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Master Plan Wir alle bauen das Googlemonster

Dieses Thema im Forum "Gerüchteküche" wurde erstellt von Fullspeedahead, 02.02.07.

  1. Fullspeedahead

    Fullspeedahead Strauwalds neue Goldparmäne

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    Master Plan Wir alle bauen das Googlemonster

    Google, die Suchmaschine: noch immer ist vielen Usern nicht bewusst, wie viel sie durch Nutzung diverser Dienste des Internetgiganten von sich preisgeben. Einen dreiminütigen Flashfilm schufen Studierende der FH Ulm, der das eine oder andere Auge öffnen dürfte.
    Auf "Master Plan - about the power of Google" finden sich weitere Informationen und Texte zum Film - diese auch in deutscher Übersetzung. Der Film selbst ist auf Englisch und steht in mehreren Formaten und Auflösungen zum Streaming bereit.
    Die Flash-Homepage ist je nach OS/Browser nicht unbedingt optimal nutzbar. Alternativ kann der Film via sevenload betrachtet werden.
     
  2. Recht witzig gemacht. Natürlich schlägt das video voll in die Kerbe der üblichen Verschwörungstheorien. Dekodierung des genetischen Codes durch Informationen, die bei Google Diensten gesammelt werden? Also Bitte.

    Abgesehen davon, bin ich ein ausgesprochen langweiliges Individuum, ohne kriminelle Interessen. Wenn Google die Bewerbungsmails, die ich per Gmail verschicke, interessieren sollte, umso besser, sollen sie mir doch ein Jobangebot machen. ;)
     
  3. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    immer das Gleiche... eine Gruppe von Studenten, machen einen hübschen Film, der eine tolle Musik unterlegt kriegt und mit einer Verschwörungstheorie aufwartet.

    Jeder Mail-Dienst im Internet durchsucht die Emails... allein schon wegen Spam-Prevention. Du bekommst Werbeangebot zu Sachen, die im Text stehen. Damit denkt Google dir einen Gefallen zu tun. Außerdem macht Google so mehr Geld. Ist ja auch ihr gutes Recht.

    Schade, dass der Film wie jeder andere ist... mich würde sonst eher interessieren, wie Google alle Daten speichern will... es ist ersichtlich, dass Google ein sehr großes Netzwerk aufbaut, wo ein User sich anmelden kann und die Dienste, die ihm gefallen, nutzen kann. Dadurch lassen sich Vorlieben, Interessen etc. bestimmen. Bei orkut vielleicht sogar noch ein paar Extra-Infos... aber DNA-Informationen?! Da ist ja die Implementierung von RFDI-Chips bei jedem Menschen noch wahrscheinlicher.

    Google speichert sonst übrigens nicht das Internet. Dafür hätten sie ja gar nicht den Speicherplatz zur Verfügung. Sie indexieren und haben in der Welt überall Server mit dem Index von 80 Billionen Seiten. Wenn du nicht in die Google Suche willst, und damit nicht in den Index, schreibe Google eine Mail, und du bleibst draussen.

    Ansonsten heisst es eigentlich: es gibt nur soviele Informationen über dich im Netz, wie du über dich preis gibst.

    PS: exalead.de
     
  4. Walli

    Walli Blutapfel

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    Google hätte die Kapazitäten zumindest um die Textseiten zu archivieren und sie tun es auch teilweise für die Cache-Funktion. Ausserdem gibt es auch noch archive.org.
     
  5. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    im großen Cluster um die Welt geschaltet vielleicht ja... aber die einzelnen Server-Cluser in den Regionen haben alle nur einen Index. Der Index enthält alle relevanten Daten. Diese Indexierung variert je nach Stand bzw. Datum zwischen den Clustern, da diese sich unterschiedlich oft aktualisieren.

    archive.org gibt dir auch nur eine grobe Übersicht über Webseiten, die besucht wurden, dort wird oft nur Startseite als wichtig angesehen.
    So einfach ist das nicht 100000000000000000000000000000000000000000000000+E30 Webseiten zu archivieren. Denn man beachte, dass diese auch noch verschiedene Daten haben. Jede Änderung bringt wieder einen Eintrag und damit Speicherplatz weniger.
     
  6. Walli

    Walli Blutapfel

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    Also dass es 100000000000000000000000000000000000000000000000+E30 Seiten gibt bezweifle ich mal stark. Das übersteigt m.E. sogar die Anzahl der Atome im gesamten Universum um mehrere Ordnungen. Das Deep-Web und dynamische Seiten kann man sicher nicht erfassen, aber reine Textseiten ohne Grafiken usw. zu archivieren sollte für ein Unternehmen mit einer Infrastruktur wie google machbar sein. Wenn man bedenkt, dass die ganze Bücherbestände einscannen und noch andere Projekte wie Gmail, Video usw. am laufen haben, dann ist Speicherplatz sicher das Letzte worum die sich Sorgen machen müssen. Wenn noch eine Versionsgeschichte hinzu kommen soll wird es u.U. etwas knapp, aber da kann man nur ein diff speichern um Platz zu sparen. Problematischer wird es eher in regelmäßigen Abständen alle bekannten Seiten abzuklappern.
    Der ganze Verschwörungskram ist sicher sehr überzeichnet und ich halte auch nicht viel davon. Allerdings ist es google durchaus mit der bestehenden Infrastruktur möglich sehr detaillierte Persönlichkeitsprofile über ihre Nutzer anzulegen, wenn die Betreiber die Absicht haben. Aus Suchgewohnheiten, E-Mails samt Adressbüchern und sonstigen Infos kann man sich jede Menge zusammenreimen, teilweise sogar automatisiert.
     
  7. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    ich würde meinen Google ist mit der einzige Dienst im Internet, der eindeutig genug Daten über Menschen sammeln könnte um ein geeignetes Profil zu erstellen und für Werbezwecke verkaufen zu können...

    aber: falls dies geschieht, werden zumindest alle Internetkundigen sofort die Nutzung von Google Diensten beenden; zumindest ich.

    Google hat die Bestrebung das Internet zu revolutionieren, zu vereinfachen, für jeden zugänglich, bedienbar und schnell zu machen.
    Der Konzern hat eins im Überfluss: Geld!
    Also wozu Daten verkaufen und sich das Image ruinieren?! Diese können sie doch selbst nutzen. Es lassen sich genug Vorlieben einzelner Nutzer ausforschen. Durch die Ausnutzung dieses Wissen erreichen sie ein passenderes Angebot für jeden einzelnen Nutzer zu erstellen. So z.B. die persönliche Googlesite, mit Widgtes etc., Financial, Calender, !Mail, News, Video etc.

    Sie wollen ihren Marktanteil, der in der Welt "nur" bei 60% liegt, aber gerne weiter ausbauen. Und das können sie nur erreichen indem sie weitere Zielgruppen ansprechen durch immer neue Dienste. Die Verknüpfung der Dienste zu einem Benutzeraccout wird dabei als Service gesehen. Letztendlich muss man sich so nicht mehr zig Mail-Adressen, Passwörter etc. merken.
    Also bisher konnte ich noch keine vermeindlich "bösen" Handlungen von Google entdecken.
    MSNSearch und Yahoo haben mindestens die gleiche Kritik verdient in Sachen Datenschutz.

    traurig find ich einzig und allein eigentlich nur, dass Google oft die sich selbst gestellten Grundsätze verletzt.

    Ten Things...
    Beispiel:
    Das verträgt sich in meinen Augen nicht mit der breitgefächerten Marktstrategie. Es wird keine klare Linie gefahren sondern in alle Richtungen die Fühler ausgestreckt.

    Dies verträgt sich nicht mit der neusten Eroberung des chinesischen Marktes. Sie wollen dort 1 Milliarde Menschen erreichen, was gleich zu setzen ist mit Geld. Dafür zensieren sie aber alle regierungskritischen Webseiten bzw. nehme diese einfach nicht in den Index mit auf was ja einer Zensur gleich kommt.


    PS: meine Zahl sollte bloss aufzeigen, dass es keine greifbare Zahl gibt. Webseiten kommen und gehen jede Millisekunde. Es sind nicht nur wir auf der Welt... es gibt noch mindestens 2 Milliarden Menschen in Asien, die das Internet gerade voll nutzen lernen. Südamerika wird kaum beachtet, und trotzdem wächst der Markt doch unaufhaltsam... der deutsche Markt ist schon kaum überschaubar.
    Es ist schon ein riesen Akt das Internet überhaupt zu indexieren mit Bewertungsprofil der einzelnen Webseiten. Der Index beläuft sich ja nur auf ein paar Milliarden Webseiten.

    PPS:
    Die Anzahl der Atome im Universum soll sich angeblich auf 1*10E80 belaufen, wobei das nur eine grobe Schätzung sein soll, und die eigentliche Zahl wohl wesentlich höher liegt. Somit lieg ich noch weit darunter mit meiner Schätzung :)
     
  8. neolux

    neolux Niederhelfenschwiler Beeriapfel

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    847
    ich habe mal gehört, dass nicht nur google mails scannt. alle anderen anbieter tun das auch, sonst könnten sie nicht erkennen ob es spam ist oder nicht. bei googlemail wird die werbung dem mailinhalt angepasst. ich nutze google.de als suchmaschine, sonst nichts.
    und ehrlich, wenn die wissen wollen was ich tu, sollen sie kommen, ich erzähl´s ihnen.
     

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