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Pflichtenheft und Pages

Dieses Thema im Forum "iWork" wurde erstellt von sW00p, 12.12.06.

  1. sW00p

    sW00p Fießers Erstling

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    04.09.06
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    126
    Hallo,
    ich muss für ein Software Projekt in der Schule ein Pflichtenheft erstellen.
    Gibt es als Anhalspunkt Vorlagen für Pages o.ä. ?
    Ich will keineswegs die Vorlage einfach übernehmen, sondern mich evtl. an ein paar Beispielen orientieren, bzw. kundig machen.
    Mit Pages wär das ja eigentlich optimal oder?
    greetz
     
  2. .holger

    .holger Geflammter Kardinal

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    9.117
    was ist denn ein Pflichtenheft?
     
  3. strocatam

    strocatam deaktivierter Benutzer

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    651
  4. WuLF

    WuLF Jamba

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    59
    ein Pflichtenheft wird vom kunden erstellt, der eine Software im auftrag gibt. In diesem Pflichtenheft steht, was der Kunde von der noch zu erstellenden Software erwartet (meist eher nicht technisch gehalten).

    Der Softwarehersteller dagegen erstellt ein sogenanntes Lastenheft, in welchen er dagegen darstellt, was er von der Software erwartet (meistens ist dieses eher technischer natur)

    siehe dazu auch die wiki:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pflichtenheft
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenheft
     
  5. AhabDE

    AhabDE Wohlschmecker aus Vierlanden

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    238
    Dann orientiere dich einfach an den üblichen Beschreibungen, wie z.B. hier richtig aufgeführt ...
     
  6. Du hast es aber genau falschrum beschrieben: Das Lastenheft erstellt der Kunde (Auftraggeber), das Pflichtenheft der Auftragnehmer.

    Und: Das Lastenheft ist eher allgemeiner Natur (Funktionsbeschreibung, Funktionale und nicht-funktionale Anforderungen) und das Pflichtenheft enthält die Beschreibung der Umsetzung inkl. Technik.
     
  7. So ist es. Ich schreibe seit knapp einem 3/4 Jahr ("Switcher") meine Lastenhefte auf einem Mac mit Pages. Struktogramme bzw. Ablaufdiagramme mache ich mit Omnigraffle.

    Seitdem ich die auf einem Mac mache, bin ich in einem Drittel der Zeit damit fertig, da ich mich nicht mehr mit wildgewordenen Grafiken und "OJE"-Objekten in Word herumärgern muss.

    Die Lastenhefte werden direkt über Pages als PDF exportiert und an den Auftragnehmer versandt.

    Die mit Omnigraffle erstellten Ablaufdiagramme kann man, wenn man sich die Fähigkeiten von Omnigraffle zunutze macht, gleich für die Präsentation verwenden.

    So muss das sein!

    Das Einzige was mir in Pages abgeht ist Abbildungs- bzw. Tabellennummerierung.
     
  8. zeno

    zeno Lane's Prinz Albert

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    AMacMiniNow: Und wieviel Zeit du sparen könntest wenn du LaTeX dafür benutzen würdest..
    sorry schlechter Bekehrungsversuch..
     
  9. sW00p

    sW00p Fießers Erstling

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    126
    woa^^so viele antowrten gleich ^^nett nett ^^

    mh sehr cool, das hilft mir schon gut weiter!!big thx!

    wenns dir nix ausmachen würde, könntest du mir da mal ein beispiel zeigen in pages?so layout-technisch und so...wenn zu sensibel, dann auch ohne inthalt -.-

    was ist denn der unterschied zwischen latex und pages? bzw, wesshalb bevorzugst du latex?

    greetz
     
  10. physuck

    physuck Roter Stettiner

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    moinmoin,

    bei pages siehst du was du machst, sprich schriftgröße und -art werden direkt dargestellt. bei latex eben nicht, hier wird der text mittels befehlen auf das papier gebracht und es wird ein pdf-dokument ausgegeben.

    meiner meinung nach ist latex das textsatzprogramm überhaupt! ;)

    kannst ja mal die suche diesbezüglich anschmeissen. es gibt mehrere richtige kenner der materie! :) und ich gehöre "noch nicht" dazu! ;):cool:
     
  11. zeno

    zeno Lane's Prinz Albert

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    Da hat mein Vorrednet vollkommen recht.
    Dadurch das man nur den Text mit den Steuerbefehlen vor sich hat ist man einfach produktiver. Und nebenbei ist der Textsatz auch noch wunderschön ;)
    Kannst ja hier mal reinlesen in die Ersten Schritte und dir nen Überblick verschaffen, denn wenn einfach drauflosschreiben geht nicht so ganz.. ein wenig Einarbeitung gehört dazu - viel ists echt nicht
     
  12. Jenso

    Jenso Gast

    Es mögen meine Vorredner aus subjektiver Sicht ja durchaus (und gern) der Auffassung sein, sie hätten recht bzgl. ihrer Latex-Verehrung, aber:

    erstens geht es hier um eine konkrete Pages-Frage - man sollte sich beim antworten also auf jenes Programm konzentrieren, zumal viele Anwender ja genau daran die Nutzbarkeit loben.

    zweitens habe auch ich schon mal auf konkrete Anfrage ganz andere Programme/Umstände empfohlen bekommen - da war ich schon etwas enttäuscht: aber im AT finden sich erfreulicherweise doch immer wieder anfragenahe Antworten.

    drittens ist aus meiner Apple-Sicht das Pages Programm (wg. der Echtzeitdarstellung, WYSIWYG - Anschaulichkeit eben) sehr systemgerecht und die oben so gelobte "reine Textdarstellung" mit Steuerzeichen gar (im LaTex) irgendwie steinzeitlich-abschreckend. Natürlich kann derjeneige, der die Chose beherrscht, damit mehr und schneller machen (manche MS-DOS-Befehle - womöglich auf bernsteinfarbenen Monitoren - laufen/liefen auch flotter ab, als Windows- oder OSX-Kram): doch erfordert dieses die Bereitwilligkeit beim Anwender, eine gewisse Kargheit der Darstellung und Abstraktionsvermögen bzw. Erfahrung bzgl. der Diskrepanz zwischen Bildschirm- und Papierergebnis aufzubringen - ich (zumindest) nutze den Mac auch (!), weil bei ihm erstmal alles gut aussieht und mich dies in meiner Produktivität subjektiv fördert.
    So, genug philosophiert.
     
    landplage und crossinger gefällt das.
  13. weebee

    weebee Gast

    Finde ich in Ordnung. Schließlich hat Apple vor über 20 Jahren die grafischen Oberfläche etabliert. Dass Tex so beliebt ist, liegt nicht zuletzt auch an dem Dilemma des fehlenden
    professionellen Satzsystems für den Mac. Pages ist ein klasse Programm für den universellen Gebrauch (wenns mal schneller werden würde, und die Bugs verlieren würde). Die üblichen Officeprogramme kranken an den üblichen Officeproblemen. Und oberhalb dessen gibts dann leider nix mehr. Hoffentlich geben die Redlers vollgas, um die Lücke, die der eingestellte FrameMaker gelassen hat, schnellstmöglich zu füllen.
     
  14. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

    Dabei seit:
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    Programme wie etwa Word oder Pages sind Computersteinzeit bzw. nur für Wegwerfdokumente geeignet, da sie mit ihrem WYSIWYG-Ansatz leider auf genau einen Ausgabekanal festgelegt sind. Das ist eben der typische Anwendungsfall einer Textverarbeitung.

    LaTeX und professionelle Autorensysteme sind auf Inhalte optimiert, so daß man beim Schreiben sich auf die Struktur und den Inhalt des Dokuments konzentriert. Das Aussehen eines Dokuments ist während der Phase des Verfassens bei technisch- wissenschaftlichen Dokument ohne irgend einen Belang. Wichtig sind wie bereits erwähnt die Strukturen und die Inhalte. Ein Strukturelement eines Dokuments soll daher nicht irgend wie toll aussehen, sondern die Information liefern:
    • Was für eine Strukturelement ist es?
    • Welchen Inhalt hat es?
    Als Beispiel: Wenn ich ein Dokument schreibe interessiert mich nicht, wie der Name, Vorname, Titel etc. des Dokuments gesetzt wird, mich interessiert, daß ich diese Strukturen sehen kann und welche Werte diesen Strukturen zugeordnet sind.

    Mangels passender Software werden Textverarbeitungen für Aufgaben verwendet für die sie nicht geeignet sind, und dann treten viele Probleme auf.
     
  15. Jenso

    Jenso Gast

    @ tjp: es mag Dir ja alles ganz so erscheinen, wie Du schreibst, meine Punkte sehe ich aber - ehrlich gesagt - nicht nur nicht entkräftet, sondern genau durch Deinen Beitrag überwiegend bestätigt!

    Wo wir jeweils die "Steinzeit" ansetzen, können wir ja mal dahingestellt sein lassen: einen Glaubenskrieg möchte ich ohnehin (ich meine, das hatte ich deutlich gemacht: vieles ist einfach Geschmackssache) keinesfalls anzetteln; die konkrete Bildschirmdarstellung spielt aber für viele schon eine gewichtige Rolle, nimm dies doch einfach mal hin.

    Ansonsten mag solch technisch-wissenschaftliches Inhaltskleinod von immens hohem Belang gern von seinem Verfasser auf seinem jeweiligen Programmfavoriten gesetzt werden - da will ich gern tolerant sein - doch bitte, laß uns Pages/Word/RagTime/Mellel-Anwender auch gewähren...

    Ich gestehe zugleich, daß ich kein Sendungsbewußtsein habe, zu "meinem" Programmliebling auch niemanden bekehren möchte, aber Fragende - wo ich kann - gern unterstütze.
     
  16. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    @Jenso

    Es ging mir um deine drei Anmerkungen.
    1. Es stimmt zwar das es um eine Frage zu einem konkreten Programm ging, aber nicht immer ist ein konkretes Programm für die geforderte Lösung das geeignete Programm.
    2. Ein Forum ist kein Wunschkonzert, da bekommst du immer wieder Anworten, die nicht unbedingt mit deinen Vorstellungen übereinstimmen. Zumal dies keine kommerzielle Hotline ist. Andere Anwender geben aus ihrer persönlichen Erfahrung Tips. Daher wird des öfteren zu anderen Programmen verwiesen, weil die benutzen Programme aus der subjektiven Sicht der Anwortenden für das Problem nicht wirklich geeignet sind. Darüber enttäuscht zu sein ist meiner Meinung nach unangemessen, die Intention zu helfen ist zweifelsfrei vorhanden.
    3. Nur etwas als "steinzeitlich" zu bezeichnen, weil es der präferierten Haptik nicht entspricht ist unpassend. Ab einem bestimmten Komplexitätsgrad kommen GUIs an ihre Grenzen. Schon zu WordPerfect Zeiten war der Modus mit den Steuerkommandos sehr beliebt, damit man sehen konnte was man da wirklich eintippte.
     
  17. weebee

    weebee Gast

    Das ist der Ansatz von SGML, nicht aber von Tex.
     
  18. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    LaTeX hängt irgendwo dazwischen, wobei sich die neueren Erweiterungen von LaTeX klar in Richtung Auftrennung zwischen Style und Inhalt bewegen. TeX selbst ist ein reines Satzprogramm und bietet daher naturgemäß keinerlei Abstraktion von Inhalt und Layout.
     
  19. weebee

    weebee Gast

    Das ist das Problem.
     
  20. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

    Dabei seit:
    07.07.04
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    Schreibt außer D.E. Knuth noch irgend jemand direkt in plainTeX?
     

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