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Objective-C und Cocoa (Buchfrage)

Dieses Thema im Forum "OS X-Developer" wurde erstellt von sapps, 26.12.05.

  1. sapps

    sapps Gast

    Hallo,

    ich besitze das oben genannte Buch (Rodewig) und habe einige Probleme mit der Beschreibung des NSTableView auf der Seite 155. Im Text steht: "..ziehen Sie aus dem Hauptfenster von Xcode die Datei slide.h auf das Doc Window(?)". In der Abbildung wird aber die Datei TableObj.h auf das "Instances Fenster" gezogen.

    So, es soll damit die Datenquelle bekannt gemacht werden. Aber egal welche der Dateien ich auf das Doc Window ziehe, es wird immer eine illegale Datenquelle gemeldet:

    [Session started at 2005-12-26 21:16:43 +0100.]
    2005-12-26 21:16:43.425 Controls[613] *** Illegal NSTableView data source (<Slide: 0x34f050>). Must implement numberOfRowsInTableView: and tableView:oops:bjectValueForTableColumn:row:


    Und der Code ist der gleiche wie der im Buch. (x-Fach kontrolliert)...

    Wer hat das Buch und evtl. ähnliche Probleme gehabt und / oder kann mir sagen was falsch ist? Ausserdem hätte ich interesse daran wie man das NSTableView in verbindung mit einer Datenbank nutzen kann. Wenn also jemand ein kleine Tutorial dazu kennt, wäre ich nicht abgeneigt.

    Nachtrag: Na gut, einen Fehler habe ich doch noch gefunden und gemeckert wird auch nicht mehr. Aber Daten sehe ich immer noch keine :-c

    Frohe Weihnachten ;)
     
    #1 sapps, 26.12.05
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.12.05
  2. sapps

    sapps Gast

    /push
     
  3. hannibal

    hannibal Jerseymac

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    Ich habe das Buch auch, bin aber leider nicht dazu gekommen es wirklich durchzuarbeiten. Allerdings hatte ich mit dem Autor eine Zeit lang hinundhergeamailt, wegen der zahlreichen Fehler in diesem Buch. Es ist leider sehr flüchtig und ohne wirkliches Lektorat gemacht worden. Ist bei Programmierbüchern auch schwierig.

    Hier die Homepage von ihm. Dort gibt es auch einen Erratalink mit geposteten Fehlern.

    http://www.rodewig.de

    Und dann gibt es ja noch das
    http://www.osxentwicklerforum.de/

    Dort war der Autor auch aktiv, weil es ein paar kritische Beiträge über sein Buch gab.

    PS: ich habe gerade mal nachgesehen. Ich hatte doch bis zu dieser Stelle das Buch durchgearbeitet und da ich alle Fehler protokolliert hatte, glaube ich, daß es an dieser Stelle aber funktionierte.
    Ein guter Trick ist, den Code der auf der CD ist auch auf den Rechner zu laden und dann laufen zu lassen bzw. mit Deinem eigenen zu vergleichen. Das bringt einen dann manchmal auf die richtige Lösung.
     
  4. sapps

    sapps Gast

    Danke für Deine Antwort. Die Idee mit der CD hatte ich auch gerade, mal sehen was bei rum kommt ;)

    Leider ist es tatsächlich so, das dieses Buch voller (Rechtschreib-)Fehler ist. Was sagt denn der Autor dazu?

    Wie hast denn Du die Materie gelernt? Also speziell die Cocoa Spezialitäten?
     
  5. Squart

    Squart Pomme Etrangle

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    Soweit ich weiß ist der Autor dabei, eine neue Auflage zu erstellen. Es gibt da einen Thread im osxentwicklerforum, kannst du dir ja mal anschauen (sobald dieses wieder online ist).

    Bin zwar ungefragt, aber Cocoa lernst du beim selbstständigen arbeiten. Du wirst sicherlich schon Delegates verwendet haben, aber die Notwendigkeit siehst du wahrscheinlich noch nicht - so ging es mir. Am besten nimmst du dir kleine eigene Projekte vor, irgendetwas belangloses, dadurch lernst du schon einiges. Bei mir war dies wohl die Erdbeerfeld Theorie (dazu gibt es hier einen eigenen Thread :)). Ansonsten bringt es auch noch einiges, alten Code anzuschauen. Dieser wird dann wahrscheinlich voll von Fehlern sein und du wirst dich für einige Vergewaltigungen der API/Programmiersprache schelten, aber auch so lernst du.

    Viele Grüße
    Squart
     
  6. michast

    michast Adersleber Calvill

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    Wollte mich auch mal einklinken. Nachdem mich bisher die ausschließlich englische Literatur über Objective-C abgeschreckt hat (ich kann englisch, aber eine neue Programmiersprache und dann in einer Fremdsprache...) habe ich dieses Buch auch lange herbeigesehnt. Nach meinen Informationen, und ich habe lange vor dem Kauf recherchiert, handelt es sich bei den Fehlern im Buch hauptsächlich um Rechtschreibfehler und nicht um Syntaxfehler.

    Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, wenn etwas nicht funktionierte, dass der Fehler bei mir lag (immer wieder gerne das vergessene ";"). Auch war XCode bei mir völlig daneben, ich hatte es zwar installiert aber dann nie wieder benutzt, weil ich für Java andere Werkzeuge benutze. Ein "Rechte reparieren" hat geholfen und siehe da, die Dinge funktionierten so, wie im Buch beschrieben, während vorher nichts klappte.

    Der Tipp von hannibal ist auch nicht verkehrt, den selbst "gezauberten" Code mit dem auf der CD zu vergleichen. Bei mir ist es nur immer so, dass, wenn ich einen Fehler übersehe, dann übersehe ich ihn auch beim zweiten und dritten "darüberlesen", und das nervt.

    Gruß,
    Michael
     
  7. hannibal

    hannibal Jerseymac

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    Bei all diesen Geschichten, wo es darum geht, daß der Interfacebuilder mit Xcode kommuniziert muß Du peinlichst auf die richtige Reihenfolge achten, sonst passiert da gar nix.

    Wie ich das gelernt habe? Die Frage ist, ob ich es gelernt habe. Das ist eine ganz witzige oder leidvolle Geschichte.

    Wie jeder Anfänger habe ich im OSX-Entwicklerforum nach dem richtigen Buch gefragt.
    Die einhellige Antwort ist immer gleich und lautet: Hillegass.
    Hab ich mir also das Buch auch gekauft. Obwohl mein Alltagenglisch nicht so gut ist, kann ich aber Programmierbücher in der Regel ganz gut lesen.
    Der Hillegass hat aber das gleiche Selbstverständnis wie die meisten fortgeschrittenen Programmierer, sie haben vergessen, wie schwer es am Anfang ist.

    Hillegass mach ein, zwei einfache Beispiele am Anfang, die einem im Grunde, wenn man schon einmal etwas anderes Programmiert hat viel zu einfach sind. Dann macht er plötzlich einen Sprung und ich hab gar nix mehr verstanden. Das fand ich echt frustrierend. Die Art von OOP bei Obj-C zu verstehen find ich überhaupt nicht einfach und auch beim Rodewig ist es nicht gelungen dies zu vermitteln. Es gab da eine Stelle am Anfang des Buches, wo es ideal gewesen wäre einmal genau zu erklären, warum welche Klasse wohin gehört oder warum man sich an welchen Punkt dafür entscheidet einen neu Klasse zu entwerfen etc. Aber die Chance hat er leider auch verpasst.

    Welches Buch ich bisher am besten fand ist "Programming in Objective-C" von Kochhan. Hier werden einem die C-Grundlagen gründlich vermittelt. Wogegen andere Autoren es zwar auf die Buchdeckel schreiben aber sich nicht dran halten einem dies zu erklären. Ohne C kein Obj-C. Finde ich zumindest.

    Ich habe eigentlich nur aus einem Grunde damit angefangen, weil ich ein bestimmtes Problem hatte und es lösen wollte. Leider hat mir im besagten OSX-Entwicklerforum niemand weitergeholfen und auch nicht in den Mailinglisten. Deshalb habe ich frustriert wieder aufgehört.

    Aber eines Tages werde ich es vielleicht doch schaffen.
     
  8. newman

    newman Roter Eiserapfel

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    Passt vielleicht zum Thema:

    Auch ich interessiere mich für Cocoa Programmierung und bin auf das angesprochene Buch gestossen. Ich habe dazu recht durchwachsene Meinungen gelesen und mir dann letzte Woche Hillegass Einsteiger-Bibel "Cocoa Programming for MacOS X" bestellt.

    Viele sind der Meinung dass es für Cocoa-Neulinge mit Englischkenntnissen derzeit kaum etwas besseres gibt, mal sehen. Mit etwas Glück hab ich es noch diese Woche in der Post, falls gewünscht kann ich dann eine kleine Rezension dazu posten.

    Nachtrag: Ich habe mich etwas mit der ADC-Dokumentation beschäftigt - man kann es damit auch lernen, ausreichende Kenntnisse anderer Programmiersprachen vorausgesetzt (vorzugsweise C oder besser Java). Ist aber trotzdem sehr mühsam, deshalb versuche ich es mal mit dem Hillegass.
     
  9. hannibal

    hannibal Jerseymac

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    Nach Aussagen des Autor in Mails an mich handelt es sich meist um Copy&Paste-Fehler. Dh. er definiert zB eine Klasse im .h-Dokument und übernimmt die Def. genau so im .m-Dokument und vergisst dann leider alle Semikolons hinter den Klassendef. zu entfernen. Was ich dann nicht mehr als Rechtschreibfehler sehe, weil eindeutig der Code dann falsch ist.
    Rechtschreibfehler im Fließtext sind ja OK, aber Fehler im Beispielcode für Anfänger sind sträflich. Was soll ich mit einer neuen Auflage, noch einmal 38€ zahlen?

    Das Buch beginnt zB. mit einer Terminaleingabe, die aber nur funktioniert, wenn man Bash verwendet. Ich hatte aber mein Terminal in tcsh laufen..... Zum Glück bin ich von allein drauf gekommen, wie man die bash dann manuell startet.

    Ich habs nicht mehr so im Kopf.
     
  10. michast

    michast Adersleber Calvill

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    Genau das ist mir nach der Lektüre der ersten Seiten bereits aufgefallen. Rodewig bringt hier sein "Hallo Welt" Programm in C und ich, null Ahnung von C, suche mich dumm und dusselig, was diese "%i" und "%s" zu bedeuten haben, zumal die Print Anweisung in Pascal und Java (und C#) eine ganz andere ist und ich Text mit Variablen innerhalb der Anweisung kombinieren kann (offensichtlich in C nicht möglich). Jetzt mag Rodewig denken, dass hier eine Erklärung nicht nötig ist, wenn ich aber etwas nicht verstehe, dann macht es keinen Sinn, weiterzumachen, bis ich es in meiner Rübe habe. Die Erklärung habe ich dann Online gefunden.

    Ende vom Lied: Bevor ich weitermache, werde ich erst einmal in die Grundlagen von C eintauchen (weiteres Buch bestellt ;) ), denn wenn ich bei "Hallo Welt" schon rotiere, wie soll es denn aussehen, wenn es kompliziert wird.

    Nun lerne ich also Java (seit etwa einem Jahr), fange mit C an um dann mit Objective-C weiterzumachen. Bleibt zu hoffen, dass ich mich nicht übernehme. ;)

    @newman: ich bin seit einem Jahr Mitglied in der ADC (halbes Jahr nach dem Kauf meines ersten Mac). Du findest dort unheimlich viele Beispiele und auch eine tolle Unterstützung (auch in Form der Mailing-Liste). Aber zum Beispiel Objective-C als Anfänger ausschließich an Hand der dortigen Dokumentationen zu lernen, halte ich für ganz schön heavy. Tu Dir das nicht an.

    Gruß,
    Michael
     
  11. hannibal

    hannibal Jerseymac

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    Schau doch mal hier, die meisten dieser Tutorials hatte ich durchgearbeitet und es hat echt was gebracht.

    macdevcenter
     
  12. MacApple

    MacApple Lord Grosvenor

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    Hier gibt es auch eine Einführung in C online, die vom Umfang her auf Einsteiger in Cocoa/Objective-C abzielt. Wäre vielleicht auch eine Möglichkeit, ohne gleich ein ganzes Buch durch zu ackern.

    MacApple
     
    michast gefällt das.
  13. michast

    michast Adersleber Calvill

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    Lieb von Dir, danke. Da wäre ich aber wieder da, wo ich Anfangs stand. Eine neue Sprache in einer Fremdsprache. Ich denke prinzipiell ist eine Programmiersprache auf Englisch zu lernen nicht so ein großes Problem, aber, sagen wir mal, für den Start ist mir deutsch lieber.

    Hab mir jetzt auch keinen C-Schinken bestellt. "C, Programmieren von Anfang an" für 9.90 Euro bei Amazon sprengt nicht den finanziellen Rahmen und sollte als "Sprungbrett" hilfreich sein. Es ist hoffentlich für Objective-C nicht notwendig, in die C-Systemprogrammierung einzutauchen.

    Java habe ich jetzt noch zusätzlich für das Sommersemester belegt. Dafür krieg ich zwar keinen Schein aber ich glaube, ein wenig Hilfe kann hier nicht schaden. Kann ja nicht immer den .commander nerven ;) (Obwohl, so schlimm war ich ja bisher nicht, weil ich mich nicht traue, blöde Fragen an die Profis zu stellen :-[ ).

    Ein wenig hilft ja noch meine C#-Kenntniss aus der Windows-Zeit, wobei ich ein Problem dabei habe: immer wenn ich glaube "das geht ja genauso" verhampel ich mich irgendwo und such mich dumm und dusselig bis ich die Stelle finde, wo es eben nicht genauso geht. Deshalb, komplett wegschalten und noch mal ganz von vorne anfangen. Und wenn es eben statt objektorientiert mal wieder prozedural (C) sein muss, krieg ich das auch noch hin ;).

    Ach übrigens, für alle, die ebenfalls ein wenig in C "herumschnuppern" wollen gibt es hinter diesem Link ein C-Buch online zu lesen.

    Gruß,
    Michael
     
    #13 michast, 28.12.05
    Zuletzt bearbeitet: 28.12.05
  14. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    Ich habe mir den Klappentext der 1. Auflage durchgelesen. Von so einem Anspruch steht da nichts, es wird ausdrücklich von "programmers" gesprochen. Nirgends finde sich ein Hinweis auf Anfänger. Im Vorwort wird ausdrücklich von C++ oder Java als Vorkenntnissen gesprochen. Insofern gehörst Du nicht zum empfohlenen Leserkreis.

    Hillegass versucht auch nur in die Programmierung mit Cocoa einzuführen. Design Patterns, OOP sollte einem alles schon bekannt sein.
    Hillegass versucht dies ja gar nicht! Er setzt diese Kenntnisse voraus. Ich weiß ja nicht was Du vorher schon alles programmiert hast. Aber Cocoa nutzt sehr stark immer wieder verschiedene Entwurfsmuster (design patterns). Diese Patterns muß man verstanden haben, damit man Cocoa verstehen kann.

    Allerdings würde eine fundierte Einführung in Entwurfsmuster den Rahmen eines Cocoa Lehrbuches sprengen. Hinzu kommt, daß viele Leser schnell schnell Erfolge sehen wollen, das gilt meiner Meinung nach insbesondere für viele Anfänger. GUI-Programmierung ist aber ein Geschäft bei dem man sehr viele verschiedene Entwurfsmuster kennen muß und man leider nicht wirklich lehren kann wie OO-Programmierung funktioniert. Die Beispiele sind gleich sehr komplex, weil mehrere Entwurfsmuster selbst schon bei einfachen Aufgabe miteinander verwoben sind.

    Der beste Weg Cocoa zu lernen ist:
    1. Mindestens eine OO-Programmiersprache zu lernen - gründlich.
    2. Entwurfsmuster zu studieren, die meiste Literatur ist für C++ geschrieben. Einiges gibt es auch für Java. Man sollte hierbei vorallem verstehen was für Entwurfsmuster fehlende Sprachkonstrukte einer bestimmten Programmiersprache nachbauen und welche universell einsetzbare Muster sind.
    3. Danach kann man sich in das Abenteuer Cocoa-Programmierung stürzen.

    Mir ging es so, daß ich beim Lesen vom Hillegass immer wieder daran dachte, das ist jetzt dieses oder jenes Entwurfsmuster, und so wußte ich wie die vorgestellten Komponenten zusammenarbeiten. Als Anfänger hat man dieses Wissen nun einmal nicht und so gibt es die von Dir angesprochenen Probleme.

    Leider ist es so, daß es keine Literatur zu Entwurfsmuster und Objective-C gibt. Wen Entwurfsmuster trotzdem interessieren hier eine Liste von Büchern. Einige der Titel sind ins Deutsche übersetzt worden. Da ich aber die original Ausgaben bevorzuge, müßt ihr nach den Übersetzungen selbst suchen. Wenn mich nicht alles täuscht, ist der dPunkt Verlag ein guter Anlaufspunkt.
    • Das wohl wichtigste Buch wird immer nur als GoF Buch referenziert.
    • Die Software Patterns Series von Addions-Wesley ist teilweise empfehlenswert.
    • Aus dieser Serie sollte man wohl dieses Buch hevorheben, da Smalltalk nach am ehesten Objective-Cs OOP entspricht.
    • Von Wiley gibt es auch noch einige interessante Bücher.
    • Die Artikel von John Vlissides sind empfehlenswert.

    Ich hoffe, daß diese Information erstmal als Diskussionsgrundlage dienen kann.
     
    #14 tjp, 28.12.05
    Zuletzt bearbeitet: 28.12.05
  15. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    Das von Hannibal angesprochene Buch Programming in Objective-C ist leider das einzige Buch, daß einem Objective-C (inklusive der C Sprachkonstrukte) vermittelt. Ich sehe dieses Buch als den sinnvollsten Einstieg in Objective-C an, da es eben kein reines C zu vermitteln versucht.
     
    #15 tjp, 28.12.05
    Zuletzt bearbeitet: 28.12.05
  16. michast

    michast Adersleber Calvill

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    Ich verstehe, was Du meinst. Habe auch Deine Erklärung für hannibal durchgelesen und betrachte mich in sofern ein wenig im Vorteil, als ich zu Windows-Zeiten bereits mit C# gearbeitet habe. Auch Java kann mir sicher ein Stück weit hilfreich sein. Mein Problem ist, dass ich mich immer wieder gerne gedanklich in diese Sprachen "vergallopiere" und noch nie mit dem "reinen C" gearbeitet habe. Deshalb dachte ich, ich mache einfach mal einen "Ausflug" in C damit ich Objectice-C vielleicht besser verstehe. Möglicherweise sollte ich mir auch noch Smalltalk anschauen, aber im Moment wird es sowieso ein wenig zuviel.

    Was Deine Ausführung im Zusammenhang mit den Entwurfsmuster angeht, ist das sicher ein derart komplexes Thema, dass alleine darüber dicke Bücher geschrieben werden können. Dies wird dann auch mein nächster Schritt werden und da hoffe ich, dass auch die ADC eine gute Hilfe sein wird.

    Mit C# habe ich es ähnlich gemacht, erst einmal das Grundverständnis angeeignet und dann auf den Microsoft-Developer Seiten in die Interna gegangen.

    Java mache ich wegen der Umstellung auf Mac erst seit einem Jahr und ich muss zugeben, sehr halbherzig. commander wird mich schlagen, aber irgendwie mag ich Java nicht. Weil ich aber noch nicht aufgeben möchte, hab ich für's SS 2006 einen Kurs in Java belegt (ich schrieb es bereits). Aber wenn es dann nicht funzt ;).....

    Gruß,
    Michael
     
  17. newman

    newman Roter Eiserapfel

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    Mach ich nicht, keine Sorge! :)

    Ich hab bereits seit beinahe 20 Jahren beruflich mit Anwendungsentwicklung zu tun und von daher keine wesentlichen Probleme mit anderen Sprachen wie C/C++ oder objektorientiertem Design. Objective-C finde ich zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht besonders schwierig. Ich denke die wesentlichen Elemente der Sprache habe ich verstanden, letztlich sprechen wir von einem C-Superset.

    Ich habe eher Probleme das Cocoa Framework bzw. dessen Anwendung in Xcode zu verstehen. Wenn ich mich mit den Beispielen im ADC arbeite, poppen über meinem Kopf schon ein paar imginäre Fragezeichen auf. Hardcorer können sich auch mit der ADC Dokumentation durchkämpfen, aber dazu fehlt mir derzeit einfach Zeit und Lust, zumal ich noch nicht weiß ob ich am Ende wirklich etwas mit Objective-C für OS X entwickeln werde. Das Ganze läuft bei mir derzeit unter dem Titel "Evaluationsprozess".

    Ich schätze der Hillegass ist schon richtig für mich, müsste mit etwas Glück noch diese Woche hier auftauchen.

    BTW: Stimmt das Alter in deinem Profil? ;)
     
  18. michast

    michast Adersleber Calvill

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    Ja stimmt ;). Ich programmiere ebenfalls seit Atari-Zeiten, aber leider nicht beruflich. Informatik gab es 1980 noch nicht (bzw. 1982, nach meiner Zeit als bekennender Zeitsoldat ;) ) und Mathematik studieren wollte ich nicht. So bin ich das geworden, was ich heute bin (Personalsachbearbeiter), betreue 500 Mitarbeiter und habe vor etwa 2 Jahren beschlossen, nebenbei dann doch endlich Informatik zu studieren.

    Da ich zeitlich oft ziemlich eingebunden bin und mein iBook auch noch für Musik brauche (mit LogicExpress, Gitarre und Keyboard), wird es wahrscheinlich nichts mit dem Bachelor oder gar mit dem Diplom (obwohl ich als Teilzeitstudent noch Zeit habe). Aber es macht höllisch Spass und ich verblöde nicht. Ausserdem soll es ja auch nur mehr ein Hobby bleiben, so mache ich mir keinen Streß mit den Arbeiten abgeben und den Scheinen. Es hängt ja nichts dran ;)

    Gruß,
    Michael
     
  19. newman

    newman Roter Eiserapfel

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    @michast:

    Ich finde es bemerkenswert, dass du dir nach all den Jahren den Wunsch nach einem Informatikstudium doch noch erfüllst!

    Mein dritter Rechner war übrigens ein Atari 520ST, GFA-Basic, Modula-2, GEM, seufz, das waren noch Zeiten.

    Mac für Musiker: Klasse. Ich hab bisher bisher leider nur einmal mein Yamaha Digitalpiano mit Garageband benutzt, genial, aber zu wenig Zeit dafür. Vielleicht später mal...
     
  20. michast

    michast Adersleber Calvill

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    Das ist genau auch immer mein Problem. Den Beruf darf man nicht vernachlässigen, davon lebt man. Frau will auch beglückt werden ;), es gibt Zeiten, da sollte man auch mal schlafen und so viele Dinge im Leben, die echt Spaß machen. Wieso hat der Tag nur 24 Stunden?

    Mit dem Atari ST hab ich auch angefangen, zwischenzeitlich auch einmal einen C64 gehabt, aber der Atari war besser <Grundsatzdiskussion anstoß> :p

    Was das Studium und "bemerkenswert" betrifft: Etwa 1992 hatte es mich mal so sehr verissen (Krankheit), dass ich beinahe 1993 nicht mehr erlebt hätte. Seitdem weiß ich, dass man alles machen sollte, was einem möglich ist. Es wäre Schade etwas im Leben zu verpassen, nur weil man mit dem Hintern nicht hochgekommen ist ;). Das war ein kurzer Ausflug ins sehr private.

    Gruß,
    Michael
     

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