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Microsoft arbeitet an neuem Betriebssystem

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Pilzbauer, 07.11.05.

  1. Pilzbauer

    Pilzbauer Cripps Pink

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    Mehr dazu...

    LOL, also heißt das ja, dass MS zugibt, dass Windows unzuverlässig ist. :-D :-D
     
  2. macbiber

    macbiber Gast

    Die Idee an sich ist ja gar nicht so dumm - man kann die alten "Kellerleichen" so endlich los werden und muss nicht mehr an Abwärtskompartibilität denken.

    Allerdings ergiebt sich hier immer das Problem, daß es zunächst keinerlei Software für so ein System gibt.
    So was ist ein sehr gewagter Schritt - wenn im Prinzip auch vielleicht ein sehr guter.
     
  3. Pilzbauer

    Pilzbauer Cripps Pink

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    Ach, Microsoft hat doch genug Kohle.
    Die Idee finde ich auch gut, nur ich bin der Meinung, dass das die "Windows Normal Benutzter" zweifeln lässt. Dadurch zeigen sie ja jetzt das sie selber kein vertrauen mehr in Windows haben und das kann vielleicht dazu führen das weniger Menschen auf Longhorn updaten....aber das kann uns ja egal sein :-D
     
  4. fluepipe

    fluepipe Gast

    öhm, aber hat nicht gerade auch unser liebster Computerhersteller auch sowas gemacht? und hat's geschadet? (kann sein, dass hier die Meinungen auseinandergehn ;) )
     
  5. macbiber

    macbiber Gast

    Nein - unser liebster Computerhersteller hat das eben nicht gemacht.
    Er hat auf ein bereits bestehendes Unix-Derivat gesetzt!
     
  6. d4d4

    d4d4 Doppelter Prinzenapfel

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    LOL
    Und wann soll das dann rauskommen? 2012? Als Nachfolger von Vista? Und, wie werden denn erst die Anforderungen aussehen? Dual-Dual-PC mit 10 GHz pro Kern mit min. 20 GB DDR5-Ram und 2 Terabyte S-ATA4 Platte? Ich sag euch - der Schuss wird mal wieder granatenmäßig nach hinten los gehen... :D

    MfG
    d4d4
     
  7. MACRASSI

    MACRASSI Gelbe Schleswiger Reinette

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    Ich finde die Idee eigentlich garnicht so schlecht.
    Ich meine ist doch ganz gut das die von Microsoft mal was neues machen wollen.
    Aber das ich glaube das das Image von Windows (schlecht, Viren, nervig, etc.) bleiben wird. (Vielleicht überträgt sich das dann auch auf das neue Betriebssystem.)

    Gruß Rasmus
     
  8. hochstammapfel

    hochstammapfel Châtaigne du Léman

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    Tja, wenn die Leute mal endlich begreifen würden, dass Vorurteile nicht das Gelbe vom Ei sind, könnte die ganze Geschichte eigentlich funktionieren... Denn: Schlecht ist die Idee allemal nicht (Nur schade, dass sie erst jetzt auf die Idee gekommen sind ;))...
     
  9. pi26

    pi26 Adams Parmäne

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    richtig, auf ein von Microsoft entwickeltes Betriebssystem wartet doch die Welt...

    mfg pi26
     
  10. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    In Prinzip ist das eine positive Sache. Man muß nur erst einmal sehen was dabei rauskommen wird. Die bisher existierenden OS haben alle mehr oder minder große Probleme, da die neusten Erkenntnisse von Software Design in ihnen nicht umgesetzt worden sind. Dafür die die OS zu alt. In Applikationen nutzt man schon moderne Technik als in den OS.

    In dem ein oder anderem Forschungsprojekt oder kommerzielle OS gibt es schon positive Ansätze. Es sei hier nur einmal auf Realtime Features oder Trusted Computing erinnert. Mit Trusted Computing werden spezielle Schnittstellen definiert, über die sich Programme untereinander abstimmen können.
     
  11. fluepipe

    fluepipe Gast

    okok, ich geb zu, das war ein _bisschen_ was anderes...
     
  12. DerNik

    DerNik Grahams Jubiläumsapfel

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    Nun ist das so mit dem Betriebssystem, dass es von den Microsoft Labs stammt. Dabei handelt es sich nicht um Microsoft selbst. Das Betriebsystem halt also eher akademischen Charakter und wird wohl nicht den Weg in die Produktion finden. Gut möglich, dass aber das eine oder andere den Weg in Windows finden wird.

    BTW: Bei Vista wird vieles von Grund auf neu Aufgesetzt sein. Während der Entwicklung hat MS tatsächlich gemerkt, dass es keinen Sinn macht auf den bestehenden Pfaden weiterzuarbeiten. Damit kommt Vista der obigen Idee schon recht nahe.

    Der Ansatz des neuen Systems ist eigentlich ganz nett und wäre wirklich mal ein Versuch wert. Das wiederum wäre dann ein .Net OS, also ein Betriebsystem mit reinem Managed Code.
     
  13. amarok

    amarok Galloway Pepping

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    entwicklung ist immer gut! selbst wenn es nur andere software bzw betriebssystem entwickler dazu zwingt sich dem fortschritt anzuschließen bzw auch was zu tun!

    wenn in 10 jahren das bessere und sicherere system von microsoft kommt dann hält mich nichts auf es zu verwenden.
     
  14. mullzk

    mullzk Linsenhofener Sämling

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    ich fände es eigentlich schön, wenn microsoft von neu beginnen würde und ein konsistentes und damit automatisch schon zuverlässigeres system bringen würden.

    nur: das wird ein genickschuss für m$: eine der hauptschwellen, um unternehmen auf windows zu behalten ist ja eben die abwärtskompatibiltät bis weiss nicht wohin hinunter. microsoft ist ja selber unglücklich mit registry und dll-höllen, kann sie aber nicht aufheben, weil dann ein relevanter teil nicht switchen würde oder aber den anlass gleich zu einem kompletten switch auf eine andere platform (neee, nicht os x, da steht linux eher im vordergrund :D) nutzen würde.
     
  15. Schomo

    Schomo Russet-Nonpareil

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    Solange Linux derart unübersichtlich für den Normaluser ist sehe ich nicht, dass die Masse zu Linux wechselt. Linux ist ein System für Leute die sich auskennen. Ich persönlich kenne keinen einzigen Anwender, der Linux benutzt und nicht irgendeinen Bezug zur Programmierung hat. Und das ist die Masse der Anwender, die eben nicht programmiert. Ich sehe die Zukunft von Linux mit der momentanen Oberfläche so glorreich wie damals Os/2 von IBM.

    Ich glaube allerdings auch nicht daran, dass Microsoft es schafft ein wirklich benutzerfreundliches, sicheres und offenes Betriebssystem rausbringen wird. Das wäre ein extremer Bruch mit der Firmentradition.

    Genau deswegen beutze ich Os X!

    Gruß Schomo
     
  16. Bonobo

    Bonobo Nathusius Taubenapfel

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    Der Name dafuer, wenn's dann fertig ist, wird dann sein ...

    Tataaaaa:

    [​IMG]
    Microsoft Toilet Seats

    :p
     
  17. Eigentlich ganz gut, finde ich. Das Quasi-Monopol von MS wäre dann wohl (erstmal) vorbei.
    Ich denke übrigens doch, daß Linux zu einer Alternative werden könnte, habe es sogar schon in einer Arztpraxis in Betrieb gesehen als einziges OS dort (leider nur Suse-Linux), und die Sprechstundenhilfe hat vorher auch keine Ahnung von Linux gehabt.
     
  18. statist

    statist Gast

    Dem Standard 0815 Anwender der keinen blassen Schmimmer von Computern hat ist es egal ob er auf nem Windows Desktop, auf Aqua,Kde oder Gnome rumklickt, da müssen nur die Icons am gleichen Fleck sein.
    Die große Masse benutzt den Computer nur um der täglichen Arbeit nachzugehen, oder ein bisschen im Internet zu surfen und de Briefverkehr abzuwickeln.
     
  19. michast

    michast Adersleber Calvill

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    Wie einige Vorredner schon schrieben und wie der Artikel in der aktuellen c't auch beschreibt handelt es sich eben nicht um ein Ersatz für Windows. Es werden eventuell daraus resultierende Erkenntnisse möglicherweise in das bestehende Betriebssystem integriert. Es ist auch nicht unbedingt so, dass Microsoft das OS nicht weiterentwickelt bzw. dass noch ein Uralt-Kern im OS sitzt. Man merkt es nur nicht so, weil der Prozess bei Microsoft eher schleichend geht. Versucht mal ein Windows 3.11 Programm unter XP zum Laufen zu bekommen. Das wird wahrscheinlich nichts, oder mit Glück, nur sehr hakelig, obwohl ja beides "Windows" heisst. Von DOS hat sich Microsoft auch seit Windows ME verabschiedet, XP ist die Weiterführung von Windows NT/2000, welches nur noch ein DOS emuliert.

    Sicher liest sich das, was man vom XP/NT Code kennt, teilweise gar grausig und es wäre schön, mal etwas völlig neues im Stile von BeOS oder ähnliches zu machen. Aber das wird sich Microsoft nicht erlauben, nicht zuletzt wegen der Gefahr, gehörig Marktanteile zu verlieren. Möglicherweise sogar an Apple.

    So gesehen handelt es sich bei dem "neuen" Betriebssystem sicher nur um eine Studie, um auch für die Zukunft gewappnet zu sein. Wer weiß, woran die Jungs und Mädels parallel in Cupertino arbeiten.

    Gruß,
    Michael
     
  20. Datschi

    Datschi Reinette de Champagne

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    Man steigt also af Objektorientierung um... Aber so neu ist das ja nu wirklich nicht...Oder?
    Ich denk dabei zum Beispiel an Java.
    Meiner Meinung nach wurde das auch endlich Zeit.
    Wär doch schön, nen Microsoft OS zu haben, was verhältnismäßig zuverlässig ist.
    Das wäre dann wohl auch für ander Hersteller von Betriebssystemen ein Ansporn, sich nicht auf Vollbrachtem auszuruhen!

    Und davon kann letztlich nur der User profitieren...
     

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