?
 

Martin Wendel

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Mit dem Konzept der Gutmenschen kann kein börsennotiertes Unternehmen agieren.
Das ist kein Gutmenschenkonzept, das ist reines Kalkül.

Interessanterweise ist die Facebook-Aktie in den letzten Tagen nach oben geklettert. Allzu negativ dürfte die Übernahme also nicht angenommen worden sein?
 

Farafan

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Vor einem Jahr haben sich Prokon-Anteile auch prima verkauft. :p

Hast du schon einmal Börsengeschäfte gemacht, @Martin Wendel ? Falls ja muss ich darauf wohl kaum eine Antwort schreiben.
 

Martin Wendel

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Nein, danke. Du musst mir keine Antwort geben. ;)

Freu dich doch. Für dein Verständnis dürfte es ja dann eh bald vorbei sein mit Facebook und WhatsApp.