1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Suche Empfehlung für eine Backup-Software

Dieses Thema im Forum "Andere Software" wurde erstellt von MaChris, 11.10.06.

  1. MaChris

    MaChris Rheinischer Winterrambour

    Dabei seit:
    25.07.06
    Beiträge:
    924
    Hallo allerseits,

    wer kann mir eine gute Backup-Software empfehlen?

    Ich möchte damit auf einer externen USB-Festplatte sichern
    - das System komplett
    - die User-Verzeichnisse / Home-Directories
    - allgemein zugängliche Daten ("für alle Benutzer")

    Folgende Produkte konnten mich nicht überzeugen:
    - Backup3 aus dem .Mac-Programm
    Wenn man bei .Mac keine Familienlizenz gekauft hat, kann man damit nur mit einem, nämlich den Admin-User eine uneingeschränkte Sicherung vornehmen. Die anderen User können hingegen nur bis max. 100 MB sichern und als Admin komme ich ja nicht auf die persönlichen Ordner der User

    - Intego Personal Backup 4X
    Nach Auswahl von Quell- und Zielverzeichnis und Start reagiert das Programm nicht mehr, d. h. anstelle des Programmfensters wird nur noch ein weißes Rechteck angezeigt und man sieht keine Buttons oder eine Fortschrittsanzeige. Für eine Backup-Lösung, mit der man sich gegen Datenverlust schützen will, also wenig vertrauenserweckend. :mad:

    Was taugt z. B. "Dantz Retrospect Desktop Backup 6"? Kostet zwar etwas, nimmt man aber gerne in Kauf, wenn das Produkt was taugt.

    Es dürfen aber gerne auch Produkte genannt werden, wenn Sie günstiger sind oder OpenSource/Freeware sind! :-D
     
  2. KayHH

    KayHH Gast

    Du hast die Lösung bereits gefunden, Retrospect! Gruss KayHH
     
  3. MaChris

    MaChris Rheinischer Winterrambour

    Dabei seit:
    25.07.06
    Beiträge:
    924
    Mein Pech ist nur (habe es auch erst gerade auf der Website zu Retrospect nachgelesen), dass das Programm nur PPC, aber nicht Intel unterstützt, ich aber einen Intel-Mac habe.

    Menno....! :(

    Any other tips?
     
  4. Mit Rosetta kannst du aber auch PPC Applikationen ausfuehren (Rosetta ist schon beim OS dabei).

    Ich wuerde ja SuperDuper! empfehlen.
     
  5. ZENcom

    ZENcom Goldener Apfel der Eris

    Dabei seit:
    30.03.06
    Beiträge:
    2.650
    Hallo,
    ich habe jertzt auch so einiges ausprobiert…
    Letztenendes nutze ich DejaVú aus der Adaptec Toast 7 Titanium Edition.
    Auch wenn es jetzt nicht das Non plus Ultra darstellt, aber ich habe damit seit geraumer Zeit immer zuverlässige Backups gemacht. Auch aus dem Netz.

    :)
     
  6. apple-byte

    apple-byte Jakob Lebel

    Dabei seit:
    22.12.05
    Beiträge:
    4.867
  7. MaChris

    MaChris Rheinischer Winterrambour

    Dabei seit:
    25.07.06
    Beiträge:
    924
    jibbet das auch in Deutsch?
     
  8. QuickMik

    QuickMik Stahls Winterprinz

    Dabei seit:
    30.12.05
    Beiträge:
    5.189
    ACK
    muss aber sagen, das ich es hauptsächlich serverseitig einsetze.
    nachdem ich retrospect einsetze, seit ich denken kann...
    sprich: seit ich mit und am mac arbeite :p
    komme ich nicht unbedingt in die versuchung, was anderes zu probieren.

    ich würde sagen, das es auf das einsatzgebiet ankommt.

    von superduper hab ich auch schon viel positives gehört....
    verwendet habe ich es noch nie

    my2cents
    mike
     
  9. Ich denke nicht, waere das einzige 'Manko' der Software. Ich nutze die englische Systemsprache, habe jetzt aber mal im Paketinhalt von SuperDuper! nachgesehen und da ist nur Englisch drinnen. Fuer Leute die eine lokalisierte Version wollen ist dies natuerlich etwas bloed, komisch auch das ShirtPocket keine lokalisierten Versionen anbietet - vielleicht findet sich nur niemand der die Applikation uebersetzen will.
     
  10. plaetzchen

    plaetzchen Kaiserapfel

    Dabei seit:
    21.10.05
    Beiträge:
    1.729
    Wenn du dich damit beschäftigen willst nimm rsync mit nem cron job, aber das ist was für Bastler sonst Retrospect oder .Mac Backup
     
  11. lomovogt

    lomovogt Gast

    arRsync - OpenSource Backup-Programm

    Hi MaChris,

    für das Kommandozeilen-Tool rsync gibt es einige Benutzeroberflächen, mit denen man einfach und zuverlässig Backups machen kann. Ich verwende genau für den von dir beschriebenen Zweck das noch relativ junge arRsync und bin sehr zufrieden. Hier habe ich es in meinem Blog vorgestellt.

    Grüße, Lomovogt
     
  12. Retrax

    Retrax Schmalzprinz

    Dabei seit:
    04.01.04
    Beiträge:
    3.576
  13. KayHH

    KayHH Gast

    Moin apfeltalker,

    also hier noch mal meine persönliche Meinung, etwas ausführlicher als mein erstes Posting.

    CCC ist nett um eine Systemplatte komplett inkl. der Fähigkeit von ihr booten zu können zu klonen. Außerdem beherrscht CCC inkrementelle Backups und kostet nichts, Spenden sind natürlich willkommen. Ich benutze das Programm selbst. Booten von der geklonten Platte auf der mehrfach auch inkrementelle Backups durchgeführt wurden hat funktioniert. Somit scheine ich für den Ernstfall gerüstet zu sein.

    Silverkeeper gibt es bei LaCie-Festplatten immer dazu, man kann es aber auch kostenlos aus dem Netz laden (s.o.). Ich habe es einmal probiert und war damit nicht glücklich. Die Funktionalität geht etwas über CCC hinaus, so kann man Backup z.B. auch auf einzelne Verzeichnisse beschränken. Eigentlich ganz nett, bei mir gab es aber wie gesagt Probleme, ohne das ich jetzt noch genau sagen könnte was diese waren.

    SuperDuper kenne ich nicht, scheint, nach dem was ich gehört habe aber so ähnlich wie SilverKeeper zu sein, nur das es halt einen kleinen Betrag kostet und recht gut funktionieren soll.

    Rsync ist ebenfalls eine brauchbare Lösung, im Netz gibt es diverse Skripte, die sich leicht an die örtlichen Gegebenheiten anpassen lassen.

    Retrospect, ist IMHO das einzig ernst zu nehmende Backup-Programm für den Mac. Alle anderen bereits erwähnten Programme würden bei einem Test nicht mal berücksichtigt werden. In allen Tests, die ich in den letzten Jahren zu diesem Thema gelesen habe, hat Retrospect die Messlatte gelegt (Mac). Ich selbst benutze das Programm auch schon seit Jahren und habe damit keine Probleme. Ich verwende das Programm auch im Netzwerk. Clients zu sichern ist damit kinderleicht. Selbst Backup-Sets von halb defekten DAT-Kassetten konnte ich zum größten Teil noch einlesen. Die Bedienung ist ungewöhnlich aber sehr logisch aufgebaut. Der Blick ins Handbuch ist Pflicht, da einige Dinge etwas eigenwillig bezeichnet sind. Einmal eingerichtet verrichtet das Programm zuverlässig seinen Dienst. Nett ist die Snapshot-Funktion, sie bietet schon seit Jahren das, was Time Machine in Leopard auch können soll. Man kann zu jedem beliebigen Backup zurück und kann dabei natürlich auch verschiedene Snapshots mixen. Also z.B. Photoshop vom letzten Dienstag wieder herstellen, das System aber lieber vom letzten Monat nehmen und alle Daten so aktuell wie möglich.

    Generell ist Backup ein Thema mit viel Schatten. In der c't 9|2006 wurden Backupprogramme für Windows XP getestet. Das Ergebnis kann wohl nur als verheerend bezeichnet werden. 15 von 27 Programmen erfüllten nicht einmal die Grundvoraussetzungen für ein zuverlässiges Backup. Darunter auch auch Retrospect. Allerdings hat die XP-Version wenig (gar nichts) mit der Mac-Version zu tun.


    Gruss KayHH
     
  14. MaChris

    MaChris Rheinischer Winterrambour

    Dabei seit:
    25.07.06
    Beiträge:
    924
    Vielen Dank an alle für die diversen Programmempfehlungen! Ich werde mir sicher mal die Demoversionen ansehen. Angesichts der bevorstehenden Einführung von Time Machine werde ich mich mit einem Kauf noch in Zurückhaltung üben.

    Dennoch - vielen Dank

    P.S.: Ich denke, dass dieser Thread außer mir noch dem ein oder anderer Switcher helfen konnte. :)
     
  15. Wichtige Features, die für das Backup benötigt werden:

    - inkrementelles Backup: Z.B. einmal in der Woche wird ein komplettes Backup gemacht. An den anderen sechs Tagen werden jeweils nur die Daten, die sich geändert haben, gesichert. Und man kannst dann auf alle einzelnen Versionen der Woche zugreifen.

    - Versionsmanagement: Man musst in der Lage sein, auf alle Versionen einer Datei über einen gewissen Zeitraum zuzugreifen.

    Da OSX ein Unix-Derivat ist, ist das ganze natürlich möglich, sogar für Lau. Da die meisten jedoch - davon gehe ich mal aus - eine bunte Klicki-Klacki Oberfläche lieber haben als das Terminal, wird das dann doch ein paar Euronen kosten. Ich habe bei Privat-Personen mit Retrospect-Backup Desktop gute Erfahrungen gemacht.

    Retrospect-Backup

    Das Programm kostet z.B. bei Cyperport um die 60 Euronen. Es gibt zwar noch Alternativen, aber ich ziehe Restrospect den anderen Produkten vor, da es dem User auch ermöglicht, auf weiteren Rechnern über das Netz Backups durchzuführen (in der Desktopvariante sind es zwei), sowohl Windows- als auch OSX-Systeme.

    Als Backupmedium würde ich dem User LaCie-Systeme ans Herz legen, die kosten zwar einen Euro mehr, sind aber gut konzipiert und die verbaute Hardware taugt auch was.

    Um die benötigte Kapazität zu ermitteln. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Projekte oder Daten durchschnittlich eine Durchlaufzeit von einem Monat haben. Dann würde sich für mich folgende Mindestkapazität ergeben ...

    Monatliche Rotation:

    - Einmal im Monat wird die komplette Festplatte inklusive Betriebssystem gesichert - Es werden zwei Sicherungen vorgehalten, wenn ein neues Backup erstellt wird, wird vorher das älteste gelöscht => Zweimal die zu sichernde Festplattenkapazität

    Wöchentliche Rotation:

    - Sonntag-Abend ein volles Backup der Benutzerdaten - Dienstag bis Samstag jeweils inkrementell - Die Backups der letzten vier Wochen werden jeweils vorgehalten. => Fünfache Kapazität der zu sichernden Benutzerdaten (dabei gehe ich davon aus, dass jedes inkrementelle Backup ungefähr 5 % der zu sicherenden Benutzerdaten benötigt, sich also von Tag zu Tag 5 % der Daten ändern)

    Auslagerung alter Projekte:

    - Sobald ein Projekt abgeschlossen ist, wird es einmal auf CD/DVD/Band gesichert, dann auf eine weitere externe Festplatte ausgelagert und auf dem lokalen Medium gelöscht. - Falls die Kapazität der externen Festplatte erschöpft ist, wird das älteste Projekt ein zweites mal auf CD/DVD/Band gesichert und dann auf der externen Festplatte gelöscht um Platz für das neue Projekt zu schaffen. => Ich empfehle eine möglichst große Platte, aber das ist jeden seine eigene Sache ;)

    Redundanz:

    - Um sicherzustellen, dass der User nicht zu weit zurückgeworfen wird (Anwendungen+System max. ein Monat, Benutzerdaten max. 1 Woche), falls eine der Backupfestplatten ausfällt empfehle ich anstatt eine große Festplatte zu kaufen, lieber zwei externe Platten mit jeweils etwas mehr als der hälfte der Kapazität zuzulegen und einmal in der Woche die Festplatte auszutauschen.

    Insgesamt heißt das also:

    - Man brauchst drei externe Festplatten und viele CDs/DVDs/Bänder.

    Kosten: (Ich gehe mal von der Sicherung einer 100 GB-Platte mit 30 GB Benutzerdaten aus. Es sind nur die Anschaffungskosten, die laufenden Kosten für Defekte sowie CDs/DVDs/Bänder bleiben außen vor)

    - 3x LaCie d2 Extreme 250 GB: 600 Euro
    - Restrospect Backup Desktop: 60 Euro --------
    - Gesamt: 660 Euro ========

    Alles in Allem kein billiger Spaß, aber meines Erachtens unabdingbar.
     
  16. apple-byte

    apple-byte Jakob Lebel

    Dabei seit:
    22.12.05
    Beiträge:
    4.867
    so wie ich das verstanden habe, kann man mit TimeMachine zwar Backups erzeugen mit verschiedenen Dateiversionen

    dieses Backup wird aber vermutlich nicht bootbar sein
    wenn deine interne Platte also futsch ist, geht dein Mac erstmal nicht zu booten
    du müsstest also erst neue Festplatte einbauen, OSX installieren und dann die externen Daten migrieren

    falls Du ein Notebook, iMac oder Mini hast und die Daten mit TimeMachine auf der internen Festplatte sicherst, sind alle Daten bei Festplattendefekt weg - ein Backup auf 2. externen Festplatte ist in diesen Fällen also eigentlich unverzichtbar
     
  17. KayHH

    KayHH Gast

    Das man von einem Backup nicht booten kann ist ja normal. Wäre auch etwas schwierig z.B. von einer DAT-Kassete zu booten. Echte Backup-Programme liefern dafür meist eine Rettung-CD mit, oder man kann sich vorher eine erstellen. Deswegen habe ich oben auch zwischen Klon- und Backup-Programmen unterschieden. Klonprogramme haben dafür eben keine Versionsverwaltung und mit professionellen Backup-Medien können sie schon mal gar nichts anfangen. Gruss KayHH
     
  18. Retrax

    Retrax Schmalzprinz

    Dabei seit:
    04.01.04
    Beiträge:
    3.576
    Das TimeMachine Backup ist nicht bootbar, aber wenn Du neu installierst kommt eine Abfrage ob das TimeMachine Backup zurückinstalliert werden soll. Aber du hast recht, wenn Die interne futsch ist hilft nur eine neue oder du hast zwei externe oder eine externe partitioniert auf der Du dann das TimeMachine Backup installieren kannst.
     
  19. astraub

    astraub Champagner Reinette

    Dabei seit:
    17.06.04
    Beiträge:
    2.651
    Hallo,

    nun, ich habe inzwischen den Entwicklern von Superduper angeboten, die englischen Texte ins Deutsche zu übersetzen. Mal sehen, was sie antworten .... ;) .

    Ich persönlich glaube, dass Superduper für die meisten Anwender das richtige Werkzeug für einen einfachen, regelmässigen Backup ist. Es ist einfach zu benutzen, kopiert wirklich ALLE Daten, erzeugt bootfähige Sicherungen und ist absolut sein Geld wert. Einzig Anwender, die inkrementelle Backups mit entsprechend langer "Historie" benötigen, sollten nach anderen Alternativen suchen (wirklich gute gibt es aber kaum). Mal sehen, was Timemachine in dieser Hinsicht bieten wird ....

    Gruss
    Andreas
     
    1 Person gefällt das.

Diese Seite empfehlen