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ssh und Ordner mit Leerzeichen

Dieses Thema im Forum "Unix & Terminal" wurde erstellt von Schnapper, 04.10.06.

  1. Schnapper

    Schnapper Gast

    Hi,

    unter Linux und Solaris hatte ich hiermit bisher keine Probleme, aber mein Mac OS X lässt sich nicht dazu überreden, bei einem SSH (oder RSYNC oder SCP, welches ja ssh verwendet) Kommando auch Ordner mit Leerzeichen zu akzeptieren. Der nimmt dann nur den ersten Teil vor dem Leerzeichen und bricht ab, weil er denn Ordner natürlich nicht findet. Beispiel:

    scp user@rechner:~/Ordner\ mit\ Leerzeichen/ ~/temp

    oder andere Schreibweise:
    scp user@rechner:~/"Ordner mit Leerzeichen"/ ~/temp

    mit beiden Versionen kann mein ssh offensichtlich nichts anfangen. Hat jemand ne Idee, wie ich das Problem umgehe oder löse?
     
  2. interpreter

    Dabei seit:
    22.02.06
    Beiträge:
    36
    Probier mal den Ordner gequotet und Backslash rekursiv zu ziehen:
    Code:
    scp -r user@host:"/home/user/leerzeichen\ ordner" ./
    Wenn der Ordner nicht rekursiv gezogen wird, bricht scp mit "not a regular file" ab.
     
  3. Schnapper

    Schnapper Gast

    Hmm, doppelt hält besser, oder wie? Ok, probiere ich heute Abend mal aus, wenn ich nach hause komme. Das mit dem -r ist schon klar, das hatte ich in dem Beispiel natürlich nur vergessen. Daran lag die Meldung nicht, es ging nur um das Auflösen des Ordnernamens.

    Gut, ich teste nachher und poste dann nochmal Erfolg oder Misserfolg ;)
    Danke einstweilen!
     
  4. Schnapper

    Schnapper Gast

    Hi!

    Jupp, klappt wunderbar. Also die mischform: In Anführungsstrichen und mit \, wie z.B.:

    scp -r user@host:~/Desktop/"Ordner\ mit\ Leerzeichen" ~/Desktop

    oder so...
    vielen Dank!
     
  5. Hilarious

    Hilarious Gelbe Schleswiger Reinette

    Dabei seit:
    10.08.05
    Beiträge:
    1.759
    Tipp: Du kannst übrigens auch einen Ordner von der lokalen Festplatte, also zum Beispiel vom Finder-Desktop direkt in das geöffnete Terminalfenster hineinziehen und fallen lassen. Das Terminal schreibt dann automatisch an die Cursorposition den Dateipfad inklusive korrekter Notation. Dies könnte Dir dann helfen, wenn Du auf dem lokalen Rechner (Ziel) die nahezu gleiche Struktur hast, wie auf dem Quellrechner.
     

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