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Sind MBPs mit CoreDuo-Prozessoren wirklich so schnell?

Dieses Thema im Forum "Mobil-Macs" wurde erstellt von Deppi, 02.10.06.

  1. Deppi

    Deppi Tokyo Rose

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    66
    Grüß Gott,
    Ich besitze seit einigen Wochen ein Mac Book Pro mit 2,0 GHz. Darin ist natürlich die allerorts angepriesene "Intel Core Duo"-Technologie enthalten, die sich meines Wissens dadurch auszeichnet, dass bei hoher Leistungsanforderung ein zweiter Prozessor hinzugeschaltet wird (oder liege ich da etwa falsch?).
    Allerdings scheint es, als ob die einzige Superpower des MBP das aufheizen von Räumen sei. So schnell und leistungsstark wie es von Apple&Fans angepriesen wird, finde ich es jedoch nicht, erst recht nicht wenn man den Preis bedenkt, den man zahlt, um dieses wahnsinnig schnelle Notebook zu bekommen - zumal es ist mir schon bei den minimalsten Anwendungen (total) abgestürzt ist
    Teilt ihr meine Meinung oder bin ich hier der große Miesepeter?
    -Deppi
     
  2. ICharlie

    ICharlie Ingrid Marie

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    267
    Naja, es kommt immer auf die Anwendung drauf an! Wenn die Multithreading unterstütz und schon UB ist, dann geht das schon um ein Eck schneller als mit den PPC's! Wenn's aber vorher mit Rosetta emuliert werden muss, dann is es schon um einiges langsamer,....
    Also meine Meinung ist, dass die gar nicht so schlecht sind! Allerdings is auch klar, dass auch einiges an Promotion seitens Apple und vor allem Intel dahintersteckt!
     
  3. chris_1923

    chris_1923 Gast

    Hallo,

    ich arbeite mit Final Cut Studio und kann nur sagen ist mit dem MBP eine flotte Angelegenheit.
    Habe das Crossupdate auf die Universal Version gemacht. Ich hatte vorher einen 1,8er iMac
    und jetzt das 17er MBP und der Unterschied beim DVD erstellen ist gewaltig. Im Vergleich hatte
    ich mit dem iMac ca 4-5 Stunden zum Rechnen der DVD mit 4,5 GB benötigt, jetzt ist dies in gut einer Stunde durch.

    Bei Microsoft Office ist die Geschwindigkeit eher unrelevant, brauch vielleicht etwas länger
    zum Starten aber beim Artbeiten fällt die Rosetta Umgebung nicht weiter auf. Mit anderen
    PPC Programmen arbeite ich nicht.

    Ich kann nur jeden der auch in die Universal Programme investieren will zu dem CoreDuo raten.
     
  4. Walli

    Walli Blutapfel

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    Dann schau dir mal an, was die Apple-Gemeinde vorher in ihren Notebooks stecken hatte. Da ist so ein Core Duo schon ein ganz netter Sprung. Ich bin auch erst mit dem Intel-Switch umgestiegen, aber ich finde die Leistung und auch die Preis/Leistung vom MBP nicht so schlecht. Es ist eben ein Pro-Notebook, da darf man nicht mit Gericom und Co vergleichen ;) .

    Auch minimalste Anwendungen können schlecht programmiert sein. Worum geht es denn konkret? Ich hatte bisher nur einen reproduzierbaren Freeze entdeckt (bei der Verwendung von i-Installer; scheint an irgendeinem Framework zu liegen).
     
  5. flowbike

    flowbike Halberstädter Jungfernapfel

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    3.826
    ich war nach dem Umstieg von einem iMac G5 auf ein MBP auch zunächst etwas enttäuscht.
    Die Performance ist bei Anwendungen wie internet, mail, Office, iTunes usw. gut aber Du merkst keinen so großen Unterschied. Warum? Nun weil hier gar nicht so sehr der Prozessor entscheidend ist. Wenn Du aber mal Software einsetzt, die wirklich CPU-Power benötigt, wirst Du schon den Speed bewundern können.
    Ich habe das bei mir vor allem bei Audio-Software wie Live feststellen können, das macht jetzt echt noch nen Riesen Spaß, wo mein iMac schon in die Knie ging.
     
  6. delycs

    delycs Weigelts Zinszahler (Rotfranch)

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    245
    Definitiv Falsch. Einzelne Kerne abzuschalten wird es vielleicht irgendwann mal geben, lohnt sich aber bei 2 Kern Prozessoren definitiv noch nicht.
    Eigentlich funktioniert es so das vom BS zugeteilt wird auf welchem kern das Programm arbeiten soll. In der Regel sollte das halbwegs gerecht auf beide Kerne verteilt werden. Dies gilt aber nur für Programme die nur für einen Prozessor geschrieben sind.
    Die anderen Programme haben ein Hauptprogramme und 2 Unterprogramme (je eins pro Kern). Das Hauptprogramm teilt nun den anderen Beiden die Daten zu und was damit gemacht werden soll. Es bekommt auch die Ergebnisse und fügt sie zusammen. Man stellt also fest das für mehrere Kerne etwas Verwaltungsaufwand notwendig ist. Ebenso macht ein multithreaded Programm nur Sinn wenn sich die Aufgaben auch parallel erledigen lassen. Bei einer Sequenziellen Lösung warten sonst die Threads immer auf das Ergebniss des anderen.

    Falls du nur auf den Prozessor scharf bist tuts auch ein Macbook. Hat den gleichen drinn.
     
  7. Anindo

    Anindo Wagnerapfel

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    1.583
    Der Core Duo ist hinter dem Core 2 Duo der beste Notebook-Prozessor überhaupt und schlägt jeden AMD. Die Apple-Books sind da im Vergleich zu anderen Marken-Notebooks mit Core Duo mindestens gleichwertig, tendenziell eher schneller. Auch unter XP läuft die Sache recht stabil und selbst Hardware-Killer wie Oblivion laufen noch sehr annehmbar (zumindest mit 256 MB ATI). Also ich kann nicht klagen.

    Größte Bremse sind die Notebook-Festplatte (weniger als die halbe Leistung einer großen internen HD) und unter OSX kommt noch Rosetta ins Spiel. Da bremsen aber auch nur große Programme wie Photoshop. Zu wenig RAM ist natürlich auch häufig eine Bremse. 1,5 GB ist schon fast Minimum, wenn man flüssig arbeiten will und nicht nur Safari und Mail auf hat.

    Systemabstürze sollten sehr selten bzw. nie vorkommen. Wenn da nicht externe Geräte im Spiel sind eigentlich nie. Aber ich habe das Gefühl, viele wissen in diesem Forum nicht einmal, wie man den Finder neu startet.
     
  8. ICharlie

    ICharlie Ingrid Marie

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    267
    Jop! Aber sobald du Grafikkartenperformance brauchst bist du beim MB nicht grade gut aufgehoben!
     
  9. 53Designs

    53Designs Gast

    Zu den Abstürzen kann ich eigentlich nur sagen, dass ich mittlerweile doch schon einige Jahre ausschliesslich mit Apple Rechnern arbeite und mir bisher kein Absturz passiert ist. Eigentlich lässt sich fast jeder Absturz mit Hilfe von "Sofort beenden" (Cmd+Alt+Esc) verhindern. Wie schon gesagt wurde, Rechenleistung lässt sich eben nicht wirklich beim Internet-Surfen oder beim Text Schreiben mit Word messen, da bedarf es schon etwas mehr. Wenn man regelmässig mit Grafikprogrammen arbeitet wird man das MBP (spätestens wenn die Universal Binarys heraussen sind) zu schätzen wissen.

    Wär halt mal interessant mit was du so arbeitest und welche Programme bei dir lahmen. Dann kann man auch sagen ob für dich der Kaufpreis eines MBP überhaupt lohnt oder nicht. Miesepeter bist du hier sicher keiner, ich denke nur dass du etwas uninformiert an diese ganze Sache gegangen bist und vielleicht mal vorher ein MBP hättest testen sollen! Wenn du nicht wirklich hochprofessionell arbeitest hätte es auch ein MacBook getan.....
     

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